Audeze Maxwell 2 Test
Premium-Headset für anspruchsvolle Gamer

Audeze Maxwell 2 Test
Audeze Maxwell 2 Test: Starker Sound, besseres Mikrofon – aber hohes Gewicht

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 05. Februar 2026

Audeze Maxwell 2 Test-Fazit

4.5

DELAMAR
SCORE

Das Audeze Maxwell 2 ist ein massives High End-Gaming Headset, das mit neutralem, detailreichem Klang überzeugt.

Es liefert eine sehr präzise Ortung und profitiert beim Zocken stark von Ultra Low Latency – auf der PS5 überzeugt zusätzlich der Raumklang mit 3D-Audio.

Im Vergleich mit dem Vorgänger bleibt der Sound auf Top-Niveau, das Mikrofon ist aber deutlich besser geworden.

Wer ein kompromissloses Headset mit hervorragendem Klang und vielen Funktionen sucht, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket - sollte aber bereit sein, das hohe Gewicht in Kauf zu nehmen.

zum detaillierten Audeze Maxwell 2 Testfazit

PRO

  • Top Klangqualität
  • Nahezu verzögerungsfreie Funkverbindung
  • Guter Raumklang
  • Gute Mikrofonqualität
  • Viele Verbindungsmöglichkeiten
  • Umfangreicher Lieferumfang
  • Flexibel einsetzbar
  • Viele Einstellmöglichkeiten direkt am Headset

CONTRA

  • Hohes Gewicht

Für wen?
Gamer, Streamer, Produzenten, Musiker

Preis: 426,00 Euro
UVP: 426,00 Euro

Was ist es?

Das Audeze Maxwell 2 ist ein Over-Ear Headset in geschlossener Bauweise für Gamer und Streamer. Verbaut sind 90 mm große Planar-Magnet-Treiber, die der Hersteller mit Fluxor-Magneten und Fazor-Waveguides kombiniert.

Die Wiedergabe deckt einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 50 kHz ab.

Das Headset lässt sich drahtlos entweder per Bluetooth 5.3 oder via USB-C Dongle (Funk) verbinden. Über Bluetooth werden LE Audio, LDAC, AAC und SBC unterstützt. Zusätzlich kann das Maxwell 2 kabelgebunden per USB-C (digital) oder 3,5-mm-Klinke (analog) genutzt werden.

Das Headset hat ein abnehmbares Mikrofon mit Hypernieren-Charakteristik und Geräuschunterdrückung. Einstellungen wie die Lautstärke, Stummschalten und andere lassen sich direkt am Headset vornehmen.


PASSEND DAZU


5 Audeze Maxwell 2 Features

  • Over-Ear Gaming-Headset (geschlossen)
  • 90 mm Planar-Magnet-Treiber mit Fluxor-Magneten und Fazor-Waveguides
  • SLAM-Technologie für räumliche Klangdarstellung
  • Bluetooth 5.3 oder USB-C Dongle (Funk)
  • Über 80 Stunden Akkulaufzeit (bei 80 dBA)

Es gibt zwei Varianten des Headsets – eine für die PlayStation und eine für die Xbox. Die PlayStation-Version kostet 426 Euro (UVP), die Xbox-Version liegt bei 480 Euro (UVP).


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Audeze Maxwell 2 Test

Erster Eindruck

Gut zwei Jahre nach meinem Audeze Maxwell Test halte ich jetzt den Nachfolger in meinen Händen. Äußerlich hat sich nicht so viel geändert. Die Bauweise ist weiterhin sehr massiv. Das Gaming Headset besteht aus einer Mischung von Aluminium- und Stahl-Teilen.

Auffällig ist die neue, abnehmbare Frontplatte mit mehreren Luftlöchern. Wofür diese gut sind, weiß kann ich nur schätzen: Ich habe deshalb beim Hersteller nachgefragt. Die Antwort steht aber noch aus und wird ergänzt, sobald sie vorliegt.

Verarbeitung

Die Verarbeitung kann mich überzeugen. Alles ist dort, wo es hingehört. Es gibt keine scharfen Kanten oder spitzen Ecken. Zur Anpassung an den Kopf ist das Kopfband zuständig. Dieses kannst Du in sechs unterschiedlichen Positionen anbringen. Dafür wird es fest mit dem Kopfhörer verschraubt.

Bei besonders großen Kopfformen kann das Kopfband auch weggelassen werden. Für diese Fälle ist der Bügel leicht gepolstert. Die feste Arretierung des Kopfbandes verhindert ein Verstellen.

Audeze Maxwell 2 Test
Das Kopfband ist fest mit dem Bügel verschraubt.

