KI-Musik
Suno & Bertelsmann (BMG) gehen Partnerschaft ein

KI Musik: Suno & Bertelsmann (BMG) Partnerschaft
Neue Entwicklung für KI Musik: Suno & Bertelsmann (BMG) Partnerschaft

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Suno & Bertelsmann (BMG) KI-Musik Partnerschaft

Suno hat mit BMG einen Lizenzdeal für das Recorded- und Publishing-Repertoire der Bertelsmann-Tochter abgeschlossen. Es ist nach Warner Music der zweite große Rechteinhaber, den die KI-Plattform gewinnen konnte. Für Musiker und Produzenten ist das relevant, weil sich damit die Rahmenbedingungen der KI-Musik verschieben.

Der Deal kommt unter juristischem Druck zustande. Die GEMA gewann kürzlich gegen Suno vor dem Landgericht München I in erster Instanz, während in den USA Klagen von Universal Music und Sony Music weiterlaufen.

Gleichzeitig ändert Suno die Nutzungsbedingungen für seine Plattform. Neue Download-Limits und Audio-Wasserzeichen betreffen unmittelbar alle, die mit dem Tool Songs erstellen und exportieren.


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Suno & BMG Deal: Die wichtigsten Punkte

  • Suno & BMG schließen einen Lizenzdeal für Recorded- & Publishing-Repertoire ab
  • Opt-in-Modell: BMG-Künstler müssen der Nutzung ihrer Musik aktiv zustimmen
  • Vereinbart ist eine rückwirkende & zukünftige Vergütung, konkrete Beträge nennen beide Seiten nicht
  • Ab dem 3. September gelten neue Download-Limits: Free 7, 10-Dollar-Abo 20, 30-Dollar-Abo 60 Songs pro Monat
  • Das Profi-Tool Suno Studio bleibt von den Download-Limits ausgenommen
  • Suno führt Audio-Wasserzeichen & Fingerprinting ein, um KI-Songs identifizierbar zu machen

Opt-in & Vergütung: So funktioniert der Suno/BMG-Deal

Der Deal deckt sowohl das Recorded- als auch das Publishing-Repertoire von BMG ab. Nur Künstler und Songwriter, die sich aktiv dafür entscheiden, lassen ihre Musik für das KI-Training und die von Nutzern erzeugten Outputs lizenzieren. Die Vereinbarung regelt zudem die bislang ungeklärte, rückwirkende Nutzung von BMG-Aufnahmen und Publishing-Werken.

Laut den beteiligten Unternehmen sollen die Urheber sowohl rückwirkend als auch künftig entschädigt werden. Details zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Auszahlungen bleiben offen. Celine Joshua von BMG nennt die Wahlfreiheit als leitendes Prinzip der Vereinbarung.

Wie viele Künstler das Opt-in tatsächlich nutzen, ist offen. Guy Oseary, Manager von Madonna, hatte zuletzt öffentlich klargestellt, dass seine Klientin ihre Musik nicht für KI-Training freigeben werde. Suno will nach eigenen Angaben gemeinsam mit Teilen der Musikbranche ein erstes vollständig lizenziertes Modell entwickeln.

Neue Regeln: Strenge Download-Limits für Suno-Nutzer

Kurz vor der BMG-Ankündigung kündigte Suno-CEO Mikey Shulman Änderungen an der Plattform an. Ab dem 3. September können Gratisnutzer nur noch sieben mit Suno erstellte Songs herunterladen. Das 10-Dollar-Abo erlaubt 20 Downloads pro Monat, das 30-Dollar-Abo 60.

Vom Limit ausgenommen bleibt Suno Studio, ein gesondertes Produktionstool mit Bearbeitungsfunktionen für Musiker. Zusätzliche Downloads sollen laut Suno gegen eine noch nicht genannte Gebühr möglich bleiben. Parallel setzt die Plattform auf Audio-Wasserzeichen und Fingerprinting, damit KI-Songs auch auf anderen Diensten erkennbar bleiben.

Suno begründet die Einschränkungen damit, dass sich so der massenhafte Export von Songs und Streaming-Betrug eindämmen lasse. Die Änderungen sollen nach Angaben von Shulman die Mehrheit der Nutzer nicht beeinträchtigen, Missbrauch in großem Maßstab aber deutlich erschweren.

Ausblick auf kommende Modelle

Die Plattform verweist wie schon beim Warner-Deal auf ein neues Modell, das in Zusammenarbeit mit der Musikindustrie entstehen soll. Mit dem Launch dieser und weiterer Modelle sollen laut Suno alle bisherigen Modelle eingestellt werden.

Ein Startdatum für die neuen Modelle ist bislang nicht bekannt. Suno gibt an, dass sie deutlich besser als die bisherigen sein und den Nutzern mehr Kontrolle bieten sollen.

Wie viele Interpreten am Ende zustimmen, bleibt abzuwarten und entscheidet mit über die weitere Entwicklung der KI-Musik.

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