Yamaha Genos Test: Digitale Workstation & Flaggschiff

Yamaha Genos

Der Yamaha Genos - Review gefĂ€llig? Hier erfĂ€hrst Du alles ĂŒber die große und aus Erfahrung gereifte Workstation des japanischen Unternehmens fĂŒr anspruchsvolle Heim-, BĂŒhnen- und Studiomusiker

Was ist es?

Der Yamaha Genos ist das Flaggschiff und Spitzenmodell der PSR-Serie von Workstations des Herstellers. Er begrĂŒndet eine neue Generation der digitalen Workstations und darf als Nachfolger zur erfolgreichen Tyros-Serie gesehen werden.

Aktuell gibt es den Yamaha Genos in nur einer Version mit 76 Tasten. Er kann optional mit Monitoring-System und StÀnder erworben werden. Zu den wichtigsten Yamaha Genos Features gehören:

  • 76 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • 256-stimmige Polyphonie
  • 1.652 Sounds + 58 Drum/SFX Kits
  • 550 Styles
  • Live Knobs (6 Endlosregler + 9 Schieberegler)
  • internes Mehrspur-Recording Midi/Audio
  • 9″ Touchscreen Farbdisplay
  • 2 Audio Player
  • Integriertes WLAN
  • 58 GB Speicher

Der Hersteller möchte sowohl den BĂŒhnenmusiker als auch den Musikproduzenten mit diesem Keyboard ansprechen. Eine bessere QualitĂ€t der Audio AusgĂ€nge durch die neuen D/A-Wandler soll fĂŒr eine noch höhere Signal- und KlangqualitĂ€t sorgen.


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Yamaha Genos Testbericht

Verbesserte Bedienung durch Touch

Schon beim Auspacken zeigt sich das Farb-Touch-Display mit 9“ Diagonale als willkommene Steuerzentrale des Genos. Das gut auflösende Display (800×480 Pixel) verschafft der Workstation durch seine Touch-FunktionalitĂ€t eine sehr aufgerĂ€umte OberflĂ€che in der Hardware: Voices und Styles werden ĂŒber das Touch-Display und nicht mehr ĂŒber Tasten angewĂ€hlt.

Das Display zeigt neben Textdateien auch Noten und Lyrics (in MP3s) an.

Neue Knöpfe am Yamaha Genos

Lediglich vier Taster fĂŒr die Kategorien Style, Voice, Song und Playlist sind als Shortcuts vorhanden. Diese ersetzen die Auswahltasten fĂŒr Voice und Style.

Die meisten ĂŒbrigen Taster sind mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Zur leichteren Handhabung auf einer dunklen BĂŒhne hĂ€tte dieses Feature gerne konsequent fĂŒr alle Taster ĂŒbernommen werden können.

BedienoberflÀche (Oberseite) - Yamaha Genos Test

Der Yamaha Genos wartet mit einer vergleichsweise aufgerÀumt wirkenden BedienoberflÀche auf

Tools fĂŒr die Live Performance

Ein Joystick ĂŒbernimmt die Funktion der Pitch-Bend und ModulationsrĂ€der. Des Weiteren finden sich gleich sechs Endlosdrehregler mit eigenem Display sowie neun Schieberegler auf der BedienoberflĂ€che. Diese sind fĂŒr Kontrollfunktionen in Echtzeit zustĂ€ndig.

Der Hersteller hat mitgedacht: Die Regler können frei programmiert werden. Die Belegungsmöglichkeiten erstrecken sich ĂŒber gĂ€ngige Filter, Gates bis zum EQing. Dabei steht dem Nutzer das Routing frei, er kann entscheiden, auf welchen Part der jeweilige Effekt wirken soll.

In der Praxis erweist sich das als ein mÀchtiges Feature, das eine ausdruckvolle Performance ermöglicht.

Ein Crossfader ermöglicht das Überblenden von Audio- und MIDI-Dateien.

