Kauftipps für Studiomonitore, Lautsprecher & Boxen

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kauftipps studiomonitore

Was Du vor dem Kauf wissen musst: Kauftipps für Studiomonitore

Warum gute Lautsprecher notwendig sind

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Viele Musiker geben gerne eine Menge Geld für ihr Instrument aus. Selbst für die passende Musiksoftware oder das Audio Interface steht ein entsprechendes Budget zur Verfügung. Beim Studiomonitor-Kauf wird hingegen gerne mal geknausert oder auf einen Kopfhörer zurückgegriffen.

In gewisser Weise ist das verständlich, denn ein Lautsprecher ist für viele nicht gerade so sexy wie ein neuer Synth oder eine Gitarre. Aber es gibt gute Gründe, gerade für gute Lautsprecher und Monitorboxen ein entsprechend großes Budget zu investieren.

Abhörmonitore sind die Schnittstelle der Musik zum menschlichen Gehör. Was die Lautsprecher wiedergeben, entscheidet letztendlich darüber, was mit der Aufnahme oder dem Mixdown passieren wird. Klingt es zu dumpf, werden die Höhen angehoben. Ist zu viel Bass vorhanden, wird dieser mit dem Equalizer abgesenkt. Doch was, wenn die Boxen lügen?

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Budget für Studiomonitore

Jeder kennt sein Budget, sein finanzielles Limit. Und in vielen Fällen lässt sich nicht daran rütteln. Du musst einfach das beste Modell in deinem eigenen Preisrahmen finden. Da geht kein Weg daran vorbei.

Wer allerdings noch etwas mehr Zeit hat oder gerade das Budget für mehr als nur ein Tool für das Homestudio verwaltet, darf gerne einen großen (wenn nicht den größten) Teil des Budgets für die Lautsprecher reservieren.

Sollten dir deine Abhörmonitore etwas vorgaukeln, das so nicht im Original klingt, wirst Du falsche Entscheidungen treffen. Diese fallen dann auf, wenn die Musik auf einer anderen Abhöre gespielt wird. Vielleicht dröhnt dann im Auto der Bass übermäßig oder das in den Kopfhörern so präsente Vocal ist auf dem Küchenradio kaum wahrzunehmen.

Lautsprecher besitzen einen ganz eigenen Klang und Charakter

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Preissegmente

Die Übergänge zwischen den einzelnen Segmenten sind fließend und sollen nur eine grobe Orientierung für dich geben. Einige Lautsprecher können klanglich bereits im nächsthöheren Preissegment mitspielen, besitzen dafür weniger Features oder stammen von einer unbekannteren Marke.

Bis 200 Euro

Studiomonitore unter 200 Euro im Paar richten sich an Einsteiger. Viele Produzenten stoßen relativ schnell an die Grenzen dieser Modelle. Da viele Musikkonsumenten Lautsprecher aus demselben Preissegment besitzen, können diese später noch als zweite Abhöre genutzt werden.

200-500 Euro / 500-800 Euro

Im Preisbereich bis 500 Euro tummeln sich die meisten Angebote und hier finden auch etwas versiertere Musiker eine brauchbare Abhöre. Klanglich wird es in der nächsten Stufe bis 800 Euro noch etwas feiner in Sachen Tiefenstaffelung, Impulstreue und Basswiedergabe. Die meisten Musiker werden in diesem Segment zuschlagen und für viele Jahre mit ihrer Wahl glücklich sein.

800-1.200 Euro

Soll es noch etwas professioneller werden, geht es in den nächsten Preisbereich bis 1.200 Euro. In diesem können bereits recht anspruchsvolle Musiker zufriedengestellt werden. Hier gelingen schon richtig amtliche Mixdowns – es handelt sich um Lautsprecher, die einen ein Leben lang begleiten können.

1.200 Euro und mehr

In diesem Segment schauen sich die (Semi-)Profis und sehr anspruchsvollen Leser um. Im richtigen Raum eingesetzt können diese Modelle den Ansprüchen kommerzieller Tonstudios genügen.

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Wichtigster Kauftipp: Studiomonitore selbst anhören

Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber es führt kein Weg daran vorbei. Jeder Studiomonitor und Lautsprecher hat einen eigenen Klang und Charakter – eine Färbung, die deinem persönlichen Geschmack gefallen kann oder nicht. Deswegen solltest Du dir nach Möglichkeit einen eigenen ersten Eindruck im Laden deiner Wahl verschaffen.

Aus unseren Studiomonitor-Tests wirst Du herauslesen, wie gut ein Modell im Vergleich zu anderen derselben Preisklasse abschneidet. Du kannst in diesen auch herausfiltern, in welchen Klang-Disziplinen der getestete Lautsprecher besonders gut oder schlecht abschneidet. Diese Eindrücke solltest Du mit deinen eigenen abgleichen und sicherstellen, dass das für dein Musikgenre passt.

Lesetipp » Referenz-Tracks für den Vergleich

Richtig Referenzhören

Damit Du im Laden einschätzen kannst, wie gut ein Lautsprecher ist, solltest Du nur Musik auf diesem wiedergeben lassen, die Du richtig gut kennst. Am besten eignen sich Musikstücke, die dich über viele Jahre hinweg begleitet haben und die Du folglich auf vielen unterschiedlichen Musikanlagen abgehört hast. Nur wenn Du ein Musikstück in- und auswendig kennst, wirst Du die teils feinen Unterschiede zwischen verschiedenen Abhörmonitoren überhaupt erst wahrnehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die oben angeführten Referenz-Tracks zu nutzen. Diese sind von uns und befreundeten Toningenieuren nach unterschiedlichen Kriterien ausgesucht werden. In einigen findet sich ein sehr tighter Bass, andere haben ein toll gefächertes Stereopanorama und wiederum andere überzeugen mit einer überragenden Tiefenstaffelung.

