Yamaha MGX16 Test
Kompaktes Digitalpult mit 22 Kanälen

Yamaha MGX16 Test
Yamaha MGX16 Test: 22 Kanäle, Touchscreen & 32-Bit Aufnahme

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 08. Juli 2026

Yamaha MGX16 Test-Fazit

4.5

DELAMAR
SCORE

Das Yamaha MGX16 ist ein durchdachtes digitales Mischpult, das trotz seiner vielen Funktionen zugänglich bleibt und umfangreiche Setups überblickbar hält.

Bei Livestreams, Podcasts, Online-Unterricht und kleinen Live-Setups spielt der Digitalmixer seine Stärken aus.

Auch Bandproben und Produktdemos profitieren von den vielen Eingängen, den acht Mix-Bussen und den vier Kopfhörerausgängen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, weil Yamaha 22x22-USB, microSD-Aufnahme, Bluetooth, Szenenspeicher und frei belegbare Pads integriert. Einsteiger profitieren vom Simple-Modus und der Autogain-Funktion.

Die nicht motorisierten Fader ändern wenig am starken Gesamteindruck.

zum detaillierten Yamaha MGX16 Testfazit

PRO

  • Robuste Verarbeitung
  • Stabiles Metallgehäuse
  • Vier Kopfhörerausgänge
  • Bluetooth 5.0
  • Frei belegbare Pads
  • Gut ablesbares Touchdisplay
  • Simple-Modus als Bedienhilfe für Einsteiger
  • Gut gelöstes digitales Routing
  • Sauberer Klang
  • Kräftige Preamps mit hoher Gain-Reserve

CONTRA

  • keine gespeicherten Faderpositionen im Szenen-Workflow

Für wen?
Musiker, Tontechniker, Locations, Streamer

Preis: 949,00 Euro
UVP: 949,00 Euro

Was ist es?

Das Yamaha MGX16 ist ein digitales Mischpult mit 16 analogen Eingängen an Bord. Dazu kommen digitale Schnittstellen: Per USB-C lässt es sich als Audio Interface mit Computer oder DAW verbinden. Bluetooth dient zur kabellosen Audiozuspielung von Smartphone, Tablet oder Computer.

Jeder der 16 physischen Kanalzüge besitzt einen Fader, drei Taster und einen Encoder. Die weiteren internen Signalwege erreichst Du über Display, Routing und die Pad- beziehungsweise FX-Bereiche.

Die tiefergehenden Funktionen steuerst Du über das integrierte Touchdisplay und Aufnahmen sind direkt am Mixer auf microSD-Karte möglich.

5 Yamaha MGX16 Features

  • Digitales Mischpult mit 22 Kanälen
  • 15 + 1 Fader-Konfiguration
  • 4,3-Zoll-Touchscreen mit fünf Encodern
  • USB-Audio: 22 In / 22 Out bei 32 Bit / 96 kHz
  • Bluetooth-Audio

Das Modell ist in Schwarz und in Weiß erhältlich.


PASSEND DAZU



ANZEIGE


Yamaha MGX16 Test

Erster Eindruck

Schon beim ersten Ausprobieren wird mir klar: Das Yamaha MGX16 ist ein übersichtlich aufgebauter Digitalmixer. Er bietet viele Funktionen, bleibt aber immer leicht zugänglich.

Yamaha verzichtet auf eine überladene Bedienoberfläche mit zu vielen Reglern und Tastern, die gerade Einsteiger schnell überfordern könnte.

Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, jeder Kanal bietet fünf Bedienelemente. Hinzu kommen frei belegbare Tasten, fünf Encoder sowie ein Home- und ein Power-Button.

Yamaha MGX16 Test
Mit optional erhältlichen Rackwinkeln lässt sich der kompakte Digitalmixer auch fest in Live-, Streaming- oder Proberaum-Setups integrieren.

Viele Funktionen des digitalen Mischpults steuerst Du über den 4,3 Zoll großen Touchscreen auf der Oberfläche. Darüber gelangst Du auch zu den tieferliegenden Einstellungen wie Routing, Kanalbearbeitung und Systemeinstellungen.

An manchen Stellen erinnert mich das Gerät an die analoge MG-Serie von Yamaha, auf die auch der Name verweist. Typisch dafür ist der „ON“-Schalter pro Kanal, mit dem Du den jeweiligen Kanal aktivierst.

