Die besten Gitarristen aller Zeiten

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Die besten Gitarristen der Welt

Die besten Gitarristen der Welt

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Anderer Musikgeschmack, anderer Lieblingsgitarrist?

Es ist wohl nicht nur eine Frage von Talent, Leistung oder Spielstil des jeweiligen Gitarristen, sondern es geht natürlich auch um deinen persönlichen Geschmack. Hörst Du eher auf Metall, so steht bei dir Slash vielleicht ganz oben. Magst Du lieber Blues, dann sind es wohl eher BB King oder Eric Clapton. Liebst Du Künstler die viel Neues ausprobieren und herumexperimentieren, so stehen wohl eher Jack White, Jimi Hendrix oder David Gilmore auf deiner Nummer eins.

Doch alles in allem ist die Frage nach dem „allerbesten Gitarristen“ eine schwierige und ihre Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon sind sehr durch den persönlichen Geschmack bedingt. Trotzdem gibt es einige besonders talentierte Gitarristen, die fast jeder, egal in welchem Genre er oder sie sonst unterwegs ist, beeindruckend findet.

Jimi Hendrix, Pete Townshend, Eddie van Halen, Eric Clapton und viele Weitere. Egal in welcher Reihenfolge sie genannt werden, diese Gitarristen haben die Musikgeschichte mitgeprägt und Millionen von Menschen immer wieder schwer mit ihrem Gitarrenspiel beeindruckt.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder einen, der nahezu jede Liste anführt: Jimi Hendrix. Auch in unserer Liste steht er auf Platz eins.

Top 50 der besten Gitarristen aller Zeiten

1. Jimi Hendrix

Jimi Hendrix bester Gitarrist

Virtuos: Jimi Hendrix ist der beste Gitarrist aller Zeiten. | Bild: via Wikimedia Commons


Jimi Hendrix, der Mann der nahezu jede Liste der besten, einflussreichsten oder stilprägendsten Gitarristen anführt, wurde 1942 in Seattle geboren und starb bereits im Alter von 27 Jahren in London, nachdem er seinen massiven Alkohol- und Drogenkonsum nicht mehr in den Griff bekam.

Bekannt war Hendrix vor allem für seine innovative und experimentelle Spielweise, bei der er viel Fuzz und Wah Wah benutzte. Dabei benutzte er meist Rechtshändergitarren mit falsch herum aufgezogenen Gitarrensaiten. Sein Stil ist geprägt von ungewöhnlichen Akkordfolgen. Anstelle der in der Rockmusik beliebten Powerchords nutzte er gerne komplexere Akkorde. Durch seine besonderen und in den Vordergrund gestellten Soloeinlagen, verhalf er Lead-Gitarristen zu einer ganz neuen Rolle, bei der sie hochangesehen und Mittelpunkt standen.

Außerdem spielte er auf einigen sehr großen Festivals wie Woodstock , Monterey Pop oder Isle Of White.

Geblieben sind uns vom großen Meister und Voodoo-King vier Studioalben, einige Fender Signature Stratocaster Modelle und sogar ein eine Neuauflage seines ‘60er Wah-Wah Pedals und eine Replica seines JHF1 Fuzz Face.

Jimi Hendrix konnte sich über 30% der Stimmen in unserer Umfrage sichern. Ein Sieg mit deutlichem Abstand. Wer es auf Platz 2 geschafft hat, erfährst Du auf der nächsten Seite!

2. David Gilmour

David Gilmour

Bendings und Slides sind sein Steckenpferd: David Gilmour | Bild: „David Gilmour L“ von deep_schismic – http://www.flickr.com/photos/one_schism/284587249/sizes/l/. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

David Jon Gilmour wurde 1946 in Cambridge geboren und war Gitarrist, Sänger und Songwriter bei Pink Floyd.

Bekannt ist er vor allem für seine Art Bendings und Slides zu spielen, welche aus seinem Blues- und Rock’n’Roll-Einfluss stammen. Weltruhm erlangte er vor allem mit dem 1973 erschienen Pink Floyd Album „The Dark Side Of The Moon“, welches hinter Michael Jacksons „Thriller“ das meistverkaufte Album aller Zeiten ist.

Sein guter Freund Syd Barrett, den er bereits aus Schulzeiten kannte, gründete 1965 die Band Pink Floyd. Gilmour der zunächst noch einer Coverband angehörte, unterstützte ihn bei Auftritten, da Barrett sehr schwer krank war. Schlussendlich ersetzte er ihn vollständig und wurde bald als großartiger Gitarrist gefeiert für seine einzigartige und sehr experimentelle Spielweise, bei denen er es sehr genau wusste, gezielt und perfekt angepasste Effekte einzusetzen.

Neben den großen Erfolgen mit Pink Floyd, war er ebenso ein gefragter Gastmusiker und spielte mit Paul McCartney, Supertramp, Pete Townshend, Bryan Ferry, Elton John, B. B. King und weiteren bekannten Musikern Stücke ein oder begleitete sie. Außerdem besitzt er ein kleines Tonstudio in seinem Hausboot auf der Themse. Auf diesem wurden einige Pink Floyd und Produktionen weiterer Bands wie Porcupine Tree oder Nick Cave & The Black Seeds entstanden.

