Spotify löscht 75 Millionen Songs
Maßnahmen gegen KI-Massenware

Spotify löscht 75 Millionen Songs
Wow! Spotify löscht 75 Millionen KI Songs und AI Musik

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Im Kampf gegen KI-Massenware löscht Spotify 75 Millionen Songs

Spotify hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 75 Millionen Tracks entfernt, die der Dienst als Spam einstuft. Für Musikschaffende ist das relevant, weil massenhaft hochgeladene Titel die Verteilung der Tantiemen beeinflussen.

Laut Spotify landen täglich rund 100.000 neue Songs auf den Servern. Ein Teil davon entsteht durch günstig produzierte KI-Massenware, die der Dienst mit einem eigenen Team zur KI-Erkennung aussortieren will.

Parallel testet die Plattform ein Beta-Feature, mit dem Künstler den Einsatz von KI in ihren Aufnahmen deklarieren können. Ein Verbot von KI-Werkzeugen ist damit nicht verbunden, es geht um mehr Transparenz gegenüber den Hörern.


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Spotify & KI-Musik: Die wichtigsten Fakten

  • Spotify hat im vergangenen Jahr über 75 Millionen als Spam eingestufte Tracks entfernt.
  • Ein Beta-Feature namens AI credits erlaubt es Künstlern, den KI-Einsatz bei Vocals oder Instrumenten anzugeben.
  • Das Label Verified by Spotify wurde im April eingeführt.
  • Täglich werden rund 100.000 Songs auf die Plattform hochgeladen.
  • Reine KI-Musik macht laut Spotify deutlich weniger als ein Prozent des Konsums aus.
  • IFPI, RIAA & weitere Verbände haben ein freiwilliges KI-Labelsystem vorgestellt.

Neue Transparenz-Optionen für Künstler

Spotify schreibt Musikern nicht vor, ob sie KI nutzen dürfen. Nach Angaben des Dienstes soll die Entscheidung bei Künstlern, Songwritern & Produzenten liegen. Wer KI einsetzt, soll das jedoch offenlegen.

Dafür testet die Plattform das Beta-Feature AI credits. Damit lässt sich angeben, ob KI etwa bei den Vocals oder bei der Instrumentierung im Spiel war.

Die Angabe beruht auf freiwilliger Offenlegung durch die Künstler.

Spotify räumt ein, dass durch dieses Prinzip einzelne Tracks unentdeckt bleiben können. Ergänzend soll das im April gestartete Label Verified by Spotify die Echtheit von Künstlerprofilen kennzeichnen.

Branchenweite KI-Labels im Anmarsch

Nicht nur Spotify reagiert auf KI-Inhalte. IFPI, RIAA & sechs weitere Organisationen, darunter die Grammys, haben ein freiwilliges Labelsystem vorgestellt. Es soll breit & global genutzt werden, auch auf Streaming-Diensten.

Das System unterscheidet zwei Fälle: Als AI-generated gelten Aufnahmen, bei denen KI den überwiegenden Teil der kreativen Elemente erzeugt hat. Als AI-assisted zählen Werke, die substanziell von Menschen stammen, aber KI-Elemente enthalten.

Andere Anbieter gehen ähnliche Wege. Deezer kennzeichnet KI-Tracks & nennt für seinen Detektor eine Genauigkeit von 99,8 Prozent. Ein Apple-Music-Manager sprach zudem davon, dass mehr als ein Drittel der neuen Uploads vollständig aus KI bestehe.

Auswirkungen auf den Tantiemen-Pool

Der Streaming-Dienst schüttet nach eigenen Angaben jährlich rund 11 Milliarden US-Dollar an Tantiemen aus. Die Löschwelle soll diesen Pool vor Verwässerung durch massenhaft hochgeladene Tracks schützen.

Als Beispiel nennt Spotify, dass der auf Platz 100.000 gelistete Künstler etwa 7.300 US-Dollar pro Jahr verdiene. Dass Spotify 75 Millionen Songs löscht, zeigt den wachsenden Druck durch KI-Massenware auf die gesamte Musikbranche.

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