Kaufberatung: Studiomonitore, Lautsprecher & Monitorboxen

Was Du vor dem Kauf wissen musst: Kauftipps für Studiomonitore

Was Du vor dem Kauf wissen musst: Kauftipps für Studiomonitore

Warum gute Lautsprecher notwendig sind

Viele Musiker geben gerne eine Menge Geld für ihr Instrument aus. Selbst für die passende Musiksoftware oder das Audio Interface steht ein entsprechendes Budget zur Verfügung. Beim Studiomonitor-Kauf wird hingegen gerne mal geknausert oder auf einen Kopfhörer zurückgegriffen.

In gewisser Weise ist das verständlich, denn ein Lautsprecher ist für viele nicht gerade so sexy wie ein neuer Synth oder eine Gitarre. Aber es gibt gute Gründe, gerade für gute Lautsprecher und Monitorboxen ein entsprechend großes Budget zu investieren.

Abhörmonitore sind die Schnittstelle der Musik zum menschlichen Gehör. Was die Lautsprecher wiedergeben, entscheidet letztendlich darüber, was mit der Aufnahme oder dem Mixdown passieren wird. Klingt es zu dumpf, werden die Höhen angehoben. Ist zu viel Bass vorhanden, wird dieser mit dem Equalizer abgesenkt. Doch was, wenn die Boxen lügen?

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Studiomonitore News & aktuelle Tests

Budget für Studiomonitore

Jeder kennt sein Budget, sein finanzielles Limit. Und in vielen Fällen lässt sich nicht daran rütteln. Du musst einfach das beste Modell in deinem eigenen Preisrahmen finden. Da geht kein Weg daran vorbei.

Lautsprecher besitzen einen ganz eigenen Klang und Charakter

Wer allerdings noch etwas mehr Zeit hat oder gerade das Budget für mehr als nur ein Tool für das Homestudio verwaltet, darf gerne einen großen (wenn nicht den größten) Teil des Budgets für die Lautsprecher reservieren.

Sollten dir deine Abhörmonitore etwas vorgaukeln, das so nicht im Original klingt, wirst Du falsche Entscheidungen treffen. Diese fallen dann auf, wenn die Musik auf einer anderen Abhöre gespielt wird. Vielleicht dröhnt dann im Auto der Bass übermäßig oder das in den Kopfhörern so präsente Vocal ist auf dem Küchenradio kaum wahrzunehmen.

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Preissegmente

Die Übergänge zwischen den einzelnen Segmenten sind fließend und sollen nur eine grobe Orientierung für dich geben. Einige Lautsprecher können klanglich bereits im nächsthöheren Preissegment mitspielen, besitzen dafür weniger Features oder stammen von einer unbekannteren Marke.

Bis 200 Euro

Studiomonitore unter 200 Euro im Paar richten sich an Einsteiger. Viele Produzenten stoßen relativ schnell an die Grenzen dieser Modelle. Da viele Musikkonsumenten Lautsprecher aus demselben Preissegment besitzen, können diese später noch als zweite Abhöre genutzt werden.

200-500 Euro / 500-800 Euro

Im Preisbereich bis 500 Euro tummeln sich die meisten Angebote und hier finden auch etwas versiertere Musiker eine brauchbare Abhöre. Klanglich wird es in der nächsten Stufe bis 800 Euro noch etwas feiner in Sachen Tiefenstaffelung, Impulstreue und Basswiedergabe. Die meisten Musiker werden in diesem Segment zuschlagen und für viele Jahre mit ihrer Wahl glücklich sein.

800-1.200 Euro

Soll es noch etwas professioneller werden, geht es in den nächsten Preisbereich bis 1.200 Euro. In diesem können bereits recht anspruchsvolle Musiker zufriedengestellt werden. Hier gelingen schon richtig amtliche Mixdowns – es handelt sich um Lautsprecher, die einen ein Leben lang begleiten können.

1.200 Euro und mehr

In diesem Segment schauen sich die (Semi-)Profis und sehr anspruchsvollen Leser um. Im richtigen Raum eingesetzt können diese Modelle den Ansprüchen kommerzieller Tonstudios genügen.

