Native Instruments Insolvenz gelöst
Happy End für Kontakt, Traktor & iZotope

Native Instruments Insolvenz gelöst
Native Instruments Insolvenz gelöst: Übernahme durch inMusic rettet Berliner Kult-Marke

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 08. Mai 2026

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Native Instruments Insolvenz gelöst: Die Übernahme im Detail

Am 8. Mai 2026 gab inMusic bekannt, dass eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Native Instruments unterzeichnet wurde. Native Instruments ist Entwickler der branchenweit eingesetzten Plattformen Kontakt, Traktor sowie der Audio-Tools iZotope, Plugin Alliance und Brainworx. Das Unternehmen unterhält direkte Beziehungen zu über 25 Millionen registrierten Nutzern weltweit.

inMusic Brands wurde 1992 gegründet und ist Eigentümer bekannter Marken wie Akai Professional, Moog Music, Denon DJ, Numark, Rane und M-Audio. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Musikbranche. Die Übernahme basiert auf einer bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen beiden Firmen.

Im Jahr 2025 hatten inMusic und Native Instruments eine Kooperation bekannt gegeben. Diese umfasste die NKS-Integration in Akai Pro MPK- und M-Audio Oxygen-Controller. Außerdem wurden Native Instruments Sounds erstmals für die MPC Standalone-Plattform verfügbar gemacht.


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Jack O’Donnell, CEO von inMusic, beschreibt Native Instruments als idealen Partner mit außergewöhnlichen Produkten und einer engagierten Community. Die Zusammenführung soll nach seinen Worten schnellere Entwicklung und tiefere Integration ermöglichen. Alle Marken und Produktlinien sollen weiterhin unterstützt werden.

Native Instruments Insolvenz gelöst: Fakten

  • Übernahme von Native Instruments durch inMusic vereinbart
  • Alle bestehenden Marken werden fortgeführt: Native Instruments, iZotope, Plugin Alliance, Brainworx
  • Über 25 Millionen registrierte Nutzer weltweit
  • Produkte und Plattformen bleiben vollständig verfügbar
  • Kundensupport wird ohne Unterbrechung fortgesetzt
  • Integration basiert auf bestehender Partnerschaft aus 2025
  • Abschluss der Transaktion in den kommenden Wochen erwartet

Kontinuität für bestehende Produkte

Der Geschäftsbetrieb läuft nach Angaben beider Unternehmen normal weiter. Produkte, Services und Plattformen bleiben verfügbar. Der Kundensupport wird in allen Regionen fortgesetzt.

Die branchenführenden Plattformen Kontakt und Traktor werden weiterhin entwickelt. Auch die Mastering- und Audio-Produktionstools von iZotope, Plugin Alliance und Brainworx bleiben im Portfolio. Native Instruments hatte in den vergangenen drei Monaten eine schwierige Phase durchlaufen.

Nick Williams, CEO von Native Instruments, bezeichnet inMusic als Partner, dessen Werte und Ambitionen mit denen von Native Instruments übereinstimmen. Die Übernahme markiere den Beginn eines neuen Kapitels für das Unternehmen. Williams betont das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft mit inMusic.

Zusammenführung der Kompetenzen

inMusic verfügt über umfangreiche Hardware-Expertise durch Marken wie Akai Professional und Moog Music. Native Instruments bringt Software-Kompetenz und etablierte Plattformen ein. Die Kombination soll nach Angaben der Unternehmen neue Möglichkeiten für Integration schaffen.

Die NKS-Integration, die 2025 eingeführt wurde, zeigt die technische Kompatibilität beider Systeme. Controller von Akai Pro und M-Audio arbeiten mit Native Instruments Software zusammen. Die MPC Standalone-Plattform erhielt Zugriff auf Native Instruments Sounds.

O’Donnell hebt hervor, dass beide Unternehmen von Menschen gegründet wurden, die Musik lieben. Jede Entscheidung orientiere sich an den Bedürfnissen von Musikern. Diese gemeinsame Ausrichtung bilde die Basis für zukünftige Entwicklungen.

Technische Plattformen und Integration

Kontakt gilt als meistgenutzte Sampler-Plattform weltweit. Traktor wird von professionellen DJs eingesetzt. Die Audio-Tools von iZotope decken Mastering und Produktion ab.

Plugin Alliance und Brainworx bieten Plugins für verschiedene Produktionsaufgaben. Diese Werkzeuge werden in Studios und Produktionsumgebungen weltweit verwendet. Die Integration mit inMusic-Hardware könnte neue Workflows ermöglichen.

Die bestehenden Produkte sollen nach Angaben von O’Donnell weiterhin funktionieren. Gleichzeitig werden neue Tools entwickelt. Die langfristige Innovationsstrategie zielt auf Kreative aller Ebenen ab.

Anwendungsbereiche der vereinten Technologien

Die kombinierten Technologien richten sich an Musikproduzenten, DJs und Kreative unterschiedlicher Erfahrungsstufen. Hardware-Controller von inMusic lassen sich mit Software-Plattformen von Native Instruments verbinden. Die NKS-Integration ermöglicht direkten Zugriff auf Sounds und Parameter.

Professionelle DJs nutzen Traktor in Verbindung mit Controllern von Denon DJ, Numark oder Rane. Produzenten arbeiten mit Kontakt und Akai Professional MPC-Systemen. Die Audio-Tools von iZotope werden im Mastering-Bereich eingesetzt.

Die Zusammenführung könnte nach Angaben der Unternehmen zu tieferer Hardware/Software-Integration führen. Workflows sollen optimiert werden. Die Entwicklung orientiert sich an den Anforderungen der Nutzer-Community.

Dank an die Community

Nick Williams dankt in seiner Stellungnahme der Community für die Loyalität während der schwierigen Phase. Die vergangenen drei Monate waren nach seinen Worten herausfordernd für Native Instruments. Partner, Künstler und Kunden hätten das Unternehmen unterstützt.

Williams betont, dass dieser Moment allen gehöre, die zu Native Instruments standen. Die Übernahme sei das Ergebnis harter Arbeit. Das Unternehmen habe nach dem richtigen Partner gesucht und ihn in inMusic gefunden.

Die Community umfasst über 25 Millionen registrierte Nutzer. Diese Nutzerbasis gehört zu den engagiertesten im Bereich der Musik-Software. Die Beziehung zu den Anwendern soll nach der Übernahme fortbestehen.

Native Instruments Insolvenz gelöst: Ausblick

Der Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Wochen erwartet und unterliegt üblichen Abschlussbedingungen. Weitere Informationen zur Integration werden im Verlauf des Prozesses bekannt gegeben.

Details zum Native Instruments Insolvenz Update Mai sind auf der offiziellen Website des Unternehmens verfügbar.

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