Der japanische Hersteller arbeitet hier anders als bei anderen Mischpulten mit Mute-Schalter: Der Kanal ist aktiv, wenn die ON-Taste eingeschaltet ist. Daran musste ich mich zunächst gewöhnen.

Hardware im Yamaha MGX16 Test

Auch bei der Hardware bestätigt sich mein erster Eindruck: Das Yamaha MGX16 fühlt sich stabil an und macht einen robusten Eindruck.

Das Gehäuse besteht fast vollständig aus Metall, nur die Seitenteile sind aus Kunststoff gefertigt. An der unteren Vorderseite sitzen kleine Lüftungsschlitze zur Wärmeabfuhr.

Die Audioanschlüsse sind fest auf der Oberseite des Gehäuses verbaut und auf der Rückseite sitzen zwei USB-C-Buchsen, der microSD-Kartenslot sowie der Stromanschluss. Zusätzlich gibt es eine Zugentlastung für das Netzkabel, damit es sicher befestigt bleibt.

Die gummierten Taster sind beleuchtet und wirken solide. Die acht frei belegbaren Pads können je nach zugewiesener Funktion sogar in unterschiedlichen Farben leuchten.

Encoder und Fader-Kappen bestehen aus Kunststoff, unter den Fadern kommen Metallstifte zum Einsatz.

Praktisch finde ich auch die vier gummierten Standfüße. Sie sorgen für sicheren Halt und verhindern, dass der Mixer auf glatten Oberflächen wie deinem Schreibtisch verrutscht.

Einsatzzwecke für das Yamaha MGX16

  • Livestreams mit mehreren Audioquellen
  • Podcasts mit mehreren Gästen
  • Online-Unterricht mit hochwertigem Sound
  • Produktdemos mit Mikrofonen und Zuspielern
  • Bandproben mit vielen Kanälen
  • Kleine Live-Setups mit mehreren Mikrofonen
  • Präsentationen mit mehreren Mikrofonen und Einspielern

Analoge Anschlüsse

Die analogen Audioanschlüsse des Yamaha MGX16 sitzen direkt auf der Oberfläche. USB-C-Buchsen, microSD-Kartenslot und Stromanschluss befinden sich dagegen auf der Rückseite.

Eingangsseitig stehen acht Combo-Buchsen, zwei Stereo-Klinkenpaare im TRS-Format sowie zwei Stereo-Cinch-Paare bereit.

Yamaha MGX16 Test
Das Anschlussfeld bietet acht Combo-Eingänge, Stereo-Inputs, XLR-Ausgänge, Omni-Outs und vier Kopfhöreranschlüsse für größere Setups.

Für die Ausgänge bietet das Mischpult zwei XLR-Buchsen und acht sogenannte Omni-Outs. Über diese Ausgänge kannst Du jeweils einen der acht Mix-Busse ausgeben – zum Beispiel für In-Ear-Monitoring, die Monitorwege oder zusätzliche Ausspielungen.

Besonders praktisch finde ich die vier Kopfhörerausgänge. Mit diesen brauchst Du in kleinen Setups keinen zusätzlichen Kopfhörerverstärker – etwa beim Recording im Homestudio, bei Bandproben ohne PA oder bei Podcasts mit mehreren Gästen.

Digitale Schnittstellen

Auf der Rückseite findest Du zwei USB-C-Buchsen, über die sich das Yamaha MGX16 als Audio Interface mit deiner DAW nutzen lässt. Je nach Anschluss überträgt das Mischpult entweder 2 Ein- und Ausgänge über USB Sub oder bis zu 22 Ein- und Ausgänge über USB Main.

Beide USB-C-Anschlüsse können gleichzeitig verwendet werden. So lässt sich über „Sub“ beispielsweise ein Zuspieler anbinden, während über „Main“ parallel die Verbindung zur DAW läuft.

Über den microSD-Kartenslot sind Aufnahmen auch ohne Computer möglich – nützlich etwa im Proberaum. Bis zu 16 Spuren sind bei 44,1/48 kHz möglich, bei 88,2/96 kHz sind es nur acht Spuren. Für die Wiedergabe stehen allerdings nur zwei Kanäle zur Verfügung.

Yamaha MGX16 Test
Auf der Rückseite sitzen Netzteilanschluss, microSD-Slot und zwei USB-C-Ports.

Zusätzlich bietet das Mischpult Bluetooth 5.0 für eine kabellose Anbindung von Zuspielern. Damit kannst Du Musik kabellos an das Mischpult senden – per A2DP mit AAC/SBC, 16 Bit und bis zu 48 kHz.