In seiner Solokarriere brachte er vier Alben auf den Markt, von denen hauptsächlich „On An Island“ von 2006 ein kommerzieller Erfolg war.

Mit knapp 20% der Stimmen schaffte es David Gilmour auf Platz 2. Das sind nur knapp 5% Unterschied zum dritten Platz. Wer diesen belegt hat, erfährst Du gleich »

3. Mark Knopfler

Mark Knopfler bester Gitarrist

Auf diesem Bild ohne seine rote Strat, aber dafür mit ganz viel Charisma und Talent: Mark Knopfler | Bild: von aherrero [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der 1949 in Glasgow geborene Dire Straits Frontmann Mark Freuder Knopfler begann nach seiner Schulzeit für eine Zeitung zu schreiben und Auftritte in Clubs zu geben, um sein Journalistikstudium zu finanzieren. Schließlich sollten diese Nebenverdienstauftritte dann aber doch zu seinem Hauptberuf zu werden.

1977 gründete er dann schließlich, unter anderem mit seinem Bruder David, die Dire Straits und sie wurden zusammen weltberühmt und sehr erfolgreich dank Hits wie Money for Nothing, Brothers in Arms oder Walk of Life. Anfang der 90er Jahre verloren die Mitglieder jedoch aus den Augen und Knopfler konzentrierte sich neben anderen kleinen Projekten hauptsächlich auf seine Solokarriere.

Insgesamt veröffentlichte er 6 Studioalben mit den Dire Straits und März 2015 folgte das achte Soloalbum „Tracker“. Neben einigen Filmsoundtracks oder gemeinsamen Alben mit Emmylou Harris oder Chet Atkins, ist es wieder ein reines Soloalbum des 66-jährigen.

Tja „mit 66 Jahren fängt das Leben an und ist noch lang noch nicht Schluss“, in Rente scheint Knopfler jedenfalls noch lange nicht zu gehen und wenn, dann nicht ohne seine rote Stratocaster.

Die Top 50 der besten Gitarristen aller Zeiten
Auf der nächsten Seite erfährst Du, welche Gitarristen es noch in die Top 50 geschafft haben. Viel Spaß beim Lesen!

4. Eddie Van Halen

Eddie van Halen

Die Nummer 4 unter den besten Gitarristen aller Zeiten: Eddie Van Halen auf einer Tour 2007 | Bild: By Anirudh Koul from Montreal, Canada [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Eddie Van Halen ist gebürtiger Niederländer und war stilprägender Gitarrist der Rockmusik. Van Halen kam schon früh mit Musik in Berührung, da sein Vater professioneller Saxophonspieler und Klarinettist war. Vom Klavier kam er dann in seiner frühen Jugend über Schlagzeug auf die Gitarre.

Als er mit seinem Bruder die Band mit ihrem Nachnamen Van Halen, der auch gleichzeitig Titel ihres Debüt-Albums war, gründete, verlief ihr Leben nur noch wie eine rasante Achterbahnfahrt. Ihr erstes Album verschaffte ihnen sofort große Anerkennung und weltweite Bekanntheit.

Alle waren begeistert vom jungen Eddie Van Halen, der sie mit seinem Gitarrenspiel in den Bann zog. Die damals noch nicht bekannte Tapping Technik, benutzte er für seine Soli und jeder wollte wissen, wie er es hinbekam so schnell und präzise einelne Töne zu spielen. Deshalb drehte er sich bei seinen Auftritten jedes Mal um, wenn er die Technik für seine Soli nutzte.

Neben dem entwickeln und populär machen der Tapping-Technik war er ebenso entscheidend an der Entwicklung von Tremolos wie dem Floyd Rose Tremolo beteiligt.

Er ist außerdem einer der wenigen Gitarristen, die immer wieder als einflussreichste und beste Gitarristen direkt nach Jimi Hendrix genannt wurden.

5. B. B. King

B.B. King

Der kürzlich verstorbene B. B. King war beliebt für sein Entertainment. | Bild: By English: U.S. Navy Petty Officer 1st Class Chad J. McNeeley [Public domain], via Wikimedia Commons

B. B. King der King des Blues wurde 1925 in Mississippi geboren und verstarb am 15.Mai 2015 an den Folgen seiner langjährigen Diabetes Erkrankung.

Er beeinflusste mit seiner Gitarrenkunst Generationen von Gitarristen und auch jetzt noch besitzt er einen hohen Einfluss auf werdende Gitarristen. Bis zu seinem 87 Lebensjahr, also zwei Jahre vor seinem Tod, war B.B. King noch sehr aktiv und 2012 erschienen sein allerletztes Album „Ladies & Gentlemen… Mr. B. B. King!“, sowie der Soundtrack zu seinem Biopic „The Life of Riley“.

Insgesamt gibt es über 70 Alben von ihm, davon einige Chroniken, Best-Of Zusammentstellungen und Livealben, wofür er schlappe 15 Grammys gewann.

Und woran viele Gitarristen wahrscheinlich sofort beim Namen B. B. King denken, ist seine schwarze halbresonante Gibson ES-335 ohne F-Löcher. Diese nannte er Lucille, nach einer Dame um die sich zwei Männer Stritten während der Konzertsaal, in dem B. B. King zu dieser Zeit einen Auftritt hatte Feuer fing. Er versuchte seine heißgeliebte Gitarre aus den Flammen retten, doch es war bereits um sie geschehen. Da nannte er seine Neue „Lucille“, damit ihm nie wieder etwas Derartiges passieren würde.

