iZotope Neutron 3 Elements Test
Die Mensch-Maschine-Symbiose

iZotope Neutron 3 Elements test

KI-Unterstützung für optimale Klangverbesserung: iZotope Neutron 3 Elements machts's möglich.

Was ist es?

iZotope Neutron 3 Elements ist die kleinere Ausführung von Neutron 3, einem Channelstrip-Plugin, das mit Hilfe verschiedener Klangprozessoren präzise Eingriffe in deine Tracks ermöglicht und sie so klanglich verbessern kann.

Zur Verfügung stehen vier Module: die üblichen Verdächtigen wie Equalizer und Kompressor, und zusätzlich Transient Shaper und Exciter, mit denen somit auch psycho-akustische Eingriffe in die Signale möglich sind.


Passend dazu


Anders als viele konkurrierenden Anbieter setzt iZotope mit seinem Channelstrip nicht auf Emulationen berühmter Klangvorbilder, wie zum Beispiel Neve- oder SSL-Konsolen, sondern auf den Einsatz künstlicher Intelligenz, die dir beim Mischen deiner Tracks helfen soll. Man könnte also augenzwinkernd sagen, iZotope schaut eher in die Zukunft als in die Vergangenheit.

Die größeren Ausführungen von Neutron, Standard und Advanced, bieten zwar noch vier weitere Prozessoren, zum Beispiel auch ein Gate und zusätzliche Funktionen wie Multiband-Processing oder Surround-Unterstützung, kosten mit 245 und 396 Euro aber auch deutlich mehr.

iZotope Neutron 3 Elements ist dagegen in allen gängigen Plugin-Formaten für 125 Euro zu haben und dürfte damit für Anwender mit schmalem Budget eher attraktiv sein. iZotope bietet darüber hinaus häufig Deals an, mit denen Du sparen kannst.

izotope neutron test

Die vier zur Verfügung stehenden Module bei iZotope Neutron 3 Elements können in individueller Reihenfolge hinzugeschaltet werden.

iZotope Neutron 3 Elements: 4 Features

  • Formate: VST2, VST3, AU, AAX
  • Kompressor, Transient-Shaper, Exciter, 12-Band-EQ
  • Skalierbare Nutzoberfläche
  • Intelligenter Track-Assistant

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iZotope Neutron 3 Elements Testbericht

Erster Eindruck: iZotope Neutron 3 Elements

Channelstrip-Plugins sind per se eine praktische Sache, denn damit hat man die wichtigsten Werkzeuge zur Klangbearbeitung, wie EQ und Kompressor, schnell zur Hand – oder auch klanglich „aus einer Hand“, je nach dem, was man gerade braucht.

Von einem Channelstrip-Plugin erwarte ich, dass es sich mir gewissermaßen selbst erklärt und Neutron Elements enttäuscht hier nicht: Beim Öffnen zeigt sich zunächst die Ansicht des Equalizers, der als einziges Modul per default aktiviert ist. Innerhalb weniger Augenblicke habe ich herausgefunden, dass via Klick auf das nebenstehende große Pluszeichen die anderen 3 Module Kompressor, Exciter und Transient Shaper ausgewählt und aktivieren werden können. Jedes Modul kann dabei nur einmal in der Signalkette eingesetzt werden.

Jeder Modus beeinflusst die Art der Kompression und damit auch den resultierenden Klang.

Die Reihenfolge wiederum ist flexibel wählbar durch simples Drag-and-Drop der Module. Ebenso ist die Bedienung der Module selbst nicht sonderlich schwierig oder ungewöhnlich, wenn Du schon Übung hast im Umgang mit EQ und Kompressor. Ein paar Gimmicks gibt es jedoch, deshalb kommen wir auf die Module im Einzelnen weiter unten nochmal zu sprechen.

Installation von iZotope Neutron 3 Elements

Die Installationsroutine ist sehr einfach und wird über das iZotope Product Portal vorgenommen. Wenn Du die Software über einen Händler erworben hast, bekommst Du dazu einen Link und die Serialnummer, die Du im Product Portal eingibst. Beim Kauf direkt über iZotope ist diese automatisch in deinem Account gespeichert. In jedem Fall benötigst Du einen iZotope-Account, erfreulicherweise jedoch nicht zwingend einen iLok. Diesen kannst Du optional als Speicherort für deine Lizenz wählen, anderenfalls ist die Lizenz lokal auf deinem Rechner gespeichert.

