Akai MPC Renaissance Testbericht: Boing Bumm Tschak

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Akai MPC Renaissance Testbericht

Akai MPC Renaissance Testbericht

Was ist es?

Die Akai MPC Renaissance ist mit ihren 16 anschlagsdynamischen, randbeleuchteten Drum Pads vornehmlich zum Erstellen von Beats gedacht. Es lassen sich dank der 16 endlos laufenden Drehregler mit rot leuchtendem LED-Kranz auch beliebige Parameter von virtuellen Instrumenten und Effekten oder die Parameter der Pads bequem bedienen. Zudem stehen eine Transportsektion für die Steuerung deiner DAW-Software und zahlreiche Knöpfe zur Bedienung der mitgelieferten hauseigenen MPC Software zur Verfügung.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Wir waren gespannt wie Bolle – nun ist unser Akai MPC Renaissance Testbericht da

Akai hat diese Geräteklasse einst mit der MPC 60 begründet. Fast 25 Jahre später erscheint eine MPC, die nicht unabhängig von einem Computer arbeitet, sondern im Tandem mit diesem zu nutzen ist, dabei von dessen flexibler Produktionsumgebung und einem großen Bildschirm profitiert. Im Unterschied zur Native Instruments Maschine wird hier kein zusätzliches Audio Interface benötigt – schon mal ein Gerät weniger auf dem Tisch oder auf dem Pult im Club.

Der Straßenpreis in Deutschland liegt aktuell bei 899,- Euro (inkl. MwSt.). Im Laufe des Testberichts wird der Mitbewerber NI Maschine MK2 als Vergleichsobjekt herangezogen.


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Akai MPC Renaissance Testbericht

Anschlüsse

Das Gerät fungiert als Audio Interface (USB 2.0) und bietet neben dem digitalen Ein- und Ausgang via S/PDIF einen Cinch-Eingang mit dahinter liegendem Phono-Vorverstärker plus Erdungsschraube zum Anschluss eines Plattenspielers oder Line-Geräts. Weiterhin gibt es zwei Kombieingänge (XLR/Klinke) für Line-Signale oder Mikrofone, dank zuschaltbarer Phantomspeisung bei Bedarf auch für Kondensatormikros.

Vier Klinkenausgänge (6,3 mm) stehen zur Verfügung – zwei für den Stereomix des Gesamtsignals und zwei für ein frei zuweisbares Quellensignal. Zwei Kopfhörerausgänge (Klinke & Miniklinke) sowie zwei Anschlüsse für Fußschalter sind zu finden. Schließlich gibt es noch einen zweifachen USB-Hub als praktische Erweiterung der USB-Anschlüsse an deinem Audio PC.

Vier MIDI-Ausgänge und zwei MIDI-Eingänge stehen zur Verfügung.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Die Rücksite der Akai MPC Renaissance mit dem Großteil der Anschlüsse

 

MPC Software, Samples & Erweiterungen

Die Software für Windows & Mac OS X bietet bis zu 128 Spuren, 8 Pad-Bänke, eine Sample Library mit mehr als 9 GB Sounds (zuzüglich der vier sehr umfänglichen Erweiterungspakete, siehe unten); enthalten sind sämtliche Sounds der klassischen MPC3000. Die unterstützten Dateiformate umfassen WAV, MP3, AIFF, REX und SND. Samples und Sequenzen aller MPC-Modelle können gelesen werden. VST- und, unter Mac OS X, AU-Plugins lassen sich einbinden. Die Software kann im Stand-alone-Modus oder ihrerseits als Plugin (VST, RTAS, AU) zur Einbindung in DAW-Software betrieben werden.

Mitgeliefert werden außerdem »The Bank« mit 300 Instrumenten auf 7 Gigabyte (Bässe, Leads, Effekte, Keyboards und mehr) sowie drei Erweiterungen mit virtuellen Instrumenten, die jeweils auf einer eigenen DVD-ROM vorliegen – »The Noise« mit 75 Instrumenten (800+ Samples) aus 8-Bit-Klängen, bizarren Circuit-Bending-Sounds und dergleichen, »The 809« mit knackigen analogen Drum Machine Sounds und »The Wub« für elektronische Tanzmusik mit 75 Instrumenten (laut Hersteller massive Bässe, stark modulierte Sounds und dramatische Effekte).

 

MPC Renaissance vs. Maschine MK2 Vergleich

 

Verarbeitung im Akai MPC Renaissance Testbericht

Sofort wird klar, dass es sich bei der Akai MPC Renaissance um alles andere als ein bloßes Spielzeug handelt. Die Seitenteile sind aus einem angenehm gummierten Kunststoff, während die Faceplate, Frontplatte und Rückseite sowie der Unterboden aus Metall bestehen. Alle Einzelteile des Chassis‘ sind sauber gearbeitet und sitzen fest aneinander. Das Design unterstreicht die hochwertige Konstruktion.

Die 16 Potis sind gut bis sehr gut gelungen, abgesehen von der Farbgebung und den LED-Kränzen ringsherum sind es übrigens die gleichen wie beim Akai MPK61. Der Drehwiderstand ist angenehm hoch und die Kappen sitzen fast ohne jeglichen Wackler auf ihren Drehgebern. Der Grip ist zwar nicht überragend, dürfte aber praktisch immer ausreichen.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Die Hardware ist für den professionellen Einsatz gefertigt und überzeugt

Schön, dass die Klinkenausgänge an der Rückseite fest mit dem Gehäuse verschraubt sind; schade jedoch, dass das vorne beim großen Kopfhöreranschluss und den beiden Fußschalterbuchsen nicht der Fall ist, bei eingestöpseltem Stecker ist hier ein kleines Wackeln zu spüren. Was mir wiederum gut gefällt, sind die mit hohem Widerstand gesegneten, fest sitzenden Drehregler für die Mischung und die Lautstärke des Kopfhörersignals.

Sämtliche Knöpfe auf der Oberfläche der Akai MPC Renaissance haben einen klaren, deutlichen Druckpunkt. Die hintergrundbeleuchteten Buttons strahlen auch bei heller Umgebungsbeleuchtung sehr kräftig. Genauso verhält es sich mit den LED-Kränzen der Potis, fein. Das große Browser-Drehrad ermöglicht das Durchscrollen eines Verzeichnisses in Windeseile (eine kleine halbkugelförmige Einkerbung für den besseren Halt des Fingers wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen) , doch auch kleine Schritte sind recht akkurat und dank der weichen Rasterung haptisch angenehm zu bewerkstelligen.

Die Blickwinkelstabilität des winkelbaren LCD-Bildschirms ist zufriedenstellend, der Kontrast der weiß auf blauem Grund erscheinenden Schrift in der Standardeinstellung hoch genug.



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Installation & Einrichtung

Auf der Website von Akai ist kein Treiberdownload zu finden – wahrscheinlich gibt es noch kein Update für die auf CD-ROM mitgelieferte Version, so frisch wie das Gerät ist. Die Installation des Treibers und der Software selbst klappten unter Windows 7 SP1 problemlos.

Beim Starten der Routine zur Installation der Standard-Samples war jedoch ein nicht mehr reagierendes Programmfenster zu beklagen (»Keine Rückmeldung«), während mein DVD-Laufwerk immer noch dröhnte. Nach knapp 10 Minuten wollte mir fast schon der Geduldsfaden reißen, doch siehe da, der Installationsdialog für die Sample Library erschien! Gerade noch die Kurve gekriegt, hm? Bei den Erweiterungspaketen lief dann wieder alles reibungslos, allerdings konnte ich hier nicht bestimmen, in welches Verzeichnis diese installiert werden.

