IK Multimedia ARC On-Ear Test
Neutraler Kopfhörerklang zum Mitnehmen

IK Multimedia ARC On-Ear Test
IK Multimedia ARC On-Ear Test: Frequenzkorrektur ohne PC? Das geht jetzt!

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 05. März 2026

IK Multimedia ARC On-Ear Test-Fazit

4.5

DELAMAR
SCORE

Das IK Multimedia ARC On-Ear ist ein kompaktes Kopfhörer-Korrektursystem, das mit neutralem Klang und hoher Flexibilität überzeugt.

Vor allem die Kalibrierung bringt Kopfhörer deutlich näher an eine verlässliche Referenz. Die Studio-Simulation ist eine sinnvolle Ergänzung beim Arbeiten und Einschätzen von Mischungen.

Die Kombination aus Hardware und Software funktioniert im Alltag gut und bietet gerade auch im Standalone-Betrieb viele Möglichkeiten.

Wer regelmäßig mit Kopfhörern mischt und auf Präzision Wert legt, bekommt hier ein solides Werkzeug - muss aber bereit sein, den vergleichsweise hohen Preis zu zahlen.

zum detaillierten IK Multimedia ARC On-Ear Testfazit

PRO

  • Effektive Frequenzkorrektur für neutralen Klang
  • Studio-Simulation mit realistischer Räumlichkeit
  • Kombination aus Hardware und Software sinnvoll umgesetzt
  • Standalone-Betrieb mit individuellen Presets
  • Robuste Verarbeitung der Hardware
  • Übersichtliche und funktionsreiche Software
  • Umfangreiche Kopfhörer-Datenbank
  • Individuelle Frequenzkorrektur mit 3-Band-EQ

CONTRA

  • Akku fest verbaut und nicht wechselbar

Für wen?
Musiker, Produzenten

Preis: 289,00 Euro
UVP: 289,00 Euro

Was ist es?

Das IK Multimedia ARC On-Ear ist ein Korrektursystem für Kopfhörer, das diese neutral klingen lassen möchte. Dafür nutzt es spezielle Klangprofile von etwa 250 verschiedenen Modellen. Diese Kopfhörer wurden zuvor vermessen.

Außerdem will es den Klang von professionellen Studio-Lautsprechern in einem gut eingerichteten Raum auf dem Kopfhörer nachahmen.

Im Inneren steckt ein hochwertiger Digital-Analog-Wandler (DAC) und ein Kopfhörerverstärker. Du kannst das Gerät per USB-C oder mit analogen Audiokabeln anschließen. Nachdem Du es einmal über die zugehörige Software eingerichtet hast, funktioniert es auch ohne Computer.

Bis zu fünf Presets lassen sich direkt im Gerät speichern.


PASSEND DAZU


5 IK Multimedia ARC On-Ear Features

  • Mobiler Hardware-DAC mit Kopfhörerverstärker
  • Korrektur der Kopfhörer-Frequenzantwort
  • Studiomonitor-Simulation
  • 32-Bit ESS SABRE Wandler
  • Bis zu 4 Stunden Akkulaufzeit

Im Lieferumfang sind eine Tragetasche, mehrere Kabel, ein TRS-Adapter und die passende Software enthalten. Mit dem ARC Studio gibt es ein ähnliches System für deine Lautsprecher.


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IK Multimedia ARC On-Ear Test

Erster Eindruck

Ganz neu ist die Idee einer Frequenzkorrektur für Kopfhörer oder die Simulation von echten Räumen nicht. Beides mit einer kompakten, standalone einsetzbaren Hardware zu verbinden, ist aber neu.

Aus diesem Grund bin ich in meinem Test am meisten auf genau diese Hardware gespannt, die das Herzstück des ARC On-Ear Kopfhörer-Korrektursystems ist. Das Gerät macht auf mich mit seinem matten Aluminiumgehäuse einen robusten Eindruck.

Für ein so kompaktes Gerät bringt es noch 170 g auf die Waage, dadurch liegt es fest auf jeder Oberfläche. Eine Gummifläche auf der Unterseite des Geräts unterstützt zusätzlich gegen Wegrutschen.

IK Multimedia ARC On-Ear Test
Die Hardware ist handlich und passt in jede Tasche.