Eine Nutzung des Kopfhörers durch Dritte mit anderen Kopfformen ist dadurch eher umständlich, da das Kopfband zunächst neu verschraubt werden muss.

Wenn ich das Headset an einen Freund weitergeben will, weil wir abwechselnd ein Spiel spielen, geht das dadurch nicht so einfach. Außer wir haben beide eine ähnliche Kopfgröße.

Die Ohrmuscheln lassen sich leicht drehen und kippen. Ein Drehen um bis zu 90 Grad wie beim Vorgänger ist nicht mehr möglich. Die Muscheln lassen sich nur noch etwa 45 Grad in eine Richtung drehen.

Lies auch: Studiokopfhörer Test

Tragekomfort

Bei dem massiven und mit 560 g nicht gerade leichten Kopfhörer stellt sich mir zuerst die Frage, wie der Tragekomfort ist. Und ich kann direkt verraten, angenehmer als gedacht. Ist das Kopfband erst richtig eingestellt, sitzt das Gaming Headset rutschfest auf dem Kopf.

Die Ohrmuscheln mit Kunstleder-Ohrpolstern umschließen meine Ohren und sitzen dort erstaunlich angenehm. Auf meiner Brille ist allerdings ein leichter Druck zu spüren.

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Die dicken Ohrpolster aus Kunstleder dichten die Ohren gut ab.

Ein weiteres Plus: Trotz der Kunstleder-Ohrpolster fangen meine Ohren nicht an zu schwitzen, das ist normal. Ein Fan von Kunstleder-Ohrpolstern werde ich trotzdem nicht, da bevorzuge ich Stoff.

Natürlich wird der Tragekomfort etwas durch das hohe Gewicht beeinträchtigt. Das Gaming Headset ist noch einmal 70 g schwerer als der sowieso schon schwere Vorgänger – und das macht sich bemerkbar.

In der Praxis habe ich den Kopfhörer nach einer Weile dann eben doch als merkbar schwer gefühlt und ich musste eine Pause machen.

Audeze Maxwell 2 Test
Der Lieferumfang ist sehr umfangreich.

Lieferumfang

Der Lieferumfang des Audeze Maxwell 2 im Test kann überzeugen. Du bekommst alles, was Du für eine umfangreiche Konnektivität und Kompatibilität benötigst.

Enthalten sind:

  • ein abnehmbares Mikrofon,
  • ein USB-C Wireless Dongle,
  • ein 1,5 m USB-C auf USB-C Kabel,
  • ein 0,3 m USB-C auf USB-A Adapter
  • und ein 1,2 m 3,5-mm-TRRS-Analogkabel.

Verbindungsmöglichkeiten

Bei einem kabellosen Headset sind die Verbindungsmöglichkeiten entscheidend – und genau hier punktet das hier getestete Audeze Maxwell 2.

Wie viele andere Wireless Gaming Headsets im höheren Preissegment bietet es sowohl eine Bluetooth-Verbindung als auch eine 2,4-GHz-Funkverbindung über einen USB-Wireless-Dongle.

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Der USB-C Dongle ermöglicht eine nahezu latenzfreie Übertragung.

Du kannst über beide Verbindungsarten gleichzeitig unterschiedliche Geräte verbinden und nahtlos zwischen diesen wechseln. Ein großer Pluspunkt für mich.

Funkverbindung ist schnell

Die Funkverbindung des Audeze Maxwell 2 arbeitet mit Ultra Low Latency. Dadurch entsteht nur eine minimale Verzögerung, die sich nahezu auf dem Niveau kabelgebundener Kopfhörer bewegt.

Gerade beim Gaming ist das ein klarer Vorteil: Du hörst Geräusche exakt in dem Moment, in dem sie im Spiel passieren und kannst sie sofort richtig einordnen.

Lies auch: Test des Vorgängers

Das sorgt für schnellere Reaktionen und kann dir einen spürbaren Vorteil gegenüber anderen Spielern bringen – besonders in schnellen 3D-Shootern.

Ich konnte in Call of Duty meine Gegner mit Headset schneller verorten als ohne. Das hat meine Reaktion merkbar verbessert.

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Auf dem Kopfbügel steht der Name des Herstellers.

Bluetooth 5.3

Bei der Bluetooth-Version setzt das Headset weiterhin auf die Version 5.3. War der Vorgänger damit noch ein Vorreiter, nutzen andere aktuelle Headsets mittlerweile ebenfalls diese Bluetooth-Version (siehe beispielsweise Razer BlackShark V3 Pro Test).

