AKG K812 Test: Offener Kopfhörer der Spitzenklasse

AKG K812

Um diesen Kopfhörer geht's im AKG K812 Test ... nach einer starken Preissenkung ist er noch viel attraktiver geworden - wie gut ist dieser dynamische Studiokofhörer fĂŒr die Musikproduktion?

Was ist es?

Beim AKG K812 handelt es sich um einen dynamischen Kopfhörer in offener Bauweise mit umschließenden Polstern. Als Spitzenmodell des Herstellers, das in Wien individuell handgefertigt wird, möchte es unter anderem mit dem höchsten Dynamikumfang aller AKG-Kopfhörer ĂŒberzeugen.

Das selbstjustierende Kopfband, ein hauseigenes Markenzeichen, ist hier nicht mit von der Partie, stattdessen lÀsst es sich auf beiden Seiten um gut zwei Zentimeter verstellen. Alle Ausstattungsmerkmale und Spezifikationen findest Du wie gewohnt in unserem Infokasten in diesem AKG K812 Review.

AKG K812: Features

  • Kopfhörer mit elektrodynamischen Schallwandlern
  • Offene, ohrumschließende Bauweise
  • Nennimpedanz: 36 Ω
  • Übertragungsbereich: 5–54.000 Hz
  • Max. Schalldruck: 110 dB SPL/V
  • Einseitige KabelfĂŒhrung
  • Gewicht (ohne Kabel): 390 g
  • Glattes Kabel (3 m)
  • Schraubadapter (3,5 → 6,3 mm)
  • KopfhörerstĂ€nder aus Holz

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AKG K812 Testbericht

Design & Verarbeitung

Das Design des AKG K812 erinnert in seinen GrundzĂŒgen an die Klassiker, kommt aber moderner und mit feiner ausgearbeiteten Details daher. Sehr schnittig das Ganze, zudem nicht so klobig wie etwa der Sennheiser HD 800 [Test]. ErwartungsgemĂ€ĂŸ ist verarbeitungstechnisch alles bestens. Die teils edlen Materialien, sauber gefertigten Komponenten und die insgesamt sehr gute Konstruktion ĂŒberzeugen.

Tragekomfort

Die Ohrpolster sind mit luftdurchlĂ€ssigem Echtleder bespannt. In Verbindung mit der offenen Bauweise macht sich das bei langen Sessions insofern angenehm bemerkbar, als die WĂ€rmeentwicklung erstaunlich niedrig ausfĂ€llt. Zudem passt sich die PolsterfĂŒllung sehr zurĂŒckhaltend an die Kopfform an, genau wie die Ohrmuscheln. Das Kopfband ist aus einem atmungsaktiven Netzstoff gefertigt, was weiterhin zum angenehmen TragegefĂŒhl beitrĂ€gt. Auch der Anpressdruck ist sanft, aber fest genug fĂŒr einen stabilen Halt.

Einzig das Gewicht von 390 Gramm (ohne Kabel) ist sehr hoch im Vergleich mit den meisten anderen Kopfhörern, auch der Sennheiser HD 800 bringt vergleichsweise mĂ€ĂŸige 330 Gramm auf die Waage.

Kopfhörer deluxe im AKG K812 Review

Fertigung und Komfort sind erstklassig beim AKG K812, daran besteht nicht der leiseste Zweifel

Zubehör

In der stoffbespannten, magnetisch verschließenden Box findet sich ein elegant geschwungener KopfhörerstĂ€nder aus schick gemasertem Holz. Es handelt sich um einen Sieveking Omega – ein schönes, praktisches Accessoire mit einem Straßenpreis von alleine knapp 100,- Euro.

In einem Schubfach steckt das drei Meter lange glatte Kabel, das ausreichend stark ummantelt und an den ÜbergĂ€ngen zu den Steckern recht knickresistent erscheint. Wie ĂŒblich, ist es mit einem vergoldeten kleinen Klinkenstecker und einem schraubbaren 6,3-mm-Adapter ausgestattet.

