SINEE Electronic Music Production Premium Test
Online-Kurs für 6 Monate

SINEE Institut Electronic Music Production Premium

Im Online-Kurs SINEE°Institut Electronic Music Production Premium lernst Du alles, um erfolgreiche elektronische Musik produzieren zu können.

Was ist es?

Das Kölner Team von SINEE bietet seit dem September 2019 den großen Online-Kurs Electronic Music Production in den drei Ausführungen Basic, Essential und Premium. Für diesen Test habe ich mich für die Premium-Variante entschieden! In diesem findest Du über 100 Stunden Video-Material, den Du in deinem Online-Campus abrufen kannst. Dazu gehören auch Masterclasses, spezielle Tutorials (z.B. Kickdrum Design), Feedback Livestreams sowie persönlicher Support.

Vom Beatproduction über das Sounddesign bis zum Arrangement und Mastering wird jeder Punkt thematisiert, der für die amtliche Produktion elektronischer Tanzmusik notwendig ist.


Passend dazu


Features

  • Online-Kurs zum Thema elektronische Musikproduktion
  • Über 100 Stunden Video Content
  • Gebuchte Kurse bleiben ein Leben lang verfügbar
  • persönlicher Support

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SINEE Electronic Music Production Premium Testbericht

SINEE in Köln

DJ, Produzent und Tutor Björn Torwellen hat 2018 das SINEE in Köln aufgebaut und dort zunächst Workshops im Bereich elektronischer Musik veranstaltet. Mittlerweile hat sich SINEE auch auf Youtube einen Namen gemacht, denn die dort veröffentlichten Tutorials konnten bereits in kürzester Zeit eine hohe Reichweite verzeichnen.

Damit das Gezeigte auch am heimischen Arbeitsplatz umgesetzt werden kann, vertreibt das Team Templates für Ableton Live, die komplette Track-Produktionen beinhalten. Aktuell steht das Genre Techno mit all seinen Splitterungen stark im Vordergrund. So findest Du auf deren Website Templates für Melodic Techno, Cosmic Techno, Driven Techno und so weiter.

Seit dem Herbst 2019 ist auch der sechsmonatige Online-Kurs Electronic Music Production angelaufen. Wie schon in der Einleitung beschrieben, konzentriere ich mich auf die Premium-Ausführung dieses Kurses, die Du für monatlich 139 Euro buchen kannst. Die Eckdaten zum SINEE Electronic Music Production Premium findest Du in diesem Review ganz unten unter dem Punkt „Features“.

Brauchst Du Ableton Live für den Kurs?

Wenn Du dich schon mit SINEE beschäftigt hast, wirst Du vermutlich bemerkt haben, dass Ableton Live die primäre DAW ist, die immer wieder vorkommt. Sei es in den verschiedenen Tutorial-Videos auf Youtube oder auch im Kursangebot selber (Stichwort „Ultimate Ableton Live Guide“). Da brennt es dir vermutlich schon auf den Lippen: „Brauche ich jetzt Ableton Live dafür?“.

Es ist natürlich hilfreich, wenn Du mit Live arbeitest, denn dann kannst Du viele Dinge direkt ausprobieren. Die Dozenten nutzen immer die Bord-eigenen Mittel aus Live und lassen Drittanbieter-Plugins so gut es geht außen vor. Allerdings ähneln sich die heutigen DAWs in ihrem Funktionsumfang sehr stark und die Kursinhalte lassen sich immer übertragen.

Das bedeutet also, dass Du das Gelernte auch in Bitwig Studio, Steinberg Cubase, Presonus Studio One oder Apple Logic umsetzen kannst. Aber wenn Du jetzt ein wirklich blutiger Anfänger bist, vereinfacht die Verwendung von Ableton Live das Nachvollziehen sehr.

Ultimate Ableton Live Guide und die Community

In diesem Kontext wundert es nicht, dass dir als Startermodul der Ultimate Ableton Live Guide freigeschaltet wird. Hierbei kann ich festhalten, dass die essenziellen Tools aus Live auf den Punkt erklärt werden.
Wenn Du aber ein paar Fragezeichen ansammeln solltest, hilft dir die Community.

Die geschlossene Facebook-Gruppe ist ja genau dafür da, Fragen zu stellen. Hier tauchen immer mal wieder speziellere Fragen auf, die dann oftmals von Studierenden selber beantwortet werden (wie ein virtuelles Klassenzimmer eben).

Wöchentliche Lektionen im SINEE Electronic Music Production Premium Test

Das Kursangebot umfasst mehr als 100 Stunden Video Content und dieser ist natürlich nicht lose im Netz verteilt. Sobald Du dich in deinen Account eingeloggt hast, findest Du den harten Kern in wöchentlichen Blocks chronologisch sortiert. Woche für Woche werden dir dann entsprechende Lektionen freigeschaltet. Die Kurse Ultimate Ableton Guide, How To Make A Track (Driven, Melodic I) sowie die Masterclasses mit Robert Babicz und Sven Wittekind sind direkt freigeschaltet, sobald Du den Kurs gebucht hast.