Diese Version sorgt – auch wenn es bereits seit einiger Zeit Bluetooth 5.4 gibt – immer noch für eine stabile Verbindung und eine gute Übertragungsqualität.

So kannst Du auch Inhalte von deinem Smartphone oder anderen Geräten kabellos in hoher Qualität über das Headset genießen.

Maxwell 2 kann auch kabelgebunden

Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, das Headset auch kabelgebunden per TRRS-Klinkenkabel zu nutzen – das passende Kabel liegt dem Lieferumfang bei.

Leider verzichten viele Konkurrenten auf diese Option, die an so vielen Stellen Vorteile mit sich bringt.

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Das Gaming Headset lässt sich auch per TRRS-Kabel verbinden.

Praktisch ist das vor allem im Konsolenbetrieb: Oft sind Wireless-Headsets jeweils nur für Xbox oder PlayStation ausgelegt, sodass man für die andere Konsole ein weiteres Modell braucht.

Bei diesem Modell gestaltet sich das flexibler: Du kannst die jeweils andere Konsole zumindest per Kabel anschließen. So lässt sich etwa das Audeze Maxwell 2 for PlayStation per Kabel auch an einer Xbox verwenden – und umgekehrt.

Auf den Spatial Audio Sound der jeweils anderen Konsole kannst Du so allerdings nicht zugreifen.

Bedienmöglichkeiten

Die Bedienelemente am Kopfhörer wurden leicht angepasst. Der große An/Aus-Knopf befindet sich nicht mehr auf der Außenseite der linken Ohrmuschel, sondern auf der Seite der rechten Ohrmuschel.

Mit diesem kannst Du (wie beim Vorgänger auch) Musik starten und pausieren, in den Kopplungsmodus wechseln sowie Telefonate annehmen.

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Der An/Aus-Knopf und der Mute-Regler sind von der Oberseite der linken Ohrmuschel an den Rand der rechten Ohrmuschel gewandert.

Neben dem An/Aus-Knopf ist der Mute Regler ebenfalls von der Oberfläche der linken Ohrmuschel auf den Rand der rechten Ohrmuschel gewandert. Der Regler lässt sich nicht so leicht verstellen.

Er ist aber deutlich leichtgängiger als beim Vorgänger und macht kein lautes Geräusch mehr beim Betätigen – gut. Mir gefällt, dass der Hersteller das verbessert hat.

Bedienelemente am linken Ohrhörer

Die Bedienelemente am linken Ohrhörer haben sich nicht verändert im Vergleich zum Vorgänger. Am äußeren Rand der Ohrmuschel sitzen neben einer Taste für die AI-gesteuerte Geräuschunterdrückung am Mikrofon noch zwei weitere Regler.

Audeze Maxwell 2 Test
Am Kopfhörer findet sich eine Vielzahl an Bedienelementen und Anschlussmöglichkeiten.

Der erste Regler dient der Lautstärkesteuerung – per Druck auf den Regler kannst Du damit außerdem zwischen Titeln oder verschiedenen EQ-Presets wechseln.

Der zweite Regler ist für die Balance zwischen Chat- und Game-Sound zuständig. Drückst Du ihn, lässt sich zudem die Sidetone-Funktion einstellen. Diese mischt ähnlich wie ein Transparenzmodus Umgebungsgeräusche hinzu.

Audeze Maxwell 2 Test
Die Software wurde optisch überarbeitet.

Grundsätzlich gefällt mir, dass viele Bedienelemente direkt am Headset untergebracht wurden. Anfangs wirkte das auf mich etwas unübersichtlich, doch nach kurzer Eingewöhnung lässt sich das Headset intuitiv bedienen.

Audeze Software

Alternativ lassen sich sämtliche Einstellungen auch über die Audeze Software vornehmen. Diese wurde optisch überarbeitet und wirkt jetzt aufgeräumter.

Dadurch ist sie intuitiv zu bedienen. Einziger Nachteil: Du musst dafür das Spiel verlassen und deine Aufmerksamkeit kurz auf die Software richten.

Die Funktionen haben sich nicht verändert.

In der Anwendung findest Du einen 10-Band-Equalizer. Damit kannst Du vier eigene Presets erstellen oder auf sechs bereits voreingestellte Klangprofile zurückgreifen.

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Der 10-Band EQ in der Desktop-App

Zusätzlich lässt sich festlegen, wie laut die Sprachansagen für Funktionen sein sollen – oder Du schaltest sie komplett ab (zum Glück!). Das gefällt mir besonders, weil mich solche Ansagen bei Bluetooth-Kopfhörern sonst oft nerven und die Standardeinstellung sehr laut ist.

