Tascam Model 24 Test: Mischpult für Recording & Mixing

Tascam Model 24

Die Verheißung im Tascam Model 24 Test: Nie wieder Proberaum-Sessions mit dem Handy mitschneiden - Aufnehmen dank Multitrack Recording via USB Audio Interface und auf SD-Karte.

Was ist es?

Das Tascam Model 24 ist ein umfassend ausgestattetes analoges Mischpult mit 22 Kanälen (12 x Mono, 5 x Stereo). Es eignet sich für die Bühne, den Proberaum und das Studio. Hervorzuheben ist vor allem die ausgereifte Mehrspurigkeit, mit der sich die Songs einer vielköpfigen Band live abmischen & aufnehmen sowie im Studio produzieren lassen.

So gelangen separate Signale aller 22 Kanäle und der Stereomix per USB Audio Interface in deinen Rechner. Alternativ lassen sich 22 Kanäle aus der DAW wieder zurück ans Mischpult schicken, abmischen und als Stereomix wieder per USB aufnehmen.


Passend dazu


Weiterhin ist ein integrierter Rekorder & Player für SD-Karten an Bord – hier kannst Du ebenfalls alle 22 Spuren separat aufzeichnen und wiedergeben + den Stereomix festhalten.

Du kannst für jeden der 17 Kanalzüge mit einem separaten 3-Wege-Schalter bestimmen, woraus sein Input bestehen soll:

  • Aus dem jeweiligen analogen Eingang
  • Via USB aus dem Rückkanal (»Return«) der DAW Software
  • Aus dem entsprechenden Playback-Kanal einer SD-Karten-Mehrspuraufnahme

Weitere wichtige Funktionen findest Du ein paar Zeilen weiter unten aufgelistet und eine ausführliche Fassung davon im großen Infokasten.

Die wichtigsten Features: Tascam Model 24

  • Analoges Mischpult mit Multitrack Recording/Playback via USB & SD-Karte
  • 22 Kanäle / 12 Mono- und 5 Stereo-Kanalzüge
  • 3-Band-EQs & Kompressoren auf allen Monokanälen
  • 16 Effekte
  • Grafischer 7-Band-Equalizer
  • 3 Aux-Wege
  • USB 2.0 Audio Interface – 24 x Out / 22 x In
  • SD-Rekorder – 24 Aufnahmespuren / 22 Playback-Kanäle
  • Maße: 577 x 529 x 106 mm
  • Gewicht: ~10 kg

Video vom Hersteller


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Tascam Model 24 Testbericht

Erster Eindruck

Für das Tascam Model 24 Review stand uns ein Vorserienexemplar zur Verfügung. Die goldenen Panel-Oberflächensegmente schaffen eine gelungene Abgrenzung zu den Kanalzügen und die Bedienelemente sind zahlreich, aber übersichtlich präsentiert.

Das ergonomisch günstig angewinkelte Display ist gut lesbar. Das Gewicht liegt niedrig gering für ein derart reichhaltig ausgestattetes Mischpult: rund zehn Kilo erleichtern den Transport. Praktisch, denn unser Proband will sich für das Studio, den Proberaum und die Bühne eignen.

Haptik & Bedienung des Tascam Model 24

Die Potis überzeugen sie durch einen gleichmäßig gut bemessenen Widerstand und eine klare Rasterung in der 12-Uhr-Position. Die Fader laufen ausgesprochen sauber und smooth. Ihr Laufweg beträgt 100 mm – genug Platz zum Justieren der Pegel.

Rund um das Display gehen die Menünavigation, das Vergeben von Dateinamen, das Verwalten der Aufnahmen und andere Arbeitsschritte gut von der Hand. Mit einem Button kommst stets zum Hauptmenü zurück und der kleine Poti mit gerasterten Einstellungen und Druckfunktion hilft ungemein beim schnellen Navigieren.

Vier kontextabhängige Buttons erlauben den Schnellzugriff auf verwandte Funktionen je nach Arbeitsbereich.

Tascam Model 24 Test - Top

Das Tascam Model 24 vereint erfolgreich analoge Wärme mit digitaler Moderne.

Rund um die analogen In- und Outputs

Die komplette Bestückung in puncto Ein- und Ausgänge entnimmst Du unserem Infokasten – im Folgenden möchte ich nur auf ein paar Besonderheiten für die musikalische Praxis hinweisen.

