Palmer ORBIT 11
Fullrange-Sound von 28 Hz bis 28.000 Hz ohne Subwoofer

Palmer ORBIT 11
Palmer ORBIT 11: 3 Wege-Koaxial-System mit DSP und 1.000 Watt Peak-Leistung

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 10. Februar 2026

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Koaxiales Design – der Palmer ORBIT 11 im Detail

Im Zentrum des Monitors steht ein koaxial aufgebautes System mit einem 6,5 Zoll-Mitteltöner und integriertem 1 Zoll-Hochtöner. Beide Treiber sitzen auf einer gemeinsamen akustischen Achse. Diese Konstruktion soll laut Hersteller eine homogene Abstrahlung und hohe Ortungsschärfe ermöglichen.

Zwei seitlich platzierte 8-Zoll-Tieftöner ergänzen das System. Sie sind gegenläufig angeordnet und arbeiten impulskompensiert. Durch diese Anordnung sollen Gehäuseschwingungen minimiert werden.

Der Frequenzbereich erstreckt sich von 28 Hz bis 28.000 Hz bei -3 dB. Damit deckt der Monitor das gesamte hörbare Spektrum ab. Ein zusätzlicher Subwoofer ist für viele Anwendungen nicht zwingend erforderlich.


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Das Abstrahlverhalten folgt einem Kardioid-Prinzip oberhalb von 250 Hz. Die rückwärtige Abstrahlung mittlerer und hoher Frequenzen wird dadurch reduziert. Der nominale Abstrahlwinkel beträgt 120° × 120°.

Palmer ORBIT 11: Features

  • Koaxiales 3-Wege-System mit 6,5-Zoll-Mitteltöner und 1-Zoll-Hochtöner
  • Zwei impulskompensierte 8-Zoll-Tieftöner in gegenläufiger Anordnung
  • Frequenzbereich: 28 Hz – 28.000 Hz (-3 dB)
  • 96 kHz / 24-Bit DSP mit linearphasigen FIR-Filtern
  • Class-D-Verstärker mit 1.000 W Peak / 400 W RMS
  • Maximaler Schalldruckpegel: 116 dB SPL
  • Parametrischer 3-Band-EQ und 80-Hz-Hochpassfilter
  • Analoge XLR- und digitale AES3-Anschlüsse
  • Aluminiumdruckguss-Gehäuse mit entkoppelten Standfüßen
  • Bedienfeld auf der Gehäuseoberseite
Palmer ORBIT 11
Die Vorder- und Rückseite des Studiomonitors

Signalverarbeitung und Verstärker

Die interne Signalverarbeitung übernimmt ein DSP mit 96 kHz Abtastrate und 24 Bit Auflösung. Die linearphasigen FIR-Filter arbeiten mit einer Latenz von nur 4 Millisekunden. Dies soll ein präzises Impulsverhalten gewährleisten.

Die integrierte Class-D-Endstufe liefert bis zu 1.000 Watt Spitzenleistung bei 400 Watt RMS Dauerleistung. Der maximale Schalldruckpegel liegt bei 116 dB SPL. Auch größere Regieräume lassen sich damit beschallen.

Bedienung und Anpassungsmöglichkeiten

Das Bedienfeld befindet sich auf der Gehäuseoberseite und ermöglicht direkten Zugriff auf alle Einstellungen. Der Griff hinter den Monitor entfällt dadurch. Ein strukturiertes Menü führt durch Eingangsauswahl, EQ-Einstellungen und Raumkompensation.

Der parametrische 3-Band-EQ erlaubt Anpassungen an die Raumakustik. Zusätzlich steht ein 80-Hz-Hochpassfilter zur Verfügung. Presets für verschiedene Aufstellungsvarianten – Tisch, Ständer oder Wandmontage – sind ebenfalls integriert.

Eine LED an der Vorderseite zeigt den Betriebszustand an. Orange signalisiert den Normalbetrieb, Rot weist auf eine aktive Limitierung hin.

Palmer ORBIT 11
Es gibt den Palmer ORBIT 11 auch in weiß.

Anschlüsse beim Palmer ORBIT 11

Auf der analogen Seite steht ein XLR-Eingang zur Verfügung. Digital lässt sich das Signal über einen AES3-Eingang zuführen. Ein AES3-Thru-Ausgang ermöglicht das Durchschleifen zum zweiten Monitor.

Die Routing-Optionen umfassen Links-, Rechts- und Daisy-Chain-Konfigurationen. So lassen sich verschiedene Stereo-Setups realisieren.

Gehäuse und Aufstellung

Das Gehäuse besteht aus Aluminiumdruckguss und soll Resonanzen minimieren. Die Standfüße sind mechanisch entkoppelt. Die Abmessungen betragen 217 × 293 × 292 mm bei einem Gewicht von 13,9 kg.

Der Monitor eignet sich für verschiedene Aufstellungsarten. Neben der Tisch- und Ständerpositionierung ist auch eine Wandmontage möglich. Mehrere Montagepunkte und abnehmbare Füße bieten entsprechende Flexibilität.

Das Modell ist in schwarzer und weißer Gehäuseausführung erhältlich.

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Mehr Informationen

Zielgruppe und Einsatzbereiche

Palmer richtet den Monitor an Toningenieure, Produzenten und Musiker in professionellen Tonstudios und Projektstudios. Auch ambitionierte Homerecording-Anwender gehören zur Zielgruppe. Der Einsatz erfolgt typischerweise als Nahfeld- oder Midfield-Monitor in Produktionsumgebungen.

Die Fullrange-Wiedergabe ohne zwingend erforderlichen Subwoofer macht das Modell für Mixing- und Mastering-Aufgaben interessant. Die Anpassungsoptionen ermöglichen den Einsatz in akustisch unterschiedlichen Räumen.

Lies auch: Kauftipps für Studiomonitore

Palmer ORBIT 11: Preis & Verfügbarkeit

Der Studiomonitor ist ab Februar 2026 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 799 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Weitere Informationen zum Palmer ORBIT 11 sind auf der Hersteller-Webseite verfügbar.

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