Lesetipp » Lautsprecher aufstellen

Richtige Aufstellung im Showroom

In vielen Showrooms bei Musikalienhändlern finden sich zahlreiche Modelle neben-, über- und untereinander aufgebaut. Teilweise werden diese sogar in einem (zu) kleinen Raum rundum gestellt, so dass sie sich gegenseitig anschauen.

Dabei hat die Positionierung der Lautsprecher in einem Raum einen erheblichen Einfluss auf deren Klang. Anders gesprochen: Die Position und Aufstellung im Raum kann sich mehr auf die Klangunterschiede zweier Modelle auswirken als deren Technik bzw. Bauweise.

Wenn Du also im Musikladen deiner Wahl zwei Modelle vergleichen möchtest, musst Du den Verkäufer veranlassen, diese (direkt) nebeneinander zu stellen. Nur dann kannst Du den Einfluss des Raumes auf den Lautsprecherklang so gleichförmig wie möglich gestalten und damit böse Überraschungen zuhause vermeiden.

Und leider musst Du den Verkäufer noch weiter triezen: Du wirst keine klanglichen Unterschiede und Nuancen wahrnehmen können, wenn einige Meter weiter ein voll aufgerissener Gitarrenverstärker gerade ausprobiert wird.

Studiomonitore zuhause anhören

Die beste Methode sich einen echten Eindruck von Studiomonitoren zu verschaffen: Du lässt dir die zwei interessantesten Modelle nach Hause schicken oder mitgeben. So kannst Du die beiden Modelle dort vergleichen, wo sie später eingesetzt werden – unter realistischen Umgebungsbedingungen.

Sollten die Lautsprecher überdimensioniert sein, hörst Du sofort, wenn sie deine Raummoden zu stark aktivieren und zum Dröhnen führen. Sind sie zu klein dimensioniert, merkst Du, wenn sie nicht laut genug spielen.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Deine gewohnte Abhörposition kennst Du am besten. Du weißt, wie Musik hier klingt – in Kombination mit deinen Referenzsongs kannst Du dir hier (in aller Ruhe und ungestört) einen tiefergehenden Eindruck verschaffen.

Natürlich werden die wenigsten Verkäufer vor Freude springen, wenn Du sie darum bittest, dir die Modelle mit nach Hause zu geben. Andererseits ist das ein Service, mit dem sich die Musikalienhändler hervortun können. Sollte tatsächlich niemand dazu bereit sein, dir zwei Paare mit nach Hause zu geben, kannst Du noch immer zwei Modelle in einem der zahlreichen Online-Shops kaufen und eines der Pakete später wieder zurückschicken.

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Anforderungen beim Studiomonitore kaufen

Wann sind Studiomonitore gut?

Beginnen wir mit allgemeinen Kauftipps. Studiomonitore müssen nicht gut im Sinne von gefällig klingen – wie etwa HiFi-Lautsprecher. Abhörmonitore sollen möglichst ehrlich sein und neutral klingen. Anhebungen bestimmter Frequenzbereich sind unerwünscht – es geht darum, den Sound so akkurat wie möglich wiederzugeben. Genauso wenig sind Absenkungen bestimmter Frequenzbereiche gewünscht.

Aktiv vs. passiv

Wer noch nicht allzu viel Erfahrung im Tonstudioumfeld hat, sollte sich zunächst auf aktive Studiomonitore einlassen. Diese kommen mit einem integrierten Verstärker und sind zudem einfacher aufzubauen.

Passend zu deiner Musik

Wer klassische Musik oder Jazz produziert, hat andere Ansprüche als Musiker aus den Stilen Hiphop oder Dubstep. Du musst dir also die Frage stellen, ob Du eine Menge Bass benötigst. Falls ja, solltest Du dich bei Modellen mit 6,5″- oder 8″-Woofer umschauen. Produzierst Du Musik, die später im Club gespielt wird, könnte ein Subwoofer für dich vonnöten sein.

Geht es stattdessen um eine saubere Wiedergabe von Videomaterial, hauptsächlich um Sprache, so reichen Modelle mit 4″- oder 5″-Woofer.

Noch eine Daumenregel: Je weniger Optimierungen an der Raumakustik vorgenommen wurden, desto mehr Probleme mit den Bässen von großen und lauten Speakern.

Leistung & Schalldruck

Als generelle Daumenregel gilt: Je größer der Raum, desto größer die Lautsprecher und desto mehr Leistung wird benötigt. Wer sich aktive Studiomonitore kauft, erhält in der Regel gut auf die Woofer abgestimmte Endstufen, die genügend Leistung mitbringen.

Als gute Abhörlautstärke wird von Experten 85 dB empfohlen. Beim Kauf von Studiomonitoren musst Du nur darauf achten, dass der maximale Schalldruckpegel (SPL) deutlich darüber liegt. So kannst Du davon ausgehen, dass die 85 dB Abhörlautstärke ohne nennenswerte Verzerrungen wiedergegeben werden.