Der ASIO-Treiber der Akai MPC Renaissance zeigt bei der niedrigsten Puffereinstellung (64 Samples) Werte von 2 ms Input- und 9 ms Output-Latenz an. Natürlich möchte ich das nicht einfach so hinnehmen und starte unser Messprogramm RMAA, um einen Loopback-Test durchzuführen. Zu meiner Freude stellte sich heraus, dass diese Werte nicht aus der Luft gegriffen sind – in der Regel sind es 10 bis 15 Millisekunden. Ordentliche Werte, gerade beim perkussivem Musizieren ist die Reaktionsschnelligkeit der Hard- und Software wertvoll. Super: Auch bei dieser niedrigsten Puffereinstellung lassen sich mehr als einfache Projekte erstellen und zahlreiche Effekte nutzen.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Die Latenz ist laut unserer Messsoftware in der Tat sehr ordentlich

Verdrießlich ist der Umstand, dass zwar die Schnellstartanleitung in deutscher Sprache mitgeliefert wird, das PDF-Handbuch jedoch bisher nur auf Englisch erhältlich ist. Auch die, übrigens sehr coolen, Einführungsvideos auf YouTube sind anglophon.

 

Pads

Wie es von Akai zu erwarten war, sind die Pads erste Sahne. Sie setzen einzelne sehr schnell aufeinanderfolgende Anschläge erfreulich akkurat um, so dass Du beispielsweise in wahnwitziger Geschwindigkeit abwechselnd mit zwei Finger darauf herumklöppeln kannst, ohne dass ein einziger Anschlag verschluckt wird (lediglich die farbigen LEDs kommen mit dem Aufleuchten nicht so schnell hinterher). Auch die Reproduzierbarkeit bei der Umsetzung gleichharter Anschläge ist gegeben. Im Wettbewerb der Pads sind MPC Renaissance und Maschine gleichauf.

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Optionen für die Velocity

Vier Transferkurven für die Umsetzung der Anschlaghärte in Velocity-Werte stehen zur Verfügung. Zur Feineinstellung gibt es je 16 Stufen für den Grad der Empfindlichkeit der Pads sowie für den Schwellenwert, unter dem Anschläge ignoriert werden. So konnte ich das Verhalten Pads meinen spielerischen Vorlieben weitestgehend anpassen. Bei der Maschine stehen sieben Velocity-Kurven und eine feiner aufgelöste Sensitivitätsregelung zur Verfügung, doch lässt sich kein Schwellenwert festlegen. Unter dem Strich wieder ein Unentschieden – die Unterschiede sind unerheblich, nach einer Eingewöhnungsphase lässt sich mit den Pads von beiden Geräten sehr gut klopfen.

Nice: Die Randbeleuchtung der Pads gibt über ihren Farbton eine Auskunft darüber, wie stark das Pad gerade gedrückt wird, in sieben Stufen von grün über gelb bis rot. Alternativ kannst Du auch feste Farben vergeben (rot, gelb, grün oder orange). Letzteres dürfte gerade dann nützlich sein, wenn bei einer Live Performance im Dämmerlicht eines Clubs mehrere vorgefertigte Sample-Sets auf die Verwandlung in Beats warten. Bei der Maschine ist das etwas deutlicher sichtbar, da die gesamte Oberfläche des Pads beleuchtet ist – dafür ist das Leuchten in den Bonbonfarben auch gewöhnungsbedürftig.

 

Erste Schritte

Die Sample Library der Akai MPC Renaissance kommt so vielfältig wie nur irgendwie denkbar daher und klingt dabei einfach immer satt, unter anderem durch das gekonnte Layering mehrerer Sounds (so klingen etwa viele Claps richtig lecker). Beim Versuch einer objektiven Beurteilung kann ich keine signifikanten Qualitätsunterschiede zwischen den Libraries von Native Instruments und Akai ausmachen, wohingegen mein Geschmack leicht zu der von Akai tendiert. Sich durch die endlosen Variationen der klassischen Soundtypen (Bass Drums & Kick Drums, Claps, Snares, Toms, Hats und was nicht alles) zu wühlen, verdeutlicht, wie breit die Palette der Sounds ist. Zwischendurch werden immer wieder kurze Stabs eingestreut, auch Schnipsel von Strings und ähnlichen Dingen, die sich auf Pads eben gut machen.

Die mitgelieferten Erweiterungen sind nach ersten Eindrücken eine Wucht – ich werde sie noch erkunden müssen, um ein detaillierteres Urteil abgeben zu können. Es handelt sich um virtuelle Instrumente mit ansprechenden Bedienoberflächen und klar umrissenen Einsatzgebieten, wie oben beschrieben.

Sobald die Samples meiner Wahl geladen waren und ich ein wenig herumgedaddelt hatte, entdeckte ich ein Potential für zukünftige Verbesserungen in der MPC Software: Die Samples können nicht per Drag & Drop von einem Pad auf ein anderes verschoben werden. Auch gibt es über den kleinen Darstellungen der Pads kein Mauskontextmenü mit Cut, Copy und Paste. Das ergonomische Arrangement der Samples ist für eine gute Performance sehr wohl wichtig, also wünsche ich mir für die Zukunft eine schnelle Möglichkeit zum Umordnen der Zuweisungen, vielleicht eine schnellere Möglichkeit zur Auswahl der Pad-Farben.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Die Repräsentationen der Pads & Potis in der MPC Software

Nun steht die erste Aufnahme eines Beats an. Es fällt gleich auf, dass in den Werkseinstellungen die automatische Quantisierung aktiviert ist. Will heißen: Beats werden automatisch am Raster ausgerichtet, standardmäßig an den Sechzehnteln (die Spanne reicht von triolischen 64teln bis hin zu Vierteln).

Eine essentielle Funktion ist am Start (alles andere wäre auch nicht akzeptabel gewesen): Der Erase-Knopf beherbergt eine der gerade zu Beginn wichtigsten Funktionen: Nutze ihn, um beim Overdubbing schnell ein paar bereits gesetzte Noten wieder zu löschen. Gut, dass hier auch mehrere Pads gleichzeitig gedrückt werden können.

Fortgeschrittene Beats

Wie die Maschine bietet auch die Akai MPC Renaissance einen Modus, bei dem die 16 Pads zum Triggern von 16 fest abgestuften Anschlaghärten, Tonhöhen, Tiefpassfilterungen sowie Einschwing- und Ausklangverhalten (Attack & Decay) eines Samples geeignet sind – hier nennt sich das Ganze »16 Level«. Die »Layer« bestimmen, welches von mehreren zugewiesenen Sounds bei unterschiedlich harten Anschlägen desselben Pads gespielt werden sollen – triggere Sample A bei weichen Schlägen und Sample B bei harten. Das wären dann zwei Zonen mit jeweils unterschiedlichen Samples, maximal kannst Du einem Pad sogar deren vier zuweisen.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Die MPC Software ist umfangreich, aber übersichtlich

Natürlich gibt es auch Note Repeat, also die automatische Wiederholung für maschinengewehrartige Klangsalven (1/4 bis 1/64 wählbar, Triolen zuschaltbar); hier kannst Du übrigens den Aftertouch grandios ins Spiel bringen. Acht Pad-Bänke stehen bereit, wer möchte da noch mehr verlangen. Mono- oder Polyphonie sowie das Stummschalten eines noch erklingenden Sounds, wenn ein anderes Pad gedrückt wird (»Mute Groups«) und dergleichen mehr kannst Du regeln.

