Arturia Pigments 3.5 Test
Kostenloses Update mit neuen Features

Arturia Pigments 3.5 Test

Wir zeigen dir die neuen Features im Arturia Pigments 3.5 Test.

Was ist es?

Mit Arturia Pigments erhält der Musiker und Sounddesigner einen extrem vielfältigen Synthesizer, dem es spielend gelingt, ganze Klanggemälde zu erzeugen. Der Name Pigments kommt deshalb nicht von ungefähr und das musikalische Farbenspiel von Arturia Pigments begeistert immer wieder neu.

Zur Zielgruppe gehören sowohl Musiker als auch Sounddesigner aus den Bereichen Gaming und Film. Das Arturia Pigments 3.5 Update bietet nun noch einmal eine ganze Reihe interessanter Features.

Arturia Pigments 3.5 Test: 5 Neuerungen

  • Cross-Modulation der beiden Synthesizer Engines
  • 16 neue Distortion-Algorithmen
  • Multimode Filter
  • Verbesserter Sample Browser
  • 59 neue Wavetables

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Arturia Pigments 3.5 Testbericht

Kostenloses Update im Arturia Pigments 3.5 Test

Für Kunden, die Arturia Pigments 3.0 gekauft haben, ist das Update auf 3.5 kostenlos. Zur Installation des Updates startet man einfach das Arturia Software Center auf dem Computer und wählt bei Pigments den Punkt „Update“ aus. Nun wird das Update automatisch installiert.


Passend dazu


Mit dem Arturia Pigments 3.5 Update ist nun auch nativer Apple M1 Support möglich. Besitzer aktueller Macs mit M1 Prozessor können sich darüber freuen, dass Arturia Pigments nun mit der vollen Leistung dieser extrem flotten Prozessoren verwendet werden kann.

Nach der Installation steht Arturia Pigments wie gewohnt als Standalone Version sowie als VST/AU-Plugin zur Verfügung.

Cross-Modulation

Mit dem Arturia Pigments 3.5 Update erhält Pigments die Möglichkeit der Cross-Modulation zwischen Synth Engine 1 und 2. Um die Cross-Modulation zu nutzen, muss man in der Modulator Sektion der gerade aktiven Synth Engine das Dropdown-Menü aktivieren.

Voreingestellt ist dort in der Regel „Modulator“. Arbeitet man gerade mit Synth Engine 1, wird dort als Alternative Engine 2 angezeigt. Arbeitet man aktuell mit Synth Engine 2, wird dort dementsprechend Engine 1 als Modulationsquelle verfügbar gemacht. Wichtig ist dabei, dass die Engine der Modulationsquelle eingeschaltet sein muss.

Arturia Pigments 3.5 Test

Cross-Modulation: Engine 1 und Engine 2 besitzen nun die Möglichkeit, sich gegenseitig zu modulieren (auch gleichzeitig).

Die Bedienelemente unterscheiden sich bei Nutzung der Cross-Modulation. Sie sind abhängig von dem als Modulationsquelle ausgewählten Engine-Typ. So stellt die Sample-Engine als Modulationsquelle andere Bedienelemente zur Verfügung als die Wavetable- oder Analog-Engine.

Im Prinzip spiegeln diese die für die Cross-Modulation maßgeblichen Parameter der Modulationsquelle wider. Es handelt sich hier also gewissermaßen um eine Art „Shortcut“, um nicht immer zwischen Engine 1 und Engine 2 hin und her wechseln zu müssen.

So lassen sich zum Beispiel Wavetables selektieren, wenn die Wavetable-Engine als Modulationsquelle dient, oder Samples, wenn die Sample-Engine als Modulator ausgewählt ist.

Die Modulationsquelle kann hörbar oder unhörbar arbeiten. Außerdem können sich Engine 1 und Engine 2 gleichzeitig gegenseitig modulieren. Die Ergebnisse sind dann ganz schön wild.

Comb Filter

Mit dem Arturia Pigments 3.5 Update erhält das Instrument den Comb Filter mit drei Filter-Modi : LP6, HP6 und BP6.

Arturia Pigments 3.5 Test

Neu ist auch der Kammfilter.

Als weitere Parameter stehen Damping und All-Pass zur Verfügung. Mit dem All-Pass-Filter lassen sich die Obertöne unabhängig von den Grundtönen verändern. Der Effekt von Damping hängt vom ausgewählten Filtermodus ab:

  • LP6: Low Pass Filter. Hohe Frequenzanteile verklingen schneller als tiefere. Das Resultat ist ein natürlicherer Klang.
  • HP6: High Pass Filter. Dünnt den Klang aus, indem tiefe Frequenzen schneller verklingen als höhere.
  • BP6: Band Pass Filter. Isoliert ein Frequenzband aus dem Spektrum.

Arturia Pigments 3.5 Test: Distortion

Der neue Distortion-Effekt besitzt 16 neue Algorithmen, eigene Filter und eine automatische Lautstärkekompensation. Die 16 Algorithmen reichen von leichter Sättigung bis zu brutaler Verzerrung. So ist für jeden gewünschten Sound ein passender Algorithmus dabei.

Arturia Pigments 3.5 Test

Der Distortion Effekt bietet nun 16 Algorithmen und ein Multimode-Filter mit freiem Routing.

Mit dem neuen Multimode-Filter des Distortion-Parts lässt sich einfach wählen, welcher Teil des Signals verzerrt werden soll. So lassen sich zum Beispiel nur der Bassbereich, der Mittenbereich oder die Höhen verzerren.

Des Weiteren kann der Filter vor oder nach der Verzerrungsstufe in der Signalkette sitzen. Per Dark-Button werden Höhenanteile des Distortion-Signals abgemildert.