Wie nah wirst Du an deinen Lautsprechern sitzen?

Bei Studiomonitoren unterscheiden wir zwischen Nahfeldabhörmonitoren und denen für das sogenannte Mittelfeld. Sitzt Du zwischen ein und zwei Metern entfernt von den Lautsprechern, benötigst Du Modelle für das Nahfeld. Diese sind darauf optimiert ein fokussiertes Klangerlebnis auf kurze Distanz zu schaffen.

Welche Anschlüsse brauchst Du?

Welche Anschlüsse an deinen Studiomonitoren vorhanden sein müssen, wird von deiner restlichen Hardware bestimmt. Im Bereich eines Homestudios meistens vom Audio Interface oder Mischpult.

Im etwas professionellerem Umfeld sind symmetrische XLR-Anschlüsse gängig. Viele Audio Interfaces bieten aufgrund kompakter Abmessungen allerdings nur symmetrische Klinkenausgänge. Du kannst problemlos entsprechende Kabel kaufen, die von symmetrisch von Klinke auf XLR gehen (oder vice versa).

Einige Studiomonitore bieten zudem auch unsymmetrische Cinch- oder Klinkeneingänge an. Diese werden gewöhnlicher Weise dazu genutzt, Komponenten aus dem Consumer-Markt anzuschließen.

Sollte dein Audio Interface oder Mischpult nur unsymmetrische Ausgänge besitzen, kannst Du diese dennoch an symmetrische Eingänge deiner Abhörmonitore anschließen. Zwar kannst Du dann nicht die Vorteile einer symmetrischen Verbindung nutzen, doch Nachteile entstehen dir keine.

Lesetipp » Symmetrisch vs. unsymmetrisch

Brauchst Du eine Klangregelung?

Aktive Studiomonitore kommen häufig mit einer Klangregelung, um den Klang der Lautsprecher an deren Aufstellung im Raum anpassen und optimieren zu können.

Wenn Du die Abhörmonitore aus Platzgründen beispielsweise direkt an eine Wand oder in die Ecke stellen musst, sollten sie eine Klangregelung für den Bass mitbringen. Stehen die Lautsprecher auf deinem Schreibtisch, so empfiehlt sich eine Absenkung im Bereich um 160 Hz. Gut also, wenn die ausgesuchten Modelle eine solche Klangregelung mitbringen.

Die Klangregelung ist nicht dazu gedacht, einer Ermüdung der Ohren bei ausgedehnten Sessions entgegenzuwirken. Hier sollten die Lautsprecher in einer neutralen Stellung bereits gutmütig geartet sein.

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Anforderungen an den Klang der Studiomonitore

Hier noch einige Anregungen zum Klang in unserem Ratgeber mit Kauftipps. Studiomonitore sollten in den folgenden Bereichen deinen Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Um die Unterschiede zu hören, sollten beide in Frage kommenden Modelle nebeneinander aufgestellt und gleichzeitig angeschlossen werden.

Mit einem Monitor Controller kannst Du dann dieselbe Schallquelle zwischen beiden Lautsprecherpaaren umschalten. Dies sollte möglichst nahtlos geschehen – das menschliche Gehirn kann sich einen Klang nur vier Sekunden behalten.

Frequenzgang

Ein ausgewogener und neutraler Frequenzgang ist notwendig, um die abgespielte Musik gut beurteilen zu können. Es geht bei einem Studiomonitor nicht darum, die Musik schön klingen zu lassen. Vielmehr muss alles im Detail gut hörbar sein – auch und gerade die Mitten (was bei HiFi-Lautsprechern so gut wie nie der Fall ist).

Alle Entscheidungen beim Musikmachen fällst Du auf Basis dessen, was Du hörst: Wo das Mikrofon aufgestellt wird, wo der EQ eingesetzt wird, wie laut eine Spur im Mixdown sein muss und so weiter.

Viele Modelle für den Tonstudiogebrauch sind bereits so konzipiert, dass sie einen möglichst neutralen Frequenzgang mitbringen. Dabei muss allerdings auch gesagt werden, dass das Gelingen dieser Ausgewogenheit auch vom vorhandenen Budget abhängt. Und natürlich ist kein Lautsprecher perfekt und gänzlich neutral.

Stereopanorama

Zu einer guten räumlichen Darstellung der Musik gehören das Stereopanorama und die Tiefenstaffelung. Du solltest darauf achten, wie breit die virtuelle Bühne aufgespannt wird und wie gut Du einzelne Instrumente in der Positionierung von links nach rechts orten kannst. Auch leichte seitliche Positionierungen sollten immer gut hörbar sein.

Gute Modelle spannen übrigens ein breiteres Klangbild auf als ihre Aufstellung. Das bedeutet, dass ein ganz nach links gepanntes Instrument durchaus so klingen kann, als wäre es links neben der linken Box.

Tiefenstaffelung

Bei der Tiefenstaffelung geht es darum, die Tiefe der virtuellen Bühne gut abzubilden. Lässt sich das Schlagzeug tatsächlich hinter dem Sänger und den anderen Instrumentalisten wahrnehmen? Wie tief ist die Bühne im Vergleich mit anderen Angeboten?

Impulstreue

Je schneller ein Lautsprecher auf das eingehende elektrische Signal (Musik) reagiert, desto knackiger und detailreicher klingt das Ergebnis. Und hier geht es nicht allein (aber auch) darum, dass die Kick mit Punch erklingt.