Einen eigenen Bluetooth-Kanal gibt es leider nicht. Stattdessen musst Du bei einem freien Kanal die Eingangsquelle auf „Bluetooth“ stellen.

Eine große Stärke des Mixers ist das digitale Routing. Analoge und digitale Eingänge sowie virtuelle Busse lassen sich darüber übersichtlich verwalten.

Bedienelemente am Yamaha MGX16

Das Mischpult verbindet 15+1 direkt erreichbare Mischkanäle mit zusätzlichen internen Signalwegen. Dazu zählen 8 Mono-, 4 Stereo-Kanäle, 1 Sound Pad und 2 FX Returns.

Damit verarbeitet das MGX16 insgesamt 22 Kanäle, obwohl auf der Oberfläche nur 16 klassische Kanalzüge vorhanden sind. Jeder dieser Kanalzüge ist mit einem 60 mm langen Fader ausgestattet.

Motorisiert sind die Fader nicht, was für ein kompaktes Digitalpult dieser Preisklasse kaum überraschen dürfte.

Die Fader laufen angenehm leichtgängig, bieten aber genug Widerstand. Das gefällt mir gut, weil sie sich nicht sofort verstellen, wenn Du versehentlich dagegenkommst.

Yamaha MGX16 Test
Jeder Kanalzug besitzt Fader, ON-, Cue- und Select-Taste sowie einen Encoder mit LED-Ring für schnellen Zugriff.

Direkt über dem Fader befindet sich eine ON-Taste. Damit leitest Du das jeweilige Signal auf die Stereosumme. Hinzu kommen ein Cue-Button zum Vorhören, ein Select-Taster für den schnellen Zugriff auf die Kanaleinstellungen im Display sowie ein Encoder mit LED-Ring. Der LED-Ring zeigt den eingestellten Wert jedoch nur grob an.

Je nach Kontext übernimmt der Encoder unterschiedliche Aufgaben. Du kannst damit zum Beispiel den Gain einstellen oder ein Signal auf die Mix-Busse senden.

Welche Funktion gerade aktiv ist, war für mich nicht immer sofort ersichtlich. In der Kanalübersicht oben rechts lässt sich per Knopfdruck aber die passende Option zuweisen.

Einfache Bedienung

Die Bedienung folgt einem einfachen Prinzip: Kanal oder Parameter antippen und den Wert anschließend über den Encoder neben dem Display einstellen.

Yamaha MGX16 Test
Die frei belegbaren Pads eignen sich für Szenen, Samples, Monitoring-Pegel oder andere häufig genutzte Funktionen.

Für häufig benötigte Befehle stehen zudem acht frei belegbare Pads bereit, auf denen sich bis zu 32 Funktionen ablegen lassen (auf vier Bänken). So kannst Du dir zum Beispiel eine Bank für Podcast-Sounds und eine weitere für Szenenwechsel oder Cue-Funktionen einrichten.

Ab Werk ist die erste Bank leer und in der zweiten Bank sind die Pads mit vorgeladenen Sounds belegt. Das ist besonders hilfreich für Streamer oder Podcaster, die ihre Sendung mit kurzen Einspielern ergänzen möchten.

Natürlich kannst Du auch eigene Samples hinzufügen.

Touchdisplay im Yamaha MGX16 Test

Das Display des MGX16 fällt mit 4,3 Zoll nicht besonders groß aus, nutzt die verfügbare Fläche aber gut aus. Die zentralen Kanaleinstellungen sind überwiegend klar und nachvollziehbar angeordnet.

Zu Beginn musste ich mich kurz einarbeiten, danach ließ sich das Mischpult aber schnell und gezielt über den Bildschirm bedienen.

Der Funktionsumfang hängt vom jeweiligen Kanal ab. Die ersten acht Eingänge bieten dabei die meisten Möglichkeiten. Dort stehen dir Gate, Kompressor und EQ zur Verfügung. Zusätzlich kannst Du Effekte wie „Guitar Amp Classics“, Pitch-Correction oder einen Compander einsetzen.

Yamaha MGX16 Test
Über den Touchscreen werden Kanäle, Pegel, Routing und Simple-Modus gesteuert, ohne die Bedienoberfläche mit Reglern zu überladen.

