Arturia MicroFreak Stellar Test
Limited Edition im galaktischen Design

Arturia MicroFreak Stellar Test

Im Arturia MicroFreak Stellar Test schauen wir uns den galaktisch schicken Synthesizer ganz genau an.

Was ist es?

Der Arturia MicroFreak Stellar ist eine Limited Edition des gleichnamigen MicroFreak Synthesizers des Herstellers. Der hybride Synthesizer zeichnet sich durch seine experimentelle Klänge aus und ist ein kompaktes Performance-Instrument.

Er ist mit 25 Keyboardtasten mit polyphonem Aftertouch auf seiner Oberfläche ausgestattet. Im Inneren befindet sich ein digitaler Oszillator mit Syntheseverfahren, der dir mit Wellenformen und Oszillatoren wie Superwave und Karplus-Strong die Möglichkeit gibt, einzigartige Klänge zu erzeugen.

Der Arturia MicroFreak Stellar ist mit der neuen Firmware V5 bestückt: Somit stehen dir 21 unterschiedliche Algorithmen für den Oszillator bereit. Der MicroFreak ist ein vierstimmiger paraphonischer Synthesizer – Du kannst also bis zu vier Stimmen gleichzeitig spielen, wobei alle dieselben Filter-, Hüllkurven- und VCA-Einstellungen verwenden.

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Auch eine breite Palette an integrierten Effekten und Filtern darf nicht fehlen. Mit diesen kannst Du den Klang weiter formen und verfeinern. Das Bedienfeld des Instruments ist intuitiv, leicht steuerbar und bietet dennoch tiefgreifende Anpassungsmöglichkeiten für Fortgeschrittene.

Durch die Integration von MIDI, CV/Gate und USB-Verbindungen kann der Synthesizer nahtlos in jedes Setup integriert werden, sei es in einem Studio oder auf der Bühne.

5 Features: Arturia MicroFreak Stellar

  • Touch Plate Keyboard
  • Digitaler Oszillator für experimentelle Klänge
  • Paraphonisch (4 Stimmen)
  • Intuitive Bedienoberfläche
  • Integrierte Effekte & Filter

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Arturia MicroFreak Stellar Testbericht

Design & Verarbeitung

Das Design des Arturia MicroFreak Stellar gefällt mir sehr gut. Die Oberfläche ist mit kleinen Graphiken im Space-Design versehen, die dich direkt zum Spielen animieren. Er ist definitiv ein Blickfang in jedem Studio.

In einem kleinen OLED-Display kannst Du die ausgewählten Synthese-Arten stylisch animiert vorfinden. Die Regler und Tasten lassen sich allesamt angenehm bedienen und das Gerät wirkt insgesamt recht robust.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Die Rückseite des Synthesizers bietet eine Menge Anschlüsse

Bedienung des Arturia MicroFreak Stellar

Mit den Bedienelementen kannst Du dich einfach durch die Funktionen und Einstellungen navigieren. Der ganze Synthesizer ist kompakt gehalten – ideal für unterwegs.

Im Arturia MicroFreak Stellar Test lies sich dieser gut bedienen. Er hat eine gewöhnungsbedürftige, aber spannende Tastatur, die auf den Druck deiner Finger reagiert.

Im Vergleich zu normalen Tasten ist das vielleicht erstmal etwas ungewohnt, aber ein doch gut funktionierendes Feature, bei dem man Fingerspitzengefühl beweisen muss.

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Tasten

Die „Tasten“ spüren den Kontakt deiner Haut mit der Oberfläche und zusätzlich den Druck, den Du ausübst. Das ist ein bisschen so wie bei der Anschlagdynamik bei einer Klaviertastatur.

Jedoch lassen sich diese Kontaktflächen nicht wie bei einer normalen Tastatur herunterdrücken.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Die Tasten sind ein besonderes Feature des Synthesizers.

Die weißen Tasten werden durch Rillen voneinander getrennt und die schwarzen Tasten liegen etwas höher auf einer anderen Ebene.

Es ist zu Beginn schwierig, nicht versehentlich Noten abzufeuern – besonders dann, wenn Du so einer Tastatur vorher noch nicht begegnet bist.

Hast Du jedoch einmal den Dreh raus, kannst Du viel kontrollierter Töne erzeugen als mit einer normalen Tastatur.

Bedienoberfläche

Alle wichtigen Bedienelemente befinden sich über der Tastatur. Die Arpeggiator- und Sequenzer-Sektion ist mit beleuchteten Tasten markiert und ist leicht zu bedienen. Das unterstützen die kleinen Touchpad-ähnlichen Tasten.

Praktisch ist auch die Hold-Taste, mit der Du Noten und Akkorde speichern kannst ohne die Hände dafür zu gebrauchen.

