Die heißesten Musik-Start-ups 2017

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Musik-Start-ups

Meist verfolgen Musik-Start-ups eine innovative, zündenden Idee.

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Musik-Start-ups 2017

Unter der Bezeichnung Musik-Start-ups kann sich denkbar viel verbergen. Wirtschaftsgeschichtlich betrachtet ist der Begriff noch relativ neu, wobei er bei stetigem Wachstum der Gründerszene immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Per definitionem ist die Besonderheit eines Start-ups zumeist eine innovative Geschäftsidee, die im Idealfall auch sogleich eine Problemlösung enthält. Das Geschäftsmodell ist auf höchste Skalierbarkeit ausgereichtet und die Märkte, die es zu erschließen gilt, oft noch neu oder in manchen Fällen sogar gar nicht existent.

Es gibt aber auch die Ansätze, bei denen alte, gefestigte Märkte aufgebrochen und umgekrempelt werden sollen. Ein solcher gestandener Markt dürfte dann wohl die Musikindustrie mit all ihren alt bewährten Strukturen und Modellen darstellen. Wen wundert es da, dass zunehmend junge, aufstrebende Gründer versuchen, Produkte oder Dienstleistungen zu platzieren, um damit eine – wenn auch meist sehr kleine – Revolution anzuzetteln.

Uberchord

Uberchord kam bereits 2015 in den Fokus der Medien, konnte seinen Status aber bis heute stetig ausbauen. Diese App hilft dir dabei, zielgerichtet das Gitarre spielen zu üben. Zu populären Songs werden Akkorde auf dem Display angezeigt, die es nachzuspielen gilt. Dabei erkennt die App Fehler und zeigt diese sogleich an. Mit dabei ist ein Editor für persönliche Akkord-Übungen.

Im Premium-Modell bekommst Du zudem Zugriff auf eine Vielzahl von Gitarren-Kursen, mit denen Du deine Spieltechnik trainieren kannst. Uberchord arbeitet sowohl mit akustischen als auch mit elektrischen Gitarren und hat somit für jeden etwas zu bieten. Wer eine Möglichkeit sucht, intensiv Akkorde zu pauken, könnte mit der Uberchord App eine passende Lösung finden.

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Musik-Start-ups

Atmosphere

Die Idee könnte großes Potential haben. Was das Team von Atmosphere macht, ist im Prinzip recht simpel: als Ableger des Start-ups kollekt.fm, bietet Atmosphere persönlich ausgewählte In-Store-Musik für Marken- und Retailkunden an. Ein Team aus Musikexperten wählt stetig neue Tracks aus und erstellt Musikprofile, die ihren Kunden – meist Geschäftsinhaber – entsprechen.

Atmosphere findet den passenden Sound für deine Marke, verbindet dich mit einem persönlichen Musikkurator und entwickelt auf Wunsch sogar einen eigenen Internetradio-Kanal. Alternativ kann auf die individualisierte Playlist per App oder Hardware-Player zugegriffen werden.

Ähnlich wie manche Unternehmen ihre eigens kreierte Duftnoten versprühen, ließe sich auf diese Weise eine individuelle Wiedererkennung durch ausgewähltes Musikgut herstellen. Betritt ein Kunde einen Store, Shop oder ein Café, spürt er gleich, wo er ist und fühlt sich der Marke mit Hilfe der Musik im besten Fall sogar ein Stück weit verbunden.

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Soundcharts

Das französische Start-up Soundcharts arbeitet an einer App für Musiker, die wissen wollen, wo ihre Musik aktuell angesagt ist. Dieser Service analysiert, was im Radio rund um die Welt oder in den Spotify-Playlists zur Zeit läuft. Soundcharts überwacht Social-Media, Charts, Playlists und Airplay-Daten von Radiosendern und möchte damit ein Werkzeug für Marketing- und Vertriebsteams, Agenten und Promoter, aber auch A&R Manager und Künstler selbst sein.

Somit liefert der Dienst wichtige Echtzeitdaten, die über ein personalisiertes Dashboard gesteuert werden können. Wichtige Informationen, die in der Regel für kleinere Labels oder den Künstler selbst nur sehr schwer bis gar nicht übermittelt werden können, werden über diesen Dienst unkompliziert bereitgestellt.

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Pacemaker

Okay, Musik machen mit mobilen Geräten ist keine wirkliche Neuheit mehr. Pacemaker bietet dagegen als erste DJ-App für das iPad eine Spotify-Anbindung. Die App ist nach dem Vorbild der Pacemaker Hardware entwickelt worden und verspricht, das jedermann zum DJ werden kann. Grafisch ist alles vorhanden, das man für´s mobile Auflegen benötigt: zwei Turntables, die sich mit Songs aus der eignen Musikbibliothek oder eben wahlweise aus dem über 20 Millionen Songs umfassenden Spotify Sortiment bestücken lassen. Dazu gesellen sich diverse Effekte.

In der kostenfreien Variante gibt es zwar nur eine begrenzte Effekt-Auswahl, diese lässt sich aber durch In-App-Käufe beliebig erweitern. Die Bedienung ist spielerisch: alle Effekte lassen sich direkt per Wischgeste auf den Turntables anwenden. Bis auf die Musikauswahl finden alle Aktivitäten auf einer einzigen Seite statt. Die Lernkurve zeichnet sich niedrig ab, weshalb schneller Spaß garantiert sein dürfte.

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Bist Du ein Gründer-Typ mit zündender Idee?

Schlummern in dir Geschäftsideen, die nur darauf warten, durch eine kleine Finanzspritze zur Zündung gebracht zu werden? Nutzt Du persönlich vergleichbare Dienste, Apps oder Programme, die auf innovativen Ideen fußen?

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