Presonus Studio One 5
Alle Neuerungen im Überblick

Der neue „Score Editor“ ermöglicht es Anwendern Kompositionen auf einem virtuellen Notenblatt zu realisieren.

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Presonus Studio One 5 jetzt im Abo-Modell

Seit zehn Jahren entwickelt Presonus die hauseigene DAW Studio One konsequent weiter. Presonus Studio One 5 kommt mit einigen Neuerungen daher – wobei ein einfacher Workflow weiterhin im Vordergrund steht. So wurden wünsche aus der Community und eigene Ideen kombiniert, um eine noch intuitivere Arbeitsweise zu ermöglichen. Mit Presonus Sphere kommt nun auch das Abo-Modell für die DAW.

Studio One goes live

Eine Neuerung ist die sogenannte „The Show Page“. Besonders für Künstler, die oft live performen, dürfte dieses Feature interessant sein. Egal ob auf der Bühne oder in einem Live-Stream – ab sofort kannst du Presonus Studio One 5 als eine Art Zentrale für deinen Auftritt nutzen.

Nicht nur Plugins, virtuelle Instrumente oder digitale Gitarren-Amps sondern auch alle anderen Features der Software sollen auch live funktionieren – in real-time. Außerdem besteht die Möglichkeit Setlists aus bereits produzierten Songs anzulegen. Die Instrumentierung kann für jeden Song einzeln gewählt werden. Somit hast Du deine Backing-Tracks auch live parat.

Score Editor, Clip Gain Envelopes und mehr

Der neue „Score Editor“ ermöglicht es Anwendern Kompositionen auf einem virtuellen Notenblatt zu realisieren. So wurden – laut Herstellerangaben – die besten Funktionen der Notationssoftware Notion in die DAW integriert. Übrigens kannst Du auch mehrere Spuren gleichzeitig in der Notenansicht anzeigen lassen.

Mit „Clip Gain Envelopes“ können Signale in den Lautstärke-Hüllkurven bearbeitet werden. Klickgeräusche sowie weitere unliebsame Begleiter sollen somit der Vergangenheit angehören. Dieses Feature ist übrigens unabhängig von anderen Lautstärkeänderungen.

Die Effekt-Plugins von Studio One 5 wurden komplett überarbeitet. Beispielsweise alle Plugins, die über eine Vorstufe verfügen, stellen nun eine modellierte Analogvorstufe bereit. Laut Presonus kann nun jedes Signal mit Rauheit und Wärme versehen werden. In der Professional-Version besteht dank des Pipeline-XT-Plugins sogar die Möglichkeit, Outboard-Gear direkt in die Software einzubinden.

Keyswitch Support, Mapping und Editing

Viele Nutzer haben auf diese Funktion gewartet. Presonus Studio One 5 bietet Key Switch Articulations eine eigene Automationsspur. Du kannst nun eigene Maps für deine virtuellen Instrumente erstellen und diese abspeichern.

Presonus Sphere

Über den neuen Abo-Dienst Presonus Sphere bekommst Du nicht nur die Sofware bereitgestellt, sondern kannst auch alle Community Features nutzen (Preset- und Song-Austausch, Live-Chats etc.). Zusätzlich gibt es noch einen 30 GB großen Cloud-Speicher oben drauf.

Features

  • Show Page für Live-Performances
  • Score Editor
  • Clip Gain Envelopes
  • Überarbeitete Effekt-Plugins
  • Integration von Melodyne 5 Essential
  • Tape-Resample (Neuer Algorithmus für den Timestrecht-Modus)
  • Aux-Channels zur Einbindung externer MIDI-Instrumente (MIDI-Noten und das Signal werden auf einem Kanal verwaltet)
  • Eigenständiger Listen-Bus (Einstellungen können unabhängig vom Main-Bus getroffen werden)
  • Aufnahmen in 64 bit Float!!!

Preise und Verfügbarkeit

Presonus Studio One 5 kann ab Windows 10 und macOS 10.13 genutzt werden und ist ab sofort verfügbar. Upgrades von Version 4 sind ab 49 Euro erhältlich. Die Professional-Version kostet 390 Euro, während die Artist-Version mit 95 Euro dein Konto belastet.

Wie gefallen dir die Neuerungen? Schreib es in die Kommentare!

Lesermeinungen (11)

zu 'Presonus Studio One 5: Alle Neuerungen im Überblick'

  • Dan   08. Jul 2020   19:59 UhrAntworten

    Wie sieht das im Vergleich zu Cubase aus? Cubase hat ja gerade einen Hammerpreis.... Lieber Cubase oder Studio One?

    • Carlos San Segundo (delamar)   08. Jul 2020   20:29 UhrAntworten

      Studio One 5 ist sicherlich das günstigere Musikprogramm. Dafür ist Cubase etwas reifer.

