Steinberg Cubase Artist 13 Test
Neueste Version der beliebten DAW

Steinberg Cubase Artist 13 Test

Steinberg Cubase Artist 13 Test - Viele Verbesserungen und Neuerungen für Musiker und Produzenten

Was ist es?

Steinberg Cubase Artist 13 ist die Version der beliebten DAW, die alle grundlegenden Funktionen der DAW beinhaltet. Weiterführende Funktionen finden sich nur in der Pro Version. Diese werden aber eigentlich nur von ambitionierten Musikern benötigt.

Alles über Cubase

Auch bei dieser Variante gibt es im Vergleich zur Vorgängerversion deutliche Verbesserungen. Dazu gehören eine überarbeitete Benutzeroberfläche inklusive einem neuen Channel Tab, das Plugin Vocal Chain und mit Vox Comp ein neues Kompressor-Plugin.

Wenn Du mit Orchester-Sounds arbeiten willst, findet sich jetzt mit Iconica Sketch eine hochwertige und umfangreiche Orchester-Library im Lieferumfang.

Ein weiteres Highlight ist sicherlich auch die Rückkehr des Vocoder Plugins.

5 Steinberg Cubase Artist 13 Features

  • Überarbeitete Benutzeroberfläche
  • Vocal Chain
  • Vocoder
  • Vox Comp Kompressor-Plugin
  • Iconica Sketch

Neben Cubase Artist gibt es auch eine umfangreichere Pro-Version sowie mit Cubase Elements eine entschlacktere Version für Einsteiger.


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Steinberg Cubase Artist 13 Testbericht

Überarbeitete Bedienoberfläche

In diesem Test werde ich mir vor allem die Neuerungen und Veränderungen im Vergleich mit der Vorgängerversion ansehen. Mir fallen zunächst kleine aber feine Änderungen in der Benutzeroberfläche – von Steinberg MixConsole genannt – auf.

Diese präsentiert sich sowohl optisch als auch konzeptionell in einem neuen Glanz.

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Die MixConsole Bedienoberfläche ist jetzt noch übersichtlicher.

Du kannst festlegen, welche Elemente in jedem Kanal angezeigt werden sollen. Die Reihenfolge der verfügbaren Module ist dabei flexibel. Das Signal kann sowohl durch den Channel Strip und dann die Inserts geführt werden und umgekehrt.

Um die Übersicht beim Mixing zu verbessern, wird der Kanalname nun zusätzlich am oberen Ende des Kanalzugs angezeigt.

Lies auch: Die beste DAW für Einsteiger

Channel Tab

In Cubase Artist 13 gibt es neben dem bereits bekannten Inspector Tab (der übrigens auch optisch überarbeitet wurde) nun auch das neue Channel Tab. Dies ermöglicht die permanente Anzeige und Nutzung aller Parameter eines Mixer-Kanals, ohne dass der Mixer extra eingeblendet werden muss.

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Im Channel Tab hast Du stets die wichtigsten Parameter des ausgewählten Kanals zur Verfügung.

Das Channel Tab wurde unter anderem eingeführt, um die Verwendung von Cubase 13 auf Laptops zu erleichtern. Auf diesen Geräten nimmt der eingeblendete Mixer in der Regel zu viel Platz ein.

Im Produktionsprozess wird generell Zeit gespart, indem Produzenten, Komponisten und Songwriter stets die wichtigsten Parameter des ausgewählten Kanals zur Verfügung haben. Die MixConsole muss dabei nicht ständig offen sein.

Der Lautstärke-Fader im Channel Tab ist in der Größe anpassbar. Darüber hinaus kannst Du individuell entscheiden, welche Elemente im Tab überhaupt angezeigt werden sollen. Das gewährleistet maximale Flexibilität.

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Vocal Chain Plugin im Steinberg Cubase Artist 13 Test

Das neu eingeführte Plugin „Vocal Chain“ stellt eine umfassende Lösung für die klangliche Bearbeitung von Gesangs- und Stimmaufnahmen dar. Als Host-Plugin vereint es zahlreiche relevante Einzeleffekte an einem zentralen Ort.