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Wichtigster Kauftipp: Studiomonitore selbst anhören

Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber es führt kein Weg daran vorbei. Jeder Studiomonitor und Lautsprecher hat einen eigenen Klang und Charakter – eine Färbung, die deinem persönlichen Geschmack gefallen kann oder nicht. Deswegen solltest Du dir nach Möglichkeit einen eigenen ersten Eindruck im Laden deiner Wahl verschaffen.

Aus unseren Studiomonitor-Tests wirst Du herauslesen, wie gut ein Modell im Vergleich zu anderen derselben Preisklasse abschneidet. Du kannst in diesen auch herausfiltern, in welchen Klang-Disziplinen der getestete Lautsprecher besonders gut oder schlecht abschneidet. Diese Eindrücke solltest Du mit deinen eigenen abgleichen und sicherstellen, dass das für dein Musikgenre passt.

Lesetipp » Referenz-Tracks für den Vergleich

Richtig Referenzhören

Damit Du im Laden einschätzen kannst, wie gut ein Lautsprecher ist, solltest Du nur Musik auf diesem wiedergeben lassen, die Du richtig gut kennst. Am besten eignen sich Musikstücke, die dich über viele Jahre hinweg begleitet haben und die Du folglich auf vielen unterschiedlichen Musikanlagen abgehört hast. Nur wenn Du ein Musikstück in- und auswendig kennst, wirst Du die teils feinen Unterschiede zwischen verschiedenen Abhörmonitoren überhaupt erst wahrnehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die oben angeführten Referenz-Tracks zu nutzen. Diese sind von uns und befreundeten Toningenieuren nach unterschiedlichen Kriterien ausgesucht werden. In einigen findet sich ein sehr tighter Bass, andere haben ein toll gefächertes Stereopanorama und wiederum andere überzeugen mit einer überragenden Tiefenstaffelung.

Lesetipp » Lautsprecher aufstellen

Richtige Aufstellung im Showroom

In vielen Showrooms bei Musikalienhändlern finden sich zahlreiche Modelle neben-, über- und untereinander aufgebaut. Teilweise werden diese sogar in einem (zu) kleinen Raum rundum gestellt, so dass sie sich gegenseitig anschauen.

Dabei hat die Positionierung der Lautsprecher in einem Raum einen erheblichen Einfluss auf deren Klang. Anders gesprochen: Die Position und Aufstellung im Raum kann sich mehr auf die Klangunterschiede zweier Modelle auswirken als deren Technik bzw. Bauweise.

Wenn Du also im Musikladen deiner Wahl zwei Modelle vergleichen möchtest, musst Du den Verkäufer veranlassen, diese (direkt) nebeneinander zu stellen. Nur dann kannst Du den Einfluss des Raumes auf den Lautsprecherklang so gleichförmig wie möglich gestalten und damit böse Überraschungen zuhause vermeiden.

Und leider musst Du den Verkäufer noch weiter triezen: Du wirst keine klanglichen Unterschiede und Nuancen wahrnehmen können, wenn einige Meter weiter ein voll aufgerissener Gitarrenverstärker gerade ausprobiert wird.

Studiomonitore zuhause anhören

Die beste Methode sich einen echten Eindruck von Studiomonitoren zu verschaffen: Du lässt dir die zwei interessantesten Modelle nach Hause schicken oder mitgeben. So kannst Du die beiden Modelle dort vergleichen, wo sie später eingesetzt werden – unter realistischen Umgebungsbedingungen.

Sollten die Lautsprecher überdimensioniert sein, hörst Du sofort, wenn sie deine Raummoden zu stark aktivieren und zum Dröhnen führen. Sind sie zu klein dimensioniert, merkst Du, wenn sie nicht laut genug spielen.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Deine gewohnte Abhörposition kennst Du am besten. Du weißt, wie Musik hier klingt – in Kombination mit deinen Referenzsongs kannst Du dir hier (in aller Ruhe und ungestört) einen tiefergehenden Eindruck verschaffen.

Natürlich werden die wenigsten Verkäufer vor Freude springen, wenn Du sie darum bittest, dir die Modelle mit nach Hause zu geben. Andererseits ist das ein Service, mit dem sich die Musikalienhändler hervortun können. Sollte tatsächlich niemand dazu bereit sein, dir zwei Paare mit nach Hause zu geben, kannst Du noch immer zwei Modelle in einem der zahlreichen Online-Shops kaufen und eines der Pakete später wieder zurückschicken.

