Beatmaking mit Maschine+
So funktioniert Beat Producing Standalone

beatmaking maschine plus

Erster Eindruck: Beatmaking mit der neuen Native Instruments Maschine Plus.

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Setup: Beatmaking mit Maschine+

Die Native Instruments Maschine+ fällt allen voran dadurch auf, dass sie ohne Computer genutzt werden kann. Da auch zahlreiche Instrumente, Effekte und Sounds integriert sind, kannst Du einfach loslegen ohne weiteres Equipment. Unser Beitrag und das Video sind der erste Einblick und der erste Beat, den wir ganz spontan gebaut haben. Solltest Du Lust auf weitere Producing Tutorials mit der Maschine+ haben, schreib uns doch einen Kommentar :-)

beatmaking maschine plus

Das Setup: Wir starten mit einem leeren Projekt an der Maschine Plus.

Was wir für unser Tutorial genutzt haben:

  • Maschine+
  • Expansion Pack „Pure Drip“
  • KOMPLETE Instrument „Monark“
  • Gitarre für das Sample

Unsere ausgewählten Sounds aus Pure Drip kannst Du nachträglich kaufen. Monark ist bereits enthalten.

Video: Beatmaking mit der Maschine+

#1 Drums

Egal womit Du Beats produzierst: Am Anfang stehen immer die Drums, das Fundament eines guten Beats.

  1. Browser-Modus auswählen
  2. Drumkits wählen
  3. Expansion Pack „Pure Drip“ auswählen
  4. „Ocean Float Kit“ auswählen
beatmaking maschine plus

Beim Kauf der Maschine erhältst Du Gutscheine für den Download verschiedener Sounds und Samples. Wir haben und „Pure Drip“ ausgewählt.

In den Settings der Maschine+ kannst Du übrigens jederzeit weitere Expansion Packs installieren.

Ist das „Ocean Float Kit“ ausgewählt, wechselst Du in den StepMode und programmierst eine HiHat in deine Drum Sequenz. Daraus erstellst Du dir nun dein Drum Pattern.

#2 Gitarre sampeln

Für den eigenen Charakter haben wir kurzerhand eine Gitarre aufgenommen. Durch den Sampling Modus der Maschine+ geht das sehr einfach.

  1. Gitarre anschließen
  2. Sampling Modus auswählen
  3. Input auswählen
  4. Aufnahme Modus: 4 Bars & Loop
beat producing maschine plus

Im Sampling Mode kannst Du beispielsweise Gitarrensounds aufnehmen und bearbeiten.

Um das Sample interessanter zu machen, haben wir es dupliziert und eine Oktave nach oben gepitched. Das alles kannst Du ebenfalls im Sampling Modus machen.

#4 Bass einstellen

Hierfür haben wir ein Native Instruments Plugin benutzt. Im Browser Mode unter „Instruments“ haben wir uns Monark ausgesucht. Das ist die Emulation eines Moog Synthesizers.
Die Presets auszusuchen ist mit der erweiterten Suche ziemlich hilfreich, da man schnell zum richtigen Sound kommt.

beatmaking maschine plus

Unser Bass kommt aus einem emulierten Moog Synthesizer.

Entschieden haben wir uns für „Cataract Kids“. Passend eingespielt für unsere Drums.

#5 Pad mit Prism

Jetzt wählen wir eine Fläche (Pad), um den Beat im Anschluss zu arrangieren. Daraus entsteht unser Loop, den wir im nächsten Schritt in Scenes arrangieren und so zum fertigen Beat machen.
Wir haben jetzt die ganze Zeit in den Patterns von Maschine gearbeitet.

beat producing maschine plus

Die Maschine Plus bietet einen sauberen Workflow. Nach Drums, Bass und Gitarre fügen wir alles zusammen.

#6 Szenen und Sections erstellen

Die eben erstellten Patterns werden jetzt in Scenes eingeordnet. Das heißt Du unterteilst deinen Beat in Intro, Verse und Chorus und arrangierst die Parts passend.

Patterns und Scenes spielen sich im Ideas-Modus ab. Hier kannst Du deinen Loop mit Patterns bauen und deine Parts mit Scenes programmieren.

beat producing maschine plus

Das Arrangement kommt zum Schluss – auch hier funktioniert alles einfach und intuitiv.

Um die Patterns jetzt in einen finalen Beat zu strukturieren, wechseln wir in den Song Modus. Hier gibt es sog. Sections, in denen Du die Scenes so anordnen kannst, wie Du willst.

Um die Scenes schnell und einfach anzuordnen, kannst Du den „Scene Button“ nutzen. Drückst Du „Append“ kannst Du nacheinander deine gewünschte Reihenfolge antippen.

beat making maschine plus

Beatmaking mit der Maschine Plus: Das war unser erster Eindruck. willst Du mehr davon?

Fazit: Producing mit Maschine+

Die Maschine+ war sehr einfach im Setup und intuitiv zu bedienen. Das Produzieren macht Spaß und erste Resultate sind durch die mitgelieferten Instrumente und Sounds schnell zu hören. Mehr zur Bedienung und den Funktionen erfährst Du demnächst im ausführlichen Testbericht. Bis dahin: Schreib uns dein Feedback: Möchtest Du weitere Producing Tutorials sehen und lesen? Wir freuen uns über deinen Kommentar.

Sag uns deine Meinung!

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