Zu den Neuerungen gegenüber Version 2 gehört eine bessere Performance – Neutron ist laut iZotope dreimal schneller als sein Vorgänger. Eine verbesserte Benutzeroberfläche und die flexibel einstellbare Größe des Plugin-Fensters ist ebenfalls neu. Und natürlich die Verfügbarkeit des Plugins in den drei verschiedenen Varianten Elements, Standard und Advanced.

Klangverbesserung auf Knopfdruck: Track-Assistant

Herzstück von iZotope Neutron 3 Elements ist auch in der hier getesteten Elements-Ausführung der bereits erwähnte Track-Assistant, der sich via Button aktivieren lässt. Falls Du noch nie mit iZotope-Plugins gearbeitet hast: Der Track-Assistant ist einer von fünf KI-gesteuerten Assistenten der iZotope-Produktlinie. Solche Helferlein finden dementsprechend als Mix-, Master-, Repair-, oder Vocal-Assistant vielerlei Anwendung bei iZotope. Aus meiner Sicht sind sie Teil der Philosophie.

Bei Aktivierung stellt der Track-Assistant ähnlich wie seine Verwandten in Ozone oder Nectar zwei Fragen:

  • Um welche Art Audio-Signal, also um welche Instrumentengruppe handelt es sich?
  • Welche Art von Sound möchtest Du erreichen?

Ersteres erkennt der Algorithmus auf Wunsch auch automatisch, für letztere Frage stehen die Optionen „warm“ (= leichte Bass-Betonung), „balanced“ oder „upfront“ (=Betonung der Mitten) zur Auswahl. Dann musst Du nur noch die Wiedergabe starten. Innerhalb von 4-10 Sekunden hat Neutron den Track analysiert und einen Vorschlag zur Klangverbesserung generiert.

iZotope Neutron 3 Elements Review

Innerhalb weniger Sekunden analysiert iZotope Neutron 3 Elements das Audio-Signal und schlägt Verbesserungen vor.

Wo sich also anfangs nur der EQ im Signalweg befand, fügt der Algorithmus nun je nach Art des Signals und den Analyse-Ergebnissen Kompressor und/oder Exciter ein bzw. lässt sie weg und justiert ebenso deren Parameter. Das geschieht auch in jeweils individueller Reihenfolge. Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen bleibt der Transient Shaper stets deaktiviert und kann nur manuell eingebunden werden.

Das Ganze funktioniert im Prinzip so ähnlich wie beim Mastering-Plugin Ozone oder dem Vocal-Assistenten Nectar, nur dass es sich um jeweils andere Klangprozessoren handelt – eben solche, die sich für die Bearbeitung individueller Tracks anbieten.

Mit dem Track-Assistant hast Du also sehr schnell einen Ausgangspunkt für weitere Klangeingriffe erstellt, denn selbstverständlich lassen sich sämtliche vorgeschlagene Einstellungen manuell verändern.

Schauen wir uns diese kurz an…

Modul Equalizer

Der EQ ist mit zwölf verfügbaren, voll parametrischen Bändern, die im Bereich +/- 30 dB arbeiten ausgestattet. Dabei sind außerdem Filtern mit bis zu 24 dB Absenkung pro Oktave ausgestattet.
Mit zuschaltbarer Soft Saturation, die dem Eingangssignal eine subtile Sättigung aufprägt, der Möglichkeit, einzelne EQ-Bänder solo abzuhören, einer intelligenten Lernfunktion, die automatisch problematische Frequenzbereiche findet, sowie einer anpassbaren Skala, die zum Beispiel auch eine Piano Roll-Ansicht bietet, dürften in diesem Modul kaum Wünsche offen bleiben.

iZotope Neutron 3 Elements

iZotope Neutron 3 Elements Vorschlag zur Eindämmung überbetonter Bässe und Mitten in einer Drum-Subgruppe.

Modul Kompressor

Der Kompressor verfügt über alle üblichen Parameter, die Du dort auch vermuten würdest, also Threshold, Ratio und Makeup, sowie Attack und Release. Letztere können auf ultra-kurze Regelzeiten, also 0,1 ms, eingestellt werden, was das Modul sehr flexibel einsetzbar macht.