Transienten in allen Frequenzlagen sollten gut wahrnehmbar sein. Im Studio benötigst Du die Impulstreue nicht zuletzt dafür, deine Kompressoren richtig einzustellen.

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Tipps zum Lautsprecher-Vergleichshören

  • Vergleiche nur zwei Modelle gleichzeitig (A/B/A/B statt A/B/C/D).
  • Höre dir auf beiden immer dieselbe Stelle nacheinander an (Beispiel: Anfang Chorus – erst A, dann B). Am besten loopst Du die entsprechende Stelle und schaltest bei jedem Durchgang jeweils zum anderen Modell.
  • Bring deine eigenen Referenzsongs mit, die Du in- und auswendig kennst (und zwar in der besten dir zur Verfügung stehenden Version).
  • Achtung, Falle: Lauter klingt besser – beide Lautsprecher müssen gleich laut eingepegelt werden, damit Du nicht einfach immer den lauteren als besser klingend empfindest (Stichwort: Gehörrichtige Lautstärke nach der Norm ISO 226:2003).
  • Wenn Du passive Abhörmonitore vergleichst, müssen beide über denselben Verstärker bzw. dasselbe Verstärkermodell laufen.
  • Wenn Du über einen längeren Zeitraum vergleichst, ermüden deine Ohren und die Konzentration lässt nach. Dann sind die nuancierten Unterschiede nicht mehr wahrzunehmen. Regelmäßige Pausen (vor der Tür) helfen.
  • Beim Studiomonitor-Vergleich solltest Du sowohl bei leisem als auch bei lautem Pegel abhören. Ein guter Lautsprecher klingt bei jeder Lautstärke konsistent.
  • Nahfeldmonitore müssen in 1-2 Metern Abstand angehört werden. Abhörmonitore für das Mittelfeld sollten in 2-3 Metern Abstand evaluiert werden.
  • Ein Vergleich braucht Zeit – nimm dir entsprechend Zeit, auch wenn Du dem Verkäufer im Musikladen damit auf die Nerven gehen solltest. Es ist dein Geld und sein Job.

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TL;DR – Kauftipps für Studiomonitore

Wenn Du keine Zeit hast, dir unseren gesamten Kaufratgeber durchzulesen, dann möchte ich dir an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung für Schnellentschlossene geben – diese hilft dir, wenn Du deine Studiomonitore kaufen gehst.

1. Studiomonitore müssen zu deinem Raum passen

  • Für die meisten Leser bieten sich Nahfeldabhörmonitore an
  • Wenn Du einen kleinen Raum nutzt, reichen 5″- oder 6″-Woofer
  • Je größer dein Raum, desto größer der Lautsprecher

2. Studiomonitore müssen zu deinem Budget passen

  • Gute Lautsprecher können dich ein Leben lang begleiten – plane das Budget entsprechend
  • Innerhalb deines Budgets und der gewählten Größe kannst Du alle verfügbaren Studiomonitore Tests lesen
  • Wähle die beiden interessantesten Modelle für dich aus

3. Studiomonitore im Laden anhören

  • Lass dir die beiden Lautsprecherpaare im selben Raum direkt nebeneinander aufbauen
  • Nimm dir ausreichend Zeit und höre deine Referenzsongs ab
  • Für einen echten Vergleich hörst Du dieselben Stellen im Wechsel A/B/A/B ab
  • Achte auf Frequenzgang, Impulstreue, Tiefenstaffelung und Stereopanorama

4. Studiomonitore kaufen & ab dafür

  • Die Lautsprecher sind nur ein Werkzeug
  • Auch wenn das gewählte Modell nicht perfekt ist – einfach anschließen und Musik machen

Was sind deine Kauftipps für Studiomonitore?

Verrate uns in den Kommentaren, worauf Du besonders geachtet hast, als Du deine Lautsprecher gekauft hast. Welche Tipps hast Du für uns?

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Lesermeinungen (33)

zu 'Kauftipps für Studiomonitore, Lautsprecher & Boxen'

  • Loco   19. Feb 2008   22:13 UhrAntworten

    Vielleicht wäre noch eine Empfehlung im Low Budget, "Mittleren" und High End Bereich ganz gut gewesen, aber sonst natürlich top :)

  • Gregtex   20. Feb 2008   09:11 UhrAntworten

    Im Mid End Bereich kann ich nur die Yamaha HS80M empfehlen. Es ist wirklich erstaunlich welche deletantische Fehler beim Mixing/Mastering auf einigen kommerziellen Songs zu höhren sind, was nicht bedeutet das ich es besser könnte, aber was auch wieder für die Boxen spricht...

    Einer aus einem Forum sagte mal: "Sie klingen nicht GUT (es wird kaum was "hinzugedichtet"), aber ehrlich und so sollte Mixing-Monitoring auch sein, m.M.n."
    (wobei mir dieser Sound von nichts hinzudichten sehr gefällt ;) )

    Aber wie Carlos in seinen Beitrag erwähnte, höhrt die Boxen im Laden und nehmt am besten 2-3 Paare mit nach Hause (naja gut, ich hab blind gekauft.)