Das war noch nicht alles, aber es ist ja wenig zielführend, diesen Akai MPC Renaissance Testbericht zu einer Bedienungsanleitung aus meiner Feder verkommen zu lassen. Um es kurz zu machen: Auch Fortgeschrittenen und wahren Magiern an den Pads wird es an nichts fehlen. Auch beim Sequenzieren stehen dir alle Möglichkeiten offen – es gibt keine Begrenzung bei der Anzahl der Bars in einer Sequenz, die Zeitsignatur ist einstellbar (1:4 bis 16:32), mehrere Sequenzen bilden einen Track und mehrere Tracks können zu einem Song zusammengesetzt werden. Es werden also keine Steine in den Weg gelegt, solltest Du tatsächlich ausschweifende Arrangements allein in der MPC Software kreieren wollen.

Bei der fortgeschrittenen Bedienung fiel mir auf, dass der Shift-Button zum Aktivieren der jeweiligen Zweitfunktion eines Knopfes für mein Empfinden ungünstig platziert wurde. Er sollte eigentlich irgendwo an der Peripherie der Bedienoberfläche sitzen, damit ich mir beim Knöpfchendrücken nicht selbst so oft in die Quere komme.

 

Interne Effekte & Plugins

Die Anzahl und der Variationsreichtum der mitgelieferten Effekte sind einfach überragend, deren Qualität möchte ich als sehr gut bezeichnen; hier wird die Maschine deutlich abgehängt. Alle Modulationseffekte (Chorus, Phaser & Flanger), Verzerrer, Kompressoren, Filter & EQs sowie Delays & Reverbs gibt es in mehreren Ausführen.

Die GUI der Effekte ist sehr klassisch gehalten und wird relativ groß dargestellt. Sehr zu loben ist, dass jeder Effekt einen Dry/Wet-Regler besitzt, mit dem Du die Anteile von Ursprungs- und Effektsignal stufenlos mischen kannst. Das ist gerade bei Kompression oder Distortion auf dem Master-Bus Gold wert. Dank der acht Submischungen und ebenso vielen Stereoausgängen stehen genug Busse für ausgefeilte Effektkonstruktionen zur Verfügung.

Akai MPC Renaissance Testbericht

Nur einer der zahlreichen guten Effekte

Wie in einigen anderen Bereichen gibt es aber auch hier Verbesserungspotential. So kann beispielsweise immer nur ein Effekt angezeigt werden. Stets die lange, in einer Spalte vertikal aufklappende Liste der Effekte durchzuscrollen, ist auf Dauer etwas nervig. Auch könnte der Hersteller den Workflow mit einem einfachen Bypass-Knopf für die Effekte optimieren. Den Komfort der meisten großen DAWs in Sachen Effekt-Handling erreicht die MPC Software eben (noch) nicht.

Wie bei der Maschine lassen sich über die Schnittstellen VST oder AU Effekt- bzw. Instrumenten-Plugins von Drittherstellern einbinden. Alle Plugins, die ich testete, wurden geladen und funktionierten einwandfrei und deren Parameter wurden automatisch auf bis zu sechs Ebenen der 16 Potis gelegt. Die Zuweisung lässt sich freilich nach Gusto umbelegen – wie bei fast jedem Aspekt entweder über die graphische Benutzeroberfläche der MPC Software oder über die Bedienelemente und das LCD-Display der Hardware. Splendid.

 

Sonstiges zur Akai MPC Renaissance

Wenn Du dich für die mobile Nutzung außer Haus zwischen der Maschine und der MPC Renaissance entscheiden möchtest, solltest Du mehrere Aspekte abwägen, in denen sich die Geräte unterscheiden – vornehmlich die Audio-Schnittstellen sowie Gewicht und Größe. In Akais neuestem Flaggschiff ist ein umfassendes Audio Interface integriert und es wiegt knapp 4,75 Kilogramm, während die Maschine kein Audio Interface ihr eigen nennt, dafür aber kompakter daherkommt und nur rund 2,15 Kilo auf die Waage bringt.

Witzig: Ich habe die Maschine an den USB-Hub der Renaissance angeschlossen und sowohl die Maschine Software als auch die MPC Software gestartet – es funktioniert! Der ASIO-Treiber arbeitet in einem nicht-exklusiven Modus, so dass der Parallelbetrieb möglich ist. :)

Wahrscheinlich ist es für viele nicht von Belang, aber alle, die noch mit den früheren MPC-Flaggschiffen gearbeitet haben, werden etwas vermissen: Leider gibt es bei den Ausgängen nur zwei Stereopaare, eine separate Verarbeitung einzelner Drum Sounds mit externen Effektgeräten ist also nicht möglich.

Bis auf einen gelegentlich reproduzierbaren Fehler beim Duplizieren von Sequenzernoten, der zum Absturz der für unseren Akai MPC Renaissance Testbericht verwendeten Version 1.1 der MPC Software führte, lief das Programm einigermaßen rund.

 

Übersicht Akai MPC Renaissance Review

PRO

  • Hervorragend verarbeitet
  • Ansprechende Haptik, Handballenauflage
  • Leuchtstarke Buttons & LED-Kränze, gutes kippbares Display
  • Gutes Audio- und MIDI-Interface
  • Emulation des Sounds der Oldschool-MPCs & der SP-1200
  • Umfangreiche, übersichtliche Software
  • Sehr viele gute Effekte
  • Tolle Samples en masse

CONTRA

  • Kein deutsches Handbuch
  • Noch viel Potential in puncto Stabilität und Komfort der Software
  • Keine analogen Einzelausgänge

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Fazit zum Akai MPC Renaissance Test

Vorbildlich zeigt sich die Akai MPC Renaissance in puncto Verarbeitungsqualität. Vom ersten Moment an bis zu dem Punkt, an dem alles inspiziert ist, kann das Urteil nicht anders als »sehr gut« lauten. Der professionelle Anspruch, der sich nicht zuletzt im derzeitigen Straßenpreis von knapp 900 Euro widerspiegelt, wird damit lückenlos unterstrichen. Auch überzeugt die Hardware in der Haptik der Bedienelemente – Pads, Potis und Knöpfe sind praktisch makellos – und mit der feschen Handballenauflage.

So richtig rund wird das Paket durch die hell erstrahlenden LED-Kränze und Hintergrundbeleuchtungen der Knöpfe, die auch in hellen Umgebungen deutlich zu erkennen sind. Das Display ist gut lesbar und lässt sich anwinkeln.

Im Vergleich zur NI Maschine MK2 erwarten den Käufer der Akai MPC Renaissance ein klar ersichtlicher Mehrwert in zwei Episoden: Zum einen ist das Gerät in den meisten Belangen als professioneller zu bewerten. Zum anderen ist die MPCR dank der vielfältigen Ein- und Ausgänge und dem performanten Treiber mit niedriger Latenz als vollwertiges MIDI & Audio Interface nutzbar. Es handelt sich keineswegs um eine einfache Zugabe, das ist ein dicker Pluspunkt.