Auch ein Sidechain-Processing ist möglich. Darüber hinaus lässt sich ein Hoch- und Tiefpassfilter zuschalten, der den zu komprimierenden Frequenzbereich begrenzt. Dieser kann Solo abgehört werden.

Doch damit nicht genug: Das Modul verfügt noch über weitere nützliche Features, wie zum Beispiel einen Vintage Mode, der das Signal subtil einfärbt und in Verbindung mit hohen Ratios beispielsweise auf Raummikros für einen markanten Pump-Effekt sorgen kann.

Außerdem kannst Du wählen, wie der Threshold auf den Signalpegel reagiert, ob auf die Spitzen, einen gemächlicheren RMS-Pegel oder sogar den True Peak. Jeder Modus beeinflusst die Art der Kompression und damit auch den resultierenden Klang.

Und last but not least hat iZotope dem Modul auch noch eine Auto-Release und Auto-Gain-Funktion spendiert, die entweder die Release-Zeiten automatisch regelt oder den Gain-Regler flexibel ans Signal anpasst – oder beides.

Als besonders praktisch empfinde ich die – iZotope-typische – Gain Reduction-Anzeige, die als orangefarbene Linie in Echtzeit der Wellenform überlagert dargestellt wird und zusätzliche visuelle Rückmeldung über die gewählten Einstellungen gibt.

Modul Exciter

Mit dem Exciter-Modul kannst Du deinem Track zusätzlich zur klassischen Channelstrip-Bearbeitung mehr oder weniger subtile harmonische Verzerrungen hinzufügen. Das passiert mit jeweils drei verschiedenen Modi, die unterschiedliche Frequenzbereiche betonen bzw. berücksichtigen.

Ansonsten ist der Exciter, typisch für diese Effekt-Gattung, sparsam parametrisiert. Der wichtigste Regler ist Drive, mit dem Du den Anteil der Verzerrungen in deinem Signal steuerst.

Die Art der Verzerrungen, also ob es eher wie eine Röhre oder wie ein Transistor-Radio klingen soll, kannst Du mit dem X/Y-Pad einstellen und sogar zwischen den vier verschiedenen Arten hin und her morphen. Zur Eindämmung eventuell entstehenden unangenehmen Höhen dient ein zusätzlicher Hochpassfilter. Der wiederum beeinflusst jedoch das gesamte Signal und nicht nur die Verzerrungen und muss folglich mit Bedacht eingesetzt werden.

Transienten in einfachen Worten (mit Hörbeispielen)

Modul Transient Shaper

Ähnlich sparsam ausgestattet ist auch der Transient Shaper, mit dem Du die Attack- und Sustain-Charakteristiken deines Tracks beeinflussen kannst, was sich wiederum günstig auf die Präsenz des Klangs auswirken kann ohne – wie beim Kompressor – den Gesamtpegel zu beeinflussen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Effekt-Anteil aller Module jeweils separat geregelt werden kann

Wie einem solchen Tool üblich können die Transienten dann entweder verstärkt oder abgesenkt (Attack) und ebenso in ihrem Ausklangspegel beeinflusst werden (Sustain und Release). Die Ergebnisse reichen folglich von einem scharf-aggressiven Klang mit harten Attack- und Releasezeiten bis zu einem vollkommen verwaschenen Sound ohne Attack und extremem Sustain. Wenn Du nicht gerade mit Geräuschen herumexperimentierst und Sounddesign betreibst, wird das gewünschte Ergebnis vermutlich irgendwo in der Mitte liegen.

Wie schnell das Modul dabei auf die Transienten reagiert und wie sich die genannten Parameter verhalten (ADSR-Kurve), definieren übrigens wieder drei verschiedene Modi, von „Precise“ wie sehr akkurat, bis „Loose“ wie gemächlich.