Joystick fĂŒr die Live Performance - Yamaha Genos Review

Der Joystick fĂŒr Live Performances mit dem Yamaha Genos – er ersetzt die Pitch- und ModulationsrĂ€der

Speicher

Auf eine Festplatte wurde beim Yamaha Genos zugunsten einer 60 GB großen SSD verzichtet. Der Flash-Speicher fĂŒr zusĂ€tzliche Sounds wurde werksseitig zudem auf 1,8 GB aufgestockt. Hier dĂŒrfte sich inzwischen genĂŒgend Platz fĂŒr jede Gelegenheit finden.

Ein- und AusgÀnge

Zur Verbindung mit einem Mischpult oder einer aktiven PA-Anlage stehen neben einem Stereoausgang gleich vier Sub-AusgĂ€nge zur VerfĂŒgung. Davon können die Sub-AusgĂ€nge 3/4 gleichzeitig als Aux-Out mit festem Pegel (zum Beispiel zum Monitoring) geroutet werden.

AnschlĂŒsse an der RĂŒckseite - Yamaha Genos Review

Die AnschlĂŒsse an der RĂŒckseite des Yamaha Genos

Auf der Eingangsseite findest Du einen Stereo Aux In. Über diesen lassen sich Zuspieler oder andere Instrumente anschließen.

Gesang mit Effekten und Harmonien

FĂŒr den Gesang steht ein XLR-Eingang mit zuschaltbarer Phantomspeisung zur VerfĂŒgung. Damit ist auch die Verwendung eines Kondensatormikrofons möglich.

Die Abteilung Vocal Control verfĂŒgt ĂŒber den gewohnten 3-Band EQ mit parametrischer Klangregelung. Auch das Noisegate und der eigene Kompressor sind in der Section untergebracht. Der Talk-Modus schaltet alle Effekte stumm und ermöglicht Ansagen mit eigens vorprogrammierter MikrofonlautstĂ€rke.

Die eingebaute Vocal Harmony ermöglicht mehrstimmigen Gesang. Die bis zu 3-stimmigen Presets können editiert und im User Bereich als eigene Presets gespeichert werden. Das Editieren ĂŒber das Touch Display ist sehr einfach und komfortabel hierbei gelöst.

Übrigens: Angesteuert wird die Vocal Harmony entweder ĂŒber die linke Hand beim Spielen mit Styles oder ĂŒber MIDI-Noten aka Vocalistenspur einer MIDI-Datei.

MIDI-AnschlĂŒsse beim Yamaha Genos

Die Kommunikation mit weiteren GerĂ€ten wird durch fĂŒnf MIDI-Buchsen ermöglicht. Zur Auswahl stehen je zwei Ein- und AusgĂ€nge im Standard-DIN-Format. Weiterhin gibt es einen USB to Host Anschluss.

Speicher erweitern (USB) - Yamaha Genos Testbericht

Externe Medien anschließen

Weitere drei USB to Device Buchsen ermöglichen den Anschluss externer Speichermedien.

Ein USB-Anschluss wurde dabei hinter eine verriegelbare Klappe im GehĂ€useboden angebracht. Diese schĂŒtzt vor Diebstahl des USB-Sticks auf der BĂŒhne – sehr gut.

Studio & Bildschirm

Der koaxiale Digital Output im S/PDIF-Format wird insbesondere im Studio seine Anwendung im Recording-Bereich finden. Ein Videoausgang wird ebenfalls ĂŒber USB geboten. Leider ist kein Adapter fĂŒr einen Bildschirm im Lieferumfang enthalten.

Sound-Vielfalt & Klang

Mit 1.652 Sounds und 58 Drum/SFX Kits dĂŒrften die meisten Musikgenres abgedeckt sein. Die NatĂŒrlichkeit der Klangvielfalt wird durch die bekannten Super-Articulation und Super-Articulation-2 Voices unterstĂŒtzt. Insgesamt 3 Taster zur Steuerung der Articulations befinden sich oberhalb des Joysticks auf der linken Seite. Diese Anordnung ist sehr funktionell und praxisorientiert gestaltet.