Die Samples sind ein ganzes Universum für sich; Du wirst nichts vermissen, so viel steht wohl fest. Auch Retro-Freaks werden bedient, schließlich werden alle Sounds der MPC-Historie mitgeliefert. Und die Software legt im Vergleich zu der der Maschine noch einen Zahn zu und überzeugt mit übersichtlicher Gestaltung und einem gut strukturiertem Layout mit Karteireitern aka Tabs. Die Effekte sind gut, zahl- und variantenreich dazu.

Schade, dass es (noch) kein deutsches Handbuch gibt, lediglich die Schnellstartanleitung kannst Du auch ohne Fremdsprachenkenntnisse studieren. Außerdem möchte ich betonen, dass es doch an einigen Ecken und Enden noch Verbesserungspotential gibt, was den Bedienkomfort der Software angeht.

Hardwareseitig ist noch anzumerken, dass es mangels separater Klinkenausgänge nicht möglich ist, einzelne Samples durch externe Effektgeräte zu jagen. Für mich persönlich kein Beinbruch, doch eine klare Einschränkung gegenüber den klassischen MPCs.

Unter dem Strich reicht es im Akai MPC Renaissance Testbericht dicke für ein »sehr gut«, also viereinhalb von fünf Punkten mit Ausblick nach oben – sobald die kleinen Ungereimtheiten und ungeschliffenen Kanten der Vergangenheit angehören, dürfte eine Aufwertung fällig werden.

 

Inhaltsverzeichnis // Akai MPC Renaissance Test

  1. Was erwartet dich?
  2. Review
  3. Pro & Contra
  4. Fazit
  5. Wertung

Mehr zum Thema:
    

SEHR GUT

Akai MPC Renaissance Testbericht am 18.11.2012

Produkt:      Akai MPC Renaissance
Hersteller:    

Preis:  899,00 Euro
UVP:    1079,99 Euro

Kurzfazit

Beatstation für Profis. Erhabene Hardware mit umfangreicher Software und Unmengen feiner Samples zum Beat Making.

Für wen

Musiker in Elektronik, Hip Hop & Co., die das Beat Making professionell angehen wollen.

Wichtige Merkmale
  • Groove Box mit 16 Pads & 16 Potis
  • Kombination aus Hardware & Software
  • USB Audio & MIDI Interface integriert
  • Stand-alone-Software & Plugin
  • 9 GB Samples + drei Erweiterungspakete

 

Lesermeinungen (43)

zu 'Akai MPC Renaissance Testbericht: Boing Bumm Tschak'

  • cK   18. Nov 2012   17:11 UhrAntworten

    sehr guter Bericht!
    Noch eine Frage: kann die Software ebenfalls benutzt werden, wenn die Hardware nicht angeschlossen ist? Ich habe gehört das funktioniere nicht ...

    • Felix Baarß (delamar)   18. Nov 2012   17:48 UhrAntworten

      Hallo cK, das stimmt, die Software kann nur bei angeschlossener Hardware genutzt werden.

      • analogue   02. Apr 2016   10:57 Uhr

        Das ist nicht richtig....die Software funktioniert auch ohne Hardware, sie muss nur 1 x komplett mit angeschlossener Hardware installiert worden sein.

      • Felix Baarß (delamar)   02. Apr 2016   11:22 Uhr

        Danke für den Hinweis. Der Testbericht liegt nun schon sehr lange zurück - ist dieses Feature vielleicht erst im Zuge der zahlreichen Updates seit der Veröffentlichung implementiert worden? Wenn es doch schon von Anfang an möglich war, bitte ich um Nachsicht für meine Falschdarstellung.

    • analogue   02. Apr 2016   13:37 UhrAntworten

      Ja ich denke auch das dass im Zuge der Aktualisierung der Software zustande kam, wir sind ja zw.ztl. bei 1.9.4 ...... Nachsicht gibt es immer :)

  • Wirgefuehl   19. Nov 2012   10:45 UhrAntworten

    Wirklich ein sehr guter, ausführlicher Testbericht - danke dafür!

    Leider macht er die Entscheidung Maschine vs. MPC nicht leichter... :)

  • Schuft   19. Nov 2012   13:54 UhrAntworten

    Den Testbericht kann ich so unterschreiben. Ich sitze nun seit zwei Wochen an der MPC und habe dadurch auch schon eine Crashes und Glitches entdeckt. Die Software ist noch nicht ausgereift, aber nach Forenberichten hat auch die Maschine-Engine einige Updates gebraucht, bis sie so stabil lief wie jetzt.

    64-Bit-Unterstützung fehlt bislang auch, obwohl das von vielen gefordert wird; meiner Meinung nach auch nicht unbedingt nötig, da 32 Bit in der Regel voll ausreichen. Wer jedoch speicherhungrige Plug-Ins benutzen will, kann schon recht schnell an seine Grenzen stoßen.

    Auch die viel-gebashten integrierten Effekte finde ich spitzenmäßig umgesetzt! Sie haben diesen Vintage-Feel und -Sound und sind dabei extrem schonend im Umgang mit dem RAM. Mit reingeschalteten VSTs und AUs gab es jedoch relativ oft mehr oder weniger schwerwiegende Probleme. Von einem Plug-In-Fenster komplett in weiß (obwohl sich über das LCD die Parameter einstellen lassen) über Detuning beim Export ins MP3-Format bis hin zu Komplettabstürzen war alles dabei.

    Schade jedoch, dass auf die Vintage-Modes nicht näher eingegangen wird; diese hätten definitiv eine gewichtigere Erwähnung verdient.

  • Andreas Stenzel   19. Nov 2012   17:00 UhrAntworten

    Ich kann den Test auch so weit bestätigen, jedoch stört mich ein wenig das verzögerte Reagieren der Q-Links zb. im Sample Modus und beim Pitchen der Samples. Das macht das genaue Einstellen mancher Parameter recht knifflig. Wie mein Vorredner schon sagte ist es Schade das der Vintage Mode nicht recht zu Sprache kam, der SP 1200 Modus ist auf jeden Fall eine Ansprache wert. Mich stört aber etwas an der Software ungemein, immer wenn ich lange mit ihr arbeite und die Software schließe, quittiert sie mir das mit einem Absturz. Und das wirklich Jedesmal!! Bitter. Wir sind aber erst bei Version 1.1, wenn Akai dranbleibt und fleißig Update's abliefert könnte das Ding 'BIG' werden! Weil die Verarbeitung der Hardware hat mich echt umgehauen:-)…

  • Patrick   19. Nov 2012   19:29 UhrAntworten

    Hallo zusammen,

    ich habe seit ca. einer Woche die MPC Ren und bin sehr zufrieden damit. Ich bin auch ein Besitzer der Maschine von NI und es gibt bei beiden Geräte softwareseitig Vorteile und Nachteile bzw. teils ist die MPC Software besser, teilweise die Maschine. Aber hardwareseitig muss ich sagen, dass die MPC der Hammer ist. Akai arbeitet bereits an einen Update um die Stabilität mit gewissen Plugins zu verbessern und auch Featurewünsche werden aus dem MPC Forum an Akai herangetragen. Folgende Vorteile hat Maschine :

    Die Maschine Software kann man notfalls auch ohne Controller bedienen, wenn man unterwegs ist und ggf. was bearbeiten möchte.

