NAMM 2026: Korg MetroClip - Dieses Clip-On Metronom hat ein 3D-Display mit Wow-Effekt

Korg MetroClip MTC-1
Der Korg MetroClip hilft in schwierigen Situationen, den Rhythmus zu halten

Fabian Eckert Von Fabian Eckert am 15. Januar 2026

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Visuelles Timing neu gedacht – das Korg MetroClip

Das Metronom setzt auf eine Kombination aus akustischem Signal und visueller Tempoanzeige. Das 3D-Display erzeugt ein Tiefengefühl, sodass das Tempo auch von der Seite erkennbar bleibt. So soll die Konzentration auf die Noten erhalten bleiben, während das Timing im peripheren Blickfeld sichtbar ist.

Drei verschiedene Anzeigemodi stehen zur Auswahl. Der Bounce Mode zeigt eine Bewegung ähnlich einem Dirigentenstab. Im Flash Mode leuchtet der Balken bei betonten Schlägen vollständig, bei unbetonten nur teilweise.

Korg MetroClip MTC-1
Frontansicht mit und ohne Clip für den Korg MetroClip MTC-1

Der L/R Mode imitiert bei horizontaler Ausrichtung die Pendelbewegung eines mechanischen Metronoms. Diese Modi sollen unterschiedliche Präferenzen beim Erfassen des Rhythmus bedienen.


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Das Clip-Design ermöglicht die Befestigung an verschiedenen Oberflächen. Notenständer, Instrumentenschallbecher oder Kleidungsstücke wie Kragen kommen als Befestigungspunkte infrage. Eine Kugelgelenkstruktur erlaubt die Anpassung des Betrachtungswinkels an die jeweilige Spielhaltung.

Korg MetroClip Features

  • 3D-Display mit 180-Grad-Sichtbarkeit
  • Drei Anzeigemodi: Bounce, Flash und L/R
  • Clip-Befestigung für Notenständer, Instrumente und Kleidung
  • Kugelgelenk zur Winkelanpassung
  • Tempobereich von 30 bis 300 BPM
  • Schlagmuster von 0 bis 12 Beats
  • Optionen für Achtelnoten, Triolen-Shuffle und Sechzehntelnoten
  • Piezo-Lautsprecher im speziell entwickelten Gehäuse
  • TempoGenauigkeit von ±0,3 Prozent
  • Batteriebetrieb mit einer AAA-Batterie

Klang und Einstellungen

Trotz der kompakten Bauweise soll das Metronom einen klar definierten Klang liefern. Ein speziell entwickeltes Gehäuse und ein Piezo-Lautsprecher sorgen laut Korg dafür, dass der Beat auch in lauteren Proberäumen hörbar bleibt.

Korg MetroClip MTC-1
Der MetroClip kann auch um 180° rotiert werden

Die Tempo-Einstellungen decken einen Bereich von 30 bis 300 BPM ab. Damit lassen sich langsame Übungspassagen ebenso begleiten wie schnelle Stücke verschiedener Genres.

Bei den Schlagmustern reicht die Auswahl von null Schlägen ohne Akzent bis zu zwölf Schlägen. Zusätzlich stehen Unterteilungen in Achtelnoten, Triolen-Shuffle und Sechzehntelnoten zur Verfügung.

Technische Daten

Das Gerät misst 25 mm in der Breite, 67 mm in der Tiefe und 74 mm in der Höhe. Das Gewicht liegt bei etwa 40 Gramm inklusive Batterie. Eine AAA-Alkali- oder Nickel-Metallhydrid-Batterie versorgt das Metronom mit Strom.

Die Batterielaufzeit soll je nach Nutzung über 30 Stunden betragen. Eine Auto-Power-Off-Funktion schaltet das Gerät nach zehn Minuten Inaktivität ab. Die Tempoabweichung gibt Korg mit ±0,3 Prozent an.

Korg MetroClip MTC-1
Seitenansicht mit rotierter Anzeige

Einsatzbereiche und Zielgruppe

Das Metronom richtet sich an Musikerinnen und Musiker in unterschiedlichen Situationen. Einzelübungen, Satzproben und Marschproben nennt Korg als typische Anwendungsszenarien. Die Clip-Befestigung soll besonders dort Vorteile bieten, wo Bewegung Teil der Performance ist.

Das visuelle Konzept spricht Spielerinnen und Spieler an, die in lauten Umgebungen proben. Wenn akustische Signale im Hintergrundrauschen untergehen, soll das Display eine Alternative bieten. Auch für Ensembles, die synchron bleiben wollen, ohne ständig auf ein separates Gerät zu schauen, könnte das Konzept interessant sein.

Korg MetroClip: Preis & Verfügbarkeit

Das Clip-On Metronom ist ab März 2026 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Weitere Informationen zum Korg MetroClip finden sich auf der Hersteller-Webseite.

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