Der Klang ist durch die neue Soundengine SWP70 aufgewertet worden. Diese sorgt auch fĂŒr den erstklassigen Sound im Yamaha Montage [Test]. Die alten Sounds des Tyros finden sich noch immer in der Sammlung und auch einige neue KlĂ€nge aus dem Montag haben ihren Weg in den Yamaha Genos gefunden.

Verbesserte Drum Sounds

Ein Quantensprung ist dem Hersteller bei den Revo!-Drums gelungen. Die Audio Drums aus dem Tyros wurden wieder, da diese nicht bearbeitet werden konnten. Die zehn neuen Drumsets beinhalten hinter jedem Instrument bis zu 26 unterschiedliche Samples.

FĂŒr jede Dynamikstufe stehen damit verschiedene Samples bereit, welche sich geringfĂŒgig im Klang unterscheiden und mittels Wavecycling-Verfahren abgespielt werden. Dieses Verfahren wĂ€hlt abwechselnd unterschiedliche Samples innerhalb eines Velocity Raumes aus.

Durch den marginalen Klangunterschied wird so das Spielverhalten eines echten Drummers klangtechnisch realistischer nachgebildet. Hierdurch klingen nicht nur die Styles wesentlich authentischer, auch MIDI-Files wird mit dieser Methode mehr Leben eingehaucht und ein neuer Live-Charakter verliehen.

Effekte im Yamaha Genos

Die digitalen Sound Prozessoren (DSPs) der Effektsektion wurden deutlich aufgestockt. Viele sind so genannte VCM-Effekte, welche auch in den Digitalmischpulten des Herstellers zum Einsatz kommen. Alleine acht Effektblöcke stehen fĂŒr die Styles zur VerfĂŒgung.

Bei MIDI-Files kann neben den Systemeffekten fĂŒr jeden Kanal ein eigener Effektblock verwendet werden. Auch beinhalten die Effektblöcke deutlich mehr Effekttypen als dies bei den VorgĂ€ngermodellen der Fall war. Hier zeigt sich, dass der Genos in der Tat eine neue Generation einlĂ€utet.

In der Praxis fĂŒr Heimmusiker

Der Heimmusiker bekommt ein Keyboard der Spitzenklasse, welches aller fĂŒr diesen Einsatzbereich erdenklichen Anforderungen bedingungslos abdeckt. Das Spielen mit Styles, das Mitspielen zu MIDIs oder Audiofiles wird aufgrund der intuitiven Bedienung in Verbindung mit dem Touch Display zur entspannten Aufgabe.

Lediglich einen stabileren NotenstĂ€nder hĂ€tte man einem Keyboard dieser Preisklasse spendieren dĂŒrfen. Das neue Playlist Konzept wird dem Heimanwender das Organisieren seiner Songs erleichtern.

In der Praxis fĂŒr BĂŒhnenmusiker

Auf der BĂŒhne spielt der Yamaha Genos seine StĂ€rken aus. Das neue Konzept ermöglicht dem BĂŒhnenmusiker eine flexible und schnelle Organisation – das bedeutet entspanntere Gigs.

Die FSX-Tastatur ist leicht gewichtet und sehr gut spielbar. Sie verfĂŒgt ĂŒber Anschlagsdynamik und Aftertouch. Klanglich kann der Yamaha Genos mit den gĂ€ngigen Synthesizern mithalten – die Sounds sind bĂŒhnen- und bandtauglich.

An erster Stelle stehen die neuen Pianos (teilweise aus dem Yamaha Montage ĂŒbernommen) und die Revo-Drums. Die neuen Live Control Knobs und Slider bieten vielfache Möglichkeiten zum Eingriff fĂŒr eine bessere Live Performance. Das war bisher nur großen Synthesizer Workstations vorbehalten.