Direkt über der Tastatur finden sich acht Icons. Mit dem ersten kannst Du Noten für längeres Spielen halten und mit den weiteren vier kannst Du den Arpeggiator oder den Sequenzer bedienen.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Die Bedienung des Arturia MicroFreak Stellar ist sehr angenehm – und das Design ist nochmals ein klarer Pluspunkt.

Mit den nächsten beiden „Spice“ und „Dice“ können Arpeggiator- oder Sequencer Noten verkürzt, verlängert oder pausiert werden.

Das ist besonders für eine spontane Performance auf Live-Auftritten interessant.

Oszillator

Der MicroFreak enthält einen digitalen Oszillator, der 21 verschiedene Algorithmen bietet und somit eine breite Palette klanglicher Möglichkeiten eröffnet. Von klassischen Klängen bis hin zu futuristischen und experimentellen Sounds.

Sie klingen allesamt interessant und beeindruckend und werden selbst erfahrene Synthesizer-Enthusiasten begeistern.

Sie klingen recht „digital“, was keinesfalls etwas Schlechtes sein muss.

Arturia MicroFreak Stellar Test

21 Algorithmen von Mutable Instruments und Noise Engineering
im stylischen Stellar-Design

Nach der Verarbeitung durch einen analoges Filter und einen VCA wird das Audiosignal ausgegeben. Es sind keine zusätzlichen Effekte vorhanden – abgesehen von einem integrierten Chorus, der in einigen der Algorithmen enthalten ist.

Die Oszillatoren „Basic Waves“ und „Virtual Analog“ liefern dir stufenlos variable Wellenformen für klassisches VA-Sounddesign, während der „Superwave“-Modus fette Sounds für moderne Bässe und Pads abliefert.

Im „Speak-and-Spell“-Modus erzeugt der Synthesizer synthetische Vokale und Konsonanten, die durchgescannt werden können.

Im „Granular Formant“-Oszillator wird eine Wellenform in „Partikel“ aufgespaltet, um die Formanten auf verschiedene Art und Weise kombinieren zu können.

Natürlich darf auch ein FM-Oszillator mit zwei Sinus-Operatoren, der über Ratio-, FM-Anteils- und Feedback-Regler verfügt nicht fehlen.

Filter & Effekte

Die integrierten analogen Filter und Effekte des MiniFreak Stellar sind leistungsstark und bieten eine feine Kontrolle über den Klang.

Das Filter lässt sich organisch und reaktionsschnell steuern, was dem Synthesizer eine lebendige und ausdrucksstarke Klangcharakteristik verleiht.

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Du kannst zwischen den drei Modi Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Charakteristik wählen. Für einen SEM-Filter ist die Selbstoszillation jedoch stärker als bei einem normalen SEM.

Die hinzugefügten Effekte wie Reverb, Delay und Chorus sind subtil und gut abgestimmt, um den Sound noch weiter zu verfeinern.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Kompaktes Format macht sich gut auf dem Schreibtisch

Sequenzer & Arpeggiator

Der Arpeggiator kommt mit verschiedenen Modi und bis zu vier Oktaven. Du kannst ihn in Sequenzer-Pattern A oder B kopieren. Aus den gedrückten Noten erzeugt der Pattern-Algorithmus ein rhythmisches Muster, das sich bei jedem neuen Tastendruck verändert.

Der Sequenzer hat zwei Pattern für jedes Patch – einschließlich vier Automationsspuren und kann bis zu 64 Steps haben.

Zwischen den beiden Patterns kannst Du hin- und her wechseln, um mehr Variationen zu erzeugen. Ein aktuelles Pattern kann schrittweise oder in Echtzeit bearbeitet werden.

Für das Aufnehmen von Sequenzen solltest Du einen Blick in das Benutzerhandbuch werfen.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Der Arturia MicroFreak Stellar ist umfangreich und kann mit einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche für alle Einstellungen glänzen.

Patch-Speicher

Es stehen dir insgesamt über 300 Factory-Presets und 512 Slots zur Verfügung. Die Voreinstellungen lassen sich alle überschreiben.

Beim Einschalten des Synthesizers wird immer Patch 1 aktiviert. Die werksseitigen Klänge können zunächst etwas irreführend sein, besonders die ersten Slots. Die ersten Klänge beeindrucken mich eher weniger.

Die mitgelieferten Presets bieten dennoch einen guten Ausgangspunkt für die Soundgestaltung. Die Möglichkeit eigene Patches zu speichern, ermöglicht eine individuelle Klanggestaltung.