Verarbeitung im IK Multimedia ARC On-Ear Test

Die Verarbeitung der Italiener kann mich überzeugen mit seinen abgerundeten Ecken und Kanten. Anschlüsse, Bedienelemente und LEDs sind fest da, wo sie sein sollen. Die Einzelteile sind verschraubt und nicht verklebt – das spricht für mich für eine hohe Verarbeitungsqualität.

Überhaupt macht das Gerät einen soliden Eindruck: Einen versehentlichen Sturz von einem Tisch auf den Boden dürfte es locker überstehen.

Design

Das Design des ARC On-Ear ist schlicht und elegant, das Gehäuse ist zum Großteil grau gehalten und die Bedienelemente sind mit einer schwarzen Oberfläche umrahmt. Das erinnert mich an die Tatze eines Tiers.

Die matte Oberfläche wirkt edel und bekommt nicht so schnell Fettflecken wie eine glänzende Oberfläche.

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Kabel und Hardware lassen sich praktisch im Ladecase verstauen.

Lieferumfang

Der Lieferumfang lässt (fast) keine Wünsche offen. Es finden sich

  • ein Tragecase,
  • ein 0,6 m USB-C-Kabel,
  • ein 0,6 m Audiokabel (3,5 mm auf 3,5 mm TRS Miniklinke)
  • und ein 3,5 mm auf 6,3 mm TRS-Adapter.

Einzig ein USB-C- auf USB-A-Adapter wäre noch schön gewesen für alle, die noch ältere Computer nutzen.

Dafür ist das Tragecase angenehm robust und bietet genug Platz für Hardware und Kabel. Das gefällt mir, da ich so auch alles zusammen transportieren kann. Ich muss mir keine Gedanken machen, dass etwas vergessen geht.

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Der Kopfhörerausgang auf der Vorderseite

Anschlüsse

Die Anschlüsse sind minimalistisch, bieten aber alles Wichtige.

Auf der Front ist der Kopfhörerausgang als 6,35 mm Klinken-Anschluss ausgeführt. Wenn Du ein Kabel mit 3,5 mm Miniklinke anschließen willst, findet sich der passende Adapter im Lieferumfang.

Auf der Rückseite befinden sich ein USB-C-Anschluss für eine Verbindung mit deinem Rechner oder Laptop sowie ein 3,5 mm-Miniklinken Analog Eingang. An diesen kannst Du externe analoge Musikquellen anschließen.

Bedienelemente im IK Multimedia ARC On-Ear Test

Ähnlich minimalistisch wie die Anschlüsse sind auch die Bedienelemente am Gerät.

Auf der Rückseite ist neben den beiden bereits genannten Anschlüssen ein Regler, mit dem Du das Gerät an- und ausschalten kannst. Das ist für den Standalone-Betrieb wichtig.

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Die Anschlüsse und der An/Aus-Regler auf der Rückseite

Beim Verwenden am Computer musst Du dran denken, das Gerät zunächst einzuschalten. Ich habe mich bei der ersten Inbetriebnahme gewundert, warum es nicht geht. Das Gerät war nicht eingeschaltet.

Auf der Oberseite befinden sich die restlichen vier Bedienelemente. Am auffälligsten ist der große Lautstärkeregler, darüber befinden sich drei Knöpfe.

Knöpfe

Mit CAL kannst Du die Korrektur der Frequenzkurve aktivieren. STUDIO schaltet die Simulation einer Studioumgebung ein.

Beide Einstellungen können in der zugehörigen Software individuell kalibriert werden.

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Praktisches Frequenz-Korrektur Komplettpaket

Auf dem Gerät stehen fünf Speicherplätze zur Verfügung, die Du mit selbst erstellten Presets belegen kannst.

Diese Presets kannst Du später im Standalone-Betrieb ohne Computer und Software direkt an der Hardware abrufen. Auch ein Wechseln der Presets ist durch Gedrückthalten der FN-Taste und gleichzeitigem Drücken der CAL-Taste möglich.

Die FN-Taste ist eine über die Software frei belegbare Taste und in der Werkseinstellung schaltet sie das Signal stumm.