    2. Es lassen sich in der Maschine Software mehrere Samples gleichzeitig aus dem Browser auf die Pads ziehen.
    3. Die Sample Preview ist bei Maschine nicht zeitlich beschränkt, bei der MPC Software auf zehn Sekunden. Ist aber kein Beinbruch, da man in der Regel die Tracks kennt und sowieso in den Sample Editor zieht.
    3. Die Maschine Hardware weisst einen Midi Modus auf, mit vordefenierten Templates wie Traktor, Battery etc. und es werden die Datenwerte im Display angezeigt. Die MPC Ren kann auch als Midicontroller fungieren, jedoch besitzt diese keinen Controller Editor wie NI. D.h. Ihr müsst, alles über die Software mappen und die Controller, Pads Elemente an der MPC sind fester CC Nr. zugewiesen und können nicht verändert werden. Es werden auch keine Controller Werte an der MPC Hardware angezeigt, bei der Maschine Hardware schon. Ist eigentlich kein Manko, aber sollte erwähnt werden. Ich habe Akai angeschrieben, jedoch ist ein Controller Editor wie ihn NI anbietet, nicht in Planung (vielleicht in Zukunft).

    4. Bei Maschine kann man manulle Slices setzen und Slices löschen, bei Akai im Moment gibt es den Grid, Region und Threshold Modus. Aber da wird Akai auf Grund der Resonance der User sicherlich nachziehen.

    Nun zur MPC Software :

    1. Man hat 128 Tracks und per Track 8x8 Samples...also reichlich Futtermöglichkeiten.
    2. Der Sample Editor ist komfortabel und hat auch ein relativ grosses Bearbeitungsfenster.
    3. Der SeqEdit Mode ist super für Liveperfomances und macht Laune.
    4. Die Effekte klingen durchwegs gut und ich habe keine Vsts.
    5. Der MPC Workflow stellt sich schnell ein und man findet sich schnell zu recht.
    6. Bei mir auf dem Audio Rechner läuft 1.1 stabil.

    Es ist nicht leicht sich zwischen beiden Tools zu entscheiden und man sollte abwägen, welcher Workflow einem
    am besten gefällt. Ich würde auf keinen der Tools verzichten :)

  • Wirgefuehl   20. Nov 2012   09:11 UhrAntworten

    @Patrick: Danke für Deinen Erfahrungsbericht!

    @arones: Es ist ein Testbericht, keine Bedienungsanleitung ;)

  • arones   20. Nov 2012   08:29 UhrAntworten

    was mir nach dem test immer noch nicht klar ist
    1.
    wie verhält es sich mit melodie instrumenten
    sind diese mit in einem pattern drin.
    2.
    kann mann sounds melodisch spielen
    gibt es pro bank nur 16 töne pro samples?

    3. was ist mit dem groove
    swingt die mpc wie eine mpc oder nur wie cubase logic und andere steife software

    4.ist die automation patternbasiert wie in maschine und der emx1
    heist:
    vorherige oder spätere pattern sind nicht betroffen und am anfang wird es resetet
    oder timeline :
    mann muss alles abhängig vom arrangement zurück stellen

  • Patrick   20. Nov 2012   19:51 UhrAntworten

    @arones :

    zu 1 und 2. Die VsT Instrumente kannst Du wie jedes Instrument spielen. Du hast mit Shift Funktion 8 Padbänke und kannst auch mit einem Midi Keyboard die Sounds spielen und wie mit jedem Midisequenzer aufzeichnen.
    3. Die Swingfunktion unterscheidet sich nicht von anderen MPCs.
    4. Die Automation ist patternbasiert, jedoch kannst Du eine Sequenz kopieren und die Automation löschen. Jedoch ist das in der Software recht komfortabel.

    Check einfach Youtube und die MPC University Videos...dort erhält man einen guten Einblick in die Arbeitsweise der Software/MPC Controller

    Beste Grüße

    Patrick

  • hjolkie   23. Nov 2012   07:26 UhrAntworten

    Das Teil lief "rund und flink"? Tja, dann sind die Zitronen woanders. Z.B. in Treppendorf, im schönen Frankenland. Christian Ritter von Thomann empfiehlt den Ren bislang ausdrücklich NICHT, weil er die Software für nicht ausgereift hält, nachzulesen bei MPC Forums. Der Test ist schwach, weil er auf ein wesentliches Merkmal der MPCs überhaupt nicht eingeht – das MIDI-Timing-Verhalten. Die Hardware-MPCs funktionierten bislang optimal als MIDI Beat Clock Master, um zahllose andere Klopfgeister zu syncen. Hier ist kein Wort darüber zu lesen, ob der Ren ähnlich tight und vor allem STABIL MIDI Beat Clock rausgibt. Summa summarum hat der Tester seine Hausaufgaben nicht gemacht. Meine Vermutung ist zudem, dass man mindestens einen High End Quadcore Mac Pro benötigt, da die Software auf einem Mac geschrieben wurde und die Abstürze laut MPC Forums besonders die PC-Community treffen. Mein Vaio i3 wird, obwohl erst 4 Monate alt, den Anforderungen sicher nicht gerecht. Ein weiteres Problem: Der Ren kann – anders als die 4k – bislang nicht in 24bit samplen. Die Entwickler haben das Feature schlicht vergessen --> mpc-forums.com/viewtopic.php?p=1517678#p1517678
    Nochmal zum MIDI-Timing. Bei Gearslutz heißt es: “The Ren’s sequencer is directly ported over from the MPC5000. This is according to peteblues who is one of the MPC software developers.” Ich nenne das bad news. Warum? Nun, dehalb: “Earlier today a guy posted a list of tests rating the MIDI drift and timing errors of various sequencers. The 5000 only rated a 3 out of 5. Oddly the 4000 also with 960PPQ resolution rated at 5. 2500 got a 4, I’d imagine the 1000 would be the same although it wasn’t in this list.” (User Metatron72)
    Metatron72 bezieht sich auf David Lackeys mittlerweile berühmte Tightness-Tests, die man hier
    innerclocksystems.com/New%20ICS%20Litmus.html (scroll down)
    in voller Gänze findet. Der 5K/OS2 schneidet hundsmiserabel ab:

    Pattern Mode/Cycle – Internal Sync
    Maximum variation between any two consecutive Sixteenth Note intervals:
    138 Samples [2.87ms]

    Song Mode – Internal Sync
    Maximum variation between any two consecutive Sixteenth Note intervals:
    138 Samples [2.87ms]

    Pattern Mode/Cycle – External Sample Accurate Midi Clock
    Maximum variation between any two consecutive Sixteenth Note intervals:
    138 Samples [2.87ms]

    Song Mode – External Sample Accurate Midi Clock
    Maximum variation between any two consecutive Sixteenth Note intervals:
    69 Samples [1.44ms]

    Dieselben Resultate sind vermutlich beim Ren zu erwarten, da — wie wir jetzt wissen — beim Code des 5k massiv gewildert wurde. Z.B. stammen auch die Effekte in toto vom 5000er. Ein Tipp zur Güte: Bitte demnächst im Vorfeld von Tests die entsprechenden Foren besuchen, um sich ein volles Bild zu machen.

    • Carlos San Segundo (delamar)   23. Nov 2012   10:06 UhrAntworten

      Danke dir für deinen ausführlichen Kommentar.