Arturia Pigments 3.5 Test

Die 16 neuen Algorithmen des Distortion-Effekts.

Sample Browser

Der Sample Browser hat ein deutliches Facelifting erfahren und ermöglicht nun ein schnelleres und zielgerichtetes Auffinden der gewünschten Samples. So kannst Du nun, neben der Auswahl von Samples aus bestimmten Kategorien, über die neue Folder-Funktion Samples direkt aus Ordnern der Festplatte ohne Import anzeigen.

Den gewählten Ordner kannst Du direkt der Pigments Sample Library hinzufügen. Er steht von nun an im Sample Browser zur Verfügung. Neu ist auch das Erstellen eigener Kategorien, was das Verwalten der Sample Library stark vereinfacht.

Da gerade bei großen Sample Libraries das Erinnerungsvermögen an den spezifischen Klang hinter dem Namen nachlässt, gibt es nun eine praktische Preview-Funktion.

Arturia Pigments 3.5 Test

Mit dem neuen Sample Browser soll das Durchsuchen der Sample-Datenbank noch einfacher werden. Eigene Ordner lassen sich über „Folder“ einfach ohne Import der Datenbank hinzufügen.

Neue Wavetables & Sounds

Mit dem Arturia Pigments 3.5 Update erhält der Musiker eine neue Wavetable-Bank. Diese ist unter dem Namen „Pigments 3.5“ im Wavetable Browser zu finden. Eine neue Preset-Bank mit 150 frischen Sounds steht nach dem Update ebenso zur Verfügung.

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Neues Klangfutter: neue Wavetables

Verbessertes Interface

Arturia versprechen außerdem viele kleinere Verbesserungen am Interface, um den Workflow weiter zu vereinfachen. Verbesserungen finden sich in der Navigation und den Menüs.

Klang und Hörbeispiele im Arturia Pigments 3.5 Test

Die neue Cross-Modulation und insbesondere die neuen Distortion-Algorithmen ermöglichen noch einmal eine größere Klangvielfalt. Es lohnt sich, einfach etwas damit herumzuspielen.

Die Ergebnisse sind bei der Cross-Modulation kaum vorhersehbar und oft bleibt man spontan bei einem Sound hängen, der gefällt. Mit dem Comb Filter lassen sich gerade bei dessen Automation per Modulation interessante Effekte generieren.

Zum Schluss noch einige Hörbeispiele aus der neuen Arturia Pigments 3.5 Soundbank, die ausgiebig Gebrauch von den neuen Features macht:

  • Hörbeispiel 1: Beyond Singularity. Der Sound macht Gebrauch von der gegenseitigen Cross-Modulation beider Engines.
  • Hörbeispiel 2: Bouncy Xylophone. Ein Beispiel für die Verwendung des Comb Filters und des All-Pass-Filters.
  • Hörbeispiel 3: Firefight. Hier kommt der neue Distortion-Effekt zum Einsatz. Zu hören ist der Soft Clip-Algorithmus und das High Pass-Filter Pre-Distortion. Drive und Cut-off werden moduliert.

 

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Fazit zum Arturia Pigments 3.5 Test

Kostenlose Updates sind immer gerne gesehen. Vor allem dann, wenn sie mehr als Fehlerbehebungen umfassen. Natürlich hat Arturia Bugs in Pigments 3.5 ausgemerzt und eine Vielzahl subtiler Veränderungen vorgenommen.

Doch man hat sich auch nicht lumpen lassen und diesem Update auch gleich mehrere neue und große Features spendiert. Dazu gehören Cross-Modulation, neue Wavetables, 16 neue Distortion-Algorithmen, der stark verbesserte Sample Browser sowie eine Soundbank mit 150 neuen Presets. Diese machen dieses Update zur Pflichtinstallation für alle Arturia Pigments 3 User.

Für diejenigen, die jetzt noch Arturia Pigments neu erwerben wollen, hat Arturia ein zeitlich bis zum 06. Januar 2022 begrenztes Angebot zusammengestellt. Für nur 99 Euro bekommst Du nicht nur den Arturia Pigments 3.5 Synthesizer, sondern auch das Energy Triad Soundpack, ein exklusives Bundle bestehend aus drei Soundbänken mit 450 Sounds.

Wer sich für Arturia Pigments 3 interessiert, sollte also jetzt schnell noch zuschlagen, denn im Anschluss gilt wieder der herkömmliche Preis von 199 Euro. Und wie auch schon im Arturia Pigments 3 Test geschrieben, lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.

Arturia Pigments 3.5 Features

  • Neu: neue Wavetables & Sounds
  • Neu: Cross-Modulation zwischen Engine 1 und 2
  • Neu: Comb Filter
  • Neu: Distortion mit 16 Algorithmen und eigenem Multimodefilter
  • Neu: verbesserter Sample Browser
  • Drei Sound Engines gleichzeitig nutzbar
  • Vier Synthese-Typen (Analog, Wavetable, Sample, Harmonic)
  • Utility Engine mit zwei Noise-Samplern und einem Oszillator
  • Additive Synthese (Harmonic)
  • Drei Hüllkurven
  • Drei LFOs
  • Drei Function, drei Random und drei Combinate Modulatoren
  • Vier Makros
  • Granular-Modus
  • Viele Filtertypen aus der Arturia V Collection
  • Serielle und parallele Filterschaltung
  • Arpeggiator & Sequencer
  • Effektsektion mit Insert & Send Routing-Möglichkeit
  • Große Modulationsmatrix
  • 2D & 3D Darstellung von Wavetables
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