Baton Rouge TLA/D Alder Test
Ein guter, nachhaltiger Begleiter

Baton Rouge TLA/D Alder Test

Im Baton Rouge TLA/D Alder Test verraten wir dir alles über die nachhaltige Westerngitarre der "rECO" Serie.

Was ist es?

Die Baton Rouge TLA/D Alder gehört zur „rECO“ Serie des Herstellers, die auf heimische Holzarten setzt. Diese werden mittels eigenem „rECOtimber“ Verfahren thermisch veredelt und sollen so verbesserte Klangeigenschaften aufweisen. So soll eine nachhaltige Westerngitarre entstehen, ohne dabei Abstriche beim Klang machen zu müssen.

Die Gitarre besitzt einen Hals aus Ahorn mit Eukalyptus-Griffbrett und einen Korpus mit einer Decke aus massiver deutscher Fichte. Für Zargen und Boden wird bei diesem Modell Erle verwendet.

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Mit der klassischen Dreadnought-Bauform ist sie besonders für Strumming und als Begleitgitarre geeignet.


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Baton Rouge TLA/D Alder Test: 5 Features

  • Hölzer mit rECOtimber-Verfahren veredelt
  • Dreadnought Bauform
  • Decke aus massiver deutscher Fichte
  • 20 Bünde
  • Sattel & Stegeinlage aus Knochen

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Baton Rouge TLA/D Alder Testbericht

Erster Eindruck

Gleich zu Beginn meines Tests packe ich die Baton Rouge TLA/D Alder aus, stimme einmal kurz durch und spiele einen offenen G-Akkord. Die erste positive Überraschung ist hier gleich der schön laute und präsente Klang, der direkt zu einem kleinen Opening-Song einlädt. Besonders Strumming-Begleitungen machen mit der Gitarre wirklich Laune.

Die Dreadnought Bauform ist entgegen meiner Erwartungen recht bequem, sodass ich auch nach längerem Spielen nicht das Gefühl habe, dass die Gitarre unbequem liegt.

Baton Rouge TLA/D Alder Test

Der Knochensattel und die sechs diecast golf Mechaniken sorgen für eine gute Stimmstabilität.

Optisch punktet die Baton Rouge TLA/D Alder im Test mit einem simplen Design mit Dot-Inlays und einer einfachen Schalloch-Rosette. Zudem wirken die Hölzer, leicht gebräunt durch die thermische Veredelung, sehr schön.

Insgesamt simpel und classy.

Verarbeitung im TLA/D Alder Test

Der gute erste Eindruck setzt sich auch bei der Verarbeitung fort. Die sechs diecast gold Mechaniken sind fest angebracht und laufen gleichmäßig. In Kombination mit dem tadellos eingepassten Sattel sollte sich hier nichts so schnell verstimmen.

Auch die 20 Bünde sind sehr gut eingepasst und sauber abgerichtet.

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Der Hals der Westerngitarre ist sauber in die Halstasche eingepasst und sitzt genau wie er soll. Der Korpus ist tadellos verarbeitet und auch beim Binding aus Ahorn wurde wieder sehr genau gearbeitet.

Alles in allem legt die Baton Rouge TLA/D Alder im Test einen guten Start hin, sodass ich gespannt in Detaillbetrachtung gehe.

Bespielbarkeit & Einstellung

In puncto Bespielbarkeit ist die Baton Rouge TLA/D Alder vor allem auf Akkordspiel ausgelegt. Der recht breite Hals aus Ahorn liegt hier bei den klassischen Open-Chords toll in der Hand.

Auch in den höheren Lagen sorgt der gute Kontakt zum Halsprofil dafür, dass Akkorde mit Leichtigkeit voll klingen und dabei bequem bleiben.

Baton Rouge TLA/D Alder Test

Die Decke aus massiver deutscher Fichte und Zargen sowie Boden aus Erle sorgen für einen kräftigen Klang der sich ideal zum Begleiten eignet.