Für Mikrofone

Die Mikrofonvorverstärker klingen sauber, sie bieten bis zu +50 dB Gain. Selbstverständlich lässt sich beim Tascam Model 24 die volle Phantomspeisung von +48 Volt zuschalten, was die Nutzung sämtlicher Kondensatormikrofone ermöglicht. Standard bei Mischpulten: Die Speisung erfolgt mit einem Knopf gleichzeitig für alle (oder keinen) der Mikrofoneingänge.

Für E-Gitarre und E-Bass inklusive Effektgeräten

Das Tascam Model 24 bietet zwei hochohmige Eingänge für E-Gitarre und E-Bass. Als Sahnehäubchen gibt es auf diesen Kanälen je einen Insert (Einschleifweg) für Effektgeräte. Gitarristen und Bassisten können Booster, Overdrive & Co. bequem einbinden.

Tascam Model 24 Test - Bluetooth

Einfach mit Bluetooth verbinden…

Drahtlos hinein durch Bluetooth

Musik per Funk kann aus dem Smartphone eingespeist werden. Das geschieht auf dem letzten Stereo-Kanal, der alternativ über Cinch-Kabel gespeist wird. Die Paarung mit meinem Smartphone verlief reibungslos und der Funkverkehr blieb stabil innerhalb der spezifizierten Maximaldistanz von zehn Metern.

Kopfhörerausgang

Der Kopfhörerverstärker ist außerordentlich kräftig. Bestens für hochwertige Modelle mit niedriger Empfindlichkeit, in der Praxis meist jene mit Impedanzen von mehr als 100 Ohm.

Passend dazu bekommst Du feingezeichneten, ausgewogenen Sound auf einem entsprechend guten Kopfhörer. Prima.

Flexible Klangformung

Die folgenden Betrachtungen entsprechend der Reihenfolge im Signalfluss: Kompressor, EQ, Effekte und schließlich der graphische 7-Band-Equalizer.

Kompressor

Auf allen (!) Monokanälen findet sich ein Kompressor, mit dem Du abrupt ausschlagende Pegel gleich nach der Vorverstärkung zähmen kannst. Wilde Anschlagsgeräusche von Snare-Drums, das Kicken der Kick Drum und dergleichen lassen sich gut in den Griff bekommen, zudem können Vocals etwas konsistenter und durchsetzungsfähiger gemacht werden.

Nicht zu vergessen: Es handelt sich nicht um schlichte An/Aus-Schaltungen, sondern um Potis – Du kannst die Dynamik fein abschmecken. Zwei der drei Mitbewerber bieten übrigens gar keine Kompressoren. Einer der vielen guten Gründe dafür, dass das Model 24 am oberen Ende der Preisspanne liegt.

Equalizer

Die Monokanäle bieten einen 3-Band-EQ mit durchstimmbarem Mittenband. Letzteres reicht von 100 Hz bis 8 kHz – die Möglichkeiten zur Klangformung sind sehr flexibel. Tiefen bei 80 Hz und Höhen bei 12 kHz ergeben im Verbund mit den recht breit zupackenden Anhebungen/Absenkungen einen stimmigen, rund klingenden EQ.

Effekte

Zur Verfügung stehen sieben Reverbs aller Couleur, drei Delays, Chorus, Flanger und vier kombinierte Effekte (stets mit Hall).

Der Qualitätsunterschiede der Effekte zu kleinen, günstigen Mixern ist unverkennbar – damit lässt sich sehr schön arbeiten. Je ein Parameter ist justierbar (z.B. Größe des Hallraumes, Delay-Zeit, Modulationsrate bei Chorus & Flanger etc.)

Graphischer Equalizer

Wer den Mix mit der PA und der Raumakustik des Veranstaltungsorts abstimmen möchte, kann auf den graphischen 7-Band-Equalizer des Tascam Model 24 zurückgreifen. Ein Alleinstellungsmerkmal dieses Mischpults.

Du kannst wahlweise den Hauptmix oder den Sound auf den Monitorausgängen 1 & 2 damit bearbeiten. Die Bänderfrequenzen liegen in harmonisch stimmigen Oktavabständen. Per Bypass-Knopf ist eine schnelle (De-)Aktivierung möglich.

