NAMM 2026: REVV Dirtdog - Wenn ein legendärer selbstgebauter Amp zum Pedal wird

REVV Dirtdog
REVV Dirtdog: Dieses Overdrive bringt Röhren-Charme aufs Pedalboard

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 19. Januar 2026

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Vintage-Sound im kompakten Format – das REVV Dirtdog

Die Entstehungsgeschichte des Pedals reicht zurück zu den Aufnahmen des Albums „Dog Ear“ von The Bros. Landreth. Für dieses Projekt baute Joey Landreth einen kleinen Verstärker, der sich an Designs aus den 1940er Jahren orientierte.

Der Amp lieferte die gewünschten Crunch-Sounds für viele Aufnahmen. Allerdings war das fragile Gerät nicht für den Tourbetrieb geeignet.

REVV übernahm die Aufgabe, diesen Klangcharakter in ein Pedalformat zu übertragen. Das Ergebnis ist ein vollständig analoges Overdrive-Pedal mit interaktiven Reglern. Die Schaltung soll laut Hersteller das typische „Bloom“ und „Sag“ alter Verstärker nachbilden.


PASSEND DAZU


Der Zerrgrad reicht von leicht angezerrten Clean-Sounds bis hin zu einem fast Fuzz-artigen Charakter. Bei maximalen Einstellungen kann das Pedal sogar leicht „sputtern“, ähnlich wie ein übersteuernder Vintage-Amp.

REVV Dirtdog Features

  • Analoges Overdrive-Pedal mit Vintage-Charakter
  • Entwickelt in Zusammenarbeit mit Joey Landreth
  • Inspiriert von Verstärkerdesigns aus den 1940er Jahren
  • Vier interaktive Regler: Gain, Level, Bite und Tone
  • Zerrbereich von leichtem Crunch bis fast Fuzz
  • True Bypass-Schaltung
  • Kompaktes Gehäuse mit oben montierten Buchsen
  • Hergestellt in Kanada mit 2 Jahren Garantie bei Registrierung
REVV Dirtdog
Simple Steuerung, großer Effekt

Bedienelemente und Klangregelung

Das Pedal verfügt über vier Regler: Gain, Level, Bite und Tone. Der Gain-Regler bestimmt den Zerrgrad, während Level die Ausgangslautstärke steuert. Die Kombination beider Regler beeinflusst maßgeblich, wie das Pedal den nachgeschalteten Verstärker ansteuert.

Der Bite-Regler kontrolliert den Höhenanteil des Signals. Mit dem Tone-Regler lässt sich der Mittencharakter des Pedals anpassen. Nach rechts gedreht klingt das Pedal laut Hersteller bissiger und durchsetzungsfähiger, nach links eher „scooped“ mit weniger Mitten.

Alle vier Regler arbeiten interaktiv miteinander. Die Position eines Reglers beeinflusst also das Ansprechverhalten der anderen. Bei niedrigen Gain-Einstellungen und aufgedrehtem Bite entstehen glockige Sounds an der Zerrgrenze. Mit voll aufgedrehtem Level-Regler soll sich ein unkontrollierter „Amp-auf-10″-Sound ergeben.

REVV Dirtdog
Das Pedal passt auf jedes Pedalboard.

Technische Daten

Das Pedal arbeitet mit einem externen 9V-Netzteil mit Center-Negative-Polarität. Der Stromverbrauch liegt bei mindestens 18 mA. Eine Batterie kann nicht verwendet werden.

Die Anschlüsse befinden sich an der Oberseite des Gehäuses. Es stehen zwei 6,3-mm-Klinkenbuchsen für Ein- und Ausgang zur Verfügung. Die Bypass-Schaltung ist als True Bypass ausgeführt.

Die Abmessungen betragen 11,1 x 6,7 x 5,1 cm. Das Gewicht liegt bei ca. 318 Gramm. Bei Registrierung gewährt der Hersteller eine zweijährige Garantie.

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Mehr Informationen

Einsatzbereiche

Das Pedal richtet sich an Gitarristen, die Vintage Overdrive-Sounds suchen. Die Bandbreite von subtiler Anzerrung bis hin zu kräftiger Verzerrung macht es für verschiedene Musikstile nutzbar. Besonders Blues-, Rock- und Roots-Gitarristen dürften sich angesprochen fühlen.

Durch die oben montierten Buchsen lässt sich das Pedal platzsparend auf dem Pedalboard unterbringen. Die kompakten Maße ermöglichen die Integration auch in kleinere Setups.

Lies auch: Overdrive Pedal

REVV Dirtdog: Preis & Verfügbarkeit

Das Overdrive-Pedal ist ab sofort zu einem Straßenpreis von 229 Euro im Fachhandel erhältlich. Weitere Informationen zum REVV Dirtdog finden sich auf der Hersteller-Webseite.

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