Einstieg ins Homerecording – Selber Musik machen, aufnehmen & produzieren

33
SHARES
Einstieg ins Homerecording

Mit diesem Artikel gelingt dein Einstieg ins Homerecording Schritt für Schritt – die wichtigsten Fragen werden geklärt und bei Bedarf findest Du viele, viele weitere Ratgeber verlinkt. Viel Spaß!

anzeige

Zum Einstieg ins Homerecording – Wie anfangen?

Du willst Sprache und Gesang, Gitarre und Bass, Keyboards und Synthesizer, Schlagzeug oder Sonstiges aufnehmen? Oder rein digital mit Samples und Klangerzeugern in Software-Form Musik machen? Letzteres ist unser Startpunkt und dann arbeiten wir uns Stück für Stück vor.

In diesem Überblicksartikel werden die wichtigsten Fragen geklärt. Jeder Abschnitt enthält Links zu weiteren Ratgebern, Marktübersichten und Videos zum Thema – dort stillst Du deinen Wissensdurst. Los geht’s …

Einstieg ins Homerecording - Computer

Gute Nachricht: Der Computer fürs Homerecording muss keine Übermaschine sein

Computer

An einem Computer führt kein Weg vorbei, wenn Du den Einstieg ins Homerecording finden willst. Nur so kannst Du Aufnahmen in digitaler Form machen – diese lassen sich im Nachhinein äußerst flexibel bearbeiten und arrangieren, um ein ganzes Musikstück daraus zu machen.

PC für Homerecording – wie leistungsfähig muss er sein?

Grundsätzlich ist kein sehr starker Computer nötig. Die Chancen stehen gut, dass Du mit dem, den Du wahrscheinlich sowieso schon besitzt, gut zurechtkommen wirst – für den Einstieg ins Homerecording definitiv. Die meisten Rechner, die heute zur Einsteigerklasse zählen oder vor fünf bis sieben Jahren als (moderat) leistungsfähig galten, sind ausreichend. Der delamar Audio PC oder ein Äquivalent mit vergleichbaren Komponenten ist immer noch gut und mittlerweile recht erschwinglich.

Mit kleinen Netbooks älterer Bauart oder den billigsten Laptops bzw. kompakten Media-PCs von heute wird es schon schwierig. Doch das ist auch stark davon abhängig, ob Du mehrspurig unterwegs sein und willst und wie aufwändig die Effekte beim Abmischen zum Einsatz sein sollen. Für die bloße Aufnahme der typischen Singer-Songwriter-Signale – Gitarre und Stimme, also zwei Kanäle gleichzeitig – würde das sicher reichen. Alles darüber hinaus? Ohne Gewähr.

Was brauche ich bei einem neuen Computer?

Und bei einer Neuanschaffung? Für die CPU empfehlen mindestens ein Exemplar der unteren Mittelklasse. Im Falle eines Intel-Prozessors ist das ein günstiger Core i5 mit zwei oder vier Kernen. Beim Arbeitsspeicher sollten es schon 8 Gigabyte RAM sein – das ist auch nicht wirklich teuer, wenn nicht Speichermodule mit den allerfeinsten Spezifikationen gewählt werden.

Welches Betriebssystem brauche ich?

Mit den beiden dominanten Betriebssystemen – Windows und Mac OS – bist Du bestens gerüstet. Auch unter Linux kannst Du Musik machen, allerdings musst Du dann auf sehr viele Software (vor allem die meisten Audio-Plugins) verzichten und für einen großen Teil von Musik-Equipment steht keine Treiber-Software zur Verfügung, um sie nutzen zu können.

zum Inhalt

PreSonus R65 Testbericht

Der Studiomonitor PreSonus R65 [Testbericht] gehört schon zu den fortgeschrittenen Lautsprechern

Lautsprecher (Studiomonitore)

Ein passendes Studiomonitor-Paar ist wichtig, damit Du überhaupt richtig abhören kannst, wie deine Musik »eigentlich« klingt. So kannst Du sie zielgenau abmischen und eine Basis dafür schaffen, dass sie auf den meisten anderen Lautsprechern und Kopfhörern da draußen ebenfalls so gut wie möglich klingen wird.