Texte anzeigen und Fernbedienung

In Verbindung mit einem iPad und der herstellereigenen Software SongBook+ werden sowohl die Anzeige der Lyrics (Songtexte) sowie die Fernsteuerung des Yamaha Genos zum Kinderspiel. Auch hier ist der Hersteller sehr praxisorientiert vorgegangen und der harte BĂŒhnenalltag gestaltet sich komfortabel.

Auf dem iPad wird die Textdatei angezeigt, die in einer Registration hinterlegt ist. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, eine Registration des Genos vom iPad aus aufzurufen.

Ein weiteres Feature ermöglicht es, mittels MultiPads Audiodateien zu triggern. Dies dĂŒrfte fĂŒr manchen Schmunzler im Gig sorgen, hier kann auch mal Applaus aus der Dose herhalten.

Überblenden zweier MusikstĂŒcke

Leider fehlt im Yamaha Genos die Möglichkeit, zwei gleiche Dateitypen mittels Crossfader zu ĂŒberblenden. Es können leider nur MIDI und Audio miteinander kombiniert werden. Die Kombination zweier MIDI-Dateien ist leider nicht möglich. Das hat die Konkurrenz schon vor einigen Jahren besser hinbekommen.

Songtexte in MP3 anzeigen

Neu ist die Funktion bei MP3-Playbacks enthaltene Lyrics anzuzeigen. Hier arbeitet Yamaha eng mit der deutschen Firma Midiland zusammen. Das Midiland-Format fĂŒr MP3 mit Lyrics ist sehr beliebt und wird hĂ€ufig genutzt.

Auch sind die Genos-Daten bereits im Midiland Optimizer X implementiert und neben der komfortablen Bearbeitung von Midifiles wird das Erstellen eigener MP3s mit Lyrics zum Kinderspiel.

MP3-Dateien, die nur Lyrics enthalten, werden ohne Probleme angezeigt. Bei MP3-Dateien mit Lyrics und Akkorden hat die Software des Yamaha Genos noch ein paar Probleme, die aber in einem kĂŒnftigen Betriebssystemupdate behoben werden sollen.

In der Praxis fĂŒr Studiomusiker

Die Klangvielfalt des Yamaha Genos stellt eine Menge Stoff fĂŒr Studioproduktionen bereit. Obwohl im Tonstudio vermehrt Sound Libraries als Software genutzt werden, ist der Einsatz von Hardware nicht zu unterschĂ€tzen.

An vielen Stellen ist es leichter und komfortabler eine Produktion ĂŒber ein Soundmodul zu machen, als eine umstĂ€ndlich zu konfigurierende Software einzusetzen. Die Klangergebnisse mit dem Yamaha Genos dĂŒrften auch fĂŒr anspruchsvolle Nutzer mehr als nur zufriedenstellend ausfallen.

Die Klangvielfalt ermöglicht die Abdeckung fast aller Genres. Neben Schlager und Pop können Dancefloor und Rocksongs locker produziert werden. Selbst bei klassischer und Filmmusik kommt der Yamaha Genos nicht ins Schwitzen.

Die orchestrale Seite der Workstation ermöglicht sogar symphonische Produktionen in sehr guter QualitÀt. Der Einsatz der digitalen Schnittstelle ermöglich rauschfreie Aufnahmen die sofort in der DAW weiterverarbeitet werden können.

Nicht zu vergessen ist der vereinfachte Workflow beim Songwriting.