      Wir haben in diesem Test neben dem MIDI-Timing wahrscheinlich auch noch 1.000 andere Funktionen nicht weiter erwähnt und uns auf das Wesentliche konzentriert - alles können/wollen wir nicht beachten und niederschreiben, das würde keiner lesen. Für die ganzen User, die sehr tief in der Materie drin sind, gibt es glücklicherweise eben jene Foren zum Austausch (in denen oftmals aber auch nur unbelegte Einzelmeinungen zu lesen sind).

      Vielleicht hilft dir noch die Information, dass auf meinem alten MacBook von 2008 die Software sehr gut lief und das mit einem Core2Duo Prozessor. Insofern sollest Du mit deinem i3 und Windows nicht allzu schnell an die Grenzen stossen. Getestet wurde ansonsten auf dem delamar Audio PC.

      Ebenfalls erwähnt sollte werden, dass mit dem Update auf Version 1.1 eine Menge an Ungereimtheiten ausgebügelt wurde - glücklicherweise. Die Software hat sicherlich trotzdem noch einiges an Luft nach oben, vor allem in Sachen Usability darf sie noch nachlegen. Und nach Aussage des Herstellers wird eifrig weiter daran gearbeitet.

  • hjolkie   24. Nov 2012   10:40 UhrAntworten

    bruahaha, gehts noch ? unbelegte einzelmeinungen?? sorry, aber das ist ja wohl ne frechheit zum quadrat. was, bitte, ist denn die ansicht ihres herrn baarß anderes? fyi: folgende user-statements kamen allesamt gestern und vorgestern bei mpc forums rein. nur mal so.

    [Anm. d. Red.: Hier wurden vier lange Kommentare aus einem englischsprachigen Forum entfernt, in denen sich Nutzer über die MPC Renaissance Software beschweren.]

    der langen rede kurzer sinn: professionelles arbeiten ist mit dem teil z.zt. nicht möglich, daher mache ich (noch) einen großen bogen um den ren. so zu tun, als handele es sich um ein ausgereiftes produkt, ist m.e. fahrlässig.

    • Carlos San Segundo (delamar)   24. Nov 2012   15:01 UhrAntworten

      Der Unterschied zwischen dem, was wir hier schreiben, und den Meinungen aus Foren ist, dass wir hier eigene Erfahrungen beschreiben und uns nicht auf Hörensagen beschränken.

      Wie bereits im Akai MPC Renaissance Testbericht geschrieben, befindet sich die Software noch am Anfang und hat einige Ecken und Kanten. Der Begriff "professionelles Arbeiten" ist etwas weit gegriffen, um darüber eine solche Aussage zu tätigen.

  • arones   26. Nov 2012   15:31 UhrAntworten

    hallo patrick und andre
    leider muss ich nochmal nachfragen
    ich habe jetzt die software demo runtergezogen und festgestellt
    das die automation pattern basiert ist
    5.nur ist mir was übles aufgefallen das ich pro sequenz das vstinstanz laden muss

    das heist :wenn ich in song mit 20 sequenzen und 3 vst instr.ben utze
    sind das 60 instanzen . wie soll das gehen
    bitte um aufklärung

    6.wegen dem swing habe ich gemeint
    nicht eoien normalen swing regeler
    sondern :
    ich weis das jede mpc etwas anders groovt
    im gegensatz zu software cubase logic maschine und so weiter
    ich will wissen ob die mpc ihr eigenes scheppes timing hatt oder das einer alten mpc simuliert
    praktisch ein eingebaute groovetemplate oder so
    also wie bei dem sogenannten mpc groove templates

  • Patrick   26. Nov 2012   20:14 UhrAntworten

    Also ich bin jeden Tag im MPC Forum und muss zugeben, dass teilweise Bugs berechtigt sind oder Vorschläge, aber mich es langsam echt nervt, dass in solchen Foren Leute sind, die nicht mal eine REN haben und übelst das Produkt schlecht machen. Als ich mir die REN geholt habe, ging es mir um den MPC Workflow an sich. Jetzt kommen auf einmal Umfragen in dem Forum nach vollständiger DAW Funktionalität. Akai ist an Updates dran und wie bereits erwähnt ist die Software ein Initialrelease. Auf der Akai Website heisst es auch, dass es weitere Updates mit neuen Funktionen geben wird und ich glaube es auch, denn die REN ist das neue Produkt. Aber kaum ist ein Produkt neu und es kommen die ersten Fehler wird so laut Stimmung gegen die Firmen gemacht. Als Maschine rauskam gab es sicher auch Bugs. Und wenn man bedenkt, dass die Vst Welt ca. 2400 Plugins hat, verschiedene Windows Konfigurationen etc...Ich habe Kollegen die für andere Firmen Betatests machen und ich mache auch für ein Produkt ein Betatest und es ist einfach nicht möglich jeden möglichen Fehler auf die Schliche zu kommen...es sind immer nur ein gewisse Anzahl an Testern da...und wenn jemand meint...weil andere User gesagt....dann kauft Euch ein anderes Produkt. Viele haben vorher auch ihre Tracks ohne REN, ohne Maschine, ohne Ableton gemacht...es bleibt jedem selber überlassen...

  • Andreas Stenzel   26. Nov 2012   21:40 UhrAntworten

    Danke@Patrick!

    Für diese sehr wahre Aussage, ich bin auch Besitzer einer Mpc Ren. Und Ja auch ich habe Abstürze, ich bin ganz ehrlich ich habe auch damit gerechnet und mich darauf eingestellt! Es wird also 2x mehr gespeichert als sonst, ich bin mir sicher es wird mit Update's gefixt. So wie das Teil verarbeitet ist haben es die Jungs von Akai anscheinend sehr ernst gemeint.
    Ich bin kein Akai Fanboy, im Gegenteil ich arbeite seit 6 Jahren mit Produkten von Native Instruments und habe deren Produkte lieben gelernt.
    Aber das was in den Foren losgelassen wird ist einfach unfair, wenn die Jungs mal soviel Energie in Beats stecken würden wie Sie da in Foren lassen…
    Wie oben schon steht, es gibt so viele Rechnerkonfigurationen man kann gar nicht jeden Bug gleich abstellen.
    Bei mir läuft die Software gut und man kann mit arbeiten, wenn alles Bugs abgestellt werden ist das Ding ein Biest!! Basta!!
    So ein wenig Toleranz ist manchmal ganz gut…

  • arones   27. Nov 2012   12:20 UhrAntworten

    hätte nochmal 5 fragen an die jetzigen user

    1.wie ist das swingtiming eher glatt mathematisch wie wie bei cubase logic spark etc,
    oder eben groove wie bei den alten mpcs und mc s und korgs etc.
    2.muss ich pro seqeuenz ein neue intanz eines vstis laden oder geht das auch anders.
    3.kann mann die sequenzen live arrangieren ?
    4.gibt es eien solo mute aurtoamtion im song sequenz .
    5.kann mann den ganzen song auf trackbasis mischen oder muss mann das pro sequenz neu machen

  • arones   29. Nov 2012   10:26 UhrAntworten

    also in der anleitung steht
    ich kann den mpcswing nur in verbundung mit schlechteren audioqualität nutzen
    wenn ich guten sound haben will muus ich dann wieder auf den steifen swing-feeel zurück greifen .
    irgendwo ein bissl dumm .
    ich bin nicht mal sicher ob das microtimmning dieses vintage mode swing überhaupt mpc mässig ist .
    besser ist es irgenwelche mpc groove templates zu haben wie in live oder motu bpm.
    in logic kannst du sehen anhand der daten warum diese so anderst klingen
    der sp1200 groove hatt lediglich eine verzögerte 1 für 2 ms etwa
    die mpc60 und 3000ter sind schon besser dagegen

    die software funtioniert auch nicht mit meinen asiotreibern.echo audiofire 2

  • eric   29. Nov 2012   12:29 UhrAntworten

    kann patrick & stenzel nur zustimmen habe sie auch grade zu hause und bin zufrieden damit. verstehe auch nicht diese uebertriebene hysterie in den mpc foren...
    klar es gibt zwar noch ecken und kanten aber softwaremaessig laesst sich das beheben.
    man muss auch sagen das die integration von vsts in ein host mit einem risiko verbunden ist.