Auf der anderen Seite wartet eine Überraschung: Die Steckverbindung zum Anschluss an die linke Ohrmuschel liegt nicht in Form von Mini-XLR vor, stattdessen wurde hier eine dreipolige Push-Pull- Verbindung des Herstellers Lemo verbaut. Diese sonst in hochwertigem Equipment aus Messwesen, Medizintechnik & Co. verwendeten Stecker und Buchsen muten sehr stabil an.

Klang des AKG K812

Ähnlich wie beim bisherigen Spitzenmodell AKG K712 PRO [Test] wurde der Trend des krĂ€ftigeren Basses fortgesetzt – gut so, denn die anderen gehobenen Studiokopfhörer von AKG waren in meinen Ohren etwas zu zurĂŒckhaltend. So gibt es ein gediegenes, aber nie ĂŒberbetontes oder verfĂ€rbendes Fundament.

Die tiefen Frequenzen liegen nicht im Clinch mit den unteren Mitten, wie es bei einigen anderen bassstarken Kopfhörern der Fall ist. So verlĂ€uft der Frequenzgang in den gerne vernachlĂ€ssigten Mitten ĂŒber die gesamte Breite hinweg ruhig und ausgeglichen, die natĂŒrliche FĂŒlle des Klangs und nicht zuletzt die SprachverstĂ€ndlichkeit ist ohne EinschrĂ€nkung gegeben.

Die Höhen reichten laut Datenblatt bis zu geradewegs surrealen 54.000 Hertz hinauf. Selbst wenn dieser Gipfel erklommen wird, ist das nur fĂŒr FledermĂ€use von Belang; was festzustellen bleibt, sind die bis ans Ende des hörbaren Spektrums ausgewogenen Klanganteile ohne nennenswerte Ausreißer in bestimmten Frequenzbereichen. Sibilanten werden absolut unaufgeregt, höchste Höhen ohne eine Spur von kĂŒnstlich ĂŒberzeichneter Brillanz transportiert. So werden alle klanglichen Details offengelegt, fĂŒhren aber nicht zu ErmĂŒdungserscheinungen bei langen Sessions.

RĂ€umlichkeit & Dynamik des AKG K812 im Test

Stereopanorama & Tiefenstaffelung sowie Impulstreue – alles nur vom Feinsten beim AKG K812

RĂ€umlichkeit & Dynamik

Interessanter sind fĂŒr mich die QualitĂ€ten abseits des Frequenzgangs. Was Stereopanorama und Tiefenstaffelung, also die rĂ€umlichen Darstellung angeht, bietet der AKG K812 ein etwas anderes Bild als das mir am geeignetsten erscheinende Vergleichsmodell Sennheiser HD 800. Der AKG-Primus ist in der Breite weniger ausladend, die virtuelle BĂŒhne erstreckt sich nicht so weit, dafĂŒr spielt er ein wenig direkter, unmittelbarer auf.

Wer den kleineren Raum als Minuspunkt einschĂ€tzt, könnte in der Abhörpraxis eventuell durch die außerordentlich klar voneinander getrennten KlĂ€nge entschĂ€digt werden. Unglaublich, wie knallhart separiert hier alle Einzelschallereignisse ertönen. Alles hat seinen Platz und lĂ€sst sich mit unĂŒbertroffener PrĂ€zision orten – darauf kommt es letztlich an, wenn ein Mixdown beurteilt werden soll.

Die Impulstreue ist ebenso beeindruckend. Außerordentlich »trocken« und nĂŒchtern erklingen alle AnschlĂ€ge, nirgend ziehen Sounds einen Schweif nach sich. Besonders schön macht sich das bei Kickdrums bemerkbar, die vorbildlich kontrolliert daherkommen.

EinschÀtzung

Alles in allem wird ein praktisch ungeschöntes Bild der Musik gezeichnet – die Tauglichkeit als Studiokopfhörer zum Abhören von Abmischungen und Masterings ist in vollem Umfang gegeben. Du wirst kleinste Schwachstellen in Frequenzgang, Dynamik und RĂ€umlichkeit entdecken.