Du kannst mit ihr aber auch wenn gewünscht…

  • die Phasenkorrektur ein-/ausschalten,
  • virtuelle Lautsprecher aktivieren,
  • Stereo auf Mono prüfen (Fehler schneller hören),
  • die Lautstärke automatisch um einen von dir festgelegten Wert leiser stellen,
  • die LEDs am Gerät ausschalten
  • und die Wiedergabe per USB starten oder pausieren

Software im IK Multimedia ARC On-Ear Test

Als Schaltzentrale dient die zugehörige ARC On-Ear Software, auf der die meisten Einstellungen auf einer einzigen Benutzeroberfläche zu finden sind.

Diese wirkt dadurch voll, aber nicht überfordernd. Insgesamt sind Bedienelemente und Software übersichtlich.

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Die Benutzeroberfläche der Software bietet vieel Möglichkeiten und ist dabei übersichtlich.

Oben rechts gibt es eine Anzeige für den Ladestand des integrierten Akkus der Hardware.

Oben links gibt es einen Schalter, mit dem Du zwischen einer Kurvendarstellung des Frequenzgangs und einer Darstellung einer Studioumgebung wechseln kannst. Da letztere keine für mich ersichtliche Funktion zu haben scheint, ist das Verwenden der Kurvendarstellung für mich sinnvoller.

Diese Darstellung variiert je nach aktivierten Funktionen. Ist alles deaktiviert, wird dir der Frequenzgang des ausgewählten Kopfhörers angezeigt. Die weiteren Darstellungen erläutere ich bei der jeweiligen Funktion.

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Die Space-Einstellung zeigt ein virtuelles Studio mit den gewählten Monitoren.

Calibration

Im unteren Bereich sind nebeneinander die Bedienfelder der einzelnen Funktionen zu finden. Jede dieser Funktionen hat eine eigene Schaltfläche, mit der Du die jeweilige Funktion aktivieren bzw. deaktivieren kannst. Das ist praktisch, da Du so die Funktionen nach Belieben miteinander kombinieren kannst.

Links findet sich die Funktion Calibration, mit der Du die Frequenzkurve deines Kopfhörers anpassen kannst. Mit dieser hast Du mehrere Möglichkeiten, den Frequenzgang des Kopfhörers anzupassen. Standardmäßig wird der Frequenzgang an eine neutrale Kurve angepasst – passend für Mixing und Mastering.

Im Bedienfeld selbst kannst Du die Kurve in Richtung „Bright“ oder „Warm“ verschieben. Bei beiden Versionen bleibt die angepasste Kurve eine Gerade. Bei Bright werden die Höhen angehoben und der Bass abgesenkt. Bei „Warm“ wird der Bass angehoben und die Höhen abgesenkt.

So entsteht je nach Einstellung ein heller oder warmer Klang. Das hat in meinem Test gut funktioniert.

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Leuchtende LEDs geben visuelles Feedback zu den aktivierten Funktionen.

Du kannst die Kurve aber auch mit Hilfe eines 3-Band-EQ individuell nach deinen Vorstellungen direkt im Kurvendiagramm anpassen. Dafür sind genaue Klangvorstellungen von Vorteil.

Aktivierst Du darüber hinaus „Phase Align“, wird auch die Phase des Kopfhörers angepasst. Das kann je nach Kopfhörer zu einem präziseren Klangbild und einer verbesserten räumlichen Darstellung führen. Bei Verwendung kann aber auch die Latenz ansteigen.

Der Hersteller gibt eine Latenz von 1,35 ms ohne Phase Align an. Mit Phase Align kann diese je nach ausgewähltem Kopfhörermodell auf bis zu 21 ms anwachsen – zu viel zum Abmischen.

Studio-Simulation

Mit der Studio-Simulation kannst Du eine Studioumgebung mit Studiomonitoren in deinem Kopfhörer simulieren. Dabei kannst Du genau festlegen, wo sich die Studiomonitore befinden sollen.

Die Software gibt die dabei entstehende Stereo-Breite in Prozent an. Die Skala reicht von 10 % bis 200 %. Eine graphische Darstellung der jeweiligen Monitor-Positionen hilft dir beim Einschätzen.