    Auch ne gute Box aber doppelt so Teuer: Adam A-7 (~1000 € das Paar)

    *Kleine Frage in den Raum schmeiss*
    Woran kann es liegen, dass wenn ich die Maus bewege, mir meine HS80M das alles "wiedergeben"? Ich kann also hören ob ich die Maus bewege oder nicht, ist Schätzungsweise ein 1k Hz hoher Saw-Ton. Hab ne E-MU 0404 USB... An den Lautsprecherkabel kann es eigtl. nicht liegen, da diese sehr dick sind und magnetisch abgeschiermt (laut Hersteller)
    Kommt auch vor wenn ich eine I-Net-Seite lade...

    • Raphael   06. Jun 2016   14:05 UhrAntworten

      Ich habe auch die HS80m und kenne die Störgeräusche, die der PC erzeugen kann(liegt an den Boxen). Bei mir hat eine aktive USB-Verlängerung zwischen PC und Audio Interface geholfen, nachdem ich bereits sämtliche Kabel getauscht hatte und kurz vorm Verzweifeln war^^

      Zum Topic:
      Leider habe ich festgestellt, dass mein Raum den Klang der Boxen total zerstört, das Resultat ist extrem dünn wie aus einem Küchenradio. Wenn man bedenkt, dass ich 500 € hingeblättert habe ist das sehr ärgerlich. Zurzeit mixe ich ausschließlich mit Kopfhörern (benötigt viel Übung kann aber gut funktionieren!), da ich weder Motivation noch Budget für die Raumoptimierung habe ..

      Also wenn ihr nicht gleich 400+ € für Monitore ausgeben könnt oder wollt, sind gute Kopfhörer eine großartige Alternative!

  • mattes   20. Feb 2008   09:24 UhrAntworten

    "*Kleine Frage in den Raum schmeiss*
    Woran kann es liegen, dass wenn ich die Maus bewege, mir meine HS80M das alles “wiedergeben”? Ich kann also hören ob ich die Maus bewege oder nicht, ist Schätzungsweise ein 1k Hz hoher Saw-Ton. Hab ne E-MU 0404 USB… An den Lautsprecherkabel kann es eigtl. nicht liegen, da diese sehr dick sind und magnetisch abgeschiermt (laut Hersteller)
    Kommt auch vor wenn ich eine I-Net-Seite lade…"

    das liegt sehr wahrscheinlich an deiner grafikkarte, die in den rechner einstrahlt, wenn bild berechnet wird.... (bei PCI-karten häufiges phänomen) tip: graka in einen anderen slot stecken falls möglich...

  • Gregtex   20. Feb 2008   10:41 UhrAntworten

    @mattest

    An die Grafikkarte hatte ich jetzt gar nicht gedacht...
    Ein anderer Slot ist leider nicht vorhanden (wäre mir neu das es Mainboards gibt mit 2x AGP Steckplätze ...)

    Vlt. lässt sich ja im BIOS was einstellen... aber danke für den Tipp ;-)

    Was mich wundert ist aber, das es sogar "brummt" wenn ich den Main-Output auf oo (unendlich) dB (sozusagen mute) stelle und es trotzdem brummt...

  • carlos (delamar)   20. Feb 2008   11:20 UhrAntworten

    @Loco:
    Eine handfeste Kaufempfehlung aussprechen ist sehr schwer, da ich nur einen sehr begrenzten Teil der verfügbaren Geräte kenne. Deswegen ja der Tipp, sich die Studiomonitore selbst vor Ort anzuhören. Sie müssen vor allem klangneutral sein und Dir gefallen.

    @Brummschleife:
    Grafikkarte ist definitiv eine Möglichkeit. Du kannst ja statt der Graka auch die E-MU in einen anderen Steckplatz wechseln. Wenn finanziell tragbar, würde ich immer auf ein externes Interface gehen.

  • Gregtex   20. Feb 2008   12:32 UhrAntworten

    nein... bis auf das usb kabel geht nichts in den rehcner bzw. steckt nichts im rechner... es gibt aber eine pci version von der 0404... ich habe aber die usb version ;)
    cachepe.samedaymusic.com/media/quality,85/brand,sameday/E-MU_0404_USB_Interface-cd7b7ced0c1722c298c5c6257d61f811.jpg

  • Gregtex   20. Feb 2008   12:05 UhrAntworten

    @carlos

    es ist ein externes Interface :-)

    deswegen ja auch E-MU 0404 !>USB<! ;-)

  • carlos (delamar)   20. Feb 2008   12:20 UhrAntworten

    War bei der E-MU nicht ein Steckplatz dabei?

  • carlos (delamar)   20. Feb 2008   17:22 UhrAntworten

    Vielleicht hast Du auch Deine Abhöre, Studiomonitore, Lautsprecher etc. zu nahe am Computer-Monitor stehen?

  • rock   23. Feb 2008   20:01 UhrAntworten

    du brauchst symmetrische kabel, hatte gleiches problem.

  • carlos (delamar)   25. Feb 2008   01:12 UhrAntworten

    Stimmt, das klingt logisch! Hatte ich gar nicht bedacht

  • Ulrich Sprick   30. Dez 2008   01:07 UhrAntworten

    @Gregtex:
    (ist zwar schon lange her, aber vielleicht kommt's ja noch an...)
    Der Rechner strahlt in das EMU-Interface und/oder den Verstärker ein. Gleicher Effekt: Halt mal n Handy neben einen Verstärker und wähl eine Nummer 8-)

    Da helfen nur 2 Dinge: Entweder den Rechner in ein HF-dichtes Gehäuse, oder mehr Abstand zwischen Audioelektronik und Rechner, oder Audioelektronik HF-mäßig abschirmen. Kupferblech ausm Baumarkt könnte helfen, muss aber mit Audiomasse (Ground) verbunden werden. Mu-Metall könnte auch helfen (muß wohl eine Stahlblechlegierung sein).