Sein Spitzname „B. B.“ kommt übrigens von „Blues Boy“, bzw. „Beatle Street Blues Boy“ King, was als Pseudonym für seine Radiosendung bei WDIA diente.

6. Eric Clapton

Eric Clapton Slowhand

Eric „Slowhand“ Clapton auf einer Tour 1976 in Barcelona. | Bild: „Eric „slowhand“ Clapton“ by Stoned59 – originally posted to Flickr as Eric „slowhand“ Clapton. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

Eric Patrick Clapton, der auch „Slowhand“ genannt wird, wurde 1945 im wunderschönen Ripley in der Grafschaft von Surrey in England geboren.

Lässt man alleine Zahlen für sich sprechen, so erscheint er einem ziemlich übermenschlich: 280 Millionen verkaufte Alben, 20 Grammys, dreifaches Mitglied der Rock and Roll Hall Of Fame (hat bisher noch niemand sonst geschafft!), Platz 2 der 100 Greatest Guitarists im Rolling Stone und noch unzählige weitere Erfolge.

Jung und sehr begabt, nicht nur als Gitarrist, wollte er zunächst Kunst studieren, doch brach dieses Studium bereits mit 17 Jahren ab, um seine musikalische Laufbahn einzuleiten. Er spielte in einigen kleineren Bands, bis er sich 1963 den Yardbirds anschloss. Mit ihnen durfte er viele Erfolge feiern, bis sie ihm zu kommerziell ausgerichtet wurden und er Mitglied der Bluesbreakers wurde.

Es folgten noch größere Erfolge mit den Zusammenschlüssen Cream, Blind Faith und Derek & The Dominos. Nebenher arbeitete er immer wieder mit vielen weiteren äußerst bekannten Musikern und Bands wie den Beatles, John Lennon, George Harrison, J.J. Cale, Duane Allman, Mark Knopfler, Tina Turner, Phil Collins, John Mayer und unzählige weitere Namen von Musikern, mit denen er Projekte am Laufen hatte, auftrat und enge Freundschaften verband und teilweise auch noch immer verbindet.

Neben dieser steilen Karriere litt allerdings auch Clapton unter immensen Alkohol- und Drogenproblemen wie einer Heroinsucht. Deshalb arrangiert er sich seit Ende der 90er Jahre stark im von ihm ins Leben gerufenen Crossroads Centre, einem Rehabilitationszentrum für Alkhol- und Drogenabhängige. Dafür verabstaltet er auch sein berühmtes „Crossroads Festival“.

7. Angus Young

Angus Young

Angus Young: Schirmmütze und SG dürfen natürlich nicht fehlen. | Bild: „AngusYoung“ by Weatherman90 at en.wikipedia. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Der gebürtige Schotte und späterer Australier Angus McKinnon Young wurde schon früh durch seine älteren Geschwister mit Musik und dem Bandleben konfrontiert. In seiner Jugend konnte er es kaum abwarten direkt nach der Schule und ohne seine Uniform durch Alltagskleidung zu ersetzen, geschweige denn zu Mittag zu essen, in seine Garage zu verschwinden, um dort mit seinen Freunden den restlichen Tag zu musizieren. Mit 15 brach er sogar die Schule ab, um für die Anschaffung von besserem Equipment arbeiten zu gehen, holte seinen Abschluss aber später nach.

Seine Schuluniform trug er auch bei seinen Auftritten und sie wurde zu seinem Markenzeichen. Einmal stolperte er mit der Uniform sogar über die Bühne. Peinlich berührt spielte er daraufhin einfach im Liegen weiter und nutzte auch diese Eigenart weiter auf seinen Konzerten, was ihm zu schneller Bekanntheit verhalf.

Ende 1973 gründeten dann schließlich Angus und sein Bruder Malcolm die Hard-Rock-Band „AC/DC“ und sie feierten zusammen atemberaubende Erfolge. Ihr Album „Back in Black“ zum Beispiel, ist das 3.meistverkaufte Album aller Zeiten.

Als Instrument nutzt er meistens eine rote 64er Style Gibson SG.

8. Slash

Slash bester Gitarrist aller Zeiten

Für unseren Chefredakteur die Nummer 1: Slash | Bild: „Slash live in Rome by Paride“ by Archita78Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Saul Hudson ist gebürtiger Engländer, doch er zog bereits mit elf Jahren nach Los Angeles, nach der Trennung seiner Eltern, die beide in der Unterhaltungsindustrie tätig waren.

Mit 13 Jahren lernte Slash dann Gitarre zu spielen und da er einer der jüngsten in unserer Reihe ist, hatte er viele Vorbilder, die ebenfalls hier aufgelistet sind. So verehrte er unter Anderem Eric Clapton, Eddie Van Halen, Jimmy Hendrix und Jimmy Page aus unserer Liste.

Bereits während der Schulzeit lernte er den späteren Guns N‘ Roses Schlagzeuger Steven Adler kennen und die beiden teilten schon früh ihre Liebe zur Musik. Gemeinsam gründeten sie die Band „Road Crew“, die ständig in ihrer Besetzung wechselte. Nur Slash und Steven Adler blieben ihre beständigen Mitglieder.

