Highlights im Studiomonitore Test & Vergleich

Studiomonitore Vergleich: Nur die besten Lautsprecher

Nur die besten im Studiomonitore Vergleich.

Infos zum Studiomonitore Test / Vergleich

In unserem Studiomonitore Test haben wir durchweg aktive Lautsprecher getestet. Dabei handelt es sich um Modelle, die mit mindestens einem eingebauten Verstärker ausgestattet sind. Sie benötigen im Gegensatz zu Modellen aus dem HiFi-Bereich keine externen Endstufen. Aktive Studioboxen können daher direkt an ein Audio Interface oder eine andere Schallquelle angeschlossen werden und können den Klang autark verstärken.

Lies auch: Aktiv vs. Passiv-Lautsprecher

Die hier vorgestellten Modelle sind vorwiegend als aktive Nahfeldmonitore konzipiert. Diese werden in der Regel etwa 1-2 Meter von der Abhörposition entfernt aufgestellt. Die größeren Lautsprecher mit 8″ Tieftöner und mehr sind eher für das Midfield gedacht. Sie benötigen mehr Platz, um ihren Klang richtig zu entfalten.

Gleichzeitig können diese Modelle auch größere Räume mit ihrem Klang fluten, während die kleineren hier meistens zu schwach sind.

Mehr dazu: Nahfeldmonitor oder Midfield?

Lautsprecher-Vergleichstests: Alles auf einen Blick

In den Tabellen findest Du alle wichtigen Merkmale und Spezifikationen, die Du für deine Kaufentscheidung benötigst. Natürlich halten auch wir den Klang für den wichtigsten Faktor beim Kauf von Studioboxen. Dennoch müssen einige Features mit dem übereinstimmen, was Du für deine individuelle Situation benötigst.

Einige Hilfestellungen für deine Entscheidung:

  • Der Durchmesser des Tieftöners gibt (zusammen mit der Gehäusegröße) Aufschluss darüber, wie tief der Nahfeldmonitor spielen kann.
  • Die Verstärkerleistungen für Woofer und Tweeter geben dir Aufschluss darüber, wie laut das Modell ohne Klangeinbußen werden kann.
  • Der Übertragungsbereich gibt Aufschluss über die wiedergegebenen Frequenzen
  • Die Anschlüsse verraten dir, wie einfach Du das Gerät in deinem Homestudio integrieren kannst.
  • Eine Klangregelung kann nützlich dabei sein, die aktiven Studiomonitore optimal an deinen Raum anzupassen.

Wirf unbedingt auch einen Blick in die Zeile für die Besonderheiten – viele Modelle bieten gewisse Extras, die für dich den Ausschlag geben könnten. Diese stehen denn auch im Fokus der Kurzbeschreibungen zu jedem einzelnen Modell, jeweils gleich unter den Tabellen.

Tipp

Wenn die untere Grenze des Übertragungsbereichs bei 70 Hertz oder höher liegt, lohnt sich definitiv ein Blick in unseren Subwoofer-Ratgeber & Vergleich. Diese Studiomonitore können mit dem passenden Subwoofer (oft auch perfekt darauf abgestimmte vom selben Hersteller) um den nötigen Bass für Audioproduktionen aller Art erweitert werden.

Studiomonitore vergleichen

Studiomonitore vergleichen muss unter fairen Bedingungen stattfinden

Wie wir Studiomonitore vergleichen

Um unsere Studiomonitore Tests so objektiv und gut wie möglich zu machen, setzen wir die hier beschriebenen Modelle in den Vergleich zueinander. Beim Hin- und Herschalten zwischen den unterschiedlichen Modellen werden deren Unterschiede überhaupt erst deutlich.

Im direkten Vergleich achten wir vor allem auf den Klang, den wir in unterschiedliche Aspekte untergliedern: die Linearität des Frequenzgangs, die Abbildung der Räumlichkeit mit Tiefenstaffelung, die Lokalisation in der Stereobreite und Phantommitte sowie die Separation einzelner Instrumente. Dazu kommen noch weitere Aspekte wie der Detailreichtum und wie aufgeregt ein Studiomonitor überhaupt klingt.

Das alles fließt in die Gesamtwertung des Klangs einer Aktivbox mit ein. Andere Aspekte wie Verarbeitung und Features gehören zum Studioboxen Test zwar dazu, spielen aber eine untergeordnete Rolle – schließlich ist die Hauptanwendung einer Monitorbox eben Musik wiederzugeben.