    Ok, es sind 3 Dinge...

    Viel Erfolg,
    Ulli

  • Mega1966   03. Mrz 2009   07:07 UhrAntworten

    Hallo!
    Ich bin gerade dabei mein Homestudio aufzubauen. Als Monitore benutze ich 4 Ramsa-Lautsprecher 375 Watt/Box (Modellbezeichnung habe ich im Moment nicht vorliegen!) Kann mir vielleicht irgendwer, welcher Verstärker hierzu passen könnte? Meine Aufnahmeraum hat 36 qm und ich arbeite überwiegend mit Synthies, Samplern und Vocals. Meine Soundkarte ist eine M-Audio Audiophile 2496 und ich habe sowohl einen Mac Mini, als auch einen PC/4 Kerne (WindowsXP Sp3). Ich arbeite mit Cubase SX 3 incl. Halion.
    Vielen Dank

  • seven   16. Jun 2009   13:04 UhrAntworten

    ...hallo leutz...guter beitrag...hätte da noch eine verständnisfrage...
    ...wenn ihr sagt das manche LS etwas "hin zu dichten"...wie kann mir dann ein studiomonitor dabei helfen den besseren klang zu bekommen...wenn dort keine extra frequenzen auftreten...???...dann fehlt mir ja das was auf der hifi- box zu hören wäre...???...
    ...oder verunstaltet die hifi- anlage den klang so lange bis sie ihn wiedergeben kann...dann müssten doch hier eigentlich die frequenzen fehlen...???...
    ...hab´ ich das jetzt völlig missverstanden...???...

  • Alex   01. Aug 2009   22:57 UhrAntworten

    also die KRK Vxt 4 sind ja auch sehr gute Monitore und nicht im vierstelligen Preis Bereich..... wir sind ja nicht alle Profis....

  • Basti   26. Mai 2010   21:34 UhrAntworten

    Ich hab ein paar Alesis M1 MK2 bei mir und bin doch zufrieden. Ein Freund von mir hat ein paar Genelec rumstehen. Als er meine Boxen gehört hat war er begeistert. Was haltet ihr von den Alesis.

  • marcelo   02. Feb 2011   17:56 UhrAntworten

    super toll !! danke carlos !!

  • ThomaS   22. Mrz 2011   10:58 UhrAntworten

    Der Beitrag ist jetzt zwar schon etwas länger her, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand einen Tipp geben.

    Ich habe gehört, dass die Bassreflex-Öffnung in kleineren Studios nach vorne gehen sollte. Wenn die Boxen zu nah an der Wand stehen und diese Öffnungen nach hinten weg gehen, soll der Klang zu stark gestreut werden.

    Ich habe leider nur einen 10qm-Raum zur Verfügung und dadurch ist die Raumakustik nicht so gut. Dämmmaterial kommt sowieso noch zwischen Box und Wand, trotzdem wäre es gut zu wissen, ob man auch darauf achten sollte.

  • Hofi   12. Jun 2011   10:48 UhrAntworten

    Noch was zum Thema brummen im Interface... Hast du zusätzlich zum USB-Kabel auch noch ein optionales Stromkabel? Ich hatte das selbe Problem bei meinem alten PC (nur mit Firewire) und das brummen verstummte, sobald ich zusätzlich das Stromkabel einsteckte war das brummen weg.

  • jay   05. Mrz 2012   17:37 UhrAntworten

    pioneer sdj 5" echt geile dinger

  • tom   04. Jul 2012   12:33 UhrAntworten

    Wieso sollte man beim Produzieren Subs benutzen? Dann müsste ich auf die CD pressen "bitte nur mit Subs anhören", ansonsten klingt es doch ganz anders, als in meinem hochgerüsteten Homestudio.

  • Maik Ohl (Jusdiz)   25. Feb 2013   10:53 UhrAntworten

    @ tom, ich würde ein Sub eh nur zum produzieren nehmen und zum gegenhören. Auf einem Sub zu mischen finde ich wirklich auch sinnfrei, da gebe ich dir Recht. Aber um ihn mal mit anzuschalten und zu hören wie es sich so alles im Bassbereich verhält ist es ab und an bestimmt hilfreich.

    @ gregtex, hast du auch alles was deinen Musikkreislaufbertifft an einer Steckdose? Wenn nicht änder bitte das erst einmal.

    LG Maik

  • Burger   25. Feb 2013   16:23 UhrAntworten

    Netter Artikel.
    my 0.02$:
    Die Vorstellungen von Klangneutralität gehen doch sehr weit ausseinander, wenn man mal ne Focal-Box gegen ne Adam merkt man dieses. Oder ne Genelec mit ner HS80 (ich stimme dem Chor zu, diese Box klingt nicht toll, aber extrem entlarvend). Oder oder oder. Im direkten Vergleich ist es doch immer wieder erstaunlich, wieviele Wege, Philosophien, und Ansichten zur "Klangneutralität" es gibt und wie die verschiedenen Hersteller dies erreichen wollen. Hier gibt es m.E. auch kein "besser" oder "schlechter", vielmehr muss man als potentieller Käufer hier schauen, was man haben will. Dies geht nur indem man viele Boxen mal vergleich hört. In einem vernünftigen Environment. Vorallem der Raum KANN extrem vorgaukeln!!