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Mit dem Vocal Chain Plugin erfolgt die Stimmverarbeitung in einem einzigen Plugin.

Das Plugin ermöglicht so eine vollständige Verarbeitung der Stimme innerhalb eines einzigen Plugins. Vocal Chain ist in drei Abschnitte unterteilt, die sich an der gängigen Vorgehensweise bei der Vocal-Bearbeitung orientieren.

Im ersten Modul namens „Clean“ liegt der Fokus darauf, die Aufnahmen für weitere Bearbeitungen vorzubereiten. Dafür werden störende Frequenzen entfernt oder leicht komprimiert. Dies umfasst Effekte wie EQ, Filter und Kompressor sowie Tools wie De-Esser oder Pitch-Correction à la Autotune.

Im zweiten Modul „Character“ wird die Vocal-Aufnahme zum einen klanglich verfeinert. Zum anderen wird die Durchsetzungsfähigkeit der Stimme im Mix gegenüber anderen musikalischen Elementen gewährleistet.

Als Effekte werden neben weiteren De-Essern, EQs und Kompressoren auch Tools wie Exciter oder Saturator angewendet.

Im letzten Modul namens „Send“ geht es um den feinen klanglichen Schliff in der Vocal-Bearbeitung. Dafür wurden Effekte wie Imager, Delay und Reverb implementiert.

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Steinberg Cubase Artist 13 kann das Herzstück deines Studios sein.

Viele der Module bieten zudem die Möglichkeit, den Ausgang eines Effekts direkt an ein weiteres Effektmodul zu senden. Die Reihenfolge der Effekte innerhalb der drei Module ist flexibel. Einzelne Effektmodule können auch deaktiviert werden.

Vocal Chain überzeugt im Cubase 13 Artist Test nicht nur durch seine Benutzerfreundlichkeit. Auch klanglich erfüllt das Plugin nahezu alle Anforderungen an die Vocal-Bearbeitung.

Analoge Hardware als Plugin emuliert

Steinberg Cubase Artist 13 markiert eine Änderung des Herstellers hinsichtlich der Effekt-Plugins. Die nativen Effekte von Cubase standen bisher eher für präzise chirurgische Eingriffe in das Signal und linearen Klang im Stil von FabFilter.

In der neuen Version sind nun auch Plugin-Emulationen analoger Hardware in den mitgelieferten Plugins zu finden. Solche Effekte verändern nicht nur den Klang eines Signals anhand der gewählten Einstellungen.

Sie vermitteln auch eine grundlegende klangliche Färbung sowie Charakter und Wärme.

Neuer Vox Comp Kompressor

In Cubase Artist 13 findet sich mit „Vox Comp“ ein solches Plugin. Dieser Kompressor ist auf die Bearbeitung von Stimmen und Gesang spezialisiert und basiert auf einem One-Knob-Konzept, das man bereits vom Waves Renaissance Vox kennt. Das vereinfacht die Bedienung.

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Der Vox Comp Kompressor emuliert analoge Hardware.

Die Hauptaufgabe des Vox Comp besteht darin, eine Stimme in einem dichten Mix mit wenigen Handgriffen klanglich hervorzuheben. Neben dem Hauptregler für die Schwelle (Threshold) gibt es nur noch zwei weitere Regler für Dry/Wet und Output – das war es.

Dieses Konzept erweist sich als äußerst effektiv. Der verwendete Algorithmus leistet ausgezeichnete Arbeit, wodurch Stimmen mühelos hervorgehoben werden können. Das Plugin überzeugt mich mit seinem Sound.

Die Cubase Pro 13 Version beinhaltet noch einen weiteren solchen Kompressor und zusätzlich zwei emulierte EQs. Die Cubase Elements 13 Version verzichtet komplett auf diese Plugins.

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Der Vocoder erlebt ein großes Comeback.

Die Rückkehr des Vocoder

Mit dem Vocoder kehrt in Steinberg Cubase Artist 13 ein von vielen Nutzern lieb gewonnenes Plugin zurück, das bereits in früheren Versionen von Cubase enthalten war. Dieses Plugin wurde generalüberholt.