Modulations Matrix

Mit an Board des Arturia MicroFreak Stellar ist eine geschickte und äußerst nützliche Modulationsmatrix. Mithilfe einer X/Y-Matrix können die weißen LEDs problemlos verschoben werden. So wird angezeigt, welche Klangaspekte mit den LEDs moduliert werden können.

Das fand ich im Arturia MicroFreak Stellar Test sehr ansprechend. Für traditionellere Modulationen stehen zudem zwei separate Hüllkurven und ein LFO zur Verfügung, die weitere kreative Möglichkeiten bieten.

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Der LFO stellt sechs Schwingungsformen bereit:

  • Sinus
  • Dreieck
  • Sägezahn
  • Random Stepped
  • Random Gliding
  • Rechteck

Diese kannst Du über den Shape-Taster auswählen.

Die beiden Hüllkurven sind einmal eine generische ASDR-Hüllkurve und ein West-Coast-Hüllkurvenformer mit einstellbaren Anstiegs- und Abfallformen.

Um die Modulationen zu aktivieren ist ein Regler mit an Board, der intuitiv und einfach bedient werden kann.

Du hast drei frei zuweisbare Slots zur Verfügung, um jeden beliebigen Parameter zum Modulieren auswählen zu können.

Arturia MicroFreak Stellar Test

Die Anschlüsse bieten dir so gut wie alles, was Du benötigst.

Anschlüsse

Das Arturia MicroFreak Stellar ist mit MIDI I/O und MIDI über USB ausgestattet. So kannst Du es also an eine DAW oder ein größeres Keyboard anschließen, falls Du mit den Tasten Probleme hast.

Auch ein CV/Gate-Ausgang für den Anschluss an ein Eurorack ist mit dabei. Die Stromversorgung erfolgt via Netzteil oder über die USB-Buchse von einem Computer oder Mobilgerät.

Auch dürfen ein 3,5mm-Kopfhörerausgang und ein unsymmetrischer Mono-Klinkenausgang nicht fehlen.

Bildstrecke

Das sagen Nutzer

Genauso wie das Arturia MicroFreak hat die Stellar Version viele positive Nutzerbewertungen. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sowie das schicke Design und die vielen Möglichkeiten sind positiv herausgehobene Punkte, die immer wieder genannt werden.

Die Tastatur scheint den meisten Nutzern zu gefallen und auch die Bedienung des Synthesizers wurde mehrfach gelobt. Aber es wird auch herausgestellt, dass die starren Tasten entsprechend viel Hautkontakt benötigen, um einen Ton zu erzeugen.

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Fazit zum Arturia MicroFreak Stellar Test

Der Arturia MicroFreak Stellar ist ein umfangreicher Synthesizer, der mit seiner Klangvielfalt, hochwertigen Verarbeitung, tollen Styles und intuitiven Bedienung überzeugt.

Die Kombination aus digitalen Oszillatoren, analogen Filtern und expressiven Performance-Funktionen macht den MicroFreak Stellar zu einem vielseitigen Werkzeug für Musiker und Produzenten aller Genres.

Besonders die berührungsempfindliche Tastatur macht das Spielen mit diesem Synthesizer spannend. Diese ist jedoch nicht für jeden was – optional kannst Du aber auch eine andere MIDI-Tastatur anschließen.

Wenn dir der Sound wichtiger als das Aussehen ist, kannst Du etwas Geld sparen und dir die normale Version zulegen.

Alles in allem ist der Synthesizer eine gelungene Limited Edition geworden und erhält von mir daher eine sehr gute Bewertung im Arturia MicroFreak Test.

Arturia MicroFreak Stellar Features

  • Hybrider Synthesizer
  • Kompakt
  • Touch-Keyboard mit polyphonem Aftertouch (25 Tasten)
  • Analoger State Variable Filter (-12 dB/Okt.)
  • 21 digitale Oszillatoren Modi
  • LFO mit 6 Schwingungsformen
  • 2 Hüllkurven-Generatoren
  • Modulationsmatrix mit 5 Quellen & 7 Zielen
  • Sampling-Engine
  • 512 Preset Slots
  • 320 Werks-Presets
  • 3 Granular-Engines: Scan-, Cloud- und Hit-Modus
  • Arpeggiator
  • 64-Stepsequenzer mit 4 Automationsspuren & Zufallsparametern
  • Paraphonic Modus
  • OLED Display
  • Mono Line-Ausgang: 6,3 mm Klinke symmetrisch
  • CV / Gate / Pressure Ausgänge: 3,5 mm Klinke
  • Clock In / Out: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In / Out: 3,5 mm TRS Klinke
  • USB Port
  • Lieferumfang: Netzteil (12V DC), 2x MIDI-Anschlussadapter
  • Abmessungen: 311 x 233 x 55 mm
  • Gewicht 1,02 kg
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