Durch ein Demotape wurden sie dann auf Sänger Axl Rose und dessen Band aufmerksam und nachdem auch in dieser Gruppe mehrer Mitglieder ausstiegen, fusionierten „Road Crew“ und „Hollywood Rose“ schließlich zu Guns N’Roses. Aus ein paar gemeinsamen Plattenaufnahmen wurden dann schnell große Welttourneen und eine der erfolgreichsten Bands der 80er und 90er Jahre.

Doch nach Differenzen mit Leadsänger Axl Rose und anderen Anspannungen innerhalb der Band, verließ Slash 1996 Guns N‘ Roses zu Gunsten seiner Solokarriere. Mit Slash’s Snakepit brachte er bis 2001 zwei Alben auf den Markt.

Ein Jahr später gründete er unter anderem mit Stone Temple Pilots Sänger Scott Weiland die Supergoup „Velvet Revolver“, die bis jetzt ebenfalls zwei Alben veröffentlichte und immernoch aktiv ist.

2010 brachte Slash dann sein erstes reines Soloalbum namens „Slash“ heraus, auf dem Größen wie Lemmy Kilmister, Iggy Pop und viele weitere vertreten sind. 2012 folgte sein zweites Album „Apocalyptic Love“.

Als Gitarre nutzte er viele verschiedene Gibson Les Paul Modelle in unterschiedlichen Farben und Konfigurationen.

9. Jimmy Page

Jimmy Page Stairway to heaven

Jimmy Page beim Spielen des Stairway To Heaven Solos: Der Lieblingssong aller Gitarrenverkäufer. | Bild: von Andrew Smith [GFDL oder CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Der als Gründer, Gitarrist und Produzent von Led Zeppelin bekanntgewordene Jimmy Page wurde 1944 in Heston in England geboren. Bei den Rolling Stone 100 Greatest Guitarists of All Time, wurde er auf Platz drei gewählt.

Er war nicht nur ein begnadeter Gitarrist für Led Zeppelin, sondern erfreute sich ebenso großer Beliebtheit als Studiomusiker. So war er unter anderem auf Aufnahmen von The Who, The Rolling Stones und Joe Cocker zu hören. Bald musste er sich dann entscheiden, ob er weiter als Studiomusiker arbeiten, oder seine Ausbildung an der Kunstschule in Sutton beenden wollte. Der leidenschaftliche Maler und Musiker entschied sich dann aber doch für die Musik und stieg bald darauf bei der Band Yardbirds als Bassist ein.

Später wurde er dann zusammen mit Jeff Beck zum Lead-Gitarristen der Gruppe und nach mehrfachem Wechsel der Mitglieder wurden schließlich „The New Yardbirds“ aus ihnen. Diese Formation, bestehend aus Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham, wurde kurz darauf zu Led Zeppelin.

1980 lösten sich Led Zeppelin auf und er begann einige Solo- und Kollaborationsprojekte. XYZ (Ex Yes Zeppelin) zum Beispiel war eine Zusammenarbeit von Chris Squire und Alan White von Yes und Jimmy Page als sogenannte Supergroup.

1994 spielte Page außerdem zusammen mit Robert Plant eine Auswahl Led Zeppelin Songs im Rahmen der MTV Unplugged Reihe neu ein. Dabei entstanden sehr veränderte Neuversionen ihrer Stücke. Unterstützt wurden sie dabei von einem marokkanischen Orchester, was den Neuinterpretationen einen ganz anderen Touch gab.

10. Stevie Ray Vaughan

Stevie Ray Vaughan

Stevie Ray Vaughan gehört trotz Platz 10 zu den ganz großen Gitarristen. | Bild: flickr.com | CC by 2.0

Stevie Ray Vaughan ist gebürtiger Texaner und zog mit 17 Jahren nach Austin, um seinem Bruder Jimmy zu folgen. Dieser beeinflusste ihn sehr und durch ihn kam er überhaupt erst auf das Gitarrespielen.

In ihrer neuen Heimat gab es neben der etablierten Country-Szene auch eine aufstrebende neue Blues-Szene, an der die Brüder großen Gefallen fanden und aktiv dabei waren. Dort spielte Stevie Ray in mehreren Blues- und Bluesrockbands wie Blackbird und später Double Trouble.

1982 bekam er erstmals große Aufmerksamkeit, da er zum Montreux Jazz Festival eingeladen wurde und schaffte damit den ersten Durchbruch. David Bowie war von seiner Band angetan und wünschte sie sich als Vorgruppe für seine große Tournee. Vaughan verließ allerdings bereits während der Vorbereitungen auf die Tour die Band, um sich seiner Solo-Karriere zu widmen.

Anfang der 80-er Jahre erhielt er dann ein Angebot kostenlose Studioaufnahmen bei Jackson Brown zu machen und nahm diese Gelegenheit wahr, um mit Double Trouble „Texas Flood“ als erstes Album aufzunehmen. Nachdem er einige Probleme durch seinen Drogenkonsum erlitt und sogar eine Tour 1986 deshalb abbrechen musste, kam 1990 sein allererstes Album auf dem er seinen Worten nach komplett clean war. Mit seinem Folgewerk „In Step“ verarbeitete er diese Probleme und den schweren Weg, die Sucht zu bezwingen.