Tascam Model 24 - Bildschirm

Recording-Sektion des Tascam Model 24 mit graphischem EQ

Prunkstück: Multitrack Recording & Playback

Die differenzierten Mehrspur-Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten machen das Tascam Model 24 zu einer Komplettlösung für alle Lebenslagen einer Band. Der wichtigste Trumpf ist bereits die Tatsache, dass Du alle Kanäle separat plus den Stereomix auf zwei weiteren Spuren aufzeichnen kannst – sowohl via USB auf dem Computer als auch auf einer SD-Karte im Model 24.

Mit einem 3-Wege-Schalter wird pro Kanalzug festgehalten, ob dieser analog, per USB aus dem Computer oder von der SD-Karte gespeist wird.

Eine Verschmelzung aus analogem Mischpult, Audio Interface und Recorder mit dieser Flexibilität ist mir noch nicht begegnet. Für viele Musiker wird das eine mehr als veritable Alternative zu Tascams hauseigenen Portastudios sein.

Klangqualität des Tascam Model 24

Gleich vorweg: Die Qualität der Wandlung ist tadellos. Im Verbund mit den guten Vorverstärkern der analogen Inputs bekommst Du rundum guten Sound.

Aufnahme und Wiedergabe per SD-Karte

Beim Recording auf einer SD-Karte sind zwei Funktionen positiv hervorzuheben:

  • Aufnahme mit Overdubbing – auf einem Kanal können mehrere Aufnahmen »übereinandergeschichtet« werden (z.B. wie bei Looper-Pedalen für Gitarren)
  • Punch-In/Out-Aufnahme über einen separat erhältlichen Fußschalter (z.B. Tascam RC-1F) – bei laufender Wiedergabe kannst Du per Knopfdruck direkt ab dieser Position eine überschreibende Aufnahme (max. 8 Kanäle) starten und beenden

Mit den 17 REC-Buttons bestimmst Du, welche Kanäle aufgenommen werden sollen. Es wird also nicht zwingend alles aufgezeichnet (und ggf. auf der entsprechenden SD-Kartenspur überschrieben), sondern nur die von dir gewünschten Quellen. Das gibt es sonst nur beim ZOOM LiveTrak L-20, das weiterhin auch Overdubbing, aber kein Punch-In/Out beherrscht.

Speicher- und Dateimanagement

Fein: In der Hauptansicht des Displays siehst Du stets, wie lange Du noch aufzeichnen kannst, exakt bis auf die Sekunde. Der Wert ändert sich sofort, je nachdem wie viele Kanäle Du für das Multitrack-Recording scharfstellst. Zudem gelangst Du im Menü schnell zu einer Übersicht über den gesamten, belegten und freien Speicherplatz.

Per USB-Kabel kannst Du auf den Inhalt der SD-Karte wie bei jedem anderen Datenträger im Windows Explorer bzw. Mac Finder zugreifen. Sehr praktisch für Backups oder Wiederherstellungen von Songdaten, ein SD-Kartenslot am Computer oder ein externes Kartenlesegerät ist nicht nötig.

USB Audio Interface

Wie üblich funktioniert das USB Audio Interface mit einem Mac auf Anhieb, der Treiberschnittstelle Core Audio sei Dank. Für das Tascam Model 24 Review habe ich ein MacBook Pro von 2014 genutzt.

Beim Senden von 16 Kanälen von der DAW zum Mischpult und gleichzeitiger Wiederaufnahme des Stereomixes habe ich mit 24 Bit & 48 kHz gearbeitet. Ein Puffer von 96 Samples ergibt hierbei gut 5 ms Ein- und 4 ms Ausgangslatenz. Keinerlei Aussetzer oder Störgeräusche traten auf.

Die kumulierte Latenz von unter zehn Millisekunden steht logischerweise auch bei der USB-Aufnahme der analogen Mischpulteingänge und dem Wiederausspielen von Spuren für Monitoring-Zwecke zu Buche. Die Performance ist tadellos, auch wenn keine Spitzenwerte wie bei manchen reinen USB Audio Interfaces erzielt werden.

Tascam Model 24 Testbericht - Rear

Auf der Rückseite des Model 24 befinden sich USB- und Stromanschluss.