Faire Bedingungen beim Studiomonitore Test

Um möglichst alle unerwünschten Nebenwirkungen auszuschließen, müssen faire Bedingungen für die Aktivboxen geschaffen werden. Dazu haben wir die Aktivlautsprecher nebeneinander positioniert wie oben im Bild zu sehen und mit demselben Kabeltyp an denselben Wandler (Crane Song Avocet IIA Test) angeschlossen. Die anderen beiden Lautsprecher stehen übrigens genauso (links/rechts), um beiden denselben Abstand voneinander zu ermöglichen und keine falschen Rückschlüsse auf die wiedergegebene Stereobreite zu ziehen.

Eine solche Positionierung ist natürlich nicht ideal, aber da wir die unterschiedlichen Boxen nicht ineinander materialisieren können, die beste Wahl. Das menschliche Gehör kann sich (laut entsprechender Studien) maximal vier Sekunden den Klang von etwas „merken“. Ein Auf- und Abbau der Probanden beim Studiomonitore Test führt daher zu fehlerhaften Interpretationen, die mehr auf Gefühl denn auf Fakten beruhen.

Beim Hören der Referenz-Songs schalten wir nahtlos von einem Lautsprecherpaar auf das andere und achten dabei auf die Unterschiede. Alle oben beschriebenen Aspekte werden so von uns gegengecheckt und notiert.

Um sicherzugehen, dass nicht die Position der Studioboxen im Raum für den ein oder anderen Fund verantwortlich zeichnet, tauschen wir schließlich die Position der Lautsprecher aus. Dann werden alle Aspekte erneut getestet und verglichen. Gegebenfalls werden an diesem Punkt die Ergebnisse korrigiert.

Dein Favorit ist nicht dabei?

Dem aufmerksamen Beobachter mag es nicht entgangen sein, dass nicht alle Hersteller mit von der Partie sind. Hintergründe dazu gibt es einige. Dazu gehört, dass wir nicht jeden Hersteller kennen, nicht alle Modelle immer vorrätig sind und es durchaus schon vorkommt, dass Hersteller ihre Produkte lieber nicht in einen direkten Vergleich schicken möchten.

Studiomonitore Test

Im Studiomonitore Test vergleichen wir aktive Lautsprecher mit ihren direkten Mitbewerbern

Studiomonitore: Test & Vergleich

Um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, haben wir die getesteten Studiomonitore in unterschiedliche Preiskategorien aufgeteilt. Die Erkenntnisse aus den Vergleichtests sind jeweils für das Segment gültig und beziehen sich immer auf das Preis-Leistungsverhältnis.

Studiomonitore bis 200 Euro

Front - JBL 305p MkII Review
JBL
305P MK2
Tascam VL-S5
Tascam
VL-S5
PreSonus Eris E5 XT Test
Presonus
Eris E5 XT
Leistung (RMS)41 + 41 W40 + 30 W45 + 35 W
Tieftöner (Zoll)5″5,25″5,25″
Hochtöner (Zoll)1″1″1″
Übertragungsbereich49 – 20.000 Hz60 – 22.000 Hz48 – 20.000 Hz
Max. Schalldruck108 dB SPLk.A.102 dB SPL
EingängeXLR / KlinkeXLR / TRSXLR / Klinke / Cinch
KlangregelungLow / High ShelfLow / High Shelf, Mitten
Maße (H x B x T)298 x 185 x 231 mm255 x 176 x 200 mm279 x 203 x 228 mm
Gewicht4.73 kg5,2 kg5 kg
BesonderheitenInput Sensitivity
+4 dBu / -10 dBv
Lautstärkeregler an der RückseiteEinschaltverzögerung Limiter
Überhitzungs-, Transienten- und
Subsonic-Schutzschaltung
Straßenpreis (Stück)119 €125 €149 €
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KRK Rokit RP5 G4 Test
KRK
Rokit RP5 G4
Yamaha HS 5
Yamaha
HS 5
Adam T5V
Adam
T5V
Leistung (RMS)20 + 35 W45 + 25 W50 + 20 W
Tieftöner (Zoll)5″5″5″
Hochtöner (Zoll)1″1″1.9″
Übertragungsbereich43 – 40.000 Hz54 – 30.000 Hz45 – 25.000 Hz
Max. Schalldruck104 db SPLk.A.106 dB SPL
EingängeXLR / KlinkeXLR / KlinkeXLR / Cinch
Klangregelung25 EQ-PresetsBass, HöhenLow / High Shelf
Maße (H x B x T)285 x 190 x 241 mm285 x 170 x 222 mm298 x 179 x 297 mm
Gewicht4,855,3 kg5,7 kg
BesonderheitenDSP, Brickwall Limiter, AppEingangspegel einstellbarAMT-Hochtöner
Straßenpreis (Stück)155 €155 €159 €
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Swissonic ASM5
Swissonic
ASM5
Focal Alpha 50
Focal
Alpha 50
Leistung (RMS)40 + 20 W35 + 20 W
Tieftöner (Zoll)5,25″5″
Hochtöner (Zoll)0,75″1″
Übertragungsbereich55 – 20.000 Hz45 – 22.000 Hz
Max. Schalldruck95 dB SPL103 dB SPL
EingängeXLR / Klinke / CinchXLR / Cinch
KlangregelungLow / High Shelf, Acoustic SpaceLow / High Shelf
Maße (H x B x T)278 x 185 x 200 mm313 x 220 x 258 mm
Gewicht4,6 kg7,3 kg
BesonderheitenStatus-LED, Standby-FunktionInput Sensitivity +4 dBu / -10 dBv /
Standby-Mode: 30 min
Straßenpreis (Stück)159 €225 €
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Studiomonitore Test