10 % entspricht einer frontalen Positionierung vor deinem Kopf, 200 % etwa einer 90 Grad Positionierung neben deinen Ohren. Zwischen diesen beiden Werten ist eine nahtlose Einstellung möglich. Der Hersteller empfiehlt einen 60 Grad Winkel, der bei 100 % Reglerstellung erreicht wird.

Zusätzlich gibt es noch einen Schalter zum Zuschalten von Ambience, der bei Aktivierung die Raumakustik verstärkt. So werden Reflexionen beispielsweise realistischer wiedergegeben.

IK Multimedia ARC On-Ear Test
Du kannst aus 20 klassischen Studiomonitoren wählen.

Virtual Speakers

Diese Funktion ist nur in Verbindung mit der Studio-Simulation nutzbar. Du kannst 20 klassische Studiomonitore wählen, deren Klangeigenschaften nachgebildet werden sollen.

Die Monitore werden nicht direkt benannt, aber anhand der beigefügten Bilder und der vorhandenen allgemeinen Bezeichnung lässt sich das jeweilige Modell schnell herausfinden.

Zusätzlich zu den Studiomonitoren lassen sich noch zwei Hi-Fi-Monitore sowie ein Fernsehlautsprecher, ein Bluetooth-Lautsprecher und ein Smartphone-Lautsprecher simulieren.

Headphone Model

Rechts daneben kannst Du deinen verwendeten Kopfhörer auswählen. Aktuell stehen dir ungefähr 250 unterschiedliche Kopfhörer-Modelle renommierter Hersteller wie AKG, beyerdynamic, Behringer, Sennheiser oder Superlux zur Auswahl.

Diese sind übersichtlich alphabetisch nach Hersteller sortiert.

So konnte ich meine für den Test verwendeten beyerdynamic DT 1770 Pro Mk2 und Sony MDR-7506 beispielsweise schnell und einfach finden und auswählen.

Presets

Ganz rechts unten findest Du fünf Speicherplätze (Presets), die Du auswählen kannst.

Wenn ich eines davon aktiviere, werden alle aktuellen Einstellungen automatisch gespeichert und direkt ins Gerät übertragen. So gehen die Presets nicht verloren, wenn ich vergesse zu speichern.

Das gefällt mir richtig gut, weil ich mich nicht extra daran denken muss.

Praktischerweise hast Du immer deine zuletzt gespeicherten Einstellungen mit dabei, auch wenn Du das ARC On-Ear im standalone nutzt.

IK Multimedia ARC On-Ear Test
Für weitere Einstellungen öffnet sich ein zweites Fenster über der Benutzeroberfläche.

IK Multimedia ARC On-Ear in der Praxis

In der Praxis schlägt sich das Kopfhörer-Korrektursystem gut. Die Funktionen in der Software sind zum großen Teil leicht verständlich. Bei Funktionen wie „Phase Align“ oder „Ambience“ musste ich allerdings in der Bedienungsanleitung nachschauen, was diese genau machen.

Die Bedienelemente an der Hardware lassen sich gut bedienen. Für den An- und Aus-Schalter ist ein etwas längerer Fingernagel hilfreich. Dann lässt sich der Regler gut betätigen. Der große Lautstärkeregler hat einen angenehmen Widerstand – nicht zu leicht und nicht zu fest.

IK Multimedia ARC On-Ear Test
Der Lieferumfang umfasst zwei Kabel und einen Adapter.

Die Knöpfe haben generell einen etwas höheren Widerstand, lassen sich aber gut drücken.

Einzig das USB-Kabel lässt sich nicht sehr weit und auch nicht fest in das Gerät stecken. So hatte ich häufiger das Gefühl, dass der Stecker sich gleich löst. Passiert ist das aber während meines IK Multimedia ARC On-Ear Tests nicht.

Klang

Für meinen Test habe ich den höherpreisigen beyerdynamic DT 1770 Pro MK2 und den Sony MDR-7506 aus dem Einsteiger-Preissegment verwendet. Der DT 1770 PRO X hat eine leichte Bass- und Höhenbetonung und einen lebendigen Klang.

Der Sony MDR-7506 ist ein beliebter Kopfhörer für DJs und hat einen relativ neutralen Frequenzgang.