Es bietet zwei verschiedene Modi, bis zu 24 Bänder, einen Sidechain-Input und ein großes Display. Du kannst den Vocoder sowohl auf Audio- als auch auf MIDI-Spuren anwenden. Das Vocoder Plugin ist eine Bereicherung für Cubase.

Orchester-Sounds mit Iconica Sketch

Über die Sampler-Plattform Halion ist mit Iconica Sketch ein komplettes Orchester verfügbar. Die Library umfasst 34 Instrumente und deckt alle wichtigen Instrumentengruppen wie Streicher, Bläser und Percussion ab.

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In Iconica Sketch stehen dir 34 Orchester-Instrumente zur Verfügung.

Sogar ausgefallenere Instrumente wie die Bassklarinette oder das Kontrafagott sind enthalten. Iconica Sketch bietet insgesamt 140 Artikulationen und ist mit nur 5 GB erstaunlich kompakt. Darüber hinaus ist der CPU-Bedarf erfreulich gering.

In Bezug auf den Sound zeigt die Library insgesamt eine hohe Qualität, da die Instrumente durchweg sehr realistisch und lebendig klingen. Iconica Sketch ermöglicht eine effiziente und vor allem schnelle Arbeitsweise.

Wenn Du bisher noch keine eigene Orchester-Library besitzt, könnte dies eine passende Option sein.

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Fünf exklusive neue Sample Packs bieten dir Inspiration für den Anfang.

Das ist ebenfalls neu

Es gibt noch viele weitere Verbesserungen und Erweiterungen in Steinberg Cubase Artist 13. Eine detaillierte Erklärung aller würde den Umfang dieses Reviews deutlich überschreiten. Daher möchte ich nur kurz auf das eingehen, worauf die Community teilweise schon seit längerer Zeit gewartet hat.

Tastaturbefehle im Steinberg Cubase Artist 13 Test

Es gibt einige Neuerungen im Bereich der Tastaturbefehle zur Verbesserung des Workflows. Ähnlich wie bei Reaper und anderen Musikprogrammen können Tastaturbefehle nun mithilfe eines Filters gefunden werden.

Dadurch wird nicht nur das Auffinden von Befehlen erleichtert. Es ist nun auch möglich, gezielt nach einer bestimmten Tastenkombination zu suchen.

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Mit den Chord Pads wird das Finden des nächsten Akkords jetzt noch einfacher.

Neue Funktionen für die Chord Pads

Auch die Chord Pads wurden mit neuen Funktionen ausgestattet. Jetzt können bis zu 37 Chord Pads gleichzeitig mit Akkorden belegt werden. Dabei kannst Du mehrere gleichzeitig bearbeiten.

Ein Farbensystem ähnlich einem Ampelsystem wurde hinzugefügt. Dieses zeigt dir visuell an, wie gut die verfügbaren Akkorde nach dem Triggern des letzten Pads klingen werden. Dieses neue Farbsystem der Chord Pads erleichtert das Finden des nächsten Akkords.

Interner Recorder

Eine weitere Verbesserung betrifft das interne Recording in Cubase 13. Der Output jeder Spur kann jetzt direkt auf eine neue Audiospur aufgenommen werden – unabhängig davon, ob es sich um eine Audio- oder Instrumentenspur handelt.

Diese Funktion erleichtert den Workflow an vielen Stellen, aber besonders im Bereich des Sounddesigns.

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Mit den Shaper Envelopes kannst Du Effekte wie in Shaperbox erzeugen.

Sampler Track überarbeitet

Der Sampler Track bietet nun Shaper Envelopes, die von Halion stammen und Effekte à la Shaperbox ermöglichen. Es stehen 48 Curve-Presets zur Verfügung, die auf die Parameter Amp, Pitch und Filter angewendet werden können.

Zudem wurden drei neue Audiowarp-Modi eingeführt (Spectral, Spectral HD und Spectral Vocal). Diese klingen qualitativ hochwertig und ermöglichen präziseres Time-Shifting verbunden mit deutlich weniger Artefakten.