Der passende Lautsprecher zum Einstieg ins Homerecording

  • Aktiver Lautsprecher (mit integriertem Verstärker)
  • Für das Nahfeld geeignet (Hörabstand von rund 1 – 2 m)
  • 2-Wege-System (Tieftöner + Hochtöner)

Klang & andere Qualitäten

Wie beurteilst Du, ob ein Lautsprecher für Homerecording gut genug ist? Ganz kurz: Er sollte möglichst neutral sein (gute Balance aus Bässen, Mitten, Höhen), für lange Sessions verzerrungsfrei und damit ermüdungsarm klingen und Räumlichkeit einer Stereomischung abbilden. Das und mehr haben wir in einem großen Artikel mit allen wichtigen Aspekten und einem begleitenden Video für dich zusammengefasst:

Gute Lautsprecher finden & kaufen »

Ein sehr wichtiger Aspekt, der gerade beim Einstieg ins Homerecording unbedingt zu beachten ist, ist der …

Bass

Bei der Musikproduktion ist es wichtig, dass dein Lautsprecher-Setup basskräftig genug ist – besonders in der elektronischen Musik und im Hip Hop. Aber was heißt »basskräftig genug«? Vereinfacht gesagt: Such nach Modellen, bei denen der Hersteller den Übertragungsbereich (auch »Frequenzbereich« genannt) am unteren Ende mit höchstens 40 bis 45 Hertz (Einheitenzeichen: Hz) angibt.

Das allein sagt noch nicht viel aufgrund unterschiedlicher Messmethoden hinter diesen Zahlen. Allerdings kannst Du deine Auswahl damit einzugrenzen und dich beim Musikalienhändler für das Modell entscheiden, das im Kopf-an-Kopf-Rennen das beste Bassfundament erzeugt. Starte deine Suche bei Modellen, deren Tieftöner einen Durchmesser von mindestens 5 bis 6 Zoll (Einheitenzeichen: ) hat.

Natürlich ist der Kauf eines zusätzlichen Subwoofers jederzeit möglich, damit der Bass so richtig in der Magengrube spürbar wird (30 Hz oder sogar darunter). Allerdings sind Subwoofer für den Studioeinsatz relativ kostspielig – und vorerst verzichtbar, wenn das Studiomonitor-Paar der Wahl schon genug Bass mitbringt.

Finde die passenden Lautsprecher: Low Budget bis High End »

zum Inhalt

Einstieg ins Homerecording - Kopfhörer

Der Kopfhörer im Homestudio – entweder beim Recording oder zum Kontrollabhören des Mixes

Kopfhörer

Welche Kopfhörer für Homerecording genutzt werden, teilt sich in zwei Kategorien auf:

  • Musiker: Sich selbst (und ggf. Playback) abhören – z.B. beim Vocal Recording
  • Produzenten & Toningenieure: Die Mischung nicht nur mit Lautsprechern abhören

Recording vs. Mixing & Mastering

An diese beiden Arten von Studio-Kopfhörern werden ganz unterschiedliche Anforderungen gestellt. Erstere müssen im Gegensatz zu Letzteren nicht unbedingt sehr akkurat klingen, sondern vor allem gut abdichten – es soll möglichst wenig Schall von außen hinein- oder von innen herausdringen. So kannst Du einerseits ungestört abhören und andererseits werden bei der Aufnahme dicht am Mikrofon keine Hintergrundklänge aus dem Kopfhörer leise mitaufgenommen.

Auf delamar findest Du zwei sehr große Artikel, in denen all das sehr ausführlich aufbereitet wird, also schau mal hier rein:

Studio-Kopfhörer für das Band Recording versus Kopfhörer für Mastering & Mixing»»

Reicht ein Kopfhörer für Homerecording?

Das Abmischen im Kopfhörer allein – ganz ohne Lautsprecher – ist im Allgemeinen nicht zu empfehlen, wie Du im verlinkten Artikel in Ruhe nachlesen kannst. Es käme höchstens dann in Frage, wenn Du einen wirklich herausragend guten Kopfhörer nutzt. Solche gibt’s ab ca. 500 Euro. Aber wer kauft solche zum Einstieg ins Homerecording?

zum Inhalt

Einstieg ins Homerecording - Mikrofon

Auch das Mikrofon muss kein Spitzenmodell sein – Hauptsache, es passt zu Stimme oder Instrument

Mikrofon

Nur mit einem Mikrofon kannst Du Sprache und Gesang oder akustische Instrumente aufnehmen. Aber was ist beim Einstieg ins Homerecording zu beachten, wenn es um Mikros geht?

Gängige Mikrofontypen für verschiedene Klangquellen

Das sind Empfehlungen, die auf die typischen Stärken der jeweiligen Mikrofontypen gemünzt sind. Die in der obigen Liste verlinkten Artikel helfen dir weiter – dort erfährst Du ganz genau, warum Du gerne auch mal davon abweichen kannst.