    Geschmäcker sind halt eben auch verschieden. Während einer Boxen will, die ihm den absoluten Fetten, Großen, hochaufgelösten Hifi-Sound liefern (ich empfinde z.B. die Adam S3A als solche Boxen, liebe es auf Ihnen Musik zu hören, nur drauf arbeiten, das wollte mir nicht gelingen), möchte ein anderer vllt. eine klassisch klinisch cleane box, die auch mal wehtun darf. (NS10... ich persönlich liebe die ja, vorallem der Moment wenn man nen fertigen Mix auf ner anderen Anlage hört...)

    Fakt ist, man sollte hier nicht sparen. Der Lautsprecher ist des geneigten Audioengineers/Musikproduzenten Schnittstelle zwischen der technischen Domäne und der Ohren. Jede Schwäche in diesem Glied der Kette wird hörbar sein - doch ja, gute Boxen in einem schlecht klingenden Raum machen auch keinen Sinn. Genau so wie gute Boxen an einem "schlechten" Interface etc... Aber das ist eins der wichtigsten Tools. Ein Grafiker wird sich auch keinen 100€ Bildschirm von Medion holen, und ein guter Handwerker hat professionelles Werkzeug.

    Budget ist die wichtigste Frage. Bei den meisten leider nicht "wie viel bin ich bereit auszugeben" sondern "in der Lage". Nach oben hin sind keine Grenzen offen...

    Ich persönlich habe vor paar Monaten mal 1000€ Pro aktivbox + 800 (2x Focal solo 6 be + CMS sub) fürn AktivWoofer investiert. Ich liebe mein System, und wenn man dort erst mal angekommen ist, ist es schwer da wieder weg zu kommen... wobei ich keine billigere Box der Welt schlechtreden möchte, wenn sie mich von sich überzeugt (Die HS50 von Yamaha z.B.)

    Den Sparfüchsen seien noch alte Boxen der Firma RFT (DDR-Rundfunktechnik) empfohlen. Die BR25 und BR50 sind klasse (eigentlich Hifi) Boxen, auf denen im Osten (und bei mir zu Hause) schon die ein oder andere Mischung statt gefunden hat. Guten Amp nicht vergessen!

  • Bert   20. Okt 2013   00:32 UhrAntworten

    Ich freu mich das auch die Raumakustik als wichtiger Punkt angesprochen wurde. Weil ja doch kein LS der Welt gegen die Raumeinflüße arbeiten kann.
    Mein Regieraum entspricht den gehobenen Anforderungen div, Tonstudiodesigner (zB. Peter D'Antonio)
    Desweiteren ist es in der Tat das wichtigste überhaupt verschiedene Monitore probe zu hören.
    Ich selber habe nun von Tannoy precission 8D auf K&H o300 geswechselt. ich bin hochgradig entäuscht !!!
    Der teure Müll von Neumann ist unter aller S..
    Das Innenleben ist keine 1000 Euro Wert!!
    Ich habe nun 600 Euro Adan LS gehört und war echt beeindruckt. Ich frage mich nun, wie schaffe ich es raus zu finden, welche Monitore bei rund 4000Euro auch ihr Geld Wert sind. Der Markt ist total überfüllt von Frechheiten und einzelenen seriösen Herstellern. Auch wenn ich mir 5 oder 6 Paare anhöre, woher weiß ich das es nicht ein besseres Preis/Leistungs verhältniss gäbe ?
    Daher würde auch ich mich freuen, wenn es eine Liste gäbe, welche zeigt was man für 5oo oder 3000 Euro bekommen kann.
    lg Bert

  • Manuel   06. Nov 2013   10:13 UhrAntworten

    Habe seit kurzem mein Monitoring am Schreibtisch aufgewertet.
    bei mir stehen jetzt 2x ESI near08 und eine Focusrite Scarlett 6i6 herum, ich bin sowohl von der Verarbeitung als auch von der Klangqualität mehr als zufrieden.

    Einziges Manko, zu wenig wumms - die Monitorboxen würden ja tief genug runterspielen, wenn man den bass hochdrehen würde.
    Und genau da liegt mein Problem: den Boxen kann ich nur sagen auf wieviele kHz sie runter gehen sollen (also nicht wie laut die Tiefen sind), an der Soundkarte gibt es keinen eigenen Regler dafür und auch bei der mitgelieferten Software (Scarlett-MixControl) bin ich nicht fündig geworden.

    Ev. hat jemand von euch ein ähnliches Setup und kann mir helfen.
    Ich möchte nur eine Einstellungsmöglichkeit wie laut die Tiefen wiedergegeben werden sollen.

