Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue
Die Hard-Rock-Legende kehrt zurück

Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue
Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue: Limitierte Hard-Rock-Ikone neu aufgelegt

Thorsten SprengelVon Thorsten Sprengel am 16.07.2026

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Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue als historische Neuauflage

Gibson Custom hat mit der Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue ein Instrument vorgestellt, das auf das seltene Original aus den frühen 1970er Jahren zurückgeht. Die ursprüngliche Medallion-Version wurde seinerzeit in einer geschätzten Auflage von nur rund 350 Exemplaren gefertigt.

Sie zählte zu den ersten limitierten Editionen von Gibson und wurde ursprünglich anlässlich der Olympischen Spiele 1972 entwickelt.

Das charakteristische Merkmal der Gitarre ist die individuell nummerierte Goldmedaille mit einem Durchmesser von 1,5 Zoll. Sie befindet sich auf der Bass-Seite des Korpus und trägt das Gibson-Logo sowie die Aufschrift „Limited Edition Model“. Diese Medaille macht jedes Exemplar zu einem Unikat.


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Die Neuauflage wird in Nashville von Gibson Custom handgefertigt. Sie orientiert sich eng an den Spezifikationen des Originals und soll dessen Spielgefühl, Klang und visuelle Präsenz authentisch nachbilden.

Bekannte Gitarristen wie Michael Schenker und Kirk Hammett haben die originale 1971 Flying V Medallion gespielt oder in ihre Sammlungen aufgenommen. Hammett bezeichnete die Instrumente laut Gibson als „durchweg großartig“.

Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue: Features

  • Zweiteiliger Mahagoni-Korpus mit reduzierter Stärke von ca. 1,375 Zoll
  • Dreiteiliger Mahagoni-Hals mit Volute und authentischem 1971 Flying V Profil
  • Rosewood-Griffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Bünden und Punkt-Inlays
  • Unpotted T-Top Humbucker mit Alnico-5-Magneten
  • Kluson Double-Ring-Mechaniken mit Keystone-Buttons
  • Historic Reissue ABR-1 Brücke und Stop Bar Tailpiece in Chrom
  • Individuell nummerierte Goldmedaille auf der Bass-Seite
  • Gloss Nitrocellulose-Lackierung in Medallion Cherry
  • Gibson Custom Hardshell-Koffer im Lieferumfang
Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue
Die Gitarre verfügt über einen zweiteiligen Mahagoni-Korpus.

Korpus und Konstruktion

Die Gitarre besitzt einen zweiteiligen Mahagoni-Korpus. Anders als die originalen Korina Flying Vs von 1958 ist der Korpus mit etwa 1,375 Zoll etwas dünner als die 1,5 Zoll der frühen Modelle. Diese Konstruktion reduziert das Gewicht und soll laut Hersteller den Spielkomfort erhöhen.

Der dreiteilige Mahagoni-Hals verfügt über ein authentisches 1971 Flying V Profil. Dieses ist dünn geschnitten und soll schnelles Spiel ermöglichen. Am Halsübergang befindet sich eine Volute zur Verstärkung. Das einteilige Rosewood-Griffbrett ist mit 22 Authentic Medium Jumbo Bünden ausgestattet. Die Inlays bestehen aus Cellulose-Dots.

Die Mensur beträgt 628,7 mm. Der Sattel ist aus Corian gefertigt. Die abgerundete Flying-V-Kopfplatte trägt Kluson Double-Ring-Mechaniken mit Keystone-Buttons und ein Truss-Rod-Cover mit Gibson-Logo.

Tonabnehmer und Elektronik

Das Modell ist mit einem Paar authentischer T-Top Humbucker bestückt. Diese verfügen über Alnico-5-Magnete. Die Tonabnehmer sind unpotted, was bedeutet, dass sie nicht in Wachs getaucht wurden. Diese Bauweise entspricht den originalen T-Top-Tonabnehmern aus der damaligen Zeit.

Die Pickups sind handverdrahtet und werden über separate Lautstärkeregler sowie einen Master-Tone-Regler gesteuert. Alle drei Potis sind mit schwarzen Witch-Hat-Knöpfen mit silbernen Reflektoren versehen. Die Pickup-Auswahl erfolgt über einen 3-Wege-Toggle-Schalter.

Die Tonabnehmer sollen laut Hersteller einen hellen und kraftvollen Klang mit klarem Attack und dynamischem Anschlagverhalten liefern.

Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue
Die drei Potis mit schwarzen Witch-Hat-Knöpfen mit silbernen Reflektoren + Nachbildung der individuell nummerierten Goldmedaille

Hardware und Ausstattung

Die Hardware ist durchgehend verchromt. Verbaut sind eine Historic Reissue ABR-1 Tune-O-Matic Brücke sowie ein Historic Reissue Stop Bar Tailpiece. Die Saitenaufhängung erfolgt über die Stop Bar, während die ABR-1 Brücke für die Intonation verantwortlich ist.

Die Kluson Deluxe Mechaniken mit doppelten Ringen und Keystone-Buttons entsprechen den Originalen aus den 1970er Jahren. Der Sattel besteht aus Corian. Die Plastikteile sind in Schwarz gehalten. Die Gitarre wird ab Werk mit einem Saitensatz der Stärke .010 bis .046 ausgeliefert.

Finish und Optik

Die Neuauflage ist in der Finish-Variante Medallion Cherry erhältlich. Der Korpus und Hals sind mit einer Gloss Nitrocellulose-Lackierung versehen. Diese Lackierung entspricht den historischen Produktionsmethoden und soll das Schwingverhalten des Holzes nicht einschränken.

Das VOS-Finish (Vintage Original Spec) simuliert eine leichte Alterung. Es verleiht dem Instrument ein gespieltes Aussehen, ohne dass es tatsächlich gebraucht ist. Die Lackierung ist hochglänzend und hebt die Maserung des Mahagonis hervor.

Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue
Im Lieferumfang findet sich ein Gibson Custom Hardshell-Koffer.

Zielgruppe und Anwendungsbereiche

Die Gitarre richtet sich an Sammler, Vintage-Enthusiasten und Spieler, die ein historisch korrektes Instrument suchen. Die originale 1971 Flying V Medallion wurde in der Hard Rock-Ära bekannt. Die Neuauflage soll diese Ära in Sound und Erscheinungsbild widerspiegeln.

Das Modell eignet sich für Rock- und Hard-Rock-Anwendungen. Die unpotted T-Top Humbucker bieten einen offenen, dynamischen Klang mit viel Klarheit. Die dünnere Korpusstärke und das schlanke Halsprofil sollen schnelle Spieltechniken begünstigen. Die Gitarre kann sowohl auf der Bühne als auch im Studio eingesetzt werden.

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Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue: Preis & Verfügbarkeit

Die Gitarre ist ab sofort im Fachhandel, in Gibson Garage-Standorten und über die Hersteller-Webseite erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 5.099 Euro. Im Lieferumfang ist ein Gibson Custom Hardshell-Koffer sowie ein Gibson Accessory Kit enthalten.

Dies ist die erste dedizierte Neuauflage der Gibson 1971 Flying V Medallion Reissue seit der Originalproduktion in den frühen 1970er Jahren. Weitere Informationen zu Spezifikationen und Verfügbarkeit können auf der Hersteller-Webseite eingesehen werden.

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