Beim Stimme aufnehmen ist zu prüfen, ob je nach Sängerin oder Sänger ein Mikrofon gut passt oder eben nicht. Gerade hier ist zu beobachten, dass die Klangfarbe von Modell X stimmiger sein kann, obwohl Modell Y deutlich teurer und klangqualitativ eigentlich die Nase vorn haben müsste.

Große Marktübersicht mit Klangbeispielen – Mikrofon-Test: 36 Modelle im Vergleich »

Was Schlagzeuge betrifft, sind Drum-Mikrofonsets sehr zu empfehlen. Denn diese liefern klanglich perfekt aufeinander abgestimmte Mikrofone zu einem vergleichsweise günstigen Paketpreis.

Was ist mit einem USB-Mikrofon?

Die allermeisten Studio-Mikrofone bieten einen XLR-Anschluss, für den ein entsprechendes Mikrofonkabel und ein Audio Interface mit XLR-Buchse nötig sind. Für den Einstieg ins Homerecording mit minimalem Equipment könnte aber schon ein USB-Mikrofon schon ausreichen – darin steckt bereits ein Interface. Übrigens gibt es auch viele Audio Recorder, die als USB-Mikrofon fungieren.

Ein USB-Mikrofon wird einfach per USB-Kabel an den Computer angesteckt. Dann richtet es sich unter Windows in aller Regel selbstständig ein (automatische Treiberinstallation), während es auf dem Mac stets sofort einsatzbereit ist. Vor allem vor allem für das unkomplizierte Podcasting, Streaming, Videovertonungen, Internetradio und Multiplayer-Gaming ist das attraktiv.

zum Inhalt

Homerecording Einstieg - Audio Interface

Ein Audio Interface brauchst Du, um mehrere analoge Signale gleichzeitig aufzuzeichnen.

Audio Interface

Ein Audio Interface ist im Prinzip die weit fortgeschrittene Variante der Soundkarte, die auf der Hauptplatine jedes Computers steckt. Grundsätzlich bietet es die Möglichkeit, analoge Audiosignale aus Mikrofonen, elektronischen Instrumenten und Zuspielern (Smartphone, MP3-Player & Co.) zu verstärken, ins Digitale zu verwandeln und auf separaten Spuren in deinem Musikprogramm aufzunehmen.

Welches Interface für Homerecording?

Eine interne Soundkarte hat meist nur einen einzigen Eingang, der für die meisten Arten von fortgeschrittenen Mikrofonen sowie für Gitarre und Bass untauglich ist. Daher brauchst Du ein Audio Interface mit den folgenden Buchsen zur Aufnahme von …

  • Sprache & Gesang (Kondensatormikrofon): XLR-Buchse mit Phantomspeisung
  • Gitarre und Bass: Große Klinkenbuchse (6,3 mm), hochohmig (»Hi-Z«)
  • Keyboards, Synthesizer, Drum Machines & Co.: Große Klinkenbuchse (6,3 mm), Line

Audio Interface – Kaufberatung »

Minimalisten brauchen kein separates Audio Interface …

Wenn Du elektronische Musik ausschließlich mit dem Computer und darauf laufenden Audio-Plugins (z.B. Synthesizer-Software machen willst, ist der Einstieg ins Homerecording sehr einfach: Du brauchst nicht unbedingt ein Audio Interface. Und wie oben erwähnt, ist ein USB-Mikrofon schon mit einem Analog-Digital-Wandler für die Stimm- und Instrumentenaufnahme ausgestattet.

… können aber auch davon profitieren

Bedenke, dass dich mit einem separaten Interface in aller Regel deutliche Vorteile in Sachen Klangqualität erwarten (gerade wenn Du gute Lautsprecher hast). Außerdem kannst Du damit die Latenz verbessern. Außerdem können beispielsweise Lautsprecher mit symmetrischer Signalübertragung angeschlossen werden, was potentiell Störgeräusche beseitigt.

zum Inhalt

Einstieg ins Homerecording - DAW-Software

Mit einer DAW-Software wie PreSonus Studio One kannst Du aufnehmen, abmischen und arrangieren.

Musikprogramm (DAW-Software)

Zuletzt werfen wir einen Blick auf die Art von Musiksoftware, die zum Einstieg ins Homerecording brauchst – die DAW-Software (»Digital Audio Workstation«), gerne kurz »DAW« genannt.

Mit praktisch allen DAWs lassen sich elektronische Instrumente sowie Stimmen und akustische Instrumente über ein Mikrofon aufnehmen. So können sie bearbeitet und zu einem kompletten Musikstück arrangiert werden. Melodien, Akkordfolgen und Rhythmusspuren können erstellt, Klänge mit Effekten abgemischt und virtuelle Instrumente genutzt werden.