Den gleichen Funktionsumfang findest Du zudem als App für Android und iOS. Ich habe es nur auf dem iPhone getestet, das lief smooth.

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Die App-Version bietet dieselben Einstellmöglichkeiten wie die Desktop-Version.

Klang im Audeze Maxwell 2 Test

Kommen wir zum wichtigsten Punkt bei jedem Kopfhörer – und natürlich auch bei einem Gaming Headset wie diesem: Sound. In dieser Disziplin lässt das Audeze Maxwell 2 viele Konkurrenten hinter sich. Die großen 90 mm-Treiber liefern einen sehr klaren, detailreichen und zugleich natürlichen Klang.

Dabei bleibt das Klangbild angenehm neutral und wirkt nicht künstlich verfärbt. Wenn Du willst, kannst Du das Maxwell 2 deshalb auch problemlos als Studiokopfhörer nutzen. Gerade beim Gaming spielt dir diese Qualität zusätzlich in die Karten.

Audeze Maxwell 2 Test
Du kannst die Ohrmuscheln um etwa 45 Grad drehen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Headset ein vergleichbar hohes Eigenrauschen hat. Das ist beim Spielen und Musik hören meistens nicht aufgefallen, aber beim Pausieren der Wiedergabe und in leisen Momenten war es deutlich zu hören.

Da mir der Audeze Maxwell nicht für einen direkten Vergleich vorlag, kann ich zur Veränderung des Sounds keine genauen Aussagen treffen. Ich erinnere mich, dass der Klang beim Vorgänger schon top war und er ist es immer noch.

Lies auch: Streaming Sound verbessern

Mir stand für meinen Test die PlayStation-Version des Audeze Maxwell 2 zur Verfügung. An der PlayStation 5 konnte ich die Umgebung sehr präzise wahrnehmen, selbst feinste Nuancen wurden sauber herausgearbeitet. Das 3D-Audio der PS5 hat hier optimal mit dem Headset harmoniert.

Durch den Raumklang lassen sich Geräusche exakt im Raum platzieren – genau dort, wo sie auch im Spiel passieren. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, wirklich mitten im Geschehen zu stehen.

Für PC-Spieler gibt es bei der PlayStation-Version allerdings einen kleinen Nachteil: Anders als bei der Xbox-Version ist keine Dolby Atmos-Lizenz für Surround enthalten.

Wenn Du das Headset hauptsächlich am PC nutzen möchtest, würde ich dir daher zur Xbox-Version raten. Der Aufpreis von etwas über 50 Euro ist in diesem Fall gut investiert.

Mikrofon

Am Mikrofon wurde ebenfalls gearbeitet: Im Gegensatz zum Vorgänger kann sich dieses in seiner Klangqualität nun sehen -äh- hören lassen. Die Sprachverständlichkeit ist gut und vergleichbar mit ähnlichen Headsets.

Das Mikrofon ist abnehmbar und hat einen langen Schwanenhals.

Dadurch lässt es sich flexibel vor deinem Mund platzieren. Es ist einzig etwas locker und droht so wegzuknicken. Das ist mir im Test aber nicht passiert.

Audeze Maxwell 2 Test
Das Mikrofon wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert.

Eine große Besonderheit ist die AI-gesteuerte Geräuschunterdrückung. Diese lässt sich in zwei Stufen zuschalten. Das Ausblenden der Umgebungsgeräusche funktioniert gut.

Allerdings werden auch Silben am Ende von Redephasen manchmal abgeschnitten. Und nach einer Redepause dauert es immer einen Moment, bevor das Mikrofon reagiert.

Diese Funktion kann gerade in lauten Umgebungen hilfreich sein. In leisen Umgebungen würde ich aber darauf verzichten, da die Funktion etwas auf Kosten der Sprachverständlichkeit geht.

Insgesamt hat mich das Mikrofon positiv überrascht, da es beim Vorgänger eines der Kritikpunkte war.

Zweites integriertes Mikrofon

Ebenfalls neu ist ein zweites, direkt im Kopfhörer integriertes Mikrofon. Dieses erreicht natürlich nicht die Qualität des Schwanenhalsmikros.

Es bietet sich aber an, wenn Du beispielsweise nur kurz etwas im Chat sagen möchtest oder während einer Gaming Session ohne Chat angerufen wirst. In diesen Fällen musst Du so nicht extra das Schwanenhalsmikrofon anstecken.

Es stört nicht vor deinem Mund, wenn Du es gerade nicht brauchst. Mir passiert es tatsächlich öfter in Gaming Sessions, dass ich angerufen werde oder nur kurz etwas sagen möchte. Mit diesem Headset kann ich das jetzt auch ganz einfach.