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Anforderungen beim Studiomonitore kaufen

Wann sind Studiomonitore gut?

Beginnen wir mit allgemeinen Kauftipps. Studiomonitore müssen nicht gut im Sinne von gefällig klingen – wie etwa HiFi-Lautsprecher. Abhörmonitore sollen möglichst ehrlich sein und neutral klingen. Anhebungen bestimmter Frequenzbereich sind unerwünscht – es geht darum, den Sound so akkurat wie möglich wiederzugeben. Genauso wenig sind Absenkungen bestimmter Frequenzbereiche gewünscht.

Aktiv vs. passiv

Wer noch nicht allzu viel Erfahrung im Tonstudioumfeld hat, sollte sich zunächst auf aktive Studiomonitore einlassen. Diese kommen mit einem integrierten Verstärker und sind zudem einfacher aufzubauen.

Passend zu deiner Musik

Wer klassische Musik oder Jazz produziert, hat andere Ansprüche als Musiker aus den Stilen Hiphop oder Dubstep. Du musst dir also die Frage stellen, ob Du eine Menge Bass benötigst. Falls ja, solltest Du dich bei Modellen mit 6,5″- oder 8″-Woofer umschauen. Produzierst Du Musik, die später im Club gespielt wird, könnte ein Subwoofer für dich vonnöten sein.

Geht es stattdessen um eine saubere Wiedergabe von Videomaterial, hauptsächlich um Sprache, so reichen Modelle mit 4″- oder 5″-Woofer.

Noch eine Daumenregel: Je weniger Optimierungen an der Raumakustik vorgenommen wurden, desto mehr Probleme mit den Bässen von großen und lauten Speakern.

Leistung & Schalldruck

Als generelle Daumenregel gilt: Je größer der Raum, desto größer die Lautsprecher und desto mehr Leistung wird benötigt. Wer sich aktive Studiomonitore kauft, erhält in der Regel gut auf die Woofer abgestimmte Endstufen, die genügend Leistung mitbringen.

Als gute Abhörlautstärke wird von Experten 85 dB empfohlen. Beim Kauf von Studiomonitoren musst Du nur darauf achten, dass der maximale Schalldruckpegel (SPL) deutlich darüber liegt. So kannst Du davon ausgehen, dass die 85 dB Abhörlautstärke ohne nennenswerte Verzerrungen wiedergegeben werden.

Wie nah wirst Du an deinen Lautsprechern sitzen?

Bei Studiomonitoren unterscheiden wir zwischen Nahfeldabhörmonitoren und denen für das sogenannte Mittelfeld. Sitzt Du zwischen ein und zwei Metern entfernt von den Lautsprechern, benötigst Du Modelle für das Nahfeld. Diese sind darauf optimiert ein fokussiertes Klangerlebnis auf kurze Distanz zu schaffen.

Welche Anschlüsse brauchst Du?

Welche Anschlüsse an deinen Studiomonitoren vorhanden sein müssen, wird von deiner restlichen Hardware bestimmt. Im Bereich eines Homestudios meistens vom Audio Interface oder Mischpult.

Im etwas professionellerem Umfeld sind symmetrische XLR-Anschlüsse gängig. Viele Audio Interfaces bieten aufgrund kompakter Abmessungen allerdings nur symmetrische Klinkenausgänge. Du kannst problemlos entsprechende Kabel kaufen, die von symmetrisch von Klinke auf XLR gehen (oder vice versa).

Einige Studiomonitore bieten zudem auch unsymmetrische Cinch- oder Klinkeneingänge an. Diese werden gewöhnlicher Weise dazu genutzt, Komponenten aus dem Consumer-Markt anzuschließen.

Sollte dein Audio Interface oder Mischpult nur unsymmetrische Ausgänge besitzen, kannst Du diese dennoch an symmetrische Eingänge deiner Abhörmonitore anschließen. Zwar kannst Du dann nicht die Vorteile einer symmetrischen Verbindung nutzen, doch Nachteile entstehen dir keine.

Lesetipp » Symmetrisch vs. unsymmetrisch

Brauchst Du eine Klangregelung?