Und für Windows?

Der ASIO-Treiber für Windows stand uns nicht zur Verfügung, als der Tascam Model 24 Test verfasst wurde.

In unserem Vorabdruck des englischen Handbuchs ist aber schon ein Screenshot zu sehen. Er zeigt, dass die Puffergröße auch hier auf bis zu 64 Samples reduziert werden kann, was Hoffnung auf eine vergleichbar niedrige Latenz wie beim Mac-Betrieb macht.

Tascam Model 24 im Vergleich

Zwei Mitbewerber mit Multitrack Interface haben wir im Soundcraft Signature 22 MTK Test und im PreSonus AR16 USB Test näher unter die Lupe genommen, zudem gibt es das ZOOM LiveTrak L-20.

PreSonus StudioLive AR22 USB
PreSonus
StudioLive AR22 USB
Soundcraft Signature 22 MTK
Soundcraft
Signature 22 MTK
ZOOM LiveTrak L-20
ZOOM
LiveTrak L‑20
Tascam Model 24
Tascam
Model 24
Straßenpreis (09/2018)699 €798 €999 €999 €
Inputs (Kanalzüge)22
(12 Mono, 5 Stereo)
22
(14 Mono, 4 Stereo)
20
(16 Mono, 2 Stereo)
22
(12 Mono, 5 Stereo)
Bluetooth (4.1) (4.0)
USB‑Return‑Kanäle222422
SD‑Rekorder (max. 32 GB) (max. 512 GB) (max. 128 GB)
SD‑Return‑Kanäle2022
Overdubbing
Punch-In/Out Recording
Mikrofonverstärkung+50 dB+60 dB+60 dB+50 dB
Phantomspeisungs-Bänke (4 x 4)
Kompressoren / (Knopf, 1-8) (Regler, 1-16) (Regler, 1-12)
Dedizierte EQ‑Potis
Durchstimmbare Mitten1211
Graphischer EQ
Dedizierte Pan‑Potis
Aux-Wege3 (1 x FX)5 (2 x FX)63 (1 x FX)
Dedizierte Aux‑Regler
Record‑Knöpfe pro Kanal
100-mm-Fader
Szenen speicherbar
Wireless Mixing (iOS)
DAW/Recording Software

Übersicht Tascam Model 24 Review

PRO

  • 22 Kanäle separat + Stereomix aufnehmen via USB/SD-Karte
  • 22 Returns via USB/SD-Karte
  • 3-Wege-Schalter pro Kanalzug zur Quellenwahl (analog/USB/SD-Karte)
  • Kompressoren, praxistaugliche EQs, gute Effekte + graphischer EQ
  • Qualitativ gute Vorverstärker und Wandler
  • Gut bedienbare SD-Recorder/Player und Menüfunktionen
  • Klares, farblich kodiertes Layout
  • Fader, Regler und Knöpfe mit guter Haptik
  • Relativ geringes Gewicht

CONTRA

  • Mikrofonvorverstärkung nur bis +50 dB

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Fazit zum Tascam Model 24 Test

Das Tascam Model 24 ist viel mehr als analoges Mischpult für ausgewachsene Bands. Es fungiert gleichzeitig als vollwertiges Audio Interface für Windows und Mac OS sowie als Mehrspur-Recorder und -Player für SD-Karten. Den Begriff »eierlegende Wollmilchsau« habe ich schon das eine oder andere Mal verwendet, aber zum Tascam Model 24 Review passt er so gut wie zu keinem anderen Gerät, soweit ich mich erinnern kann. Egal, ob Du es auf der Bühne, im Proberaum oder im Studio verwendest.

Multitrack deluxe

Attraktiv ist bereits der Fakt, dass Du alle 22 Spuren getrennt plus den Stereomix aufnehmen kannst – das gilt sowohl für die Computer-Anbindung als auch die Aufzeichnung auf SD-Karte. Hinzu kommt, dass volle 22 Return-Kanäle aus der DAW und dem Playback des SD-Recorders zur Verfügung stehen.

Die konsequente Krönung des Multitrack-Aspekts: Du kannst mit 3-Wege-Schaltern für jeden der 17 Kanalzüge separat bestimmen kannst, woraus dieser gespeist werden soll – analog, USB oder SD.