FĂŒr reine Musikgenießer mag dieser Kopfhörer durch seine NĂŒchternheit nicht perfekt sein – ein gewisses GlattbĂŒgeln von Ungereimtheiten und das »VersĂŒĂŸen« des Klangs fĂŒhrt ja oft zu einem etwas gefĂ€lligeren Sound, den Du beim gnadenlos nĂŒchternen AKG K812 nicht vorfinden wirst. Andererseits ist diese Ehrlichkeit gerade im Tonstudio von Interesse, vielleicht auch bei so manchem zwanglosen Musikhören genau nach deinem Geschmack. Zudem wird das gute StĂŒck durch den einen RöhrenverstĂ€rker gewiss etwas nachgiebiger.

Übersicht AKG K812 Review

PRO

  • Weiter und weitestgehend ausgewogener Frequenzgang
  • Klar separierte, exakt lokalisierbare Einzelschallereignisse
  • Sehr hohe Impulstreue fĂŒr einen »trockenen« Sound
  • Direktes Klangbild mit hoher SprachverstĂ€ndlichkeit
  • Perfekt verarbeitet mit feinen Materialien
  • Langes Kabel mit hochwertigem Push-Pull-Stecker
  • Sehr bequem, auch bei langen Sessions
  • Nobles, eigenstĂ€ndiges Design mit traditionellen AnklĂ€ngen
  • Eleganter KopfhörerstĂ€nder im Lieferumfang

CONTRA

  • Relativ hohes Gewicht

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Fazit zum AKG K812 Test

Der AKG K812 setzt sich klar an die Spitze des Unternehmensportfolios und zĂ€hlt auch herstellerĂŒbergreifend zur Elite im Bereich der Premiumkopfhörer. Mit seiner weitgehend neutral verlaufenden Frequenzkurve, den außerordentlich deutlich voneinander getrennten EinzelklĂ€ngen in einem Ensemble und der fabelhaften Impulstreue tönt der Neuling so nĂŒchtern und differenziert wie kaum eine zweite Abhöre. Der Sound ist dabei vergleichsweise direkt, aber doch zur GenĂŒge unaufgeregt, wie es sich fĂŒr einen Studiokopfhörer ziemt.

Bei einem GerĂ€t dieser Preisklasse darf man getrost höchste AnsprĂŒche an VerarbeitungsqualitĂ€t und Tragekomfort stellen. In beiden Kategorien erzielt der 812er Bestnoten – mit einer kleinen EinschrĂ€nkung, die gleich noch erwĂ€hnt wird. Einen willkommenen Bonus stellt der hölzerne KopfhörerstĂ€nder dar. Zusammen mit dem markanten, filigranen Design des Kopfhörers selbst wird diese Combo in jedem Wohnzimmer zum Augenschmaus.

Bei einem Straßenpreis von knapp 1.500 Euro hĂ€tte ich aber schon noch ein weiteres Kabel und/oder ein Paar Ersatzohrpolster im Lieferumfang erwartet. Hier zu knausern, halte ich nicht fĂŒr gerechtfertigt. Außerdem ist das Gewicht in der Klasse der dynamischen Kopfhörer relativ hoch, was dem Tragekomfort einen leichten DĂ€mpfer verpasst.

Summa summarum haben wir es hier mit einem vor allem fĂŒr den Studioeinsatz hervorragenden Kopfhörer zu tun. Allerdings möchte ich auf die Frage »Lohnt sich die Anschaffung?« mit einem sehr vorsichtigen »Unter UmstĂ€nden.« antworten. Dieser Studiokopfhörer richtet sich zweifellos an alle Profis und Liebhaber mit höchsten AnsprĂŒchen. Der Sennheiser HD 800, den ich als annĂ€hernd gleichwertig einschĂ€tze, ist derzeit allerdings deutlich gĂŒnstiger im Einkauf, kommt dafĂŒr aber auch ohne den schicken StĂ€nder daher.

Die Preisfrage bleibt dem geneigten Leser ĂŒberlassen. FĂŒr sich genommen haben wir hier ein exzellentes Produkt vor uns. Daher verbleiben wir im AKG K812 Test auf delamar mit voller Punktzahl.