Aktive Studiomonitore kommen häufig mit einer Klangregelung, um den Klang der Lautsprecher an deren Aufstellung im Raum anpassen und optimieren zu können.

Wenn Du die Abhörmonitore aus Platzgründen beispielsweise direkt an eine Wand oder in die Ecke stellen musst, sollten sie eine Klangregelung für den Bass mitbringen. Stehen die Lautsprecher auf deinem Schreibtisch, so empfiehlt sich eine Absenkung im Bereich um 160 Hz. Gut also, wenn die ausgesuchten Modelle eine solche Klangregelung mitbringen.

Die Klangregelung ist nicht dazu gedacht, einer Ermüdung der Ohren bei ausgedehnten Sessions entgegenzuwirken. Hier sollten die Lautsprecher in einer neutralen Stellung bereits gutmütig geartet sein.

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Anforderungen an den Klang der Studiomonitore

Hier noch einige Anregungen zum Klang in unserem Ratgeber mit Kauftipps. Studiomonitore sollten in den folgenden Bereichen deinen Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Um die Unterschiede zu hören, sollten beide in Frage kommenden Modelle nebeneinander aufgestellt und gleichzeitig angeschlossen werden.

Mit einem Monitor Controller kannst Du dann dieselbe Schallquelle zwischen beiden Lautsprecherpaaren umschalten. Dies sollte möglichst nahtlos geschehen – das menschliche Gehirn kann sich einen Klang nur vier Sekunden behalten.

Frequenzgang

Ein ausgewogener und neutraler Frequenzgang ist notwendig, um die abgespielte Musik gut beurteilen zu können. Es geht bei einem Studiomonitor nicht darum, die Musik schön klingen zu lassen. Vielmehr muss alles im Detail gut hörbar sein – auch und gerade die Mitten (was bei HiFi-Lautsprechern so gut wie nie der Fall ist).

Alle Entscheidungen beim Musikmachen fällst Du auf Basis dessen, was Du hörst: Wo das Mikrofon aufgestellt wird, wo der EQ eingesetzt wird, wie laut eine Spur im Mixdown sein muss und so weiter.

Viele Modelle für den Tonstudiogebrauch sind bereits so konzipiert, dass sie einen möglichst neutralen Frequenzgang mitbringen. Dabei muss allerdings auch gesagt werden, dass das Gelingen dieser Ausgewogenheit auch vom vorhandenen Budget abhängt. Und natürlich ist kein Lautsprecher perfekt und gänzlich neutral.

Stereopanorama

Zu einer guten räumlichen Darstellung der Musik gehören das Stereopanorama und die Tiefenstaffelung. Du solltest darauf achten, wie breit die virtuelle Bühne aufgespannt wird und wie gut Du einzelne Instrumente in der Positionierung von links nach rechts orten kannst. Auch leichte seitliche Positionierungen sollten immer gut hörbar sein.

Gute Modelle spannen übrigens ein breiteres Klangbild auf als ihre Aufstellung. Das bedeutet, dass ein ganz nach links gepanntes Instrument durchaus so klingen kann, als wäre es links neben der linken Box.

Tiefenstaffelung

Bei der Tiefenstaffelung geht es darum, die Tiefe der virtuellen Bühne gut abzubilden. Lässt sich das Schlagzeug tatsächlich hinter dem Sänger und den anderen Instrumentalisten wahrnehmen? Wie tief ist die Bühne im Vergleich mit anderen Angeboten?

Impulstreue

Je schneller ein Lautsprecher auf das eingehende elektrische Signal (Musik) reagiert, desto knackiger und detailreicher klingt das Ergebnis. Und hier geht es nicht allein (aber auch) darum, dass die Kick mit Punch erklingt.

Transienten in allen Frequenzlagen sollten gut wahrnehmbar sein. Im Studio benötigst Du die Impulstreue nicht zuletzt dafür, deine Kompressoren richtig einzustellen.