Viele Extras

Hinzu kommen Kompressoren für alle Monokanäle, praxisgerechte EQs mit einem durchstimmbaren Mittenband, gelungene Effekte und sogar ein graphischer EQ am Ende des Signalwegs. An der Qualität der Vorverstärker und Wandler gibt es nichts zu rütteln – der Sound ist einfach gut.

Als gut bedienbar erweist sich das Menü rund um die Recorder-Funktionen & Co. mit wenigen, arbeitsteilig klar umrissenen Bedienelementen. Das Layout ist gelungen, die Haptik stimmt und die Verarbeitung ist tadellos. Das Gewicht ist mit rund 10 kg geringer als gedacht, so dass der häufige Transport mühelos gelingt – das passt perfekt zu den erwähnt vielfältigen Einsatzgebieten.

Zielgerade

Bei den Preamps hätte ich mir lediglich mehr als +50 dB Gain gewünscht, damit wirklich alle dynamische Mikrofone genug Boost erfahren können. aptX für das Bluetooth-Modul wäre auch nett gewesen.

Ansonsten gibt es nichts, was das hervorragende Gesamtbild trüben könnte – ich verbleibe bei exzellenten fünf von fünf Punkten im Tascam Model 24 Test auf delamar. Denn der Preis ist vollkommen angemessen, wie auch der Vergleich mit den mehr oder minder direkten Mitbewerbern zeigt (siehe Tabelle oben). Kurzum:

Alternativen? Jein.

Nur wer keine Return-Kanäle braucht und auf SD nur die Stereosumme aufnehmen will, findet auch mit dem Modell von PreSonus sein Glück. Kannst Du ganz auf den SD-Recorder verzichten, ist das Modell von Soundcraft besonders attraktiv. Das digitale ZOOM LiveTrak L-20 ist spannend durch speicherbare Szenen und Mixing via iPad (auch für maßgeschneidertes Monitoring über die sechs Kopfhörer-Outputs für die Musiker).

Das umfangreichste Gesamtpaket mit perfekt umgesetztem Multitracking hat das Tascam Model 24. Nur zu gerne würde ich noch weitere Auskopplungen der Serie sehen – mit weniger Kanälen und/oder für’s Rack. Der deutsche Vertrieb wollte nicht verneinen, dass da etwas am Köcheln ist …

Inhaltsverzeichnis // Tascam Model 24 Test

  1. Was erwartet dich?
  2. Review
  3. Pro & Contra
  4. Fazit
  5. Wertung

EXZELLENT

Tascam Model 24 am 25.09.2018

Produkt:      Tascam Model 24
Hersteller:    

Preis:  999,00 Euro
UVP:    1.029,00 Euro

Kurzfazit

Analoges Mischpult mit Mehrspur-Aufnahme/Wiedergabe via USB Audio Interface & SD-Rekorder. Das Tascam Model 24 ist ein Mischpult, der Multitrack Recording & Playback via USB und SD-Karte perfekt umsetzt. Alle Kanäle lassen sich separat aufzeichnen und auf Returns in die Kanalzüge schicken. Ähnlich wie die hauseigenen Portastudios ist es eine Komplettlösung für Musiker auf der Bühne, im Studio und im Proberaum. Haptik und Verarbeitung passen, die Bedienung von Menü- und SD-Rekorder ist gelungen. Klangqualitativ ist alles bestens. Kleine Scharten gehen im exzellenten Gesamtbild unter – Volltreffer.