Auch beim Transient Shaper findet sich eine nützliche Echtzeit-Waveform- und Gain-Anzeige, bei der die orangefarbene Linie die Eingriffe des Moduls visualisiert und die beim Einstellen der Parameter hilfreich sein kann.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Effekt-Anteil aller Module jeweils separat geregelt werden kann. Obwohl Neutron für den Insert-Weg prädestiniert ist, ließe sich damit Parallel-Processing, zum Beispiel auf einer via Send angesteuerten Drum-Subgruppe betreiben. Mir scheint es trotzdem ein zwar nettes, aber wenig sinnvolles Feature sein, zumindest nicht beim EQ. Aber vielleicht gibt es Anwender, die genau das suchen.

iZotope Neutron 3 Elements test

Auch Sounddesign ist mit iZotope Neutron 3 Elements Transient Shaper-Modul möglich.

Bleibt noch die alles entscheidende Frage: Wie klingt iZotope Neutron 3 Elements mit dem automatischen Track-Assistant?

iZotope Neutron 3 Elements: In der Praxis

Ich mache es kurz: Neutron 3 Elements ist beeindruckend und überzeugend. Nicht nur in puncto Klang und KI, sondern auch hinsichtlich Bedienbarkeit und Performance.

Vorschläge zur Optimierung des Klangbilds habe ich schnell zu schätzen gelernt

Mir persönlich gefällt die nüchtern-moderne, dunkle Optik des Plugins, die ich auch schon von anderen iZotope-Produkten kenne. Ich habe mich außerdem sofort intuitiv zurechtgefunden, was ich als – zugegebenermaßen professionelle – Anwenderin sehr schätze, denn mein Zeitbudget für Projektbearbeitungen ist häufig sehr begrenzt. Das Software-Handbuch ist übrigens trotzdem einen Blick wert, hier finden sich nützliche Tipps zur Verwendung von Neutron, allerdings bisher nur in Englisch oder Chinesisch.

Nicht zuletzt beim Stichwort Zeitbudget kann aus meiner Sicht der Track Assistant voll punkten. Insbesondere die Vorschläge zur Optimierung des Klangbilds habe ich schnell zu schätzen gelernt. In Nullkommanichts hat Neutron überbetonte Bass-Frequenzen in meiner Drum-Subgruppe erkannt und entsprechende EQ-Bänder gesetzt. Auch wenn ich diesen Vorschlägen nicht immer eins zu eins gefolgt bin, so muss ich doch zugeben, dass Neutron tatsächlich extrem zeiteffizient ist, wenn es darum geht, einen guten Ausgangspunkt für Klangbearbeitungen zu schaffen – die man im Laufe eines Mischprozesses ja eh meist noch feinjustiert.

Trotzdem ist der Track-Asisstant natürlich keine Wunderwaffe für einen automatisch perfekt im Mix sitzenden Sound. Vor allem deshalb nicht, weil nur jeweils ein Track analysiert wird und nicht dessen klangliche Wechselwirkungen mit den restlichen Tracks eines Werks. Dieses Feature – der so genannte Mix Assistant, der mit mehreren Instanzen von Neutron, Relay oder Nectar kommunizieren und sich automatisch abstimmen kann – ist der Advanced-Version von Neutron vorbehalten.

Dies empfinde ich allerdings nur als kleinen Wermutstropfen, denn auch ohne automatische Klangvorschläge ist Neutron Elements ein Channelstrip mit nicht zu verachtenden klanglichen Eigenschaften. Sowohl EQ als auch Kompressor agieren ultra-präzise und beherrschen jeden der getesteten Tracks – Bass, Drums, Vocals, Pads – in einer Spielart, die ich auch bei heftigen Eingriffen stets als musikalisch und verwertbar empfunden habe. Insbesondere die Vielseitigkeit des Kompressors hat mich begeistert. Nicht unwahrscheinlich, dass ich ihn in einer der nächsten Produktionen einsetzen werde.

Das große Equalizer 1×1

Während EQ und Kompressor eher keine „Charakterköpfe“ sind, die den Tracks ihren eigenen Sound aufprägen (was ja auch nicht ihr Sinn und Zweck ist), spielen Exciter und Transient Shaper genau hierbei ihre Stärken aus: Mit den vier „harmonischen Profilen“ des Exciters – Retro, Tape, Warm und Tube – lässt sich beispielsweise so einiges in puncto Klang(ver-)färbung anstellen: Einem eher nüchternen Pad verleihe ich somit einen angenehmen Crunch, wohingegen die EDM-Drums mit dem Transient Shaper dank stark angehobener Attacks richtig bissig werden. Der Klang eines SPL Transient Designers ist nach meinem Empfinden zwar damit immer noch unerreicht, trotzdem ist das Transient-Modul von Neutron eine gute (und günstige) Alternative.

