Arturia MiniFreak 49
Hybrid-Synth jetzt mit 49 großen Tasten

Arturia MiniFreak 49
Der Arturia MiniFreak 49 kombiniert eine halbgewichtete Tastatur mit einer druckempfindlichen XYZ-Touchmatrix.

Anke HarteVon Anke Harte am 20.10.2026

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Arturia MiniFreak 49 vorgestellt

Arturia erweitert seinen Hybrid-Synthesizer MiniFreak um ein größeres Modell. Der MiniFreak 49 übernimmt die bekannte sechsstimmige Klangarchitektur, bekommt aber ein neues Gehäuse mit 49 normalgroßen Tasten und zusätzlichen Bedienelementen.

Wer den ursprünglichen MiniFreak mit seinen 37 Slim-Keys zum Spielen zu klein fand, erhält hier halbgewichtete Tasten mit Velocity und Mono-Aftertouch.

Dazu kommen eine druckempfindliche XYZ-Touch-Matrix sowie zwei neue Klangfunktionen: Audio-rate Filter FM und Voice Panning. Für Keyboarder und Live-Musiker ist vor allem die größere Tastatur relevant.


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Arturia MiniFreak 49
Der Hybrid-Synthesizer bietet 49 Tasten und zahlreiche Regler zur direkten Klanggestaltung.

Arturia MiniFreak 49: Features

  • 49 normalgroße, halbgewichtete Tasten mit Velocity & Mono-Aftertouch
  • Neue druckempfindliche XYZ-Touch-Matrix für Modulation, Navigation & Performance
  • Neue Klangfunktionen: Audio-rate Filter FM & Voice Panning im Stereofeld
  • 6-stimmige Polyphonie mit zwei digitalen Engines & analogen Filtern pro Stimme
  • 3 FX-Slots mit je 13 Algorithmen
  • 64-Step-Sequenzer mit vier Modulationsspuren
  • MiniFreak V Plugin im Lieferumfang, kompatible Version exklusiv für registrierte Besitzer

Neue Hardware: Tastatur & XYZ-Matrix

Die auffälligste Änderung betrifft die Tastatur. Statt der 37 Slim-Keys des Originals setzt der MiniFreak 49 auf 49 normalgroße, halbgewichtete Tasten mit Velocity und Mono-Aftertouch. Das schafft mehr Platz für Akkorde, Melodielinien und zweihändiges Spiel.

Pitch- und Modulationsrad bestehen aus Aluminium und sitzen für die linke Hand bereit. Das Bedienfeld fällt gegenüber dem kompakten Modell größer aus.

Neu ist die druckempfindliche XYZ-Touch-Matrix. Sie fasst Modulation, Navigation und Performance auf einer Fläche zusammen. Darüber lassen sich Modulationsziele zuweisen, Presets durchblättern sowie Makros, Gate und die Spice-Funktion direkt steuern. Bipolare und Vektor-Layouts erlauben Übergänge zwischen gegensätzlichen Einstellungen, der Druck fügt eine dritte Dimension hinzu.

Arturia MiniFreak 49
Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für Audio, MIDI und USB.

Klangliche Updates: Filter-FM & Voice Panning

Auf Klangebene kommen zwei Funktionen hinzu. Audio-rate Filter FM aus einer der beiden Engines erzeugt laut Arturia zusätzliche Obertöne und Texturen. Eigene Bedienelemente für Type, Wave, Timbre und Shape sowie Auswahl-Shortcuts pro Oszillator sollen den Zugriff direkter machen.

Voice Panning verteilt die einzelnen Stimmen im Stereofeld. Das bringt Breite in Akkorde und Bewegung in Sequenzen.

Hybride Engine & Software-Integration

Die grundlegende Klangerzeugung bleibt gegenüber dem Original erhalten. Zwei digitale Engines liefern zahlreiche Oszillator-Modi mit Algorithmen von Arturia, Mutable Instruments und Noise Engineering. Engine 2 kann Engine 1 bearbeiten, danach formt pro Stimme ein resonanzfähiges Analogfilter den Klang.

Für Bewegung sorgen ein 64-Step-Sequenzer und vier Modulationsspuren, ergänzt um Arpeggiator-Funktionen sowie Spice & Dice. Drei FX-Slots mit je 13 Algorithmen decken Effekte von Chorus und Reverb bis Distortion und Vocoder ab.

Im Lieferumfang liegt das Plugin MiniFreak V dabei. Es bildet Sound und Architektur der Hardware in der DAW ab und erlaubt eine bidirektionale Steuerung. Die passende Version ist für registrierte Besitzer des MiniFreak 49 vorgesehen.

Arturia MiniFreak 49
Die Regler ermöglichen den direkten Zugriff auf Hüllkurven, Tempo und weitere Klangparameter.

Arturia MiniFreak 49: Preis & Verfügbarkeit

Der Arturia MiniFreak 49 ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. Was er kosten wird, ist noch nicht bekannt und wird nachgereicht.

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