Für wen

Bands, die eine Komplettlösung für Mixing und Multitrack Recording suchen

Wichtige Merkmale
  • Analoges Mischpult mit Mehrspur-Rekorder & -Audio Interface
  • 22 Kanäle / 12 Mono- und 5 Stereo-Kanalzüge
  • 3-Band-EQs & Low-Cut-Filter auf 16 von 17 Kanalzügen
  • EQs mit parametrischem Mittenband auf allen Monokanälen
  • Kompressor auf allen Monokanälen
  • Effektprozessor mit 16 Effekttypen
  • Grafischer 7-Band-Equalizer für den Main-Mix oder die Monitor-Ausgänge 1 & 2
  • 3 Aux-Wege, darunter 1 Effektweg
  • Eingänge
    • 16 x Mic: XLR | Phantomspeisung schaltbar
    • 2 x Line/Hi-Z: 6,3 mm (symm.) | mit Einschleifwegen
    • 10 x Line: 6,3 mm (symm.)
    • 4 x Stereo-Line (L/R): 6,3 mm (symm.)
    • Stereo-Line (L/R): Cinch
    • Stereo-Line: 3,5 mm
    • Stereo-Line: Bluetooth 4.0 | Codecs: SBC, AAC
    • Fußschalter: 6,3 mm
  • Ausgänge
    • Stereo-Line (L/R) für Main: XLR (symm.) | mit LED-Pegelanzeige
    • Stereo-Line (L/R) für Submix: 6,3 mm (symm.)
    • Stereo-Line (L/R) für Submix: 6,3 mm (symm.)
    • Stereo-Line für Kopfhörer: 6,3 mm
  • USB 2.0 Audio Interface für Windows & Mac OS
    • Multitrack Recording mit 24 Ausgängen & 22 Eingängen
    • Wandlung mit max. 24 Bit & 48 kHz
    • ASIO-Treiber für Windows wird zur Verfügung gestellt
  • Recording & Playback via SD-Karte (max. 128 GB) | 22 Kanäle + Stereomix
  • Internes Netzteil mit Kaltgerätebuchse
  • Maße: 577 x 529 x 106 mm (Außenmaße inkl. Bedienelemente)
  • Gewicht: ~10 kg
Lesermeinungen (6)

zu 'Tascam Model 24 Test: Mischpult für Recording & Mixing'

  • Simon Gier   25. Sep 2018   11:40 UhrAntworten

    Guter Testbericht – vor allem der übersichtliche Vergleich mit anderen Mischpulten!

    • delamar   25. Sep 2018   14:34 UhrAntworten

      Danke für die Blumen <3

  • Axel Christel   25. Sep 2018   16:08 UhrAntworten

    Diese Holzoptik kenne ich irgendwoher... Ach ja, aus den 80ern.

  • Reinder Huizing   28. Sep 2018   00:19 UhrAntworten

    Ziet er zeer gelikt uit.....👍

  • Chris OldMan   04. Okt 2018   11:04 UhrAntworten

    Guter Vergleich. Ein Fehler ist allerdings drin: die "kumulierte Latenz von unter zehn Sekunden" wäre ein bißchen viel, dass muss natürlich "Millisekunden" heißen ...
    ... und bei einem Straßenpreis von einem Tausender muss man sich schon überlegen, ob man noch auf Analog setzt oder sich beim derzeitigen Kurs für nur einen Hunni mehr ein X32 Producer gönnt. Anderes Bediendkonzept, klar, und in der Form "nur" 16 Mic-Preamps (erweiterbar mit Stagebox), aber 32x32 USB-Interface mit dabei und weitaus umfangreichere Bedien- und Routingmöglichkeiten: mehr Auxe, Effekte wie parametrische Kompressoren in jedem Kanal, 31-Band-EQ auch in den Ausgängen (der 7-Kanal-EQ des Tascam ist zur gezielten Klanganpassung wegen Raumresonanzen o.ä. viel zu grob) ... na, muss jeder für sich selbst entscheiden ...

  • Chris   04. Okt 2018   11:06 UhrAntworten

    Ihr habt als klare Alternative die ufx Serie von Behringer vergessen!! Ich Betriebe das ufx1604 auch hier 16 fache ad/da Wandler zum aufzeichnen via FireWire, usb 2.0 or stand alone auf HDD/USB ich habe eine 500gb HDD dran hängen und es zeichnet top Alters auf.

    Zudem sind für die 8 Mono Kanäle auch one knob Kompressoren mit einem Poti dazu schaltbar, 16 Effekte sind auch an Board und zwei AUX Sends.
    Zusätzlich zwei Kopfhörer out und ein integriertes Talk Back Mic.
    Einzig die Fader würde ich als nicht so top betiteln, änder das Rest ist absolut top.
    Via asio4all oder den hauseigenen Treiber sind auch sehr niedrige latenten möglich....
    Aber leider wieder ein etwas einseitiger Bericht, ohne richtige Konkurrent Beleuchtung...
    Cheers

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