Tascam iXZ Testbericht
Für (fast) alle Smartphones & Tablets

Tascam iXZ Testbericht

Praktisches Helferlein für Recording per Smartphone oder Tablet - im Tascam iXZ Testbericht erfährst Du alles über dieses kleine Audio Interface, das eigentlich gar keins ist ...

Was ist es?

Das Tascam iXZ ist ein kleines Audio Interface für alle Geräte, die über eine kombinierte Kopfhörer-/Mikrofonbuchse verfügen. Will heißen: Wahrscheinlich alle Smartphones unter der Sonne (auch einige ältere Handys mit Multimedia-Einschlag) sowie vermutlich sämtliche Tablets. Damit wäre übrigens sogar die Nutzung an einer DSLR-Kamera möglich.

Das Gerät richtet sich an alle, die üben wollen, Songs schreiben, Probeaufnahmen machen oder Field Recording realisieren wollen. Über den kombinierten XLR-/Klinkenstecker kannst Du ein Mikrofon oder eine E-Gitarre bzw. einen E-Bass aufnehmen. Auch Kondensatormikros und manche modernen Bändchenmikrofone können verwendet werden, da sich Phantomspeisung zuschalten lässt. Die Mikrofonvorverstärkung ist mit einem kleinen Drehregler verstellbar.

Wichtig zu erwähnen ist hier, dass im Tascam iXZ keine Wandlung vom Analogen ins Digitale vorgenommen wird. Das geschieht erst im angeschlossenen Smartphone oder Tablet. Damit ist es kein Audio Interface im Sinne fast aller anderen Geräte mit dieser Bezeichnung, doch die wörtliche Übersetzung »Audioschnittstelle« passt zweifellos.

Das Gerät ist zum Straßenpreis von 39,- Euro (inkl. MwSt.) im Fachhandel erhältlich.


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Tascam iXZ Testbericht

Größe, Gewicht und Verarbeitung

Das Tascam iXZ ist so klein, dass es in viele Hosentaschen passen dürfte. Für reine Gitarristen gibt es naturgemäß noch kompaktere Lösungen, da sie keine XLR-Buchse brauchen (Tipp für Anspruchsvolle: Apogee JAM 96k).

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und macht in diesem Rahmen einen guten Eindruck. Das gilt auch für die kleinen Schalter zur Moduswahl und Phantomspeisung. Mit Batterien wiegt es etwa 150 Gramm, was sich auch im Handgepäck kaum bemerkbar macht.

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Für E-Gitarre & E-Bass

Gitarristen und Bassisten können sich freuen: Zur Einspeisung von E-Saiteninstrumenten ist es nicht nötig, die Batterieschächte zu füllen. Super für den ausdauernden Betrieb auf Achse, abhängig allein von den Akkureserven deines Mobilgeräts.

Das Üben und Jammen mit Kopfhörer wird gleich viel entspannter (und womöglich künstlerisch ergiebiger), wenn man nicht ständig Sorge um die Batterie haben muss.

Tascam iXZ Testbericht

Beim Mikrofoneinsatz brauchst Du in jedem Fall zwei AA-Batterien, um das Signal mit dem kleinen Drehregler verstärken und weiterleiten zu können. Für die Phantomspeisung ist natürlich erst recht eine Spannungszufuhr nötig.

Die Nutzung der Klinkenbuchse zur Mikrofonaufnahme ist nicht möglich, dafür ist die XLR-Buchse da. Das ist Standard bei allen hochwertigen Mikrofonen und zur Not gibt es Adapter.

Apps

Nach der Markteinführung des Geräts ist einige Zeit vergangen und so gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Apps, die hervorragend zur Aufnahme und/oder darüber hinaus zum Abmischen und Effekteinsatz geeignet sind.

Tascam iXZ Testbericht

Tascam PCM Recorder MK II

Reines Recording funktioniert zum Beispiel mit der kostenlosen, von Tascam bereitgestellten iPhone- und iPad-App PCM Recorder MK II. Wenn es mehr sein soll, stehen mobile DAWs wie Cubasis, Auria, natürlich GarageBand zur Verfügung. Ganz zu schweigen von reinen Gitarren-Apps wie IK Multimedia AmpliTube oder Peavey AmpKit.

Unter Android ist die Auswahl weit weniger groß, was vor allem an der vergleichsweise hohen Latenz liegen dürfte – Du kannst dir aber beispielsweise mal Image-Line FL Studio Mobile anschauen. Weiter unten findest Du übrigens eine gute Nachricht in Bezug auf die Latenz.