    Für hilfreiche Antworten bedank ich mich schon vorab :)

  • pat   19. Apr 2014   23:04 UhrAntworten

    welche monitorboxen kannst du den empfehlen habe das neumann tlm 49 und das fireface ucx und mache rap

  • fingeramlötkolbenaua   24. Apr 2014   06:21 UhrAntworten

    der burger bringt es doch auf den punkt, neutralität definiert jeder anders. wie linear und neutral können die profi monitore schon sein, wenn alle unterschiedlich klingen? das allgegenwärtige klischee mit dem hi-fi lautsprecher klang ist auch so ein ding, grade im homerecording bereich, wenns möglichst günstig sein soll, wären meiner meinung nach ein paar passiv hi-fi's mit vollverstärker die bessere wahl. da könnt der manuel sogar den bass lauter machen und sich die badewanne zurechtbiegen. klar, man muss schon zu dem richtigen hersteller gehen aber das ist beim studio equipment ja auch so, müll wird überall produziert.
    besonders schön, bei dem thema, ist natürlich auch die tatsache das wir menschen gar nicht dazu in der lage sind, einen linearen frequenzgang zu hören. wie auch, wenn nicht mal die form beider ohren identisch ist. man könnt sich die klang und ton disskusionen wohl getrost sparen, wenns nicht so'n spass machen würde.
    wirklich von bedeutung ist das man den richtigen lautsprecher für sich findet, auch der beste wird nichts taugen, wenn man den einfach scheisse findet. zeit lassen und mit dem thema beschäftigen dürfte das sinvollste sein.

  • curtis chip   06. Mai 2014   21:12 UhrAntworten

    hmm..
    das alte lied von den "richtigen/besseren" monitoren :).
    ich habe in einigen studios gearbeitet, da standen je nach geschmack z.bsp. in den uk-studios eher JBL,FOCAL oder die alten ROGERS, in deutschland früher gerne als zweitabhöre die YAMAHA NS10 oder GENELEC usw. - also querbeet -
    was ich eigentlich loswerden möchte -
    in den studios hat sich niemand auf EINEN monitor verlassen.
    es gab zwar immer die "große" referenz abhöre aber ein paar "kleine" zur simmulation von TV und RADIO betrieb waren sehr hilfreich.
    heute sieht das ganze etwas anders aus.
    die firma ME GEITHAIN hat mit der RL serie als erste bewiesen, dass EIN monitor ausreichen kann.
    wir setzen vorraus, dass die raumakustik ok ist.
    ME GEITHAIN ist schon zu ddr zeiten ein großer wurf gelungen und kurz nach der wende wurden nach pflichtenheft der deutschen rundfunkanstalten alle studios mit lautsprechern dieser firma ausgestattet.
    warum ?
    ein "richtigeres" abhören war mit den dingern möglich.
    sehr alte und lange bekannte prinzipien des lautsprecherbaus wurden neu konzipiert.
    z.bsp. das koaxiale system ist für's "zeitlich richtige" hören enorm vorteilhaft (alle frequenzen kommen zeitlich genau aus einer quelle).
    da es aktive monitore sind, wurden auch hier die endstufenmodule an die treiber perfekt abgestimmt.
    das ergebniss ist ein monitor mit nahezu linearen frequenzgang.
    nebenbei, das können andere hersteller auch ! jawohl !
    aber in der regel gefallen sie meist nicht !
    sie klingen nicht "gut", nicht "gewohnt gut", irgend etwas fehlt oder ist anders !?!
    nunja, jetzt betrete ich die subjektive ebene.
    ein mastering-oder ton-ingenieur möchte keine BOX hören, sondern manchmal chirurgisch in den frequenzen erkennen können wo ev. ein defizit oder eben zuviel des guten herscht.
    "gut klingen" können viele ! das nützt nur leider nix beim mischen oder mastern.
    es gibt leider zu viele faktoren, welcher monitor der "richtigere" ist.
    welcher musikstil ? rap und klassik würde ich nicht auf ein und der selben abhöre mischen (aber auch nicht hören wollen).
    ok, die GEITHAINER sind leider in einer bitteren preis range :/ angesiedelt
    aber es gibt aktuell auch einige sehr günstige aktiv koaxiale.
    ohren auf ...
    und cheers

  • Stefan K   03. Jul 2014   03:10 UhrAntworten

    bei einem Studentischen Budget würde ich die RFT BR 50 empfehlen durch den Mitteltöner nochmal besser als die RFT BR 25
    habe danach meine - Sonodyne SM 100AK - verkauft die beim Umschalten auf die - RFT BR 50 - deutlich den kürzeren gezogen haben

  • G.K.   06. Mrz 2015   14:37 UhrAntworten

    Sehr guter Artikel, Tipp: Wer absolut kein Budget hat, sollte sich bei 5.1 Soundsystemen umsehen, und davon dann die beiden Frontlautsprecher benutzen. Diese klingen meist "nicht schön" im Sinne von HiFi, denn bei 5.1 geht es um Räumlichkeit, Ehrlichkeit etc. - genau was wir brauchen. Aktiv oder passiv gibts für einen vergleichsweise kleinen Preis ( z.B. bei pearl ). Natürlich spielt der Raum und die Aufstellung im Raum eine ganz wichtige Rolle, und dass man jede Art von Musik über dieses Setup kennt. Ich benutze selbst meine alten "Medion" und will nichts anderes.

    • fatman   05. Jun 2015   19:04 UhrAntworten

      Für ein gutes Handwerk braucht man gutes Werkzeug. Wer kein Geld für Monitore hat, kann ja mit seinen musikalischen Ideen "spielen". Aber gute Mischungen wird er nicht hinbekommen. Mit einem Käfer wirst Du auch niemals in die vorderen Ränge beim Porsche - Cup kommen. Leider!

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