      PS: Cubase 11 wird vermutlich dieses Jahr rauskommen...dann mal sehen.

  • Ben Rosar   08. Jul 2020   20:00 UhrAntworten

    Das Wichtigste wurde nicht genannt: key switch maps, so ähnlich wie die expression maps von Cubase. Auf dieses Feature haben sicherlich tausende Nutzer sehnsüchtig gewartet.

    • Stefan Hofmann (delamar)   09. Jul 2020   10:13 UhrAntworten

      Hallo Ben,
      vielen Dank für den Input – wir haben das ergänzt :-). Aufgrund der vielen Neuerungen ist uns dieser Punkt wohl anfangs durch die Lappen gegangen.

      Liebe Grüße
      Stefan

  • Dan   08. Jul 2020   23:24 UhrAntworten

    145 Euro für das update von 4.6 ist unverschämt

  • Thomas   09. Jul 2020   04:59 UhrAntworten

    Naja, hier wurde eigentlich nur reichlich von Cubase abgekupfert...
    Tape Algo
    Mixer Scenes
    Listen Bus
    Noten Editor
    Event Gain Volume Clips
    Midi Note Expressions...
    Warum machen die das? Fällt denen nichts mehr ein? Anscheinend ist Cubase selbst bei S1 Usern und Presonus seht beliebt.
    Ich frage mich, warum Presonus immer nur andere Ideen klaut. In den letzten Versionen kamen immer nur Sachen von Pro Tools, Logic uns immer wieder sehr sehr viel von Cubase hinzu. Innovationen und neue Ideen kommen oft nur von Logic (Drummer, die neuen Sampler) und von Cubase (VST Expressions, Control Room, Listen Bus, Vari Audio, Midi Plugins, Alignment Tool, überhaupt die VST Schnittstelle uvam.) Dann kann man ja gleich beim Original bleiben.
    Schade, ein mässiges unaufregendes Update.

    • Bernd   10. Jul 2020   09:51 UhrAntworten

      Das sehe ich auch so! Für alle, die die Live-Anwendung nicht brauchen lohnt kaum ein Upgrade von S1 4.6 (zumal das Upgrade unverhältnismäßig teuer ist)

    • Max   10. Jul 2020   10:55 UhrAntworten

      Hey Thomas,

      ist es nicht vielleicht eher so: Studio One kopiert bzw. übernimmt die erfolgreichen und wichtigen Features von anderen Herstellern? Also das Beste vom Markt in einem Produkt versammelt?

      Übrigens hat Studio One auch Alleinstellungsmerkmale. Für mich sind das die folgenden (Reihenfolge ist keine Prioritätenliste):
      - 4K und HiDPI Display Unterstützung. Vergleichbar ist hier nur Ableton Live.
      - Melodyne Integration (die ARA Schnittstelle wurde von PreSonus und Celemony erstmals vorgestellt. Dann haben die anderen DAWs kopiert.)
      - Kostengünstig. Upgrade für 49 EUR. Da kann man als Cubase Nutzer nur so von träumen.
      - Kein Dongle. Kein Abo. (Ist jetzt optional, nicht verpflichtend.) Aktivierung auf 5 (!) Rechnern gleichzeitig.
      - Gute Integration zwischen Ordnerspuren und Bussen
      ...

      Und Cubase ist eine gute DAW. Nur nicht für mich. ;)

  • Alex   10. Jul 2020   21:28 UhrAntworten

    Für Neueinsteiger oder Anfänger ist vor allem Studio One 5 Artist sehr interessant, da man keinen Limit an Spuren hat UND mit dem Update endlich Plugins von Drittanbietern benutzen kann. Somit bekommt man für unter 100€ eine nahezu vollwertige DAW. Ableton kann sich da mal, bezüglich Live 10 Intro, eine Scheibe von abschneiden ;)

  • Roger   21. Jul 2020   07:27 UhrAntworten

    Ich bin ein Umsteiger von Cubase auf Studio One. Der Workflow ist unschlagbar und dass Studio One features von Cubase abkupfert finde ich super !!! So habe ich den besten Workflow und aber auch die features von cubase und vermisse somit nichts.
    Studio One für mich absolut nummer 1 unter den DAW's weiter so.

  • shellMaster   06. Aug 2020   18:40 UhrAntworten

    Hallo!
    Bin von cubase (seit Atari) vor 5 Tagen auf studio one v5 umgestiegen, da jetzt endlich ein kleiner Noteneditor integriert ist.
    Das beste Arbeiten, seit dem es DAWs gibt. Einen *Workflow, der bei der *Bezeichnung Standards setzt. Auto: Golf, DAW: Studio one...
    Für manche hört sich das wahrscheinlich übertrieben an, aber probiert es aus. Weltklasse!
    Grüße aus der Hauptstadt!

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