Kurz darauf arbeitete er an einem gemeinsamen Album mit seinem Bruder Jimmy, welches sein letztes sein sollte. Doch bevor „Family Style“ erscheinen sollte, kam Stevie Ray Vaughan bei einem Flugzeugabsturz in einem Hubschrauber zusammen mit drei Tourmitgliedern von Eric Clapton ums Leben.

Das waren die hart umkämpften Top 10. Aber wer hat es in die Top 20 geschafft? Das erfährst Du auf der nächsten Seite.

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Schneidet Kirk Hammett eigentlich besser ab als Kollege James Hetfield? Und wo ist die Riege der „alten Klassiker“, wie Al Di Meola geblieben? Und gehört Kurt Cobain eigentlich in die Top 50?Das kannst Du natürlich auf den nächsten Seiten nachlesen, auf denen noch weitere 90 Platzierungen auf dich warten.

Außerdem dabei: Einige sehenswerte Videos zu den Gitarristen und Details, die Du bisher vielleicht noch nicht gewusst hast.

Die Plätze 11-50 der besten Gitarristen aller Zeiten

    11. Ritchie Blackmore
    12. Steve Vai
    13. John Frusciante
    14. Paul Gilbert

    15. Joe Satriani
    Joe einigte sich 2009 außergerichtlich mit der Band Coldplay. Der Vorwurf: Coldplay soll die Akkordfolge, Dynamik und Melodie von „Viva La Vida“ von Satrianis „If I Could Fly“ geklaut haben.

    16. Jeff Beck
    17. Frank Zappa
    18. Tommy Bolin
    19. Tom Morello

    20. Brian May

    Brian May Queen

    Ehrendoktor Brian May ist Gründungsmitglied der Band Queen. | Bild: Carl Lender [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


    May ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein engagierter Tier- und Umweltschützer. Außerdem erhielt er den Ehrendoktortitel für sein Engagement im Bereich Astronomie und besitzt den Orden Commander of the Order of the British Empire.

    21. John Petrucci
    22. Gary Moore
    23. Joe Bonamassa
    24. Rory Gallagher

    25. Paco de Lucia

    De Lucia gilt als Großmeister der Flamenco-Gitarre. Ein Muss für jeden Gitarristen, auch wenn das Genre erst einmal fremd klingt.

    26. Al Di Meola
    27. Jack White
    28. Tony Iommy
    29. Neil Young

    30. James Hetfield
    Bevor Hetfield anfing Gitarre zu spielen, lernte er Klavier und trommelte auf dem Schlagzeug seines Bruders. Die Songtexte von Metallica wurden bis 2003 ausschließlich von ihm selbst geschrieben.

    James Hetfield Metallica

    James Hetfield auf einem Konzert in Madrid 2009. | Bild: „James Hetfield Madrid 2009“ von Alberto Cabello from Vitoria Gasteiz – James Hetfield (Metallica). Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

    31. Randy Rhoads
    32. Dimebag Darrell
    33. Kirk Hammett
    34. Chuck Berry

    35. Carlos Santana
    Carlos Santana gilt mit seiner gleichnamigen Band als Erfinder des Latin Rock. Er steht seit 1965 auf der Bühne und brachte sein erfolgreichstes Album „Supernatural“ mit über 19 Millionen verkauften Exemplaren 1999 heraus. Seine PRS Santana Signature hat mit 24,5 Zoll eine kürzere Mensur, als die üblichen Modelle.

    PRS Santana Signature

    Die PRS Santana Signature gibt es für knapp 5000,- Euro.

    36. John McLaughlin
    37. Prince
    38. Steve Morse
    39. Pete Townshend

    40. Kurt Cobain
    Kurt Cobain war nicht nur ein großartiger Musiker, er war auch ein begnadeter Maler. 2006 stand er auf Platz 1 der am besten verdienenden Toten des Forbes Magazin. Kurt Cobain leitete gemeinsam mit seiner Band Nirvana die Hochzeit des Grunge in den 90ern ein, die sich auch in Mode und Zeitgeist deutlich niederschlug. Bei der aktuellen Doku „Montage Of Heck“ ist der Executive Producer niemand geringeres als seine Tochter Frances Bean Cobain.

    41. Billy Gibbons
    42. Les Paul
    43. Zakk Wylde
    44. Keith Richards

    45. John Mayer
    John Mayer wurde maßgeblich von Stevie Ray Vaughan inspiriert. Kein Wunder also, dass seine erste eigene Gitarre das passende Signature Modell von Fender war. Neben seinem Talent in die Saiten zu hauen, ist er vor allem als Singer und Songwriter bekannt.

    46. Buckethead
    47. Yngwie Malmsteen
    48. Steve Stevens
    49. Malcom Jones

    50. Ry Cooder
    Ryland Peter Cooder ist ein Slide Gitarrist erster Güte. Sein Album „Bop Till You Drop“ ging als das erste digital aufgenommene Rockalbum in die Geschichte ein.

Nicht in den Top 50 – Und trotzdem besondere Gitarristen

Aus den unterschiedlichen Geschmäckern verschiedener Befragter und verschiedener Listen resultiert natürlich, dass einige besondere Gitarristen gerne mal in der einen oder anderen Liste untergehen. Auch in dieser Liste gibt es einige große Künstler, die nicht zu unterschätzen und zu vergessen sind, obwohl sie sich nicht in den Top 50 befinden.

