Yamaha Genos: Workstation & Arranger Keyboard [Update mit Sounds!]

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Yamaha Genos - Flaggschiff Keyboard mit Arranger

Yamaha Genos - Flaggschiff Keyboard mit Arranger

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Wachablösung: Yamaha Genos

Nach fĂŒnf Generationen des Tyros ist es an der Zeit, eine neue Produktfamilie aus der Taufe zu heben. Im Mittelpunkt stehen die neuen Sounds und Styles, die der Hersteller beim Yamaha Genos in den Mittelpunkt stellt. GegenĂŒber dem Tyros 5 kommt dieses Arranger Keyboard mit fast doppelt so vielen AWM2 Sample Rom Sounds.

Besonders spannend fĂŒr Klangliebhaber dĂŒrften auch die Sounds der KonzertflĂŒgel Yamaha CFX und C7 werden. Insgesamt klingen die neuen Sounds dynamischer und etwas natĂŒrlicher.

FĂŒr Komponisten von Filmmusik bietet der Yamaha Genos mit den Kino Strings auch neue Sounds mit an Bord. Diese sollen an die KlangqualitĂ€t externer Software Soundbibliotheken heranreichen und bedienen sich ebenfalls Ă€hnlicher Stereo-Mechanismen: So können einzelne Instrumente der Streichersektion auf unterschiedliche KanĂ€le gepannt werden.

Yamaha Genos Features & Highlights

  • Halbgewichtete FSX Tastatur mit 76 Tasten
  • Anschlagsdynamische Tasten
  • Aftertouch
  • Dualer Song Player erlaubt das Überblenden zwischen zwei Songs in Audio (oder 1x Audio und 1x MIDI)
  • Song List erlaubt das stĂ€ndige Abspielen von Songs
  • 28 DSP Effekte (Inserts), alle gleichzeitig auf einer Voice nutzbar
  • 216 Motive und Riffs fĂŒr den Arpeggiator mit MegaVoices
  • Mehrstimmige Harmoniestimmen und Synth Vocoder fĂŒr den Gesang/Vocals ĂŒber das Mikrofon
  • Yamaha Expansion Manager Software fĂŒr Mac and PC zur Verwaltung von Sounds
  • Soundmanagement ĂŒber Personal Packs erlauben das Speichern und Laden von Voice, Style, Song und Registration
  • Premium Packs erweitern optional Voices, Styles und Presets
  • Interner 64 GB Flashspeicher (SSD)
  • UnterstĂŒtzung fĂŒr WAV, AIFF, SoundFont und REX Formate, mit denen sich eigene Voices und Drum Kits erstellen lassen
  • Mikrofoneingang: XLR mit Phantomspeisung oder Klinke (Kombobuchse)
  • Vier AusgĂ€nge mit eigenem Routing, um die Performance an unterschiedliche Abhören / Mixer zu schicken
  • Cloud Audio Recorder App (iOS), um via WLAN aufzunehmen und die Performance auf SoundCloud zu teilen
  • SongBook+ App (iOS) zur Verwaltung von Noten und Songtexten vom iPad aus
  • Optional: GNS-MS01 Lautsprechersystem
  • Optional: L-7B Keyboard StĂ€nder
  • Abmessungen: 1234 mm x 456 mm x 138 mm
  • Gewicht: 13 kg

 

Yamaha Genos Videos

Klang & Sounds vom Yamaha Genos

Alex Christensen & The Berlin Orchestra – Rhythm Is A Dancer

Genos is coming soon

 

Klangerzeugung

Neben der ĂŒppigen Polyphonie mit 256 Stimmen in Stereo (!) punktet Yamaha Genos mit seiner intelligent agieren Artikulation ĂŒber das Articulation Element Modeling (AEM). So entscheidet die Workstation in Echtzeit ĂŒber die beste Artikulation – also wie das Instrument anhand der Spieltechnik klingen soll.

