Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test
Nachhaltig mit vollem Klang

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Im Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test haben wir uns die Westerngitarre aus heimischen Hölzern für dich ganz genau angeschaut.

Was ist es?

Die Baton Rouge TLC/FJEC Cherry ist eine Westerngitarre aus heimischen Hölzern, die mit dem speziellen „rECOtimber“ Verfahren klanglich veredelt werden.

Durch die thermische Optimierung der Hölzer können auch ungewöhnliche heimische Hölzer für den Gitarrenbau verwendet werden, ohne dabei klangliche Kompromisse einzugehen.

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Die Baton Rouge TLC/FJEC Cherry besteht aus einer Decke aus massiver deutscher Fichte sowie Zargen und einem Boden aus Kirsche. Mit der Flatcut Jumbo Bauform ist auch das Erreichen der höheren Bünde durch den Cutaway kein Problem.

Zur Verstärkung über PA-System oder Gitarrenverstärker verfügt die Westerngitarre über eine Cole Clark Tonabnehmersystem, wenn es einmal etwas lauter werden darf.

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test: 5 Features

  • Hölzer mit rECOtimber-Verfahren veredelt
  • Pickup System Cole Clark
  • Decke aus massiver deutscher Fichte
  • 21 Bünde
  • Sattel & Stegeinlage aus Knochen

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Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Testbericht

Erster Eindruck

Als die Baton Rouge TLC/FJEC Cherry für meinen Test bei mir eintrifft, bin ich gespannt, was mich erwartet: Eine Akustikgitarre aus heimischen Hölzern? Kann das gut klingen? Die kurze Antwort ist: Ja und wie!

Die erste Überraschung für mich ist der Look der Gitarre. Durch die thermische Behandlung der Tonhölzer wirken diese etwas gebräunter.

Die Zargen und den Boden aus Kirsche hätte ich so erst einmal gar nicht erkannt und auch der Ahornhals wirkt schön geröstet.

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Insgesamt wirkt die Gitarre wertig und ist mit ihrer Flatcut Jumbo Korpusform wirklich bequem, sodass es auch beim längeren Spielen nicht an Komfort fehlt.

Beim Anspielen des ersten Akkords bin ich überrascht von der kräftigen Ansprache und der guten Lautstärke. Ein sehr guter erster Eindruck.

Verarbeitung im TLC/FJEC Cherry Test

Als nächstes schaue ich mir die Verarbeitung der Baton Rouge TLC/FJEC Cherry im Test einmal ganz genau an. Die sechs diecast gold Mechaniken sind fest angebracht und laufen gleichmäßig, sodass die Gitarre die Stimmung gut hält.

Der Knochensattel ist recht gut eingepasst und auch beim Tonabnehmer und der Klinkenbuchse sitzt alles fest, wo es hingehört.

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Die sechs diecast gold Mechaniken sorgen für eine gute Stimmstabilität und einen wertigen Look.

Die Oberfläche des Stegs ist für mein Empfinden an manchen Stellen etwas rau, wenn man mit dem Finger entlangfährt. Hier hätte man evt. noch einmal feiner feilen können.

Beim Spielen fällt das allerdings nicht wirklich auf und ist damit auf jeden Fall verkraftbar.

Die 21 Bünde der Westerngitarre sind gut eingepasst und sauber abgerichtet; so muss es sein!

Auch das Binding aus Ahorn, das die Decke aus massiver Fichte mit den Zargen aus Kirsche verbindet, ist wirklich toll gelungen.

Alles in allem ist die Gitarre sehr gut verarbeitet.

Bespielbarkeit & Einstellung ab Werk

In der Kategorie Beispielbarkeit und Werkseinstellung kann die nachhaltige Westerngitarre mit Leichtigkeit überzeugen.

Meine Testgitarre kommt ab Werk mit einer tollen Saitenlage von 2,6 mm an der tiefen und 2 mm an der hohen E-Saite ohne Dead-Spots.

Das sorgt für ein wirklich angenehmes und leichtes Spielgefühl.

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Die Baton Rouge TLC/FJEC Cherry besteht aus den heimischen Hölzern Kirsche und Fichte, die durch das rECOtimber Verfahren klanglich veredelt werden.