Duane Allman: König der Slide-Gitarre

Duane Allman zum Beispiel steht in der Liste des Rolling Stone sogar auf Platz neun. Er und sein Bruder Gregg, die unter anderem mit ihrer selbst gegründeten Band „The Allman Brothers“ große Erfolge feiern durften, nahmen insgesamt vier Alben zusammen auf.

Leider verstarb der begnadete Gitarrist und Songschreiber Duane Allman mit gerade einmal 24 Jahren durch einen Motorradunfall.

Bekannt war er unter anderem für seine besondere Art Slides auf der E-Gitarre zu spielen. Bis heute gibt es aus diesem Grund immernoch zahlreiche Videotutorials und Versuche, seinen Stil und seine Technik bei Guitar Slides zu erlernen und zu imitieren.

Chet Atkins: Mr.Guitar

Chester Burton Atkins, oder auch kurz bekannt als „Chet Atkins“, den man auch als „Mr. Guitar“ kennt, war ebenfalls ein sehr einflussreicher Gitarrist.

Er spielte Country Musik und sein Talent lag besonders in der Art Fingerstyle Gitarre zu spielen. Außerdem trat er mit Größen wie Mark Knopfler oder Tommy Emmanuelle auf, der ihn seit frühester Kindheit als großes Vorbild betrachtete.

George Harrison: Nur der 3. Beatle?

George Harrison Beatles

Geaorge Harrison ist nicht nur „die Nummer 3“ der Beatles. | Bild: „George Harrison – Dark Horse“ von Apple Records – Billboard, page 72, 21 December 1974. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.


George Harrison, er war nicht nur das dritte Mitglied der Beatles hinter Paul Mc Cartney und John Lennon, sondern auch selbst ein sehr guter Komponist und Gitarrenspieler.

Außerdem spielte er eine wichtige Rolle in der Entwicklung des neuen Genres der „Weltmusik“, da er neben der Gitarre auch gerne orientalische Instrumente wie die Sitar aus Indien in seiner Musik einsetzte.

Die Plätze 51-100

Wer sich noch auf den Plätzen 51-100 tummelt erfährst Du auf der nächsten Seite.

Es gibt also die unterschiedlichsten Gitarristen, die alle ihre ganz eigenen Vorzüge besitzen und bestimmte Techniken oder Spielweisen besitzen. Und es gibt sicherlich noch viel mehr unentdeckte Talente auf diesem Planeten. Außerdem hat jeder seine eigene Meinung, wer der beste Gitarrist aller Zeiten ist und diese Frage wird wohl noch ewig offen bleiben.

Eure Nummer 50-100:

51. Orianthi
52. Andy Summers
53. The Edge
54. Bruce Springsteen

55. Pat Metheny

Pat Metheny gilt als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Jazzgitarristen.Er gewann bereits im Alter von 14 Jahren einen von Downbeat gesponserten Wettbewerb. Inzwischen sind auch ganze 20 Grammys in seinen Besitz übergegangen.

Pat Metheny

Pat Metheny stand unter starkem Einfluss von Wes Montgomery. | Bild: „Pat Metheny and his guitar“ von Mattia Luigi NappiEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

56. Bonnie Raitt
57. Muddy Waters
58. Jennifer Batten
59. Susan Tedeschi
60. Duane Allman
61. Mike Oldfield
62. Billy Joe Armstrong
63. Sister Rosetta Tharpe
64. Dave Grohl

65. Jack Black
Jack Black ist hauptsächlich als Schauspieler weltbekannt. Auf Platz 65 landet der Sänger und Gitarrist der Band Tenacious D sogar vor Ron Wood und Johnny Cash. Hut ab. Tenacious D traten schon als Vorband von System Of A Down auf und nahmen ihr Album „Ryze of the Fenix“ mit einem Budget von 600 US-Dollar in der Garage auf.

Jack Black Tenacious D

An der Gitarre weiß Jack Black nicht nur in School of Rock zu glänzen. | Bild: „Flickr – moses namkung – Tenacious D 4“ von MosesTenacious D 4. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

66. George Harrison
67. Thursten Moore
68. Chris Spedding
69. Memphis Minnie
70. Buddy Guy
71. Joe Perry
72. Joan Jett
73. Steve Rothery
74. Ace Frehley

75. Johnny Cash
Johnny Cash ist eine echte Country-Legende. Er schrieb in seinem Leben über 500 Songs, bekam eine „Audienz“ bei Präsident Nixon und hat es mit seinen Songs sogar in die Mainstream-Pop-Charts geschafft. Rock’n’Roll pur. Besonders interessant: 1994 bot ihm Rick Rubin einen Plattenvertrag an. Rubin produzierte damals auch die Beastie Boys und Slayer und nahm mit Cash ein Wohnzimmer-Tape auf, auf dem er ausschließlich selbst singt und Gitarre spielt.