Die Line-Kanäle 9/10 bis 15/16 sind einfacher ausgestattet und bieten EQ sowie Ducker. Beim Pad-Kanal gibt es keine weiteren Zusatzfunktionen. Für die Stereosumme stehen neben dem EQ auch Compander und Multiband-Kompressor zur Verfügung, aber Compander und Kompressor sind nicht gleichzeitig nutzbar.

Auch bei hellem Licht und in dunkler Umgebung bleibt der Bildschirm gut ablesbar. Eine entspiegelte Oberfläche besitzt er allerdings nicht.

Mix-Busse & Workflow

Die Mix-Busse spielen beim Yamaha MGX16 eine zentrale Rolle, weil sie für Live-Anwendungen ein großer Pluspunkt sind. Insgesamt gibt es acht Mix-Busse, die jeweils einen eigenen Equalizer besitzen. Damit lassen sich zum Beispiel separate Kopfhörer- oder Monitor-Mixe anlegen.

Statt für jede Dynamik- oder EQ-Funktion eigene Bedienelemente bereitzustellen, setzt der Hersteller bei diesem Mischpult auf wenige Encoder und das Touchdisplay. Angesichts der kompakten Oberfläche wäre für die vielen Funktionen und Parameter ohnehin kaum genug Platz vorhanden.

Stattdessen besitzt das Mischpult an mehreren Stellen sogenannte One-Knob-Lösungen. Diese erfordern anfangs etwas Einarbeitung, lassen sich danach aber schnell bedienen.

Praktisch finde ich auch die Autogain-Funktion, die den Pegel deiner Audioquelle automatisch erkennt und den Gain auf einen passenden Wert festlegt.

Dafür sprichst Du ins Mikrofon oder spielst ein Instrument an und tippst anschließend auf einen der entsprechenden Buttons. Das Mischpult übernimmt dann die Gain-Einstellung. Das spart Zeit und dürfte besonders Einsteigern sowie Podcastern entgegenkommen, die sich nicht tief mit Audiotechnik beschäftigen möchten.

Die tiefere Ebene des Yamaha MGX16

Zum schnelleren Arbeiten bietet das digitale Yamaha MGX16 unter anderem die beiden Betriebsarten Standard und Simple. Die beiden Modi sollen den Workflow schneller und komfortabler gestalten.

Im Standard-Modus stehen dir alle Einstellungen zur Verfügung. Der Simple-Modus führt dich dagegen Schritt für Schritt durch die wichtigsten Bereiche. Dadurch wirkt er wie eine integrierte Bedienhilfe direkt im Gerät.

Yamaha MGX16 Test
Die Kanalübersicht im Standard Mode zeigt HPF, Gate, Kompressor, EQ, ON- und Cue-Status direkt auf dem Touchscreen.

Die vier Encoder unter dem Display übernehmen je nach Ansicht unterschiedliche Aufgaben. In der Kanalansicht steuern sie standardmäßig Gain und Stereo-Panorama.

Tippst Du unten rechts auf das Poti-Symbol, öffnest Du die „User Defined Knobs“. Dort kannst Du vier frei wählbare Funktionen auf vier Bänke verteilen.

So erreichst Du wichtige Einstellungen wie Kopfhörerlautstärke, Monitorlautstärke oder Displayhelligkeit besonders schnell.

In der Praxis

Für den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Setups sind die bis zu 63 speicherbaren Szenen des Mischpults sehr nützlich. Das Yamaha MGX16 sichert dabei viele Einstellungen, die digital vorgenommen wurden. Darunter Setup, Monitor, Sound Pad, microSD, Streaming sowie Pegel der Kanäle.

Eine Einschränkung gibt es jedoch: Die Positionen der Fader werden nicht richtig gespeichert.

Das betrifft die Lautstärke, die an die Stereosumme gesendet wird. Lädst Du eine Szene, bleibt der Pegel zunächst so, wie es der aktuelle Faderstand am Gerät vorgibt. Bewegst Du den Fader, ändert sich direkt die Lautstärke des jeweiligen Kanals.

Andere Hersteller nutzen dafür einen Soft-Takeover-Modus. Dabei wird eine Änderung erst übernommen, wenn der Fader den gespeicherten Wert erreicht. Genau so eine Funktion würde ich mir hier per Update wünschen.

BILDSTRECKE

Klang im Yamaha MGX16 Test

Bei anderen kompakten Mixern in dieser Preisklasse kann ein hörbares Rauschen zum Thema werden – häufig verursacht durch die Mikrofonvorverstärker. Beim MGX16 konnte ich dieses Problem im Test nicht feststellen.