Die eigentliche Frequenzkorrektur hat mit beiden verwendeten Kopfhörern gut funktioniert. Bei den Calibration-Standardeinstellungen wurde der Klang deutlich neutraler. Beim beyerdynamic Kopfhörer habe ich den Unterschied deutlicher hören können, die Frequenzkurve musste bei diesem aber auch stärker angepasst werden.

Mit dem 3-Band-EQ konnte ich von mir gewählte Frequenzen nach Belieben anheben oder absenken und der Klang wurde bei beiden Kopfhörern nahtlos angepasst.

Die Studio-Simulation hat ebenfalls gut funktioniert. Ich hatte das Gefühl, die Musik aus Studiolautsprechern im gerade gewählten Winkel zu hören. Die simulierten Lautsprecher haben den Klang deutlich beeinflusst. Zum Teil wurde der Klang besser, zum Teil schlechter – entsprechend der jeweiligen Lautsprecher.

Das Aktivieren aller Funktionen gleichzeitig hat ebenfalls gut funktioniert, sie haben gut miteinander harmoniert.

IK Multimedia ARC On-Ear Test
Hardware und Software in einem Komplettpaket

Vergleich mit beyerdynamic Headphone LAB

Parallel zum IK Multimedia ARC On-Ear habe ich das beyerdynamic Headphone LAB getestet. Dabei handelt es sich um ein Gratis-Plugin des Kopfhörer-Herstellers, das ähnliche Funktionen hat.

Im Gegensatz zu dem ARC On-Ear kommt es aber nur mit Kurven für die hauseigenen Modelle. Das kostenlose Plugin ist in meinem Test gerade mit dem DT 1770 Pro MK2 nicht so gut zurechtgekommen wie diese Hardware.

Es hat bei der Anpassung der Frequenzkurve die Lautstärke deutlich abgesenkt und bei der gleichzeitigen Anwendung der Anpassung und der Studio-Simulation kam es zu einer leichten Phasenverschiebung. Hier kein Problem.

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IK Multimedia ARC On-Ear Test-Fazit

Das IK Multimedia ARC On-Ear ist ein durchdachtes Kopfhörer-Korrektursystem, das sich klar an ambitionierte Musiker, Producer und Mixing-Engineers richtet. Besonders die Kombination aus Hardware und Software hebt es von reinen Software-Lösungen ab.

In der Praxis überzeugt mich vor allem die Kalibrierung, die Kopfhörer im Frequenzgang ausgewogener und neutraler tönen lässt. Auch die Studio-Simulation funktioniert überraschend glaubwürdig.

Die Hardware ist hochwertig verarbeitet, sinnvoll bedienbar und im Standalone-Betrieb sehr flexibel einsetzbar. Der Preis ist in einem vergleichsweise hohen Segment angesiedelt, dafür bekommst Du aber auch eine Software- und Hardware-Lösung in einem – große Kompatibilität mit vielen Kopfhörern gibt es on top.

Alles in allem gibt es von meiner Seite eine sehr gute Wertung im IK Multimedia ARC On-Ear Test.

Features IK Multimedia ARC On-Ear Review

  • Hersteller:   
  • Standalone Kopfhörer-Korrektursystem
  • Kompakt
  • Integrierter DAC und Kopfhörerverstärker
  • Kalibrierungskurven für mehr als 250 Kopfhörermodelle
  • 3-Band-EQ zur individuellen Anpassung der Frequenzkurve
  • Simulationen verschiedener Referenz-Monitore
  • 5 speicherbare Presets
  • Unterstützte Abtastraten: 44,1, 48, 88,2, 96, 176,4, 192 kHz
  • Frequenzgang: 10 - 80.000 Hz
  • Dynamikumfang: 116,9 dB
  • Anschlüsse:
  • Analoger Eingang: 3,5 mm-Klinkenstecker
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm-Klinkenstecker
  • Digitaler Audioeingang: USB-C
  • Steuerung über ARC On-Ear Control Software App
  • Integrierter Lithium-Akku: bis zu 4 Stunden Laufzeit
  • Größe: 7,9 cm x 7,7 cm x 3,5 cm
  • Gewicht: 170 g
  • Lieferumfang inkl. Tragetasche, 0,6 m USB-C-Kabel, 0,6 m Audiokabel (3,5 mm auf 3,5 mm TRS Miniklinke), 3,5 mm auf 6,3 mm TRS Adapter

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