In der Praxis mit dem Tascam iXZ

Zunächst ist lobenswert, dass durch den Anschluss des Tascam iXZ an die Klinkenbuchse deines Mobilgeräts die Strom- und Datenbuchse freibleibt – wenn eine Steckdose in der Nähe ist und Du dein Netzkabel zur Hand hast, sind theoretisch endlose Übungs-, Performance- und Aufnahmesessions möglich.

Gewünscht hätte ich mir ein abnehmbares und längeres Klinkenkabel. Hier ist es fest installiert (bei einem Defekt muss das gesamte Gerät repariert/ersetzt werden) und meines Erachtens hätte der Hersteller das 20 cm messende Kabel auch doppelt so lang machen können. Immerhin gibt es spezielle Verlängerungskabel im vierpoligen Miniklinkenformat.

Tascam iXZ Testbericht

Latenz

Ein großer Vorteil dieser Audioschnittstelle ist die entfallende Eingangslatenz, da keine Wandlung auf dem Weg in das Mobilgerät stattfindet.

Nicht zuletzt die angesprochenen virtuellen Amp- und Effekt-Apps wie AmpliTube rücken damit näher an die Praxistauglichkeit – es gibt nur noch eine Ausgangslatenz (digitale Effektberechnung -> D/A-Wandlung -> analoge Ausgabe über die Klinkenbuchse des Mobilgeräts).

Klangqualität des Tascam iXZ

Die Klangqualität geht für die Preisklasse absolut in Ordnung, wobei sie freilich immer in Verbindung mit dem wandelnden Mobilgerät betrachtet werden muss. Sind dessen Wandler schlecht, kann das Tascam iXZ auch nichts ausrichten. Bei den Gadgets für meine Testläufe (iPhone 5, Samsung Galaxy S4, iPad 2) war alles bestens, was das Üben, Skizzieren von Songideen und dergleichen betrifft.

Mit Spezialisten wie dem Apogee Jam 96k, das Wandler an Bord mitbringt, kann unser Kandidat natürlich nicht mithalten und muss es auch nicht.

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Fazit zum Tascam iXZ Test

Das Tascam iXZ ist kompakt, leicht und in ein recht gut verarbeitetes Kunststoffgehäuse gekleidet. Es eignet sich für E-Gitarre/E-Bass und dank Phantomspeisung für Mikrofone aller Art – eine schöne Option für Singer/Songwriter, die unterwegs auf alles vorbereitet sein wollen.

Tascam iXZ Testbericht

Das Gerät wusste im Tascam iXZ Testbericht zu überzeugen

Das Tascam iXZ ist insofern ungewöhnlich, als keine Wandlung, sondern nur eine (gegebenenfalls verstärkte) Weiterleitung zum Smartphone/Tablet geschieht. Erst dort wird das Signal gewandelt. So funktioniert es ohne Treiber und ohne Eingangslatenz – letzteres ist gerade für Android Gold wert. Generell sind eine alle Geräte kompatibel, die über eine kombinierte Miniklinkenbuchse für In- und Output verfügen.

Die Klangqualität ist tadellos für die Preisklasse. Das genügt vollkommen zum Üben, für Demoaufnahmen und für Field Recording auf passablem Niveau (etwa zum Anreichern deiner musikalischen Produktionen mit Atmosphären, Naturgeräuschen etc. im Hintergrund).

Das Kabel hätte länger als 20 cm sein dürfen, zudem hätte ich es gerne gesehen, wenn es sich abnehmen ließe. Die Verkabelung ist meines Erachtens das einzige, was das positive Bild trübt.

Damit ergeben sich sehr gute viereinhalb von fünf Punkten im Tascam iXZ Testbericht auf delamar. Wer seine musikalischen Skizzen, kleine Gigs und Jams oder Demos aufzeichnen will und ein geeignetes Mobilgerät besitzt, sollte sich diese einfache Recording-Lösung unbedingt in die enge Wahl ziehen.

Tascam iXZ Features

  • Audio Interface für Smartphones, Tablets & Co.
  • Kompatibel mit allen Geräten, die eine TRRS-Buchse für Wiedergabe & Aufnahme haben
  • 1 Mikrofon oder E-Gitarre/E-Bass aufnehmbar
  • XLR-/Klinkeneingang (symm./unsymm.)
  • Phantomspeisung (48 V) für Kondensatormikrofone schaltbar
  • Regler für die Mikrofonvorverstärkung
  • Kopfhörerausgang (3,5 mm)
  • Verbindung mit dem Mobilgerät über einen 4-poligen Miniklinkenstecker
  • Keine Batterie nötig für E-Gitarre/E-Bass
  • Zwei AA-Batterien nötig für Mikrofonnutzung
  • Maße: 106 x 40 x 45 mm
  • Gewicht: 87 g
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Tascam iXZ Test

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