JBL 305P MK2

Die JBL 305P MK2 führen derzeit die Verkaufslisten an, nicht zuletzt weil sie tatsächlich auch die günstigsten Studiomonitore sind. Die klangliche Abstimmung dieses Modells ist durch die Badewannenabstimmung eher dem Bereich Consumer als dem Homestudio zuzuordnen. Der Sound ist gefällig und aus den kleinen Studioboxen kommt mehr Bass raus, als ich ihnen zugetraut hätte.

Leider müssen sie den finanziellen Abstand zu den anderen Probanden schließlich im Klang zurückstehen. Der Sweet Spot ist verhältnismäßig klein geraten und die Stereobreite reicht nicht an die besten im Testumfeld heran. Dafür können sie mit einer ausgeprägten Mitte punkten, Stimmen und Snares sitzen recht klar positioniert. Das Grundrauschen ist überdurchschnittlich und auch bei der Separation könnte es etwas definierter sein. Für das Abmischen dürfte sich das „Loch“ im Bereich von 60-90 Hz nachteilig auswirken.

Angesichts des Preises sollte man aber auch die Kirche im Dorf lassen, sie sind im Tonstudio okay und für das Genießen von Musik und Videos sehr gut.

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Tascam VL-S5

Tascam VL-S5

Die kleinen Tascam VL-S5 haben es faustdick hinter den Ohren. Sie kommen zwar nicht allzu tief runter in Sachen Bass, punkten dafür aber sehr stark in den Qualitäten im Studioumfeld. In Sachen Impulstreue und Stereobreite können sie es mit den Besten des Preissegments bis 200 Euro aufnehmen und noch dazu hatten sie das leiseste Grundrauschen von allen. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass sie insgesamt nicht ganz so stark in Sachen maximalem Schalldruckpegel nicht mithalten können.

Dafür punkten sie mit einer Tiefenstaffelung und der Darstellung von Details im sehr guten Bereich und sind damit in guter Gesellschaft mit den besten Studiomonitoren des Segments. Sie klingen insgesamt sehr ausgewogen und mittig, für die Arbeit im Videoschnitt geradezu optimal geeignet. Ohne einen Subwoofer dürfte sich das Producing oder Abmischen von basslastiger Musik allerdings als schwer erweisen.

Für mich eine sehr positive Überraschung im Testfeld.

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PreSonus Eris E5 XT Test

PreSonus Eris E5 XT

Testsieger: Auch wenn dieses Modell beim ersten Hören etwas schwach im Bass klingt, schaffen sie es am Ende klanglich auf den ersten Platz auf dem Podest (den sie sich allerdings teilen müssen). In der Werkseinstellung wurde eine auf den Hörgenuss optimierte Badewanne gewählt, doch nach dem Einstellen mit den rückseitig angebrachten Klangreglern zeigt sich letztlich ein differenzierter Klang für das Preissegment.

In der Impulstreue und der Tiefenstaffelung kommen lediglich die zuvor vorgestellten Modelle von Tascam mit, alle anderen müssen sich in dieser Disziplin geschlagen geben. Dafür könnten die PreSonus Eris E5 XT im Studiomonitor Test gerne noch eine Schippe auf die Stereobreite drauflegen, bei denen das Modell von KRK eine Nasenlänge Vorsprung hat.

Was das Grundrauschen angeht, gehört dieses Modell zu den leiseren im Testfeld. Details und Separation von Instrumenten im Mix sind auf einem sehr guten Level.