  • Andreas Stenzel   29. Nov 2012   13:24 UhrAntworten

    Habe gestern Version 1.2 den ganzen Abend getestet und siehe da? Vst Einbindung klappt wunderbar, die Plugins laden doppelt so schnell wie vorher. Leider gibt es immer noch keinen Bypass Knopf, und das Plugin "Voxengo Span" verursacht einen Absturz. Leider kann man immer noch nicht mehrere Plugins gleichzeitig öffnen. Bin der Meinung die Kommunikation zwischen Hard- und Software wurde deutlich verbessert. Kein Absturz mehr beim schließen der Mpc Software(war bei mir jedes mal so). Ich sehe es geht voran!(:

  • arones   30. Nov 2012   17:48 UhrAntworten

    auf akai seite wurde vom legendären mpcswing geredet

    das klingt nach emulation von timming der mpc
    weil 50 -75 einteilung hatt jede groovebox
    und jedes mpc modell hatt eigenes timingverhalten
    deshalb welche typische mpc swing ist gemeint
    60ziger oder 3000er ?
    also denke ich mal vintage mode

    im swingmenu (ich habe nur demo software)gibt es kein einteilung von 3000 oder 60er swing
    deshalb meine frsge
    im debugforum antworten nur leute die keine mpc haben und auf sachen sie nicht gefragt wurden

  • robi   01. Dez 2012   02:29 UhrAntworten

    mich würde interessieren: braucht man für dieses gerät einen super guten rechner? oder macht die renaissance keinen ärger, wenn es um das thema latenz geht - weil die getriggerten midi-daten z.b. zuerst in der mpc selber gespeichert werden?
    kann der eigene rechner während der aufnahme selber hie und da ein bisschen verzögert reagieren, weil es nicht groß ins gewicht fallen würde? steht diese neue mpc ebenfalls für felsenfestes timing, selbst wenn man nicht im besitzt eines guten pc's ist?

    klingen die samples in denn vintage modis wirklich so wie sie in den jeweiligen mpc's klingen würden? kann man mit der renaissance auch schöne dilla mäßige beats basteln z.b., die schön dreckig und druckvoll klingen. oder ist die ren. was den klang angeht, nicht ganz mit einer bisherigen mpc vergleichbar?

    liebe grüße

    robi

  • Jochen   05. Dez 2012   01:23 UhrAntworten

    Hey, robi. Internal Sync ist gut, external Sync bleibt offen, da noch nicht klar ist, ob der/die Ren MIDI Beat Clock STABIL rausgibt. Habe dazu auf MPC Forums bislang nichts gefunden. Hier, bei delamar, sah man sich offenbar außerstande, andere Klopfgeister mit der Ren als Master per MIDI Beat Clock zu verbinden, um die Sync-Fähigkeit des Gerätes näher zu eruieren. Schade.

  • Gypsy   19. Dez 2012   20:10 UhrAntworten

    hy ...

    ich wil die mpc renassamce midi mit meinen yamaha mox verbinden und es gibt keinen midi signal raus ... ich kan die sounds auf die mpc pads spielen aber nicht das ich vom key etwas spiele und die mpc sol es midi aufnemen !

    kan mir jemand helfen ;-(

    ps seit 2 tagen dran nonstop

    • Schuft   19. Dez 2012   22:32 UhrAntworten

      Zuallererst solltest du sichergehen, dass du alles richtig verkabelt hast:

      Mox MIDI Ausgang 1 => MPC MIDI Eingang 1

      für den Rückweg:

      MPC MIDI Ausgang 1 => Mox MIDI Eingang 1

      Falls du Mac OSX benutzt, solltest du den Mox und die Renaissance noch im Audio-MIDI-Setup hinzufügen: Utilities-Ordner (im Finder: CMD+SHIFT+U) das Audio-MIDI-Setup starten und ggf. auf Fenster > MIDI-Fenster klicken. Dann die Geräte easy peasy hinzufügen.

      Als letzten Schritt musst du in den Preferences der MPC-Software noch den entsprechenden MIDI-Eingang aktivieren (ggf. alle) und loslegen.

      Wenn es dann immer noch nicht funktioniert, solltest du dein Handbuch vom Mox checken; es kann nämlich sein, dass der Versand von MIDI-Noten u.a. ausgeschaltet ist. Ggf. solltest du im entsprechenden Menü auch noch die "Local Control" abschalten, falls dein Synth keinen Sound ausspucken und als reiner Controller dienen soll.

      Hoffe, es klappt!

  • Andreas   22. Dez 2012   10:18 UhrAntworten

    Hallo,

    kann man mit dem Teil auch selbst von einer externen Quelle sampeln?

    • Schuft   22. Dez 2012   11:50 UhrAntworten

      Jopp. Du hast einen Cinch-Eingang für Phono- und Linepegel (diese rot-weißen Stecker; Phono für alte Schallplattenspieler, Line für alles) sowie zwei Kombibuchsen für XLR-(Mikrofon-)Kabel und Klinkenkabel.

  • Marcel   11. Jan 2013   02:33 UhrAntworten

    Hi! Ich habe ein Problem! Wie kann ich die MPC Software als Plugin in Ableton verwenden? Ich finde einfach das Plugin nicht! Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

    Windows 7 64Bit
    MPC Software v1.2
    Ableton Suite 8

  • Patrick   24. Jan 2013   17:24 UhrAntworten

    Leider zeigen sich viele Probleme nicht auf Anhieb, sondern im Laufe der Zeit:

    1. Die letzten abgespeicherten Projekte lassen sich nicht mehr über LOAD RECENT öffnen, die Software stürzt dann komplett ab. Neuinstallation der Software und des Treibers haben nichts gebracht. Erstaunlicherweise kann ich ältere Projekte immer noch problemlos über LOAD RECENT öffnen, da passiert nichts.

    2. Und nun der ärgerlichste Punkt: Nach vier Wochen fängt der MAIN VOLUME Drehregler an, heftiges Kratzen in den Monitoren zu verursachen, sobald ich ihn bewege. Justiere ich die Lautstärke in den leisen Bereich, leidet zusätzlich die Balance zwischen den Monitoren. Das Problem besteht hauptsächlich auf STEREO OUT L (alles ausprobiert, das Problem ist definitiv die Ren), immer häufiger aber auch auf beiden STEREO OUTS.
    Einzige Möglichkeit, das Problem zu umgehen, besteht darin, DIRECT MON nur einen Punkt über INPUT zu stellen. Dann kann ich mit MAIN VOLUME smooth in den leiseren Bereichen regeln. Sobald ich auch nur einen Punkt weiter Richtung COMP regele, ist das Problem wieder da.
    Ob das wohl ein Hardware Problem ist? Überlege nun, das Gerät auszutauschen...