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Mit Simplified CC Recording wird die Darstellung komplexer Automationsverläufe vereinfacht.

Simplified CC Recording

Eine weitere Neuerung im Steinberg Cubase Pro 13 Test ist das „Simplified CC Recording“. Damit werden aufgenommene Automationsverläufe nicht mehr durch hunderte Punkte dargestellt, sondern direkt nach der Aufnahme auf die wichtigsten reduziert. So wird die Weiterverarbeitung dieser Daten deutlich vereinfacht.

Tap Tempo

Steinberg Cubase Pro 13 verfügt jetzt auch über eine Tap-Tempo-Funktion, die sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur genutzt werden kann. Diese Neuerung wird von vielen Beat-Produzenten sicherlich erfreut aufgenommen.

Mono To Stereo

Eine weitere lang ersehnte und jetzt umgesetzte Funktion ist die Möglichkeit, einen Mono-Audio-Kanal einfach in einen Stereo-Kanal umzuschalten und auch wieder zurück. Beim Abmischen von Songs bietet dies den Vorteil, dass Stereo-Effekte auf einer Mono-Spur angewendet werden können.

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In den Editoren kannst Du den MIDI-Content mehrerer Spuren gleichzeitig anzeigen lassen.

Key & Drum Editor

Der Workflow im Key- und Drum-Editor von Steinberg Cubase Artist 13 wurde ebenfalls erweitert. Zum einen kann jetzt das Range Tool auch in diesen Editoren verwendet werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige und schnelle Markierung von MIDI-Events und Automationsdaten in beiden Editoren.

Zum anderen erlaubt die Ansicht jetzt auch das Einblenden der Inhalte anderer Spuren, um eine bessere Übersicht zu gewährleisten.

Bildstrecke

Video Engine

Die Video-Engine wurde ebenfalls überarbeitet. Es ist jetzt möglich, mehrere Videodateien in den Player zu laden und abzuspielen. Dies erleichtert Filmkomponisten die Anpassung an neue Schnittversionen eines Films.

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Fazit zum Steinberg Cubase Artist 13 Test

Genau wie die Pro Variante konnte mich Steinberg Cubase Artist 13 im Test überzeugen. Qualität und Quantität können bei kaum einer anderen DAW so überzeugen wie bei Cubase. Wenn Du auf zusätzliche Funktionen wie weitere emulierte Effekte verzichten kannst, bist Du bei der Artist Version gut aufgehoben.

Die Ergänzungen in der neuen Version sind umfangreich und nützlich. Du wirst mit Sicherheit nicht alle benötigen. Die Verwendung von Orchesterinstrumenten beispielsweise wird nicht so häufig in Produktionen benötigt. Dennoch ist es schön, dass sie da sind.

Wenn Du bereits eine Vorgängerversion von Cubase besitzt, solltest Du dir folgendes überlegen: Welche der Neuerungen und Verbesserungen benötigst Du und rechtfertigen diese für dich einen Preis von mind. 80 Euro?

Alleine die Workflowverbesserungen können den Preis durchaus rechtfertigen. Neueinsteiger in Cubase können bei Cubase 13 bedenkenlos zugreifen.

Mit seinen neuen Funktionen und Verbesserungen bekommt die DAW von mir im Steinberg Cubase Artist 13 Test eine sehr gute Wertung.

Steinberg Cubase Artist 13 Features

  • DAW Musiksoftware
  • Überarbeitete MixConsole Bedienoberfläche
  • Flexibles Routing für jeden Kanal
  • Anpassbare Fader
  • Vocal Chain
  • Überarbeitete Chord Pads
  • Neues Kompressor-Plugin: Vox Comp
  • Vocoder
  • Orchester-Library Iconica Sketch
  • Envelope Shaper
  • Vereinfachtes CC Recording
  • Tap Tempo über Maus und Tastatur
  • Fünf Sample-Packs: Analogue Wonder, Beat Butcha Delicatessen, Cinematic Electronic, Midnight Dance und Soulful
  • Verbesserte Video Engine
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Steinberg Cubase Artist 13 Test

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