Künstlerportrait: Elton John zum 72. Geburtstag – Der Komponist und Musiker

Elton John - Portrait

Elton John konnte als Musiker und Komponist große Erfolge feiern - lies mehr über ihn im Portrait | Bild: UMG

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Klassische Musikausbildung

Sir Elton John wurde am 25. März 1947 als Reginald Kenneth Dwight in Pinner, Middlesex geboren. Nach der frühen Trennung seiner Eltern wuchs er vor allem bei seiner Großmutter Ivy auf, die ihn zum Klavierspielen motivierte.

Mit elf Jahren begann er sein Studium an der Londoner Royal Academy of Music. Er studierte dort sechs Jahre Klavier und Musiktheorie und gründete im Anschluss mit Studienkollegen die BandBluesology. Die Gruppe begleitete US-Soul-Künstler und wurde später die Begleitband von »Long« John Baldry. Dieser inspirierte Dwight zu seinen Künstlernamen, indem er die Vornamen des Saxophonisten Elton Dean und des Sängers »Long« John Baldry zu dem Namen Elton John kombinierte.

1969 konnte er eine erste Komposition auf einem Album der Three Dog Night unterbringen, während er an seinem ersten Soloalbum arbeitete.

Durchbruch als Elton John

Der große Durchbruch ließ nach der Namensänderung nicht lange auf sich warten: Elton John lernte den Texter Bernie Taupin kennen, mit dem er gemeinsam komponierte.

Es war der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit, die 1970 mit der Veröffentlichung von Elton Johns zweitem Soloalbum auch den ersten Erfolg zeitigte. Das Stück »Your Song« stieg sogar bis auf Platz zwei der britischen Charts.

Internationale Erfolge

Anfang der 1970er Jahre reiste Elton John in die USA und feierte erste Erfolge im »Troubadour« in Los Angeles. Hier gelang ihm kurz darauf der internationale Durchbruch. 1971 war er der erste Solokünstler, dem es gelang, gleich mit vier Titeln in den amerikanischen Top Ten vertreten zu sein. Gemeinsam mit Taupin, mit dem er inzwischen auch eine enge Freundschaft hegte, entstanden über 30 Tophits.

Trotz aller Erfolge trennten sich beide 1978, und auch um Elton John wurde es wieder stiller. 1980 outete er sich als bisexuell und heiratete im Jahre 1984 in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel. Die Ehe wurde 1988 wieder geschieden. 1983 meldete er sich jedoch mit »I’m Still Standing« zurück und sorgte damit auch gleich für den Sommerhit des Jahres.

Als Elton John die Zusammenarbeit mit Bernie Taupin wiederaufnahm, flackerte die alte Magie wieder auf. Sie integrierten den damals angesagten Synthesizer-Sound und kamen mit Stücken wie »Nikita« und »Sad Songs« zurück in die Charts.

Künstlerportrait: Elton John

Extravaganz und Eleganz zeichnen ihn aus | Bild: Elton John – Greatest Hits / UMG

Candle In The Wind

Ihr alles überragender Song aber hieß »Candle In The Wind«. Erstmals 1973 auf dem Album »Goodbye Yellow Brick Road« als Hommage an Marilyn Monroe veröffentlicht, schrieben sie das Stück nach dem Tod von Lady Diana 1997 um. Beim Gedenkgottesdienst in der Westminster Abbey spielte Elton John das neu arrangierte Lied, das nun mit der Zeile »Goodbye England’s rose / May you ever grow in our hearts« begann.

Die Single brach anschließend diverse Rekorde und verkaufte sich über 33 Millionen Mal. Elton John hat diese Version seither nie wieder öffentlich aufgeführt. Bei Konzerten singt er den Originaltext, in dem er Norma Jean – so Marilyn Monroes Geburtsname – Lebewohl sagt.

6 Dinge, die du noch nicht über Elton John wusstest

  • Im Hit »I Don’t Feel Like Dancin’« der Scissor Sisters spielt Elton John das Piano
  • Auf der Hochzeit von Michael Ballack spielte er die deutsche Nationalhymne
  • Lady Gaga ist die Patentante seiner Kinder
  • Seit 1999 hat er einen Herzschrittmacher
  • Er hat einen Zweitnamen als Künstlernamen: Elton Hercules John
  • Er ist ein Riesenfan von Ed Sheeran
  • Nach eigener Aussage genießt er jeden Tag so, als sei es sein letzter

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