Was brauchst zum Aufnehmen und Abmischen einer ganzen Band, als Solokünstler für elektronische Musik, als Hip-Hop-Producer, als Sänger & Songwriter mit Gitarre oder als Komponist? Was in dieser Kategorie für dich als »Bestes Musikprogramm« gelten kann, ist je nach Anforderung verschieden, Geschmackssache und abhängig davon, ob es für dein Betriebssystem überhaupt erhältlich ist.

Geld sparen

Unter Umständen reich eine abgespeckte Version – viele DAW-Hersteller bieten eine teils deutlich günstigere Variante mit weniger Audio- und MIDI-Spuren und/oder sonstigen Einschränkungen, die beim Einstieg in das Homerecording jedoch überhaupt nicht ins Gewicht fallen! Diese Versionen tragen meist den Zusatz Artist »Artist«, »Elements«, »Lite«, »Home Studio« oder dergleichen im Produktnamen.

zum Inhalt

Fazit zum Einstieg ins Homerecording

Mit diesem Artikel als Ausgangspunkt wirst Du Schritt für Schritt den perfekten Einstig ins Homerecording finden. Hier wollten wir nur die elementaren Bestandteile eines Heimstudios ansprechen – Dinge, die vielleicht nicht ganz so sexy sind, aber doch früher oder später wichtig werden (z.B. Audiokabel), haben wir ausgespart.

Es handelt sich hier in gewisser Weise um die Einsteigerversion unserer Homestudio-Serie mit Artikeln und Videos, in der auch noch Dinge wie ein spezieller Studiotisch, MIDI-Controller und mehr angesprochen werden. Mit all diesen Dingen kannst Du dein …

Homestudio einrichten »

Umfrage zum Einstieg ins Homerecording – Auswertung

Hier sind die Ergebnisse der Umfrage zum Einstieg ins Homerecording, an der fast 800 delamari teilgenommen haben – vielen Dank dafür! :) Wir finden, dass das durchaus als repräsentativer Einblick gelten kann. Steigen wir ein …

Die wichtigsten Erkenntnisse
  • Audio Interface, DAW & Mikrofon – zentrales Homerecording Equipment
  • Die Hälfte aller Befragten ist mit mindestens 150 Euro eingestiegen
  • Knapp die Hälfte empfand das erste Equipment als okay für den Anfang
  • Knapp ein Drittel nutzt noch eine Gerätschaft aus den Anfangstagen
1. Seit wann machst Du Homerecording?
  • 38% | 2-5 Jahre
  • 34% | Mehr als 5 Jahre
  • 28% | 0-1 Jahr

Ist das nicht schön? Die delamari sind eine ziemlich ausgewogene Mischung aus Frischlingen, Fortgeschrittenen und Veteranen.

2. Seit wann beschäftigst Du dich mit Recording im Allgemeinen?
  • 45% | Mehr als 5 Jahre
  • 35% | 2-5 Jahre
  • 20% | 0-1 Jahr

Der Trend zum Homerecording hat sich in den Jahren zunehmend verstärkt – dank günstigerer Technik für Audioqualität, die früher unbezahlbar war, Bundles und Publikationen wie delamar. ;)

3. Welchen Kauf hast Du als erstes getätigt, als Du mit dem Homerecording angefangen hast? [Mehrfachnennung möglich]
  • 47% | Audio Interface
  • 46% | DAW Software
  • 33% | Mikrofon
  • 9% | Controller
  • 11% | Sonstiges

Knapp die Hälfte aller delamari hielt und hält ein Audio Interface sowie eine kommerzielle DAW-Software für unverzichtbar. Das können wir unterschreiben. Danach das Mikrofon – auch keine Überraschung – und erst dann der ganze Rest vom Schützenfest.

4. Wie hoch war dein Budget für den ersten Kauf?
  • 26% | Mehr als 300 Euro
  • 25% | 100-150 Euro
  • 23% | 150-300 Euro
  • 20% | 50-100 Euro
  • 6% | 10-50 Euro

Fast drei Viertel aller teilnehmenden delamar-Leserinnen und -Leser fangen bescheiden an. Doch das heute definitiv schon für vorzeigbare Produktionen reichen.