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KRK Rokit RP5 G4 Test

KRK Rokit RP5 G4

Testsieger: Ja, wir haben gleich zwei Testsieger küren können. Während der zuvor vorgestellte Studiomonitor in Sachen Klang die Nase etwas weiter vorn hat, punktet das Modell von KRK mit einem ähnlich guten Klang und mehr Möglichkeiten zum Anpassen desselben an den eigenen Raum. Ein integrierter digitaler Prozessor (DSP) hält hierfür 25 Equalizer-Presets bereit sowie weitere Optionen.

Klanglich kommt die KRK Rokit RP5 G4 zwar immer noch leicht basslastig wie ihre Vorgänger und mit einer an HiFi angelehnten leichten Badewanne. Doch nach dem Anpassen an den Raum ergibt sich ein weitgehend neutrales Klangbild, das nur noch eine leichte Überbetonung im Bass prägt. Was die Stereodarstellung und Separation angeht, spielt dieses Modell zwischen sehr gut und bester Abbildung weit oben mit.

Erstaunlich gut ist die Abbildung der tiefen Frequenzen für diese Gehäusegröße, die bis 64 Hz reicht und damit zu den besten im Testfeld gehört.

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Yamaha HS5 Test

Yamaha HS5

Die Yamaha HS5 gehören zu den beliebten Aktivboxen, die häufig bei Produzenten auf dem Schreibtisch zu sehen sind. Im Hörtest können sie mit leiserem Grundrauschen sowie einer sehr guten Stereobreite punkten, die zu den besten im Preissegment gehört. Die Phantommitte bleibt dabei klar mittig lokalisiert. Auch die Abbildung von kleineren Details und die Impulstreue dürfen mit sehr gut eingeschätzt werden.

Etwas schwach kommen sie hingegen in den tiefen Frequenzen, ein Betrieb mit zusätzlichem Subwoofer ist für viele Musikrichtungen empfehlenswert. Im Gegensatz zu den Tascam kommen sie aber immerhin noch bis 77 Hz. Was die Tiefendarstellung in der räumlichen Abbildung angeht, haben die anderen Probanden die Nase vorn, hier dürfte es gerne etwas mehr sein.

Bei der Separation einzelner Musikinstrumente und der Linearität des Frequenzverlaufs bewegen sich die Yamaha HS5 im Mittelfeld.

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Adam Audio T5V Test

Adam Audio T5V

Die Zeit geht auch an exzellenten Studiomonitoren nicht vorbei und so können sich die Verhältnisse im Laufe der Zeit natürlich verändern. Die größte Stärke der Adam Audio T5V ist ihre klar definierte Phantommitte, in der Stimmen und Snare Drums sehr gut zu hören sind. Das abgebildete Stereopanorama befindet sich im oberen Mittelfeld, verliert aber gegenüber den Testsiegern klar an Breite.

Mit einer Wiedergabe von tiefen Frequenzen bis zu 66 Hz gehört dieses Modell zu den besten in seinem Preissegment. Hier wurde die Bassreflexöffnung gut abgestimmt. Auch der Frequenzgang ist mit seiner Linearität im guten Mittelfeld zu finden, genauso wie die Wiedergabe von Details oder die Größe des Sweet Spots.

Bei der Separation und der Impulstreue gibt es jetzt zwei Jahre nach unserem ersten Test dennoch einige Kandidaten, die hier merklich mehr bieten können. Dabei landet dieser Lautsprecher auch in diesen Disziplinen im Mittelfeld.

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Swissonic ASM5 Test

Swissonic ASM5

Erstaunlich gut trotz Größe schlägt sich das Modell der Thomann-Eigenmarke in unserem Test. Zwar kann die kleine Aktivbox nicht ganz so tief herunter wie einige der anderen, doch gerade für die Bearbeitung von Stimmen im Videoumfeld und im Consumer-Bereich bietet sich dieses Modell an. Rückseitig kann der Studiomonitor mit einer dreibandigen Klangregelung punkten, mit der Du Tiefen, Höhen und die Mitten mit Schaltern einstellst.

Ganz ähnlich wie bei den Yamaha HS5 kann der Klang im Bereich um die 4-5 kHz relativ schnell harsch werden, dieses Modell hat eine dezente Überbetonung in den Höhen. Dafür ist die Impulstreue bei der Transientenwiedergabe schön knackig und damit klar über dem Durchschnitt im Preissegment. Auch bei der Stereoabbildung können die Swissonic ASM5 punkten.