Die AEM-Technologie nutzt dann AnschlagsstĂ€rke, Tempo, Legato vs. Staccato und weitere Indikatoren, um die Streicher, (Holz-)BlĂ€ser, Gitarren und andere Instrumente möglichst natĂŒrlich wiederzugeben. Der Nutzer kann auch selbst bestimmte Artikulationen wie unterschiedliche Bogenstreichungen, Gitarren-Slides oder Fall-Offs bei den BlĂ€sern zu spielen. Zur Steuerung stehen drei Knöpfe am Arranger Keyboard zur VerfĂŒgung. Auch lĂ€sst sich die Artikulation ĂŒber Pedale steuern.

Die Styles reichen ĂŒber alle Musikgenres von Klassik oder Jazz ĂŒber HipHop bis EDM. Regionale und World Styles wurden ebenfalls berĂŒcksichtigt.

  • 256-stimmige Polyphonie
  • 1.700 Sounds
  • 550 Styles
  • bis zu 26 DSP Effekte nutzbar
  • Intelligente Artikulation passt sich an das Spiel an

 

Bedienung

Wie schon im Vorfeld vermutet, setzt der Yamaha Genos auf einen waschechten Touchscreen im Großformat wie schon beim Yamaha Montage 8 [Test]. Auf dem 9-Zoll großen Farbdisplay gibt es jeweils visuelles Feedback. Dazu gesellen sich sich sechs Endlosdrehregler, mit denen sich die wichtigsten Parameter wie Style und Voice, Song Mode und weitere anpassen lassen. Die Funktion der sechs Knöpfe darunter kann vom Nutzer angepasst werden.

Die Mixer-Sektion glĂ€nzt mit weiteren neun Schiebereglern. Zahlreiche Tasten und ein Joystick stehen ebenfalls zur VerfĂŒgung.

FĂŒr das Speichern und Laden aller Einstellungen sind 10 Knöpfe fĂŒr Registrations vorhanden. Diese können in Playlists organisiert werden. Mit den Multi-Pads lassen sich zudem One-Shot Phrasen, Hits oder Samples abspielen, wĂ€hrend die Workstation die Voices spielt. Via Auto-Link-Funktion können auch vom Nutzer erstellte Samples genutzt werden.

  • 9″ Touchscreen Farbdisplay
  • 6 Endlosregler
  • 9 Schieberegler
  • Joystick
  • 10 Registration Knöpfe

 

AnschlĂŒsse

Bei den AnschlĂŒssen am Yamaha Genos unterstreicht der Hersteller seinen Anspruch, das Arranger Keyboard schlechthin am Markt zu positionieren. Es finden sich alle wichtigen AnschlĂŒsse, die fĂŒr die Live-Performance und sogar den Einsatz im Studio oder beim Songwriting benötigt werden.

  • 1x Main Out
  • 4x Sub Out (mit unterschiedlichen Mixen, wenn gewĂŒnscht)
  • S/PDIF Ausgang
  • Kopfhörer
  • 3x AnschlĂŒsse fĂŒr Pedale
  • USB to Host (Anschluss an einen Computer)
  • 3x USB to Device (Anschluss externer DatentrĂ€ger)
  • MIDI A und B (In/Out)
  • Mikrofoneingang mit Kombibuchse XLR/Klinke und Phantomspeisung
  • Aux-In in Stereo fĂŒr die Einspeisung externer Zuspieler

 

Bildstrecke Yamaha Genos

So sieht das neue Arranger Keyboard aus

So sieht das neue Arranger Keyboard aus

Yamaha Genos - Flaggschiff Keyboard mit Arranger

Yamaha Genos – Flaggschiff Keyboard mit Arranger

Der Mixer am Keyboard Yamaha Genos

Der Mixer am Keyboard Yamaha Genos

AnschlĂŒsse am Yamaha Genos

AnschlĂŒsse am Yamaha Genos

Yamaha Genos

Aus der VideoankĂŒndigung des Yamaha Genos

 