Inhaltsverzeichnis // AKG K812 Test

  1. Was erwartet dich?
  2. Review
  3. Pro & Contra
  4. Fazit
  5. Wertung

EXZELLENT

AKG K812 am 04.03.2014

Produkt:      AKG K812
Hersteller:    

Preis:  839,00 Euro
UVP:    1.499,00 Euro

Kurzfazit

Offener Kopfhörer der Referenzklasse. Der dynamische Studiokopfhörer erzielt Spitzenwerte in Klang- und VerarbeitungsqualitÀt, auch der Komfort ist sehr gut. Der Preis ist ebenfalls High-End.

FĂŒr wen

Anspruchsvolle Tonprofis & HiFi-Enthusiasten.

Wichtige Merkmale
  • Kopfhörer fĂŒr den Einsatz in Tonstudios
  • Offene, ohrumschließende Bauweise
  • Einseitige KabelfĂŒhrung
  • Gewicht (ohne Kabel): 390 g
  • Lieferumfang
    • Ein glattes Kabel (3 m)
    • KopfhörerstĂ€nder aus Holz
    • Gepolsterte Kiste
Lesermeinungen (7)

zu 'AKG K812 Test: Offener Kopfhörer der Spitzenklasse'

  • Franz – Hermann Schmidt   05. Mrz 2014   10:29 UhrAntworten

    Hallo, und nicht böse sein, aber mal eine Frage diesbezĂŒglich.

    Wen wollt Ihr erreichen , mit dem Vorstellen so eines teuren Kopfhörers ?

    Macht doch mal was fĂŒr den durchschnittlichen Home Recordler
    mit etwas schmalerem Budget.
    Da wĂŒrde glaube ich mehr zuspruch kommen.

    LG Condor

    • Felix Baarß (delamar)   05. Mrz 2014   10:37 UhrAntworten

      Hallo Franz-Hermann,

      gĂŒnstigere Modelle haben wir doch auch zu GenĂŒge im Programm, sowohl im Bereich der News als auch bei den Testberichten. Hier mal die Auflistungen nach einigen der wichtigsten Hersteller sortiert: AKG, beyerdynamic, Sennheiser, Shure, Audio-Technica.

      Gruß,
      Felix

  • Peter C.   05. Mrz 2014   15:21 UhrAntworten

    Auch Hi-End muss unter die Lupe genommen werden.
    Alleine deswegen schon, um einen Eindruck und Vergleich im Semi-Pro Sektor zu haben, in wie weit dort die Kopfhörer nicht auch schon eventuell völlig ausreichend sind und Hi-Ends vielleicht nicht nur ein Sache der Prestigefrage sind.

    Ich benutze den AKG K272 HD und was mich ein wenig an ihm stört, ist das die Stereobreite und Tiefe etwas zu eng bemessen ist und das dadurch direktere Signal auch nicht wirklich ganz das wiedergibt, was tatsĂ€chlich im Gesamtbild passiert. Oftmals sind Drums und Gesang ĂŒber einen Premix mit dem 272 eine deutliche Prise zu laut.

    Am Testbericht des K812 kann ich nun erlesen, bzw. davon ausgehen, das dies auch hier der Fall zu sein scheint und ich davon ausgehen kann, das ich mit dem Hi-End Hörer keinen sinnvollen Zugewinn machen wĂŒrde.

    (Deswegen sind Tests in der Hi-End Klasse auch wichtig und wertvoll, um das VerhÀltnis zwischen Sinn&Zweck einer solchen Investition durch vorhandene Peripherie besser abwÀgen zu können und auch zu einem Urteil zu kommen, dass das eigene Equipment nun nicht schlechter ist, bzw. Hi-End nicht zwangslÀufig besser.)