Die Saitenlage ist mit knapp unter 3 mm bei der tiefen und ca. 2,5 mm bei der hohen E-Saite etwas höher angesiedelt, was bei einer Gitarre mit Fokus auf Strumming allerdings nicht verwunderlich ist.

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Durch den leicht höheren Abstand der Saiten zum Griffbrett ergeben sich auch bei härterem Anschlag keine schnarrenden Saiten oder Deadspots.

Insgesamt macht es Spaß, mit der Baton Rouge TLA/D Alder im Test Songs zu Begleiten und sie als Teil eines Ensembles zu spielen.

Klang im Baton Rouge TLA/D Alder Test

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt im Review: dem Klang. Hier kann die Westergitarre durch eine tolle Durchsetzungsfähigkeit punkten. Das liegt vor allem an der knackigen Ansprache und einem tighten und präsenten Klang, der mich besonders beim Strumming mit dem Plektrum überzeugt.

Kleine Abstriche im Klang muss man beim Spiel mit den Fingern machen, hier klingen die Mitten etwas matter und können sich nicht mehr so gut durchsetzen. Auch feine Dynamik-Unterschiede sind schwieriger realisierbar.

Baton Rouge TLA/D Alder Test

Die Baton Rouge TLA/D Alder verzichtet komplett auf tropische Hölzer und verwendet stattdessen heimische Hölzer, die mit dem thermischen „rECOtimber“ Verfahren klanglich veredelt werden.

Beim Spiel mit dem Plektrum erhältst Du hingegen einen knackigen Bass und präsente Höhen sowie eine recht gute Ausgeglichenheit zwischen den Mitten und den beiden Rändern des Frequenzspektrums. Hier kann die Baton Rouge TLA/D Alder glänzen.

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Insgesamt ist die Gitarre definitiv eher für Strumming und Begleitungen prädestiniert. Das ist allerdings angesichts der Dreadnought Bauform, die vor allem in Strumming Genres wie Country und Folk vorherrschend ist, nicht verwunderlich.

Hier liefert die Westerngitarre einen wirklich guten Sound.

Baton Rouge TLA/D Alder Klangbeispiele

Strumming Open Chords, Mikrofonposition Schalloch

Strumming, Mikrofonposition 12. Bund

Rhythmische Begleitung, Mikrofonposition 12. Bund geneigt

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Fazit zum Baton Rouge TLA/D Alder Test

Die Baton Rouge TLA/D Alder punktet in meinem Test mit einer allgemein guten Verarbeitung und einem klassisch-schlichten Design. In der Bespielbarkeit und Werkseinstellung ist sie vor allem auf Akkordspiel mit Strumming ausgelegt und liefert hier sehr gute Ergebnisse.

Durch ihren vollen Sound und die knackige Ansprache eignet sich die Westerngitarre gut als Begleitinstrument und kann in Verbindung mit der guten Lautstärke hier definitiv überzeugen.

Bei leisem Fingerpicking fehlen mir allerdings kleine klangliche Details, sodass das Haupteinsatzgebiet eher beim Strumming zu verorten ist.

Insgesamt bekommst du mit dieser Westerngitarre eine wirklich gut klingende und nachhaltige Gitarre, die sich wunderbar zum Begleiten oder Zusammenspielen eignet, zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis – und so gibt es von meiner Seite aus gerne eine gute Wertung im Baton Rouge TLA/D Alder Test.

Baton Rouge TLA/D Alder Features

  • Westerngitarre
  • Bauform: Dreadnought
  • rECOtimber-Verfahren zur thermischen Veredelung der Klanghölzer
  • 20 Bünde
  • Decke aus massiver deutscher Fichte
  • Boden & Zargen aus Erle
  • Hals aus Ahorn
  • Griffbrett & Steg aus Eukalyptus
  • Bindings aus Ahorn
  • Sattel & Stegeinlage aus Knochen
  • Diecast Gold Mechaniken
  • Mensur: 630 mm
  • Sattelbreite: 46 mm
  • Saiten ab Werk: Elixir
  • Finish: Natur matt offenporig
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