Im Hörtest klingt der digitale Mixer angenehm sauber und verhält sich in meinem Setup unauffällig – im positiven Sinne. Die MGX-True-Sound-Preamps bieten außerdem einen Gain-Bereich von bis zu 86 dB. Das reicht locker aus, um auch leise, dynamische Mikrofone wie das Shure SM7b ordentlich zu verstärken.

Über USB-C-Main unterstützt das Mischpult bis zu 96 kHz bei 32 Bit. Das ist für ein kompaktes Digitalpult dieser Ausrichtung ein starkes Ausstattungsmerkmal und macht das MGX16 besonders für Mehrspuraufnahmen interessant.

Unterstütze unsere Arbeit mit einem Kauf bei Thomann*

* Affiliate Link: Du bezahlst den normalen Preis und wir erhalten eine Provision, wenn Du etwas kaufst. Danke!

Yamaha MGX16 Test-Fazit

Das Yamaha MGX16 hinterlässt einen starken Eindruck als kompakter Digitalmixer seiner Preisklasse mit vielen Funktionen und dennoch zugänglich. Besonders die klare Bedienoberfläche hilft dabei, umfangreiche Setups einfach zu handeln.

Im Alltag eignet sich das Mischpult vor allem für Livestreams, Podcasts, Online-Unterricht und kleine Live-Setups. Auch Bandproben und Produktdemos profitieren von den vielen Eingängen, den acht Mix-Bussen und den vier Kopfhörerausgängen. Der saubere Klang und die kräftigen Preamps machen das MGX16 zudem für dynamische Mikrofone interessant.

Beim aktuellen Straßenpreis überzeugt das MGX16 vor allem durch 22×22-USB-Audio, microSD-Aufnahme und die direkte Bedienung über Touchdisplay – ein starkes Ausstattungspaket in dieser Preisklasse.

Gerade Einsteiger profitieren vom Simple-Modus und der Autogain-Funktion, während erfahrene Nutzer das Routing und die Mix-Busse zu schätzen wissen.

Leichte Abstriche gibt es bei den nicht motorisierten Fadern. Da ihre Positionen nicht gespeichert werden, wäre ein Soft-Takeover-Modus per Update wünschenswert.

Im Yamaha MGX16 Test gebe ich dem digitalen Mischpult eine sehr gute Bewertung.

Features Yamaha MGX16 Review

  • Hersteller:   
  • Digitales Mischpult
  • Analoge Eingänge: 8 x Combo-In, 4 x TRS (Line), 4 x RCA (Line)
  • Analoge Ausgänge: 2 x XLR, 8 x TRS, 4 x TRS Kopfhörer
  • Weitere Anschlüsse: 2 x USB-C, microSD, Netzanschluss
  • Bluetooth: 5.0, A2DP
  • User-Interface: 4,3-Zoll-Touchbildschirm, 16 x 60 mm Fader, 16 x Send-Knob, 16 x Select-Taster, 16 x Cue-Taster, 16 x On-Taster, 5 x Encoder, Home-Taster, 2 x Bank-Taster, 8 x Pads, Netzschalter
  • Recording und Playback: 22 x Recording/22 x Playback (USB), 2 x Recording/2 x Playback (USB SUB), 16 x Recording/2 x Playback (microSD)
  • Sampling-Rate: 44,1-96 kHz
  • Delay: < 0,4 ms (Eingang zu Stereo-Ausgang bei 96 kHz)
  • Gain-Bereich: 86 dB
  • Eingangskanäle: 8 x mono, 4 x Stereo, 1 x Sound-Pad und 2 x Effekte
  • Busse: 8 x mono, 1 x stereo, 2 x Effekt, 1 x Cue
  • DSP-Effekte: Gate, Kompressor, EQ, Sweet Spot Morphing Channel (Kompressor & EQ), Guitar Amp Classics (Amp-Simulation), Pitch-Fix, Ducker, Multi-Band-Kompressor, Compander, Delay, REV-X (Hall)
  • Lieferumfang: MGX16, Netzteil, Start Guide, Safety Guide, 2 x Steinberg-Software-Lizenzkarten (Cubase AI und WaveLab cast, Steinberg Plus), Basic-FX-Suite-Lizenzkarte
  • Abmessungen (B x H x T): 419 x 96 x 319 mm
  • Gewicht: 4,7 kg

MEHR ZUM THEMA

ANZEIGE

EMPFEHLUNGEN