    3. Viele kleinere Bugs... wenn man z.B. in einer Sequenz recorded, springt die Software trotz LOOP ON manchmal einfach weiter in eine andere Sequenz - wo dann dummerweise das, was dort vorher eingespielt wurde, überschrieben wird.

  • belseboop   25. Jan 2013   19:24 UhrAntworten

    Momentan ist das Routing der Kanele noch ein wenig wild und undurchdacht ?!
    Wenn man zB ein Effekt auf ein Pad als insert packt, ist der Output nicht mehr ueber den Trackmixer sondern ueber Submix ein regekbar ?!
    Rinderwahn?

  • Chris   12. Feb 2013   23:21 UhrAntworten

    Hallo in die Runde! Ich spiele mit dem Gedanken mir eine mpc ren zuzulegen. Nun meine brennende Frage...gibt es bei der mpc-software 1.2 die Möglichkeit, einen fertig arrangierten Track komplett zu Mischen und zu Mastern??? Also quasi ohne den Track bzw. die Spuren nochmals mit Cubase etc. bearbeiten zu müssen? (bei reason geht das ja zum Beispiel auch)

    wäre super, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

    Grüße
    Chris

  • Patrick   13. Feb 2013   01:52 UhrAntworten

    Mischen geht auf jeden Fall, mastern in dem Sinne, dass Du - wie bei Reason - eine fertige Master-Suite drüber legst, nicht. Aber mittels Effekten und EQ etc. kannst Du selbstständig mastern. Frequenzen kannst Du ebenfalls anheben, absenken... davon hab' ich allerdings keine Ahnung, deshalb gehe ich da nicht ran. Hoffe, ich konnte Dir helfen.

  • ARONES   20. Feb 2013   23:34 UhrAntworten

    also ich habe mir die mpc studio geholt
    definitiv :sie groovt nicht!!

    das hat nix mit mpc swing auser den zahlen zu tun
    das ist nur ne softwsre die samplegenau und steif ist und nen controller

    ich bin darauf reingefallen weil die impc auf dem ipAD
    groovt :

    11

  • dj alexandre mello   27. Mrz 2013   01:38 UhrAntworten

    hello! I am Brazilian, I estoua point of buying a mpc, I would buy the mpc5000. but many say that it makes no more, mpc renaissance serveria not why I see on the Internet it does not have internal hd as the mpc5000, I would not be carrying a notebook with mpc-renaissance, can someone tell me if the mpc-renaissance has internal hd as the mpc5000?? thanks

    • Wirgefuehl   27. Mrz 2013   10:55 UhrAntworten

      Hi dj alexandre mello, the MPC Renaissance is like an interface, so you need a PC/Laptop to use it with its software. It has no build-in HDD like the 5000 which is stand-alone...

  • Beley   04. Apr 2013   21:02 UhrAntworten

    Ich hab eine frage wegen der ren. Wenn ich einen beat rausbounce ist er nicht so laut wie bei der ren selbst warum kann mir jemand helfen?. Compr, Limiter ect. Hab ich alles.
    Aber kann nicht verstehen warum der sound was die mpc hergibt deutlich lauter ist.

  • Sascha Becks   20. Jun 2013   14:46 UhrAntworten

    Groove- und Sound-EMULATION,
    das ist REINES Marketing.

    Möchte man den MPC60 Sound und Groove, nimmt man eine MPC60. Punkt.
    Möchte man den MPC3000 Sound und Groove, nimmt man eine MPC3000. Punkt.
    Möchte man den SP1200 Sound und Groove, nimmt man eine SP1200. Punkt.
    Und das hat alles hat nichts mit Esoterik oder sonst etwas zu tun. Das ist Fakt.

    Das hängt unter anderem z.B. von den verwendeten Prozessoren, der Verarbeitungsgeschwindigkeit, von den analogen Ausgangsstufen und deren Filterungen, von der Stromversorgung, von der durch die Maschine diktierten Arbeitsablauf (was den Groove betrifft) und vielem mehr, ab.

    Ich besitze sämtliche Maschinen und nehme teilweise tiefgreifende Modifikationen in Geräten dieser Art vor. Ein für ein bestimmtes Gerät typischer Sound und Groove wird durch viele komplexe Zusammenhänge geformt.
    Ein Beispiel: Ich habe bei einer MPC60 in der Stromversorgung andere (eigentlich viel bessere) Kondensatoren getauscht und in der Ausgangsstufe einen besseren OPAMP eingesetzt. Danach war jegliche Magie sowohl im Sound, als auch im Groove, verschwunden. Und zwar ganz. Ich musste es wieder rückgängig machen, war aber um eine entscheidene Erfahrung reicher. Anders hat es sich bei einer MPC3000 verhalten.
    Sie spielte nach dem Eingriff erheblich (!) besser, als im Original.
    All diese komplexen Zusammenhängen KÖNNEN NICHT "EMULIERT" werden. Punkt.

    Und: DU entscheidest am Ende IMMER, ob es groovt, oder nicht.

  • Magic   11. Jul 2013   18:20 UhrAntworten

    Hallo Leute.

    Kann mir jemand vielleicht erklären wie mann die Effects im Programm Mixer versenden kann? So dass mann nicht jedes einzelne Sample mit Effekts belegen muss! ???

  • Daniel   12. Mrz 2014   13:42 UhrAntworten

    Kann jedem nur empfehlen der an der MPC R. interessiert ist, ladet euch die Software runter installiert sie und spielt ein bisschen mit ihr rum. Danach kann man schnell entscheiden ob es was für einen ist oder nicht. Finde es auch toll, dass ich meine MPC2000XL Projekte problemlos laden kann. An der Qualität des Controllers absolut kein Zweifel, ich denke der Knackpunkt für eine Kaufentscheidung ist die Software.

    Kleines Update V 1.6 gibt es als 64 Bit Version.

    Noch ein paar Worte zum MPC Hype :)
    Bin seit Jahrzehnten MPC User kenn die meisten Geräte sehr genau. Natürlich ist der Groove und Sound (MPC60, 3000) Marketing. Aber die Gebrauchtpreise und Arbeitsweisen mit diesen älteren Maschienchen will ich heut niemand mehr zumuten. Ich finde es schon sehr nervig, dass ich für meine 2000XL die meisten Samples in 16 Bit konvertieren muss, damit ich sie überhaupt abspielen kann. Wer will sich heute noch mit snd Konvertierung und SCSI beschäftigen?
    Zum Thema Groove: Es gibt MIDI Groove Templates, mit den mach ich einen MPC60 Groove mit Cubase. Ok ich weiß, der Sound ist nicht authentisch, aber who cares? Es gibt zahlreiche Bitcrusher Plugins mit denen man ähnliche Ergebnisse erzielen kann.

    In diesem Sinne, viel Spaß an alle beim Rumkloppen auf den Pads ;) Und denkt immer dran, den Sound macht nicht das Gerät sondern ihr selbst!

  • Makadu   01. Mai 2014   14:51 UhrAntworten

    Danke für den Bericht.
    Kann mir jemand sagen wo ich das Pdf-Handbuch downloaden kann? Find irgendwie nix...

Sag uns deine Meinung!

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