Abgerundet wird dieses Angebot durch den Standby-Modus, der in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist.

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Focal Alpha 50 Test

Focal Alpha 50

Die relativ starke Badewannen-Abstimmung der Focal Alpha 50 mit lauten Bässen und lauten Höhen erinnert mehr an eine HiFi-Box denn an einen Lautsprecher für das Tonstudio. Sie liefert einen schönen und gefälligen Klang, was aber auf Kosten der Linearität im Frequenzgang geht. Für das Abmischen und Producing nachteilig ist eine Absenkung zwischen etwa 55-80 Hz, die das Abschätzen der Bassfrequenzen erschwert.

Viele Punkte kann diese Aktivbox in der Darstellung des Stereopanoramas holen, wo sie nur knapp hinter den besten im Preissegment zurückstehen muss. Auch bei den Details und der Separation gehört dieses Modell zum oberen Mittelfeld. Bei der Plastizität in der Tiefendarstellung gehört sie zum Durchschnitt.

Der Sweet Spot ist schön groß bei diesem Lautsprecher und auch in Sachen leisem Grundrauschen kann dieses Modell Punkte holen.

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Studiomonitore bis 500 Euro

Eve Audio SC205
Eve Audio
SC205
Dynaudio LYD 5
Dynaudio
LYD-5
HEDD Type 05
HEDD
Type05
Leistung (RMS)50 + 50 W50 + 50 W50 + 50 W
Tieftöner (Zoll)5″5″5,5″
Hochtöner (Zoll)1″1″2″
Übertragungsbereich53 – 21.000 Hz50 – 22.000 Hz45 – 50.000 Hz
Max. Schalldruck101 dB SPL106 dB SPL103 db SPL
EingängeXLR / CinchXLR / CinchXLR / Cinch
KlangregelungBass, Tiefmitten, HöhenBass, HöhenBass, Höhen
Maße (H x B x T)275 x 175 x 233 mm260 x 170 x 211 mm308 x 180 x 228 mm
Gewicht5 kg5,7 kg7 kg
BesonderheitenAMT-HochtönerPosition Control: Presets für freie oder wandnahe AufstellungAMT-Hochtöner, Erweiterungs-Slot (Digital-Audio)
Straßenpreis (Stück)339 €419 €449 €
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Eve Audio SC-205 Test

Eve Audio SC205

Das hervorstechende Merkmal dieses Modells ist seine smarte Bedienung über das frontseitig angebrachte Drehrad mit Push-Funktionalität. Über dieses lässt sich praktisch alles steuern von der Lautstärke über die beiden Shelving-Filter (Low/High) bis zu den beiden Anpassungen an die Aufstellung auf einem Schreibtisch. Der LED-Kranz um den Regler herum gibt dabei Auskunft über die getätigten Einstellungen, die sich der Lautsprecher natürlich auch merken kann.

Klangtechnisch macht diese Aktivbox ein weicher Sound mit abgerundeten Impulsen und Transienten aus, also recht gefällig, aber mit reichlich Luft nach oben in Sachen Impulstreue. Der Frequenzgang ist nicht so linear wie beispielsweise bei den Nubert X-3000 oder den HEDD Type 05, geht aber dafür bis etwa 79 Hz hinunter. Eine Absenkung im Bereich von 1-3 kHz geht etwas auf den Präsenzbereich der Stimmen, wobei die Phantommitte sehr gut dargestellt wird und bei der Darstellung des Stereopanoramas spielt dieses Modell ganz oben im Preissegment mit.

Die Hihats klingen relativ detailliert und fast harsch, wobei sie bei einigen Songs etwas in der Stereoortung flatterten – letzteres ist aber Jammern auf hohem Niveau. Die Separation einzelner Instrumente ist sehr gut gelungen, wobei die Eve Audio SC-205 bei der Tiefendarstellung nicht an die anderen im Preissegment herankamen.

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Dynaudio LYD-5 Test

Dynaudio LYD 5

Mit 106 dB maximalen Schalldruckpegel gehört dieses Modell zu den lautesten im gesamten Testumfeld. Die aktive Frequenzweiche nutzt einen digitalen Prozessor, um den Tieftöner und Hochtöner bei einer Übergangsfrequenz von 5,2 kHz zu trennen. Die beiden Treiber werden von je einer Class D Endstufe mit 50 Watt angetrieben.