Redaktionsempfehlung: Studiomonitore Guide»

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Tipps zum Lautsprecher-Vergleichshören

  • Vergleiche nur zwei Modelle gleichzeitig (A/B/A/B statt A/B/C/D).
  • Höre dir auf beiden immer dieselbe Stelle nacheinander an (Beispiel: Anfang Chorus – erst A, dann B). Am besten loopst Du die entsprechende Stelle und schaltest bei jedem Durchgang jeweils zum anderen Modell.
  • Bring deine eigenen Referenzsongs mit, die Du in- und auswendig kennst (und zwar in der besten dir zur Verfügung stehenden Version).
  • Achtung, Falle: Lauter klingt besser – beide Lautsprecher müssen gleich laut eingepegelt werden, damit Du nicht einfach immer den lauteren als besser klingend empfindest (Stichwort: Gehörrichtige Lautstärke nach der Norm ISO 226:2003).
  • Wenn Du passive Abhörmonitore vergleichst, müssen beide über denselben Verstärker bzw. dasselbe Verstärkermodell laufen.
  • Wenn Du über einen längeren Zeitraum vergleichst, ermüden deine Ohren und die Konzentration lässt nach. Dann sind die nuancierten Unterschiede nicht mehr wahrzunehmen. Regelmäßige Pausen (vor der Tür) helfen.
  • Beim Studiomonitor-Vergleich solltest Du sowohl bei leisem als auch bei lautem Pegel abhören. Ein guter Lautsprecher klingt bei jeder Lautstärke konsistent.
  • Nahfeldmonitore müssen in 1-2 Metern Abstand angehört werden. Abhörmonitore für das Mittelfeld sollten in 2-3 Metern Abstand evaluiert werden.
  • Ein Vergleich braucht Zeit – nimm dir entsprechend Zeit, auch wenn Du dem Verkäufer im Musikladen damit auf die Nerven gehen solltest. Es ist dein Geld und sein Job.

Nowsonic Switcher – Für schnelles Vergleichshören

Dieser passive Monitor Controller ist die ideale Lösung im niedrigen Preissegment, um sofort zwischen zwei Studiomonitor-Paaren umzuschalten. Das Lautsprecher-Vergleichshören wird über einen einzigen Knopf geregelt – schalte sofort von A nach B um, anstatt über zwei separate Knöpfe A aus- und B anschalten zu müssen.

Nowsonic Switcher zum Lautsprecher-Vergleichshören

Ansonsten findet sich natürlich noch das essentielle Bedienelement eines Monitor-Controllers – ein großer, sanft laufender Lautstärkeregler. Allerdings wartet das gute Stück hier mit einer Besonderheit auf: Drücke auf den Drehregler, um die Ausgänge stummzuschalten. Praktisch und intuitiv.

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TL;DR – Kauftipps für Studiomonitore

Wenn Du keine Zeit hast, dir unseren gesamten Kaufratgeber durchzulesen, dann möchte ich dir an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung für Schnellentschlossene geben – diese hilft dir, wenn Du deine Studiomonitore kaufen gehst.

1. Studiomonitore müssen zu deinem Raum passen

  • Für die meisten Leser bieten sich Nahfeldabhörmonitore an
  • Wenn Du einen kleinen Raum nutzt, reichen 5″- oder 6″-Woofer
  • Je größer dein Raum, desto größer der Lautsprecher

2. Studiomonitore müssen zu deinem Budget passen

  • Gute Lautsprecher können dich ein Leben lang begleiten – plane das Budget entsprechend
  • Innerhalb deines Budgets und der gewählten Größe kannst Du alle verfügbaren Studiomonitore Tests lesen
  • Wähle die beiden interessantesten Modelle für dich aus

3. Studiomonitore im Laden anhören

  • Lass dir die beiden Lautsprecherpaare im selben Raum direkt nebeneinander aufbauen
  • Nimm dir ausreichend Zeit und höre deine Referenzsongs ab
  • Für einen echten Vergleich hörst Du dieselben Stellen im Wechsel A/B/A/B ab
  • Achte auf Frequenzgang, Impulstreue, Tiefenstaffelung und Stereopanorama

4. Studiomonitore kaufen & ab dafür

  • Die Lautsprecher sind nur ein Werkzeug
  • Auch wenn das gewählte Modell nicht perfekt ist – einfach anschließen und Musik machen

Was sind deine Kauftipps für Studiomonitore?

Schick uns eine Email und verrate uns, worauf Du besonders geachtet hast, als Du deine Lautsprecher gekauft hast. Welche Tipps hast Du für uns?

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Carlos San Segundo Von