AKG C151 Test
Starkes Kleinmembran-Kondensatormikrofon

AKG C151 Test
Im AKG C151 Test ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon für Einsteiger

Marius Schweitzer Von Marius Schweitzer am 01. Juli 2026

AKG C151 Test-Fazit

4.5

DELAMAR
SCORE

Das AKG C151 ist eine klare Kaufempfehlung für alle, die ein günstiges, detailreiches und modern klingendes Kleinmembran-Kondensatormikrofon für Instrumente suchen.

Es ist gut verarbeitet, robust gebaut und mit seiner kompakten, leichten Bauform auch an engen Positionen schnell und präzise ausgerichtet.

Die Stärken dieses Modells liegen bei Aufnahmen von Akustikgitarre, Percussion, HiHat, Overheads und alle anderen Quellen, bei denen schnelle Transienten und klare Höhen gefragt sind.

Das Mikrofon liefert für seinen Preis einen erstaunlich klaren, detailreichen Klang und ist damit ein sehr attraktiver Einstieg.

Wer eher ein warmes, schmeichelndes Mikrofon mit umschaltbaren Richtcharakteristiken sucht, sollte ein anderes Mikrofon nehmen.

zum detaillierten AKG C151 Testfazit

PRO

  • Detailreicher Klang
  • Schnelle Transienten
  • Robuste Verarbeitung
  • Kompaktes Gehäuse
  • Hoher Grenzschalldruckpegel
  • Gutes Ausgangssignal
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Recycelter Mikrofonkörper

CONTRA

  • Einstellmöglichkeiten und Lieferumfang minimalistisch gehalten

Für wen?
Musiker, Produzenten, Moderatoren

Preis: 135,00 Euro
UVP: 135,00 Euro

Was ist es?

Das AKG C151 ist ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik. Es richtet sich an Musiker, Producer und Content Creator, die Instrumente detailreich aufnehmen möchten – etwa Akustikgitarre, Percussion, HiHat, Drum-Overheads, Streicher oder Bläser.

Im Inneren arbeitet eine 16 mm-Elektret-Kondensatorkapsel mit transformerloser FET-Schaltung. Das Mikrofon ist auf eine klare, schnelle und eher transparente Abbildung ausgelegt.

Das Mikrofon verarbeitet Schalldruckpegel bis 143 dB SPL. Der Frequenzbereich reicht von 20 bis 20.000 Hz, das Eigenrauschen liegt bei 21 dB(A). Betrieben wird das AKG C151 über 48V Phantomspeisung.

5 AKG C151 Features

  • Kleinmembran-Kondensatormikrofon
  • 16 mm Elektret-Kondensatormembran
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Maximaler Schalldruckpegel: 143 dB SPL

Zum Lieferumfang gehören das C151 Kondensatormikrofon und die H82 Mikrofonhalterung.


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AKG C151 Test

Verarbeitung

Das AKG C151 macht äußerlich einen schlichten, professionellen Eindruck. Das schwarze Gehäuse wirkt sehr robust und deutlich über dem, was ich in dieser Preisklasse erwarten würde.

Zudem ist das Kleinmembran-Kondensatormikrofon kompakt genug, um auch an engeren Positionen eingesetzt zu werden – etwa an einer HiHat, über dem Drumset oder vor einer Akustikgitarre. Durch die schlanke Bauform lässt sich das Mikrofon im Studio schnell ausrichten, ohne viel Platz am Stativ einzunehmen.

AKG setzt beim C151 auf recycelte Materialien. Laut Hersteller besteht der Mikrofonkörper aus 100 % recyceltem PIR-Metall.

AKG C151 Test
Das Kleinmembran-Mikrofon kommt mit passendem Mikrofonclip.

Auch die Verpackung ist auf geringere Umweltbelastung ausgelegt und vollständig recycelbar. Für mich ein sinnvoller Pluspunkt in einer Produktklasse, in der Nachhaltigkeit selten im Mittelpunkt steht.

Insgesamt ist die Verarbeitung praxisgerecht: leicht, handlich, unaufgeregt und studiofähig.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehört ein passender Mikrofonclip. Der hält das Mikrofon sicher und erfüllt seinen Zweck, bleibt aber funktional schlicht. Eine Spinne oder elastische Halterung ist nicht dabei.