In Sachen Anpassung an den eigenen Raum werden hier vier unterschiedliche Voreinstellung für den Bass angeboten, die mit bis zu ±10 dB sehr viel Spielraum lassen. Dazu kommen mit dem Position Control Presets für freie oder wandnahe Aufstellung, sowie ein unüblciher Tilt-Filter (Dark, Neutral, Bright), der weniger an die Raumgegebenheiten adressiert ist, als vielmehr für Geschmacksanpassung dient.

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HEDD Audio Type-05 Test

HEDD Audio Type 05

Dieses Modell kommt mit dem geringsten Grundrauschen im Umfeld und kann klanglich schon in der Werkseinstellung eine Menge Punkte einheimsen. Sehr schön ist die Basserweiterung bis zu 47 Hz, mit der es sich bequem auch beim Producing von basslastigen Musikstilen arbeiten lässt. Der Frequenzgang gehört zum oberen Mittelfeld und kann mithilfe des hauseigenen Plugins in der DAW-Software sogar verbessert werden, so dass es auf einem Spitzenplatz im Preissegment kommt.

Auch die Abbildung der Stereobreite ist exzellent gelungen, in Kombination mit der exakten Phantommitte erreicht dieser Lautsprecher den besten Platz bis 500 Euro. Der Sweet Spot ist groß genug, reicht aber nicht an die anderer Modelle heran. Dafür gibt es wieder Spitzenbewertung bei der Wiedergabe von Details und in der Separation einzelner Instrumente.

Durch den Air Motion Transformer als Hochtöner werden die Höhen schön entspannt wiedergegeben, im Vergleich zu einigen harschen Mitbewerbern tendiere ich dazu, sie angenehm weich zu betiteln. Der Impulstreue tut das aber keinen Abbruch, hier liegen der HEDD Type 05 bei den besten im Preissegment.

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Studiomonitore bis 700 €

Nubert nuPro X-3000
Nubert
nuPro X-3000
Neumann KH 120 A
Neumann
KH 120 A
KS Digital C5-Reference
KS Digital
C5-Reference
Leistung (RMS)2×220 W50 + 50 W175 + 80 W
Tieftöner (Zoll)15 cm5,25″6″
Hochtöner (Zoll)25 mm1″1″
Übertragungsbereich38 – 22.000 Hz52 – 21.000Hz48 – 22.000 Hz
Max. Schalldruckk.A.112.2 dB SPL115 dB SPL
EingängeAES/XLR, Cinch, 2x S/PDIF, 2x Toslink,
USB, USB-Spannungsbuchse, Sub-Out,
Link, Bluetooth-Empfänger mit
AptX-HD- & AAC-Support (Bluetooth 5.0)
XLRXLR
KlangregelungHighpass, Bass, Mid-High, 5-Band-EQ, LoudnessHighpass, Tiefen, Mitten, HöhenBass, Höhen
Maße (H x B x T)300 x 185 x 230mm277 x 182 x 220 mm200 x 245 x 220 mm
Gewicht6,6 kg6,2 kg8 kg
BesonderheitenDrahtlose Zuspielung via Bluetooth
(AptX-HD & AAC-Support),
Koppelung beider Boxen via
Funk, via App fernsteuerbar
Umfangreiche MontageoptionenKoaxiale Bauweise,
optionale Fernbedienung
Straßenpreis (Stück)585 €599 €689 €
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Nubert X-4000 Test

Nubert nuPro X-3000

Die Nubert nuPro X-3000 können ihre Herkunft aus dem HiFi-Bereich in ihrer Werkseinstellung nicht verstecken. Sie kommen mit einer flachen Badewanne mit einer Anhebung im Bass und in den Höhen, und einem tiefen Schub im Bass um die 36 Hz. Letzterer wird durch die tief abgestimmte Bassreflex-Öffnung verursacht. In unserem Feld im Studiomonitore Test konnten die Modelle von Nubert mit der besten Flexibilität in der Anpassung an den Raum aufwarten – und das mit Abstand. Daraus resultierten dann schließlich auch der sehr flache Frequenzgang.

Dieses Modell eignet sich vor allem für den Betrieb mit einem Subwoofer, da es (nach dem Highpass auf dem zu tiefen Bass) bei 92 Hz deutlich leiser wurde. Die Abbildung des Stereopanoramas ist sehr gut gelungen, gerade die Stereoortung einzelner Spuren war sehr exakt und ganz ohne Flattern, wobei es die Darstellung der Phantommitte „nur“ den zweiten Platz schaffte.

Bei der Separation und Tiefendarstellung erreicht diese Aktivbox sehr gute Ergebnisse und auch bei der Impulstreue bestätigte sich dieser Eindruck. Allerdings ist die Abstimmung und Wiedergabe der Transienten weicher als bei den beiden Mitbewerbern im Preissegment.