Schade ist lediglich, dass es keine Möglichkeit zu geben scheint, Neutron 3 Elements auf die größeren Versionen Standard oder Advanced upzugraden, sondern diese dann jeweils neu erworben werden müssen.

Zum Schluss noch ein Wort zur Performance: Die ist nämlich trotz Echtzeit-Analysen bzw. -Learning-Funktionen und Wellenformdarstellung überraschend gut. Oder anders ausgedrückt, die CPU-Last ist überraschend gering. Das Plugin ist folglich nicht leistungshungriger als beispielsweise der Waves C4-Multibandkompressor. Die Latenz ist ebenfalls nicht der Rede wert, zumal das mittlerweile mit jeder gängigen DAW kein Thema mehr sein sollte. Und sollte es doch einmal Probleme mit der Delay-Kompensation geben, schafft Neutrons Zero Latency Mode Abhilfe.

iZotope Neutron 3 Elements: Klangbeispiele

Beispiel #1
Drums, aufgenommen mit 10 Mikrofonen, ohne Klang-Bearbeitung, nur leichtes Leveling

Beispiel #2
Diesen Klang schlägt der Neutron 3 Elements Track Assistant in der Einstellung „Balanced“ für denselben Drumtrack vor: Etwas Equalizing in Höhen und tiefen Mitten, Kompression und ordentlicher Drive im Exciter.

Beispiel #3
Programmierter Bass ohne Klangbearbeitung

Beispiel #4
Der Neutron 3 Elements Exciter, mit Drive im oberen Drittel und Morphing zwischen Warm, Retro, Tape und Tube für den Bass ohne Klangbearbeitung.

Fazit zum iZotope Neutron 3 Elements Test

Über die Anwendung Maschinen-gesteuerte Klangbearbeitung kann man ähnlich geteilter Ansicht sein, wie über den Einsatz automatischer Übersetzungstools. Beide sind kein Ersatz für menschliche Denkprozesse oder gar menschliches Ermessen und können trotzdem wertvoll sein, um mit wenig Zeit- und Arbeitsaufwand einen guten Ausgangspunkt für weitere Bearbeitungsschritte zu bilden. Sprich: Man kann es benutzen, muss es aber nicht. Und genau hierbei spielt Neutron 3 Elements seine symbiotische Stärke aus.

Für relativ wenig Geld bekommst Du nicht nur ein intelligent agierendes Klangwerkzeug auf deinen Rechner, sondern darüber hinaus auch ein exzellent klingendes und leicht zu bedienendes Audio Plugin für deinen Mixdown. Besonders für Anfänger können die Bearbeitungsvorschläge wertvoll sein, um einen leichteren Einstieg in die Welt des Mischens zu erhalten. Für Semi-Profis und Profis sind sie allemal hilfreich und zeit-effizient.

Aber auch ohne Track-Assistenten ist Neutron 3 Elements ein mächtiges Channelstrip-Plugin, das in puncto Klang, Performance und Bedienbarkeit auf dem Preisniveau kaum Wünsche offen lässt. Als „Schweizer Tassenmesser“ in der Channelstrip-Kategorie ist es eine echte Alternative zu den beliebten Emulations-Plugins.

Insofern ist die maximale Sternzahl aus meiner Sicht als Wertung gerechtfertigt und Neutron 3 Elements eine echte Empfehlung.

iZotope Neutron 3 Elements Features

  • Channelstrip-Plugin mit automatischer Klangverbesserung
  • 4 Klangprozessoren / Module: EQ, Kompressor, Transient Shaper, Exciter
  • Track Enhance (Track Assistant)
  • automatische Erkennen von Instrumentengruppen
  • größenverstellbares Plugin-Fenster
  • Zero Latency Mode
  • Equalizer: 12 Band, vollparametrisch, Soft Saturation mode
  • Kompressor: Vintage Mode, Sidechain, Auto-Gain, Auto-Release
  • Exciter: vier verschiedene Verzerrungsmodi (Retro, Tape, Tube, Warm)
  • Transient Shaper: 3 Modes (precise, balanced, loose), drei Contour-Modes (sharp, medium, smooth)
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