Schade finde ich, dass keine Tasche beiliegt – gerade weil das AKG C151 für einen mobilen Einsatz interessant ist. Aber auch hier müssen wir den kleinen Preis im Hinterkopf behalten.

AKG C151 Test
Der Blick auf den Mikrofonkorb zeigt das feine Schutzgitter vor der 16-mm-Elektret-Kondensatorkapsel.

Technik im AKG C151 Test

Im Inneren des Mikrofons arbeitet eine 16 mm große Elektret-Kondensatorkapsel, die auf die Verwendung von Phantomspeisung ausgelegt ist.

Dieses Modell ist ein Kleinmembraner und nutzt dabei eine feste Nierencharakteristik: Es nimmt den Schall also vor allem von vorne auf und dämpft dabei Signale von hinten stärker ab. Die feste Niere macht die Nutzung des Mikrofons unkompliziert.

Der Frequenzbereich reicht von 20 Hz bis 20 kHz und deckt damit den gesamten hörbaren Bereich ab.

Eigenrauschen

Das Eigenrauschen des AKG C151 liegt bei 21 dB(A). Das ist für die meisten Instrumentenanwendungen unproblematisch, aber nicht besonders niedrig.

AKG C151 Test
Die matte schwarze Oberfläche wirkt robust.

In der Praxis wird das Eigenrauschen bei Aufnahmen von Akustikgitarre, Percussion, HiHat, Overheads oder Gitarrenverstärker kaum oder eher gar nicht ins Gewicht fallen.

Ich verstehe das Mikrofon eher als praktisches Alltagswerkzeug für Einsteiger und preisbewusste Anwender, nicht als extrem rauscharmes Spezialmikrofon für filigrane High-End-Aufnahmen.

Wie viel Pegel kann das AKG C151 vertragen?

Das C151 verarbeitet laut Herstellerangaben einen maximalen Schalldruckpegel von 143 dB SPL. Das ist praxisgerecht gelöst und macht das Mikrofon auch für lautere Quellen wie die Aufnahme von Overheads interessant.

AKG C151 Test
Das Mikrofon hat einen maximalen Schalldruckpegel von 143 dB.

Auch bei kräftig gespielter Akustikgitarre oder sehr naher Mikrofonierung bleibt ausreichend Reserve, was ich im Rahmen meines Tests so bestätigen kann.

Außerdem liefert das Mikrofon ein ordentliches Ausgangssignal und lässt sich an normalen Audio Interfaces und Mischpulten problemlos betreiben.

Kein Pad & Low-Cut

Eine Dämpfung oder ein Low-Cut sind beim AKG C151 nicht mit an Bord. Du kannst den Eingangspegel am Mikrofon selbst also nicht absenken, wenn eine Quelle dann doch noch lauter als die 143 dB sein sollte.

Im Alltag empfinde ich das nicht als Einschränkung, zumal bei dem Preis. Da dieses Mikrofon ohnehin recht pegelfest ist, reicht die Reserve normalerweise aus.

AKG C151 Test
Das Kleinmembran-Mikrofon sitzt in der Halterung und ist bereit für Instrumentenaufnahmen im Homestudio.

Klang im AKG C151 Test

Das AKG C151 klingt klar, direkt und detailbetont. Ich finde das für den geforderten Preis mehr als überzeugend.

Der Grundcharakter erinnert mich mit seiner schnellen Ansprache und den präsenten Höhen an moderne Kleinmembran-Kondensatoren. Anschlag, Artikulation und auch Obertöne werden sauber aufgenommen.

Höhen & Mitten

Die Saitengeräusche meiner Akustikgitarre, Plektrumanschläge und feine Raumanteile sind in meinen Aufnahmen deutlich zu hören.

Überhaupt wirkt das Mikrofon sehr offen und luftig obenrum, was für eine gute Durchsetzung im Mixdown sorgt.

AKG C151 Test
Das Kondensatormikrofon zeigt seine schlanke Bauform für enge Mikrofonierungen.

Eine scharf klingende Westerngitarre (anders als die von mir genutzte) oder eine bissige HiHat wird durch das AKG C151 nicht automatisch weicher.