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Neumann KH 120 A Testbericht

Neumann KH 120 A

Erstaunlich linear und tief hinunter tönen diese kleinen Studiomonitore, die bis zu 50 Hz mit einer Differenz von nur ±3 dB wiedergeben. Das Stereopanorama war (zusammen mit den C5) das beste im gesamten Studiomonitore Test, dabei sitzt die Phantommitte bestens mittig lokalisiert. Und auch bei der Separation einzelner Instrumente liefert dieses Modell ein exzellentes Ergebnis.

Insgesamt klingen die Neumann KH 120 A sehr neutral und analytisch transparent. Im direkten Vergleich sind sie zudem 1 dB leiser als die beiden anderen Probanden im Grundrauschen.

Das Abmischen auf diesen gelingt einwandfrei und die Wiedergabe von Details sowie die Tiefenstaffelung sind sehr gut gelungen. Bei der Impulstreue holen sie eine Menge Punkte, müssen sich aber um eine Nasenlänge gegenüber den KSdigital C5-Reference geschlagen geben.

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KS Digital C5-Reference Test

KSdigital C5-Reference

Die größte Stärke dieses Modells ist die Separation einzelner Spuren, wo sie im Testfeld das beste Ergebnis im Preissegment erzielen konnten. Auch die Wiedergabe des Stereopanoramas war auf dem besten Niveau, wobei die Phantommitte sehr definiert und fest geortet werden kann.

In der Tiefenstaffelung können sie noch ein Quäntchen auf die Performance der Neumann KH 120 A drauflegen, in den Details liegen sie gleichauf. Bei der Impulstreue macht diesem Lautsprecher keiner etwas vor, hier liegen sie doch merklich vor den anderen Probanden.

Der Frequenzgang ist weitestgehend linear, er verbessert sich merklich beim Nutzen der mitgelieferten Ständer, kann aber nicht ganz mit den anderen beiden mithalten. Im Bassbereich kommen sie nicht so tief herunter, obwohl das für das Abmischen nur wenig auffällt. Dennoch können sie von einem zusätzlichen Subwoofer klar profitieren.

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Studiomonitore Test High End

Im Bereich der High End Studiomonitore wird die Luft dünner – die Unterschiede hier sind nicht mehr so offensichtlich wie in den unteren Preissegmenten. In diesem Bereich spielt der persönliche Geschmack eine größere Rolle und die Klangqualität des Raum – also ob dort Maßnahmen zum Raumakustik verbessern durchgeführt wurden.

Neumann KH 310 A
Neumann
KH 310 A
HEDD Type 20
HEDD
Type 20
Leistung (RMS)150 + 70 + 70 W3×300 W
Tieftöner (Zoll)8,25″7″
Hochtöner (Zoll)1″2″
Übertragungsbereich34 – 21.000 Hz32 – 50.000 Hz
Max. Schalldruck120,2 dB SPLk.A.
EingängeXLR / CinchXLR / RCA
KlangregelungHighpass, Tiefen, Mitten, HöhenBass, Höhen
Maße (H x B x T)292 x 383 x 253 mm280 x x 358 x 338 mm
Gewicht13 kg15 kg
BesonderheitenBefestigungsmöglichkeit: 2 x M8 seitlichAMT-Hochtöner, eigenständiger Mitteltöner,
Erweiterungs-Slot (Digital-Audio)
Straßenpreis (Stück)1.745 €1.777 €
Zum Portrait
KS Digital A200
KS Digital
A200
Audio Optimum MS6E
Audio Optimum
MS6E
Leistung (RMS)2×250 + 150 W2×360 W
Tieftöner (Zoll)8″7″
Hochtöner (Zoll)1″1,18″
Übertragungsbereich32 Hz – 22.000 Hz35 Hz ~
Max. Schalldruck116 dB SPLk.A.
EingängeXLRXLR / Klinke / Cinch
Klangregelunganalog/digital XLRBass/Höhen
Maße (H x B x T)300 x 420 x 310 mm350 x 230 x 300 mm
Gewicht18 kg18 kg
BesonderheitenDSP, digitaler EQ ansteuerbar via optionaler FernbedienungPhasenparalleles 2-Wege-System, Endstufen ausgelagert
Straßenpreis (Stück)1.999 €4.999 € (Paar)
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Neumann KH 310 A

Neumann KH 310 A

Dieser 3-Wege Lautsprecher ist gerade für das mittenbetonte Arbeiten geeignet, er ist wie die anderen drei Probanden ebenfalls für das Nah- und Mittelfeld, also kleine und große Tonstudios geeignet. Es handelt sich um ein voll-aktives System mit drei Class AB-Vestärkern mit 210 W, 90 W und 90 W.