Songwriting lernen: In 15 Minuten zur Akustik-Ballade

Übersicht Yamaha Genos Review

PRO

  • Durchdachtes Konzept
  • Komfortable Bedienung durch Touch-Display
  • Tolle Performances mit Live Control
  • Erstklassige Sounds fast durchweg
  • Revo-Drums mit Wavecycling Technologie
  • VCM Effekte in sehr guter QualitĂ€t
  • S/PDIF Ausgang fĂŒr Studio
  • SSD fĂŒr Datenspeicherung
  • 3 USB-AnschlĂŒsse
  • Flash-Speicher fĂŒr Zusatzsounds

CONTRA

  • NotenstĂ€nder könnte stabiler sein

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Fazit zum Yamaha Genos Test

Ich durfte mir sehr viel Zeit fĂŒr den Yamaha Genos Test lassen und habe entsprechend viel Erfahrung mit dieser digitalen Workstation sammeln können. Kommen wir zunĂ€chst zu den Soft Skills des neuen Spitzenmodells: Ich fĂŒhle mich als langjĂ€hriger Nutzer der Tyros-Serie einfach pudelwohl mit diesem GerĂ€t.

Das neue Konzept lĂ€sst sich sehr einfach erlernen und vermittelt einen großen Spaßfaktor im Umgang mit dem Yamaha Genos. Die Bedienung ist meiner Ansicht nach einfacher geworden. Die eingesparten Taster wurden nahtlos durch das Touch Display ersetzt. Das verhilft dem Keyboard zu einer sehr ĂŒbersichtlichen OberflĂ€che.

Schon beim ersten Anspielen fĂ€llt der druckvolle und prĂ€sente Gesamtklang des Yamaha Genos auf. Eingriffe sind leicht ĂŒber den Einsatz der eingebauten Master-Effekte möglich. Klanglich ist die Palette noch einmal erweitert und mit der neuen Sound Engine aus dem Montage aufgewertet worden. Gerade die neuen Piano-Sounds haben es mir angetan.

Es ist ein umfĂ€nglich gelungenes Modell ohne große SchwĂ€chen geworden. Ein wĂŒrdiger Nachfolger, der auch fĂŒr Studiomusiker von Interesse sein darf. Gerne hĂ€tte der Hersteller dem Yamaha Genos einen stabileren NotenstĂ€nder spendieren dĂŒrfen. Und vielleicht bringt ein Update noch die Option, zwischen zwei MIDI- oder zwischen zwei MP3-Dateien ĂŒberblenden zu können.

Alles in allem gibt es von meiner Seite aus eine sehr gute Wertung im Yamaha Genos Test.

Inhaltsverzeichnis // Yamaha Genos Test

  1. Was erwartet dich?
  2. Review
  3. Pro & Contra
  4. Fazit
  5. Wertung

Mehr zum Thema:
        

SEHR GUT

Yamaha Genos am 31.01.2018

Produkt:      Yamaha Genos
Hersteller:    

Preis:  4.200,00 Euro
UVP:    4.590.00 Euro

Kurzfazit

Genos Testbericht: Yamahas neue Entertainer-Workstation, hĂ€lt was sie verspricht. Sie belegt einen Spitzenplatz und legt die Messlatte fĂŒr die Konkurrenz höher als zuvor. Die Workstation macht im Wohnzimmer, auf der BĂŒhne und im Studio eine gute Figur. Erstklassige Sounds und insbesondere die neuen Revo Drums verhelfen dem Instrument zu einem druckvollen und fein abgestimmten Gesamtklang.

FĂŒr wen

Sowohl fĂŒr den Heimmusiker, als auch fĂŒr den Entertainer und den Studio Produzenten geeignet. Mit dieser Keyboard Workstation können durchaus professionelle Songs produziert werden.