5. Wie zufrieden warst Du mit deinem ersten Homerecording Equipment?
  • 46% | Es war okay für den Anfang
  • 24% | Ich war sehr zufrieden
  • 22% | Ich bin bis heute glücklich damit
  • 6% | Ich war unzufrieden
  • 2% | Ich war sehr enttäuscht

Lediglich 8% waren nicht glücklich mit dem, was sie sich an Gerätschaften zum Einstieg ins Homerecording leisteten. Der überwältigende Rest macht munter Musik, teilweise noch mit altehrwürdigen Gadgets. Die perfekte Überleitung zur nächsten Frage:

6. Wie viele Gerätschaften aus dem ersten Recording Equipment sind seit dem Kauf noch in Verwendung?
  • 31% | 1
  • 24% | Gar keines
  • 23% | 2
  • 14% | Mehr als 3
  • 8% | 3

Über die Hälfte der delamari haben bis heute ein bis zwei ihrer Erstgeräte im Einsatz. Bemerkenswert ist gleichzeitig, dass immerhin ein Viertel so ambitioniert ist, sich Upgrades zu leisten und den nächsten Schritt zu gehen.

7. Von welchen der folgenden Hersteller gibt es deines Wissens nach Recording Bundles oder Studio Bundles? [Mehrfachnennung möglich]
  • 62% | PreSonus
  • 58% | Steinberg
  • 44% | Focusrite
  • 20% | Universal Audio
  • 19% | Ableton
  • 17% | Tascam

Fest in der Wahrnehmung der meisten Musikbegeisterten verankert sind PreSonus, Steinberg und Focusrite, wenn es um Equipment-Pakete für den Einstieg ins Homerecording geht. Das hatten wir auch so erwartet. À propos:

Presonus Special Edition Recording Bundle

Zu diesem Tutorial haben wir uns vom deutschen Vertrieb des Herstellers PreSonus inspirieren lassen – kürzlich verlosten wir das oben abgebildete Presonus Special Edition Recording Bundle, die volle Packung zum Einstieg ins Homerecording. Besten Dank an dieser Stelle für die Zusammenarbeit. :)

zum Inhalt

Mehr zum Thema:
          

Lesermeinungen (1)

zu 'Einstieg ins Homerecording – Selber Musik machen, aufnehmen & produzieren'

  • fatman   02. Feb 2017   17:45 UhrAntworten

    Ich habe vor etlichen Jahrzehnten mit diesem Hobby angefangen und eine Menge Lehrgeld natürlich zahlen müssen. Würde ich mit meinem heutigen Wissen noch einmal neu starten, wären meine Entscheidungen fürs Equipment sicher nach anderen Kriterien ausgerichtet.
    Ich würde meine Anschaffungen nach ihrem Produktlebenszyklus unterscheiden.
    1 . Produkte bei denen keine signifikanten Weiterentwicklungen mehr zu erwarten sind.
    Dies sind z.Bsp. Monitore und Microfone. Hier würde ich möglichst hochwertig einsteigen. Ein Monitor von Genelec, Neumann oder Adam z. Bsp. wird auch in 10 Jahren noch zur ersten Liga gehören, da signifikante Neuerungen im LS-Bau kaum zu erwarten sind. Das Gleiche gilt für MICs. Lieber einmal ein Neumann fürs Leben, als sich von Jahr zu Jahr preislich hochzudienen. Ist zwar bei Neuanschaffung teuer, rechnet sich aber über einen längeren Zeitraum. Zumal solche Geräte im Wiederverkauf deutlich besser dastehen.
    Für den Einsteiger können diese Geräte natürlich auch als Gebrauchte das Budget schonen helfen.
    AD/DA Interfaces oder midi interfaces sind auch solche Geräte, bei denen keine technischen Revolutionen zu erwarten sind. Hier ist es besonders wichtig, sein Augenmerk auf die Treiber zu legen. RME z.Bsp. wird besonders wegen der zuverlässigen Weiterentwicklung und Qualität der Treiber geachtet.

    2. Produkte die einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen.
    Softwareprodukte wie eine DAW z.Bsp. Bei den zahlreichen Angeboten als Anfänger eine Auswahl zu treffen ist sicher s e h r schwierig. In diesem Fall kann es sich lohnen, die preiswertesten Produkte von den unterschliedlichen Herstellern auszuprobieren. Viele DAWs gibt es in light Versionen auch umsonst. Erst beim Ausprobieren wird man erfahren, welche Arbeitsweise für die eigenen Zwecke gut passen. Propellerhead, Avid oder Image Line sind in ihrem Workflow ziemlich unterschiedlich!
    Ähnliches gilt für SW-Plugins. Hier würde ich erst einmal mit den kostenlosen Angeboten arbeiten. Was man an einem Kompressor mag, kann man nicht aus der Theorie erfahren, das muß man ausprobieren! Das gilt natürlich auch für Verbs, Delays etc. Literatur kann da nur bedingt helfen.

    Und dann wär da noch dieses und jenes und das und dies und so weiter ... :-)

Sag uns deine Meinung!

anzeige

Empfehlungen