Mit bis zu 116 dB maximalen Schalldruck gehört er zu den lautesten im Umfeld. Das zweifarbige, beleuchtete Logo gibt den Betriebsstatus und sowie die Arbeit des Limiters bzw. der Schutzschaltung an. Eingangsseitig steht lediglich ein symmetrischer analoger XLR-Eingang zur Verfügung, das im Gegensatz zu beispielsweise den KSdigital A200, die zusätzlich digitale Schnittstellen im selben Preissegment bieten.

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HEDD Type 20

HEDD Type 20

Der HEDD Type 20 ist als Full-Range Studiomonitor für das Nah- und Mittelfeld gedacht. Betrieben werden die Treiber je mit einem Class-D Verstärker mit 300W. Es handelt sich dabei um selbtentwickelte 7″ und 4″ Tief- und Mitteltöner sowie dem Air Motion Transformer, der für sanfte und präzise Höhen sorgt.

Bei den großen 3-Wege-Studiomonitoren spielen die HEDD Type 20 ganz vorne mit. Sie klingen sehr ausgewogen und können eine Menge Fundament akkurat liefern. Der ohnehin schon gute Sound aus diesem Lautsprecher kann mit dem gratis erhältlichen Plugin für die DAW-Software noch verbessert werden. Nach der Phasenkorrektur via Software werden Impulstreue sowie die räumliche Differenzierung noch einmal verbessert.

Die schöne Transparenz wird mit einem extrem niedrigen Grundrauschen gepaart, der Steckplatz für Erweiterungskarten bietet digitale Eingänge für via AES3 oder Dante, muss aber zusätzlich erworbern werden. Zudem zeigt er sich sehr kompakt in seinen Abmessungen, ist gut verarbeitet und in puncto Inputs, Filter etc. vernünftig für die professionelle Arbeit bestückt.

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KS Digital A200 Testbericht

Wer für das Midfield einen hochwertigen Studiomonitor sucht, sollte unseren KS Digital A200 Testbericht auf delamar studieren – lies alles zu Klang und zur Ausstattung …

KSdigital A200

Die KSdigital A200 sind die impulstreuesten 3-Wege-Lautsprecher in unseren Tests gewesen. Das Einstellen von Kompressoren und das Abmischen von Musik geht mit diesem Modell sehr einfach und effizient vonstatten, da sie über den gesamten Frequenzverlauf hinweg transparent und ehrlich wiedergeben. Für den geforderten Preis kommen sie zudem mit integrierten digitalen Eingängen – als einzige in unserem Testumfeld.

Der integrierte DSP sorgt nicht nur für eine Entzerrung der Lautsprecher und einer digitalen Optimierung des Impulsverhaltens. Mit der optional erhältlichen Fernsteuerung steht zudem ein 5-Band-Equalizer zur Verfügung, mit dem die Anpassungen an den eigenen Raum noch weiter verbessert werden können.

Neben den knackigen Transienten können diese Aktivboxen mit einem neutraler Frequenzgang und einem tiefreichenden Bass punkten. Der transparente Klang, die überzeugende Räumlichkeit und die Ausstattung machen dieses Modell zu einem überaus attraktiven Angebot.

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Audio Optimum MS8E

Audio Optimum MS6E

Am oberen Ende des Preissegments finden sich die MS6E des deutschen Herstellers, der Wert auf Perfektion im Klang und der Technologie legt. Dieses aktive System kommt mit ausgelagerten Endstufen im 19″ Format. Es handelt sich hier um ein phasenparalleles 2-Wege-System mit Bassreflexöffnung und einer Ausgangsleistung von 200 Wsin pro Kanal mithilfe eines PWM-Leistungsverstärkers.

Obwohl der Tieftöner mit 7″ verhältnismäßig klein erscheinen mag, kommt eine Menge ehrlicher Bass aus den MS6E – tendenziell sogar etwas mehr als bei den anderen Probanden und damit auch für basslastige Musik empfehlenswert. Klanglich arbeiten sie sehr entspannt und dabei erstklassig akkurat in Neutralität und Transparenz.

Im Testfeld konnten sie mit der besten Tiefenstaffelung und einem sehr breit gefächertem Stereobild bei klar definierter Phantommitte punkten. Auch die Separation der Instrumente spielt auf einem Top-Level.

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