Der Halsübergang zum Cutaway hat mich zunächst optisch etwas irritiert, da dieser nicht bündig mit dem Körpus verläuft, was an der V-förmigen Halstasche liegt. Das ist aber allenfalls ein optisches Problem, da es beim Spielen in keiner Weise negativ auffällt und die hohen Lagen leicht und flüssig erreichbar sind.

Insgesamt ist der Ahornhals mit Griffbrett aus Eukalyptus sehr bequem und liegt gut in der Hand.

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Auch ein Übergreifen mit dem Daumen zum Spielen der tiefen Saiten ist bei der Baton Rouge TLC/FJEC Cherry ohne große Probleme möglich.

Für eine Gitarre dieser Preisklasse ist die Bespielbarkeit wirklich erstklassig.

Klang im Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Das bisher sehr gute Gesamtbild im Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test spiegelt sich auch in ihrem Klang wider. Bereits beim ersten Anspielen ohne Tonabnehmer war ich positiv von dem kräftigen Klang und der Lautstärke überrascht.

Ein Begleiten ohne Verstärkung ist hier problemlos möglich, ohne dass man zu hart anschlagen muss.

Der Sound ist insgesamt gut ausgewogen. Im Bassbereich klingt die Gitarre schön rund und zugleich definiert, sodass eine gute Trennung der Frequenzen möglich ist und keine Verdeckung zu den tiefen Mitten hin stattfindet.

Diese gut gelungene Transparenz setzt sich über die Mitten hindurch fort.

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Die Decke aus massiver deutscher Fichte und Zargen sowie Boden aus Kirsche sorgen für einen ausgewogenen Klang mit guter Lautstärke.

Der Mittenbereich zeichnet sich außerdem durch eine schnelle und knackige Ansprache aus, die dem Sound der Baton Rouge TLC/FJEC Cherry einen schönen Punch und Durchsetzungsfähigkeit verleiht.

So sorgen die Mitten für einen organisch Klingenden Übergang zwischen den beiden Enden des Frequenzspektrums und fügen sich hier gut ein.

Im Höhenbereich wird das Soundbild schließlich durch eine angenehme, nicht zu aufdringliche Präsenz abgerundet.

Unangenehm klingelde Höhen sind nicht festzustellen. Insgesamt ein runder und stimmiger Sound.

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Zuletzt macht das Cole Clark Tonabnehmersystem einen ziemlich guten Job, die klanglichen Feinheiten der Westerngitarre zu verstärken und auf eine Anlage zu bringen.

Auch kleine Dynamikunterschiede beim Fingerpicking, die bereits unverstärkt sehr organisch angenommen werden, bleiben beim Spielen über den Tonabnehmer erhalten.

Klangbeispiele im Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test:

Begleitung mit Picking und Open Chords

Fingerpicking Blues

Strumming (internes Mikrofon auf 100%)

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Fazit zum Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test

Mit der Baton Rouge TLC/FJEC Cherry hat der Hersteller eine tolle Gitarre im Angebot, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit setzt und dabei wirklich gut klingt.

Die sehr gute Verarbeitung und eine tolle Bespielbarkeit sorgen für einen hochwertigen ersten Eindruck.

In puncto Klang kann die Westerngitarre durch eine gute Definition und Ausgewogenheit über das gesamte Frequenzspektrum überzeugen.

Auch kleine Dynamikunterschiede werden sehr organisch wiedergegeben und durch das Tonabnehmersystem übertragen. Sehr gut für differenzierte Spielweisen wie Fingerpicking.

Insgesamt ein tolles Rundum-Paket und damit eine klare Kaufempfehlung für Gitarristen auf der Suche nach einer preiswerten Akustikgitarre mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.

So schließe ich meinen Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Test mit der Wertung „Sehr gut“.

Baton Rouge TLC/FJEC Cherry Features

  • Westerngitarre
  • Bauform: Flatcut Jumbo
  • rECOtimber-Verfahren zur thermischen Veredelung der Klanghölzer
  • Pickup System Cole Clark
  • 21 Bünde
  • Decke aus massiver deutscher Fichte
  • Boden & Zargen aus Kirsche
  • Hals aus Ahorn
  • Griffbrett & Steg aus Eukalyptus
  • Bindings aus Ahorn
  • Sattel & Stegeinlage aus Knochen
  • Diecast Gold Mechaniken
  • Mensur 630 mm
  • Sattelbreite 46 mm
  • Saiten ab Werk: Elixir
  • Finish: Natur matt offenporig
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