  • Alex M   22. Apr 2014   19:43 UhrAntworten

    Naja, K272 und K812 zu vergleichen ist wie einen Mercedes Sprinter (Transporter) mit einem Maybach zu vergleichen. Ja, beide sind von Mercedes, haben aber sonst nichts vergleichbares. Ich habe beide Hörer im Studio. Der K272 als komplett geschlossener Hörer ist nicht zum abmischen gemacht und auch nicht geeignet. Er ist geschlossen, wird bei mir daher fĂŒr Aufnahmen verwendet. Er dĂ€mpft gut ab, lĂ€sst keine ungewollten Töne nach außen (in andere Mikros ĂŒbersprechen) klingt fĂŒr ein geschlossenes Teil sehr gut und muted (der K271), wenn man ihn vom Kopf nimmt (wieder eine Sicherheit, wenn er im Aufnahmeraum bei den Mikros hĂ€ngen bleibt). Der K812 ist ein offenes Design. Bringt den Klang weit aus dem Kopf raus und klingt einfach umwerfend detailgetreu, analytisch, ohne zu fĂ€rben. Eben ein Master- und Mixing-Werkzeug im ganz oberen Segment, zum aufnehem aber wegen des Spills nach außen und der DĂ€mmung nach innen ungeeignet. Aber zum Abhören hĂ€lt kaum ein anderer mit zur Zeit. Man kann ihn (im Gegensatz zum 272er) lange tragen ohne ihn zu bemerken.
    Generell ist es ĂŒblich einen "guten" (meist mittelteuren) KH zu kaufen, der dann alles können soll. Ich finde das eine falsche Strategie. Wenn ich 200 EUR ausgeben kann, dann stecke ich persönlich lieber 49-59 in einen gĂŒnstigen geschlossenen Hörer fĂŒr die Aufnahmen (gibt es von allen Herstellern, AKG, Sennheiser, Sony, Pinoeer, und diversen Eigenmarken der großen HĂ€ndler) und lege lieber 140-150 fĂŒr einen halboffenen, oder offenen Hörer zum Mischen drauf. Klar, da reden wir nicht vom K812er, aber K240, ein gĂŒnstiger Beyer DT440, DT 990, oder eine AKG 612er. Da habe ich fĂŒrs gleiche Geld zwei Spezialisten ...

  • Michael Bytner   02. Nov 2014   17:00 UhrAntworten

    Meine Freude ist Grenzenlos!!!
    AKG hat endlich dem Sennheiser HD 800 ein krÀftigen Paroli geboten.
    Das Sennheiser HD 800 ist aus meiner Sicht reine Abzocke-Instrument.
    Die HD 800 Kopfhörer haben schlechtes Verarbeitung, nach wenigen Wochen abgeplatzte Lackstellen usw.
    Und Preisgestaltung bei Zubehör ist gerade zu kriminell, Ersatzkabel 200 Euro!!!
    Habe seit Jahren das AKG K712 und K271 Model und bin kompromisslos zufrieden.
    Weihnachten wird es wohl ein K812 geben :)
    Vielen Dank fĂŒr das Review, Michael.

  • EnttĂ€uschter   21. Mai 2015   23:07 UhrAntworten

    Hab mir den K-812 gekauft und bin vom Klang her enttĂ€uscht, weil mein 150€ AKG-Kopfhörer eigentlich genauso klingt. Im Blindtest könnte man sie kaum unterscheiden. Von besonderes ausgeprĂ€gter RĂ€umlichkeit kann man auch nicht sprechen. Denn diese ist nicht anders als bei den gĂŒnstigen AKG's. Ich habe bisher Popmusik getestet und betreibe den K-812 an einem sehr hochwertigen Techniks Receiver der frĂŒhen 90er, welcher damals 1000DM gekostet hat. Kann es sein, dass ich den besonderen Klang erst durch nen Kopfhörer-VerstĂ€rker bekomme?

  • EnttĂ€uschter   22. Mai 2015   07:13 UhrAntworten

    Nachtrag:
    Ich habe gerade nochmal ĂŒber eine originale Demonstrations-CD ne professionelle, herausragende Tiefenstaffelung angehört und muss leider sagen, dass keinerlei Unterschied zwischen meinem gĂŒnstigen 'AKG 271 Studio' und dem teuren K-812 zu hören ist !! Die feinen Nuancen, die mir im K-812 aufgefallen sind, konnte ich genauso ĂŒber den gĂŒnstigen wahrnehmen. Wer den 'AKG 271 Studio' (ca.150€) hat, kann das ja mal vergleichen. Im Blindtest fallen da keine Unterschiede auf.

Sag uns deine Meinung!

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