Johnny Cash

Johnny Cash bekam einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame und wurde vom Rolling Stone auf Platz 31 der bedeutendsten Musiker aller Zeiten gewählt. | Johnny Cash star“ von xero79http://www.flickr.com/photos/xero79/3242688268/. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

76. Joni Mitchell
77. Cat Stevens
78. Jason Barwick
79. Dick Dale
80. Ron Wood
81. Jonny Greenwood
82. Eric Johnson
83. Johnny Ramone
84. Mike Bloomfield

85. Elmore James
Elmore James gehört neben Muddy Waters zu den einflussreichsten Chicago Blues Slide-Gitarristen. Zu seinen Fans zählen zählen Eric Clapton, Keith Richards und Jimmi Hendrix. Besonders seine kräftige Stimme und deren Klangfarbe machten ihn bekannt.

86. Alex Lifeson
87. Mick Ronson
88. Bo Diddley
89. Robert Johnson
90. Derek Trucks
91. Steve Hackett
92. Eddie Cochrane
93. Peggy „Lady Bo“ Jones
94. Nancy Wilson

95. Dave Edmunds
Dave Edmunds war Frontmann der Blues Band Love Sculpture und kam erst zum Rock’n’Roll. 1970 landete er seinen ersten und einzigen Nummer-1 Hit „I Hear You Knocking“.

96. Chrissie Hynde
97. Michael Hedges
98. Rory Block
99. Donald Roeser
100. Link Wray

Aber was sagst Du?

Es wurde zwar bereits abgestimmt, aber es ist trotzdem eine Frage die viel Diskussionspotenzial aufwirft. Ist die Liste deiner Meinung nach gerechtfertigt? Welcher Gitarrist hat dich bisher am meisten überrascht und welche Platzierung hättest Du vergeben? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

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Lesermeinungen (26)

zu 'Die besten Gitarristen aller Zeiten'

  • Klaus   27. Sep 2015   18:14 UhrAntworten

    Jimi Hendrix ist der beste,weil er so vielseitig war.Ein Genie

  • Jay   28. Sep 2015   09:22 UhrAntworten

    Irre schwierig zu sagen. Genies sind sie alle, aber jeder hat einen anderen Style. Als großer Pink Floyd-Fan würde ich sagen: Gilmour is the best. Aber wenn ich mir dann "Brothers in Arms" von den Dire Straits aus dem Schrank hole und mir Knopflers endgeiles Spiel bei "Ride across the river" o. ä. anhöre, dann würde ich wieder ihn als den Besten bezeichnen. Also echt extrem schwer, da auch stimmungsabhängig.

  • Carlos San Segundo (delamar)   28. Sep 2015   10:33 UhrAntworten

    Ich finde es sehr spannend zu sehen, welche Gitarristen von unseren Lesern in die Top 100 gewählt wurden und in welcher Reihenfolge. Ich selbst würde das natürlich gänzlich anders angehen - aber so hat eben jeder seine eigene Einschätzung und Vorlieben :)

    • Eric   28. Sep 2015   11:42 UhrAntworten

      Sehr schwierig solche Listen. Wenn es nach technischer Finesse geht, dann würde ICH Steve Vai ganz weit oben sehen, wenn es nach Vielseitigkeit geht Jimi oder vielleicht Bob Weir, wenn es um das Gefühl geht, dann Rory Gallagher, wenn es um den Einfluß geht, dann Keith Richards. Die Diskussion ist eigentlich müßig, aber macht trotzdem Spaß. Mich ärgert es allerdings, dass Rory nicht in der Rock N Roll Hall Of Fame ist, Abba hingegen schon...

  • Sonny   28. Sep 2015   23:40 UhrAntworten

    Andy Timmons fehlt in der Liste, einer der ganz großen unserer Zeit.
    Hendrix auf 1 ist absolut gerechtfertigt.
    Ansonsten ist Musik zum Glück eine Geschmackssache.

  • Peter H.   02. Okt 2015   11:17 UhrAntworten

    Ein Gittarist der auf allen kursierenden Listen fehlt, und der viel mehr Anerkennung verdient hätte, Ist der leider 2005 verstorbene ROD PRICE. Ehemaliger lead Gitarrist der Gruppe FOGHAT.
    Price´s Spitzname war " The Magican of Slide" und wenn ihr ihn hört ,werdet ihr wissen, dass er sich weder hinter Ry Cooder noch hinter Duane Allman anstellen musste. Price´s Gitarrenspiel war schnell, aggressiv und präzise. Wenn man ihn spielen hört, weiss man dass er grosse Freude am Gitarrenspiel hatte, aber das entscheidende ist dass er diese Freude mit seinem Publikum teilte. Das empfehlenswerte Album heisst "Foghat Live" Bearsville Records 1977. Es lohnt sich.

  • Zki   02. Okt 2015   17:34 UhrAntworten

    Prince, Jeff Beck & Frank Zappa gehören m. M. n. in die Top Ten, Steve Stevens weiter nach oben und Kyle Gass ist auf jeden Fall der bessere Gittarist bei Tenacious D, und was ist mit Steve Winwood?