Beispiel: Beatproduction

In den ersten vier Wochen dreht sich beispielsweise alles um das Thema Beatproduction. Kein Wunder, denn damit fängt die Produktion elektronischer Musik oftmals an. Die Mischung der Lektionen gefällt mir gut, da Du eine Masterclass, geschichtliches Hintergrundwissen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und einen Track-Nachbau bekommst.

Lektion zum Thema Lautheit

Hier siehst Du einen Ausschnitt einer Lektion, bei der es um das Thema Lautheit geht.

Hintergrundwissen, Tutorials und Masterclasses

Der „Geschichtsunterricht“ stimmt dich richtig ins Thema ein und verrät dir, welche Drummachines sich für welches Genre eignen und wieso eigentlich. Als ich damals mit der Musikproduktion anfing, war mir die Power einer Roland TR-909 beispielsweise gar nicht bekannt. Ich tuckerte also jahrelang im Dunkeln herum und wusste einfach nicht, dass ich meinen heißgeliebten Techno locker mit einer 909-Emulation hätte machen können. Mit etwas Geschichte wäre ich wesentlich schneller zum Ziel gekommen!

Anschließend tauchst Du in die Tiefen des Beatproducings ein und lernst essenzielle Dinge über typische Pattern für Techno/House, klassische Dynamikbearbeitung (Akzente, Ghostnotes etc.), den richtigen Groove (Shuffle etc.) und so weiter.

Besonders gut gefallen hat mir im SINEE Electronic Music Production Premium Test das ausführliche Tutorial zum richtigen Stimmen von Drums. Damit der Beat auch zum Rest des Songs – also Bassline, Lead, Pad etc. – passt, musst Du die Drum-Instrumente Kick, Snare und so weiter stimmen. Ich hatte diesem Punkt zu Beginn meiner Produzentenreise wenig Beachtung geschenkt und mich immer gewundert, wenn mein Beat irgendwie „schief“ klang.

Zu den Masterclasses findest Du weiter unten im Test detaillierte Informationen. Nur so viel: Du schaust den Profis über die Schulter und lernst detailverliebte Kniffe, die man auch unter „Omas Geheimrezepte“ verbuchen könnte.

Track-Nachbau

Im SINEE Electronic Music Production Premium Test ist mir aufgefallen, dass die stilsichere Produktion von Tracks stark im Vordergrund liegt. Damit meine ich, dass dir nicht einfach nur typische Werkzeuge für Techno und Co. erklärt werden, sondern etablierte Stile im Detail nachgebaut werden.

Im ersten Monat zum Thema Beatproducing nehmen sich die Dozenten beispielsweise das Label Drumcode von Adam Beyer zur Brust. Gemeinsam hören sie unterschiedliche Tracks durch und versuchen, eine Art Essenz herauszuarbeiten. Danach bauen sie von Null einen kompletten Track auf, der dann tatsächlich zum Label passt. Diese Herangehensweise finde ich richtig klasse, denn hier lernen Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen. Gerade bei solchen Sessions kommt die Expertise der Dozenten richtig zum Vorschein.

Stilsicher

Nach dem eben genannten Schema geht’s dann weiter und Du tauchst Monat für Monat in neue Schwerpunkte ein: Sounddesign, Arrangement, Musiktheorie, Synthesizer und eben alles, was Du für die Produktion moderner elektronischer Musik benötigst.

Und so findest Du auch immer wieder einen Track-Nachbau, der zum thematischen Schwerpunkt passt. Beispielsweise wird der Sound des Labels Afterlife im „Arrangement-Monat“ seziert. Bei diesem sehr melodische Techno-Sound ist der Aufbau eben eine völlig andere Nummer, als bei tooligem Techno.

Bei solchen Sessions kann der Notizblock gar nicht voll genug geschrieben werden, denn hier gehen Theorie, Praxis und langjährige Erfahrung Hand in Hand.

Masterclass mit Cortechs

Hier siehst Du eine Masterclass Session mit Cortechs.

Livestreams und Übungen im SINEE Electronic Music Production Premium Test

Doch natürlich ist das alles nicht einfach nur Frontalunterricht, sondern eine interaktive Geschichte. Du bekommst Übungen aufgetragen, die darin bestehen, dass Du einen Track produzierst.

Im Livestream geben die Dozenten dann ein detailliertes Feedback. Und da Du nicht alleine am Online-Campus rumhängst, besprechen die Dozenten auch die anderen Arbeiten. Der letzte Livestream dauerte beinahe 5 Stunden!
Sehr gut finde ich, dass zwei Dozenten ein gemeinsames Feedback geben und die Studierenden von unterschiedlichen Perspektiven profitieren. Ich hatte den Eindruck, dass stets eine gute Balance aus professioneller Kritik, sinnvollen Vorschlägen und menschlichem Einfühlvermögen eingehalten wurde.