Klangbeispiel

Schwanenhalsmikrofon des Audeze Maxwell

Schwanenhalsmikrofon des Audeze Maxwell mit AI-Rauschunterdrückung

Audeze Maxwell 2 vs. Razer BlackShark V3 Pro

Als Referenz habe ich einen aktuellen Razer BlackShark V3 Pro herangezogen und die beiden miteinander verglichen.

Das Razer Gaming Headset ist gut 150 Euro günstiger als der Audeze Maxwell 2 und spielt deshalb in einer anderen Preisklasse.

Klangtechnisch ist der Maxwell 2 dem Razer entsprechend auch überlegen, es bietet mehr Druck, bleibt aber trotzdem neutral. Das Razer Headset schlägt sich aber trotzdem gut.

Audeze Maxwell 2 Test
Auf den Ohrmuscheln befinden sich Luftlöcher.

Die Klangqualität der Mikrofone ist vergleichbar. In der Latenz ist mir kein großer Unterschied aufgefallen. Beide Headsets haben mir eine schnelle Reaktion beim Gaming ermöglicht.

Der größte Unterschied ist das Gewicht: Das Maxwell 2 hat auf Dauer auf meinen Kopf gedrückt, sodass ich gelegentlich Pausen machen musste. Das war bei dem 200 g leichteren Razer Headset nicht der Fall.

Auch bevorzuge ich die Stoffpolsterung des Razer Headsets. Das ist aber Geschmackssache.

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Audeze Maxwell 2 Test-Fazit

Das Audeze Maxwell 2 ist ein Gaming Headset mit erstklassigen, neutralen Klang, der sich problemlos mit vielen Studiokopfhörern messen kann. Genau hier hebt es sich von der Masse ab.

Beim Gaming bringt dir der Sound in Kombination mit der Ultra Low Latency Funkverbindung spürbare Vorteile, gerade in schnellen Multiplayer-Titeln. Auf der PlayStation 5 hat mich zudem der Raumklang zusammen mit dem 3D-Audio überzeugt: Geräusche lassen sich sehr präzise orten und es entsteht ein starkes Mittendrin-Gefühl.

Im Vergleich zum Audeze Maxwell hat es sich äußerlich nur in Details verändert, die massive Bauweise bleibt. Positiv: Das Mikrofon ist deutlich besser geworden und kann jetzt mit dem anderer Headset-Konkurrenten mithalten.

Ein Nachteil ist das hohe Gewicht – und das Maxwell 2 ist sogar noch schwerer als sein Vorgänger. Der Tragekomfort ist zwar besser als erwartet, auf Dauer sind Pausen aber sinnvoll.

Gegenüber dem deutlich günstigeren Razer BlackShark V3 Pro ist das Maxwell 2 klanglich überlegen, das Razer punktet dafür beim Tragekomfort. Letztendlich musst Du dir überlegen, ob dir der Klang den vergleichsweise hohen Preis wert ist.

Unterm Strich bekommt das Headset von mir 4,5 von 5 Sternen im Audeze Maxwell 2 Test.

Features Audeze Maxwell 2 Review

  • Hersteller: Audeze
  • Gaming Headset
  • Zwei Varianten: Für PlayStation oder für Xbox
  • Over-Ear
  • Geschlossene Bauweise
  • 90 mm planar-magnetische Treiber
  • Bis zu 96 kHZ/24-Bit
  • Tempest 3D (PlayStation-Version), Dolby Atmos (Xbox-Version)
  • Verbindung über USB-C Dongle (Funk) oder Bluetooth 5.3
  • Codecs: Auracast, LE Audio, LC3, LC3plus, LDAC, AAC, SBC
  • Multipoint Bluetooth
  • Frequenzbereich: 10 Hz - 50.000 Hz
  • Max. Schalldruckpegel: größer als 115 dB
  • Abnehmbares Mikrofon
  • Richtcharakteristik: Hyperniere
  • Physikalische und AI-Rauschunterdrückung
  • Internes Mikrofon für Chat
  • Akkulaufzeit: über 80 Std. (bei 80 dBA)
  • Schnelladefunktion: 20 Min Laden = 20 % Ladung, volle Ladung nach 2 Std.
  • Dolby Atmos (nur Xbox-Version)
  • Gewicht: 560 g
  • Lieferumfang inkl. USB-C Wireless Dongle, 1,5 m USB-C auf USB-C Kabel, 0,3 m USB-C auf USB-A Adapter und 1,2 m 3,5-mm-TRRS-Analogkabel

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