Fünf kostenlose Apps, die Musikproduzenten kennen sollten

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Es gibt sie: kostenlose Apps von meist unabhängigen Entwicklern, die einfach das machen, was sie sollen

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Fünf kostenlose Apps für Mac OSX

Begibt man sich im Netz auf die Suche nach guten und nützlichen Tools aus der Kategorie »kostenfrei«, stößt man schnell auf Listen mit den üblichen Verdächtigen. Plugins, nach denen eben die meisten Leute suchen und die die unbekannten, eigenständigen Anwendungen verdrängen.

Dabei gibt es eine Vielzahl an Entwicklern, die großartige Programme schreiben und sie den Menschen kostenfrei zur Verfügung stellen. Meist sind sie klein, sparsam mit Ressourcen – eben reduziert auf das Wesentliche. Fünf solcher Applikationen, was sie können und wo Du sie herunterladen kannst, gibt es im folgenden Artikel.

Paulstretch

Der Name lässt schon vermuten, in welche Richtung dieses Plugin arbeitet: Paulstretch vom Entwickler Paul Nasca, ist in der Lage, Sounds oder auch ganz Musikstücke extrem in die Länge zu strecken. Mit Hilfe dieses Programms wurde Beethovens 9. Symphonie auf eine Länge von 24 Stunden gedehnt. Jeder noch so kleine Ton wird zu einer eigenen eindringlichen Textur gezogen. Hier eröffnen ungeahnte Klangwelten und Atmosphären, die sich wiederum in eigenen Produktionen verwenden ließen. Was Paulstretch ausmacht, ist der ganz sanft klingende Output. Im Hyperstretch-Modus ließe sich Audiomaterial theoretisch Billionen von Jahren dehnen.

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Soundflower

Sicher hast auch Du schonmal irgendwo im Netz einen Sound gehört, den Du am liebsten direkt abgesampled hättest. Soundflower macht genau das möglich, indem das Tool Signale von Programm zu Programm sendet. Das ganze passiert durch Übertragungen über virtuelle Soundkarten, die als Erweiterungen ins System integriert werden. Durch die Auswahl von Soundflower als Ausgabe- und Eingabegerät in den Systemeinstellungen, leitet man den Ton aus jeder beliebigen Anwendung in ein anderes Programm. Somit lässt sich auch reiner Systemsound mühelos aufzeichnen.

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xACT

xACT ist eine ganze Packung an nützlichen Funktionalitäten: es enthält Werkzeuge wie Encoder, Decoder, Batch-Filename-Editors, CD-Extraktionen und noch vieles mehr. Unterteilt sind die verschiedenen Anwendungen in Tabs, wobei das Plugin verschiedene Operationen auf mehreren Tabs ausführen kann. So lässt sich im ersten Tab ein FLAC-File ins WAV-Format dekodieren, im zweiten Tab wird die WAV- in eine M4A-Datei konvertiert und im dritten Tab wird gleichzeitig die Integrität des ursprünglichen FLAC-Files anhand des Fingerprint geprüft.

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Daisy Disk

Festplattenspeicher ist häufig Mangelware. Besonders große Projekte brauchen viel Platz. Umso wichtiger ist es, dass man den Überblick behält und weiß, was auf seinen Laufwerken los ist. Daisy Disk repräsentiert alle Dateien in deinem Speicher in einer simplen und einfach zu navigierenden Oberfläche. Dateien und Ordner lassen sich spielend durchsuchen und werden dabei nach Größe sortiert. Den kompletten Funktionsumfang dieser App gibt es zwar nur gegen Bezahlung. Die kostenlose Version reicht aber schon aus, um zu erkennen, was auf der Festplatte los ist. Sie bietet unbegrenztes Browsing und verdeutlicht sehr anschaulich, was an welcher Stelle mit deinem Speicherplatz passiert.

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KeyFinder

Das Open-Source-Tool KeyFinder ist besonders Hilfreich für DJs: KeyFinder sortiert Tracks nach Tonalität. Das Tool arbeitet mit einem Algorithmus, der wirklich gute Arbeit leistet. Was KeyFinder so besonders macht? Es enthält keinen Schnick-Schnack. Weder gibt es ein Library-Management, noch Track-Vorschläge oder gar einen Media-Player. Es unterstützt dank LibAV eine große Auswahl an Codecs und trägt den Key eines Songs mit TagLib in die Metadaten-Tags ein. KeyFinder ist kein reines Mac-Tool. Es ist ebenfalls für Windows-Systeme zu haben.

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