Die oberen Mitten sind präsent genug, um Akustikgitarren locker mit Kontur zu versorgen. Percussion wirkt griffig und auch die Transienten setzen sich sauber durch – tendenziell nüchtern und direkt.

Bassbereich

Da sich das AKG C151 mit seinem Preis eher an Einsteiger richtet, möchte ich auch kurz ein paar Worte über das Low-End verlieren, um Überraschungen zu vermeiden.

Im Bassbereich wirkt das Mikrofon kontrolliert und sehr schlank, was der kleinen Membran geschuldet ist.

Das passt für die typischen Einsatzbereiche wie Akustikgitarre, Overheads, HiHat, Percussion, Streicher oder Bläser – diese brauchen meist keine massive Tieftonabbildung, sondern Klarheit und Definition.

Wie stark das Fundament ist, kannst Du mithilfe des Nahbesprechungseffekts zusätzlich etwas steuern.

AKG C151 Test
Kompakt und funktional – das AKG C151

Transienten & Off-Axis

Für mich gehört die Abbildung der Transienten zu den Stärken dieses Mikrofons. Die Anschläge kommen schnell und präzise, ohne dass das Signal träge wirkt.

Der Schall von der Seite und von hinten wird merklich gedämpft, aber nicht ganz so gleichmäßig und auf dem Niveau teurer Kleinmembraner. Es lohnt sich jedenfalls, die Ausrichtung auf das Instrument genau zu prüfen.

Klangbeispiele AKG C151 Test

Vielen Dank an meine Kollegen in der Redaktion, die für mich schnell zwei Klangbeispiele für dieses Review vertretungsweise aufgenommen haben.

So klingt eine Westerngitarre mit dem AKG C151

So klingt eine Stimme

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AKG C151 Test-Fazit

Das AKG C151 ist ein starkes Angebot für Einsteiger und preisbewusste Anwender, die ein modern klingendes Kleinmembran-Kondensatormikrofon suchen.

Es kommt mit klarem und detailreichem Klang, bildet Transienten schnell ab und bringt Akustikgitarre, Percussion, HiHat oder Overheads nach vorne.

Die Verarbeitung wirkt robust genug für einen regelmäßigen Einsatz im Studio, Proberaum oder bei mobilen Recordings. Das kompakte und leichte Gehäuse lässt sich zudem schnell positionieren, auch wenn es wenig Platz gibt.

Der größte Pluspunkt bleibt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den aufgerufenen Preis liefert das AKG C151 erstaunlich viel Klangqualität und ist damit ein sehr attraktiver Einstieg in die Welt der Kleinmembran-Kondensatormikrofone.

Es ist sogar günstig genug, um direkt über ein Stereopaar nachzudenken, aber Pad, Low-Cut, umschaltbare Richtcharakteristiken und eine Tasche fehlen.

Von meiner Seite gibt es eine klare Empfehlung für Einsteiger, Homestudios und Projektstudios, die echten Nutzwert suchen – sehr gute Wertung im AKG C151 Test.

Features AKG C151 Review

  • Hersteller:   
  • Kleinmembran-Kondensatormikrofon
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Kapseltyp: 16 mm Elektret-Kondensatormembran
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Empfindlichkeit: 11 mV/Pa / -39 dBV
  • Max. Schalldruckpegel: 143 dB SPL
  • Eigenrauschpegel: 21 dB(A) SPL
  • Signal-Rausch-Abstand: 73 dB
  • Elektrische Impedanz: ≤ 200 Ohm
  • Empfohlene Lastimpedanz: ≥ 1000 Ohm
  • Phantomspeisung: 48 V ± 4 V
  • Stromaufnahme: ≤ 5 mA
  • Anschluss: 3-poliger XLR
  • Transformatorlose FET-Schaltung
  • Gehäuse aus 100 % recycelten PIR-Metallen und -Legierungen
  • Anwendungsbereiche: Projektstudio, Live-Instrument und Broadcasting
  • Geeignet für Schlagzeug/Percussion, Gitarrenverstärker, Bassverstärker, Bläser, Holzblasinstrumente, Klavier, Streichinstrumente und Gesang
  • Durchmesser: 22 mm
  • Länge: 140 mm
  • Gewicht Mikrofon: 147 g
  • Farbe: Schwarz

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