Top 10 – Wunschliste fĂŒr den Yamaha Genos

Es folgen die zehn meisterwarteten Features, extrahiert aus Umfrageergebnissen von einer inoffiziellen Fan-Website zum Yamaha Genos. Fast 1.700 interessierte Nutzer haben schon daran teilgenommen:

  1. Bessere, detailliertere Voices
  2. Touchscreen
  3. Verbesserte, »intelligente« Styles
  4. Arpeggiator
  5. VST-UnterstĂŒtzung
  6. Sample-Import
  7. GrĂ¶ĂŸerer Bildschirm
  8. 88 gewichtete Tasten
  9. Nahtloses Umschalten von Voices oder Performances
  10. Schwarze GehÀusefarbe

 

Yamaha Genos: Preis & VerfĂŒgbarkeit

Den Yamaha Genos wird es in verschiedenen AusfĂŒhrungen geben. Die Version mit 76 Tasten wird voraussichtlich um die 4.599 Euro kosten.

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Lesermeinungen (9)

zu 'Yamaha Genos: Workstation & Arranger Keyboard [Update mit Sounds!]'

  • Patrick   13. Sep 2017   14:30 UhrAntworten

    Heißt das, der Tyros wird dadurch in Rente geschickt?

  • Kevin Naderi   14. Sep 2017   08:31 UhrAntworten

    This in Incredible can't wait to try out the voices and styles

  • Philipp   14. Sep 2017   20:36 UhrAntworten

    Ich kenne das Instrument bereits in und auswendig und habe es gespielt und getestet. Es ist garantiert ein großer Wurf gelungen, absolut top! Jetzt habe ich richtig das GefĂŒhl ein ordentliches Musikinstrument vor mir zu haben...

  • Patrick   15. Sep 2017   11:15 UhrAntworten

    Also wenn das wirklich die Tyros-Reihe ablösen soll und es keine Tyros-GerĂ€te mehr geben sollte, dann dĂŒrfte es das wohl fĂŒrs erste zumindest fĂŒr mich und andere blinde Anwender gewesen sein. In Puncto Bedienbarkeit tut man uns mit Touchscreens nĂ€mlich wirklich keinen Gefallen.

  • Jan Hein   04. Okt 2017   12:47 UhrAntworten

    Not bad :D

  • Rolf Hein   04. Okt 2017   13:01 UhrAntworten

    4700 Tacken sind aber auch ein echt stolzer Preis. Und ganz ehrlich, mich haben die Sounds und vor allem die Styles, die bisher zu hören sind, nicht ĂŒberzeugt. Wo bleibt die PraxisnĂ€he, die z.B. dem klassischen Alleinunterhalter den Einsatz auf der BĂŒhne schnellst möglich erlaubt???

    • Karl-Heinz   05. Okt 2017   08:01 UhrAntworten

      Der Touchscreen ist doch recht praxisnah gestaltet und die Featureliste liest sich auch sehr gut. Was fehlt dir denn?

    • Patrick   09. Okt 2017   16:17 UhrAntworten

      Detto! Hab mir beim Anhören des Videos genau das gleiche gedacht.

  • Patrick   08. Okt 2017   23:38 UhrAntworten

    Also doch ein Touchscreen. Naja, anschauen werde ich's mir sicher mal beim HĂ€ndler meines Vertrauens, aber kaufen werde ich es mir vorerst wohl nicht, es sei denn, man tut uns blinden Nutzern einen Gefallen mit einer optionalen Displaylösung, mit der auch wir was anfangen können. Wenn ich damit arbeiten soll, will ich nicht stĂ€ndig eine sehende Person neben mir sitzen haben und fragen mĂŒssen, "Wo muss ich da jetzt hindrĂŒcken?" Das mag zwar fĂŒr nicht blinde Anwender ein vielgewĂŒnschtes Feature sein, aber fĂŒr unsereins ist so ein Display eher kontraproduktiv.

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