Wichtige Merkmale
  • 76 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • 1.652 Sounds + 58 Drum/SFX Kits
  • 256-stimmig polyphon
  • 550 Styles
  • Live Knobs (6 Endlosregler und 9 Schieberegler)
  • 358 Preset DSPs, bis zu 28 Insert DSP Effekte
  • Vocal Harmony2 & Synth Vocoder
  • Expansion Voice intern 1,8 GB
  • Internes Mehrspur-Recording MIDI/Audio
  • Audio Playback Wave
  • MP3 mit Lyrics
  • 448 Multi Pad BĂ€nke
  • Arpeggiator
  • Joystick
  • 9" Touchscreen Farbdisplay
  • 2 Audio Player
  • Internes WLAN
  • Interner 58 GB Speicher
  • Cloud Audio Recorder App (iOS) fĂŒr Recording via WLAN & Sharing mit SoundCloud
  • SongBook+ App (iOS) fĂŒr Noten- und Textanzeige + Registration-Steuerung
  • Maße: 1.234 x 456 x 138 mm
  • Gewicht: 13 kg
  • Optionales Zubehör:
    • GNS-MS01 Lautsprechersystem
    • L-7B Keyboard StĂ€nder
    • USB-Adapter fĂŒr Bildschirme
    • Bluetooth Adapter fĂŒr MIDI
Lesermeinungen (4)

zu 'Yamaha Genos Test: Digitale Workstation & Flaggschiff'

  • Frank   02. Feb 2018   08:10 UhrAntworten

    Danke fĂŒr diesen Artikel. Es wĂ€re interessant gewesen, mehr ĂŒber die einzelnen Sounds zu erfahren. In der Vergangenheit waren vielen Sounds fĂŒr meinen Geschmack schon viel zu sehr "produziert". Das klang dann oft so, als wĂŒrde man eine CD abspielen, aber weniger wie ein Musikinstrument.
    Das Problem trat bei den Korg-Instrumenten nach meinem GefĂŒhl weniger stark auf, sodass eine Vergleich der Sounds von Korg und Yamaha vielleicht mal eine interessante Idee wĂ€re.

    • Volker Zimmer   01. Mrz 2018   09:14 UhrAntworten

      Hallo Frank,

      vielen Dank fĂŒr dein feedback. Sounds zu beschreiben ist schwer, hören ist da besser, daher habe ich auch nicht zu viel Augenmerk auf einzelne Sounds gelegt.
      Der Gesamtklang des Keys hat sich deutlich verÀndert. Im Gegensatz zum Tyros kling alles transparenter und vor allem druckvoller. Dennoch klingt es nach Yamaha, Korg klingt einfach anders.

  • Patrick   04. Feb 2018   21:34 UhrAntworten

    Hallo Leute! Hab mir das GerĂ€t vorab schon mal angeschaut, da ich neugierig darauf war, ob es auch fĂŒr blinde und seheingeschrĂ€nkte Anwender bedienbar ist. Der erste Satz dieses Testberichts (ich hoffe, ich darf ihn kurz zitieren), sagt es ja schon ĂŒberdeutlich:
    Zitat:
    "Schon beim Auspacken zeigt sich das Farb-Touch-Display mit 9“ Diagonale als willkommene Steuerzentrale des Genos. Das gut auflösende Display (800×480 Pixel)
    verschafft der Workstation durch seine Touch-FunktionalitĂ€t eine sehr aufgerĂ€umte OberflĂ€che in der Hardware: Voices und Styles werden ĂŒber das Touch-Display
    und nicht mehr ĂŒber Tasten angewĂ€hlt."

    Und damit haben wir fĂŒr blinde und seheingeschrĂ€nkte Nutzer bereits den Pferdefuß: Touch, touch, touch, aber keine Tasten. Leider: unbedienbar und eine ungewollte Barriere. Wer aus diesen unseren Kreisen eine bedienbare Alternative sucht, der bleibt besser bei den Tyros-GerĂ€ten.

  • ET   11. Mai 2018   16:43 UhrAntworten

    UnterstĂŒtzung fĂŒr Blinde: Ich meine, dass mit dem neusten Software Update einige Optionen hinsichtlich Sprachsteuerung eingefĂŒhrt wurden. Vielleicht ist das fĂŒr dich interessant.

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