  • Tina El   30. Okt 2015   22:26 UhrAntworten

    Dass mein persönlicher Favorit David Gilmour Nr. 2 in der Liste ist, freut mich, obwohl ich ihn als Nummer eins noch lieber gesehen hätte. Ob Hendrix es wirklich verdient hat, in all diesen Listen die Nr. 1 zu sein? Er macht sehr viel mit WahWah-Pedal und dergleichen und ich weiß aus eigener Banderfahrung, dass Gitarristen damit auch sehr viele Unsauberkeiten und spielerische Schwächen überdecken können. Auch Clapton würde ich höher einstufen als Hendrix. Unterbewertet m.E. auch George Harrison. Johnny Cash schätze ich sehr als Sänger und Songwriter, aber die Lead-Guitar-Passagen hat - zumindest in den bekannten Aufnahmen - immer Carl Perkins gespielt, der in der Liste gar nicht vertreten ist. Dass Sister Rosetta Thorpe in den Top 100 ist, finde ich erfreulich, sie hätte aber aufgrund ihrer Pionierrolle, die mit männlichen Blues-Größen wie B.B. King durchaus vergleichbar ist, ruhig auch höher eingestuft werden können.

  • reverend Love   19. Dez 2015   12:45 UhrAntworten

    Gitarristenliste ohne Bo Diddley, Robert Fripp und Peter Green?
    Was soll das denn?

  • Bernhard   24. Dez 2015   15:41 UhrAntworten

    Und wo ist Steve Lukather?

    • Richard   29. Jan 2016   14:12 UhrAntworten

      Ja... das hab ich mich eigentlich auch gefragt... aber ich glaub, da kannst du 50 Leute nach einer Besten-Liste fragen, und du würdest 50 grundverschiedene bekommen...

  • D. H. Schlender   22. Jan 2016   20:46 UhrAntworten

    Warum erscheint in eurerAufstellung nicht Albert Lee?

    • Felix Baarß (delamar)   22. Jan 2016   20:54 UhrAntworten

      Weil er nicht von den Lesern gewählt wurde.

  • frank pohle   31. Mrz 2016   20:57 UhrAntworten

    wo sind denn les harvey , paul kossoff , eric bell , tommy kiefer , mick cocks ,angry anderson , peter green

  • Matze H.   08. Mai 2016   20:56 UhrAntworten

    Die Liste ist ein Witz...Carlos Santana auf Platz 35? Wo sind Don 'Fingers' Felder und JoeWalsh??? Da erspare ich mir weitere Kommentare...

  • bubu   13. Mai 2016   00:02 UhrAntworten

    Also Leute, das ist doch Käse!!
    Wo ist Peter Green ???
    Meiner meinung einer der besten !!

  • Harry   05. Jul 2016   18:38 UhrAntworten

    Fragt doch mal einige der genannten, wen die für "gut" halten...
    ein paar Bespiele: Eric Clapton bewunderte J.J.Cale, dem er nach eigener Aussage nie das Wasser reichen konnte. Neil Young sagte übrigens das gleiche: "Cale sei ( außer Jimi ) der bester Gitarrero, den er je gehört hat".

    Naja und Hendrix meinte bei einem Gig der Gruppe Chicago: "der ist ja besser als ich" ---- Terry Kath.

    • Peter H.   05. Jul 2016   20:44 UhrAntworten

      Dokumentiert ist auch Hendrix`s Bewunderung für Robert Fripp. :-)

  • Michael Eikelmann   01. Aug 2016   15:58 UhrAntworten

    Angus Young auf 7, Duane Allmann auf 60, das sagt alles über diese Wahl !!!!!

  • Christian Goergen   16. Dez 2016   16:56 UhrAntworten

    J.J.Cale taucht nicht auf, weil die meisten Wähler auf Gitarren stehen und nicht auf Musik.

  • Hans Riedl   25. Mrz 2017   08:57 UhrAntworten

    Die Kommentare zeigen, was bei einiger Überlegung auch offensichtlich ist: Eine Rangliste der "Besten Gitarristen" ist (wie alle derartigen Listen) UNSINN!

  • s.lange   24. Apr 2017   17:12 UhrAntworten

    Und wo ist page hamilton(helmet),seine solis sind toll gespielt,u.innovativ,der für mich zu den 20 besten gitarristen der rockszene gilt,besser als david gilmour oder bb.king

  • Vanhold   03. Jul 2017   14:38 UhrAntworten

    Brian May hat keinen Ehrendoktortitel, sondern ist seit 2008 regulärer Doktor der Astrophysik. Ein nicht kleiner Unterschied. Gitarre kann er aber auch!

  • Armin   08. Jul 2017   14:50 UhrAntworten

    Sicherlich sind nicht alle Gitarristen auf ein und demselben technischen Level angesiedelt und der persönliche Geschmack spielt ja auch noch eine wichtige Rolle. Eine Liste der 100 sogenannten besten Gitarristen beinhaltet meist die üblichen Verdächtigen wie Hendrix, Page, Clapton etc. Ich wundere mich immer wieder, dass ein so herausragender und vielseitiger Gitarrist wie Steve Lukather kaum erwähnt wird. Der Mann ist weit mehr als nur die Toto-Gitarre, Luke hat auch auf über 1000 Alben anderer Künstler gespielt und deren Songs mit seinen überaus geschmackvollen Soli veredelt. Technisch gesehen - und sage nicht nur ich als Lukather-Fan - gehört dieser Gitarrist zur Crème de la crème. Übrigens vermisse ich auch den Namen Walter Trout, der für mich ebenfalls in die Champions-League gehört.

  • Gast   27. Sep 2017   23:48 UhrAntworten

    Peter Buck von R.E.M.

  • Heike Schütze   13. Okt 2017   00:21 UhrAntworten

    Ja wo ist denn Jerry Garcia? Für mich einer der besten!

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