Der letzte Punkt ist überaus wichtig, denn wenn die eigene Kunst im öffentlichen Raum beurteilt wird, kann man schnell ins Schwitzen geraten. Umso wichtiger ist es, dass man sich gut aufgehoben fühlt, damit das Feedback auch in die richtige Schublade einsortiert wird.

Masterclasses im Electronic Music Production Premium Kurs

Bei den Masterclasses holt sich das SINEE zusätzliche Verstärkung mit ins Boot und lässt etablierte Künstler aus der Szene zu Wort kommen (Robert Babicz, Tom Hades, Tobias Lueke, Cortechs etc.). Wobei „Wort“ hier definitiv zu kurz gegriffen ist, denn beispielsweise dauert die Masterclass von Acid-Legende und Mastering-Profi Robert Babicz ganze sechs Stunden.

In dieser geht’s locker flockig los mit einem entspannten Interview, bei dem man schon erahnen kann, welche Erfahrung und Expertise von Babicz zu erwarten ist. Danach folgt das Eingemachte und die Ideenfindung eines Techno-Tracks steht im Fokus. Vom anschließenden Sounddesign über den Mixdown und das Arrangement bis zur Detailarbeit schaust Du Robert Babicz bei allem zu.

Und gerade die Details sind wichtig in der Produktion elektronischer Tanzmusik, denn diese lebt ja vom Sounddesign, den permanenten Abwechslungen im Mikrobereich, den Feinheiten im Groove und so weiter.

Abgeschlossen wird die Masterclass mit dem Mastering des Tracks. Auch hier zeigt sich die langjährige Erfahrung von Babicz und Du bekommst wertvolles Wissen aus der Praxis. So demonstriert er beispielsweise, wie mehrere ultrasubtile Kompressionen in Reihe dem Track zu einem unverschämt guten Glue verhelfen.

In diesem SINEE Electronic Music Production Premium Test habe ich übrigens mit den Masterclasses angefangen, da ich einfach wissen wollte, was die Profis so treiben. Es ist super spannend, sich dem Profi über die Schulter zu klemmen und dabei zuzuschauen, wie von A bis Z eine amtliche Nummer entsteht.

Übrigens: Nicht jede Masterclass ist wie die von Robert Babicz als eigenständiger Block zugänglich. Manche sind auch über die wöchentlichen Lektionen verteilt, sodass Du im täglichen Flow immer mal wieder auf solch eine stoßen wirst. Das finde ich sehr gut, weil es dadurch abwechslungsreich bleibt.

Was noch kommen soll

Im Gespräch mit dem Gründer Björn Torwellen versicherte er mir, dass noch weitere Genres an den Start gebracht werden (Bass, House etc.). Dann hoffe ich mal, dass diese genau so treffsicher ausgearbeitet werden, wie das aktuell fokussierte Genre „Techno“.

Der Kurs befindet sich zur Zeit noch in der ersten Runde und soll mit der Zeit wachsen und aktualisiert werden. Als Student hat man ja den lebenslangen Zugriff auf die Inhalte, was in der Praxis eben bedeutet: Du kannst auch nach Jahren in den Lektionen stöbern und findest mit Sicherheit aktualisierte Videos, Ergänzungen und Co. Allerdings ist das noch Zukunftsmusik, die ich unter Vorbehalt erwähnen möchte.

Fazit zum SINEE Electronic Music Production Premium Test

Der Online-Kurs Electronic Music Production Premium konnte mich absolut überzeugen, da die Inhalte sehr gezielt und praxisnah vermittelt werden. Wer nach dem Kurs keinen Techno produzieren kann, hat vermutlich einfach gepennt :)

Sehr schön empfinde ich den Fokus auf den fertigen Track und die Treffsicherheit der elektronischen Sub-Genres. Auch so spezielle aber essenzielle Details wie das amtliche Kickdrum-Design werden nicht nur angerissen, sondern ausgiebig behandelt.

Darüber hinaus bringen die unterschiedlichen Masterclasses viel kreativen Input sowie einen Einblick in die Profi-Szene.

Aus diesem Grund vergebe ich im SINEE Electronic Music Production Premium Test die Note „Sehr gut“.

SINEE Electronic Music Production Premium Features

  • Online-Kurs zum Thema elektronische Musikproduktion
  • Kursdauer: sechs Monate
  • Sprache: deutsch (Masterclasses teilweise in englisch)
  • Über 100 Stunden Video Content
  • Gebuchte Kurse bleiben ein Leben lang verfügbar
  • Masterclasses
  • Tutorials
  • Livestreams
  • persönlicher Support
  • Monatliche Bezahlung
Hersteller: SINEE
Produkt:

SINEE Electronic Music Production Premium Test

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