Pioneer DJ Showcase: Präsentation des Analogsynthesizers Pioneer DJ TORAIZ AS-1

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Pioneer DJ Toraiz AS-1

Pioneer DJ Toraiz AS-1

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Pioneer DJ TORAIZ AS-1

Die Kulisse für die Produktvorführung bildet das Marriott-Hotel in Frankfurt. Um 10 Uhr – nach einem warmen Empfang – beginnt die Show. Treffpunkt ist der Alabaster-Room, welcher sich an diesem Morgen in einer Club-ähnlichen Atmosphäre darstellt. Nach einer 15-minütigen Einführung in das Produkt ging es in Einzel-Sessions an die Geräte.

Was zunächst interessant ist: In Kollaboration mit Dave Smith wagt Pioneer DJ den Blick über das reine DJ-Pult hinaus, rein in die aktive Studioarbeit und Live-Act-Umgebung. Dabei wird keinesfalls die Stammklientel vernachlässigt: Mühelos ließe sich der TORAIZ AS-1 in DJ-Sets einbinden, wofür letztlich auch das Bedienkonzept spricht. In Kombination mit einem CDJ-Player, dem SP-16 für Loops und Samples und dem AS-1 für feine analoge Einwürfe entsteht ein vollwertiges Live-Set-Up. Tatsächlich fühlt sich die Bedienung nach einer kurzen Eingewöhnung überraschend intuitiv und leichtgängig an.

Ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung: Alles so simpel wie nur irgendwie möglich zu gestalten, um schnell und einfach kreative Sounds erzeugen zu können. Interessant – vor allem für DJs ohne großes Musik-Theorie-Wissen – ist das im Touch-Pad-Stil gehaltene Keyboard, welches dich im Scale-Modus über alle 21 Tonskalen stets den richtigen Ton finden lässt. Auch ohne große Vorkenntnisse bleibt alles, was Du spielst, harmonisch.

Pioneer DJ TORAIZ AS-1 – Video

Analoge Technik – nicht imitiert

Auch wenn das kleine Äußere täuschen mag: Im Inneren arbeitet echte Analogtechnik und das hört man auch. Die beiden spannungsgesteuerten Oszillatoren (Dreieck, Sägezahn und Rechteck) sind stufenlos variierbar und liefern einen echten Analogsound mit eigener Klangcharakteristik. Die Töne, die sich der TORAIZ AS-1 fassbar entlocken lässt, klingen warm, sanft und wahrlich »fett«.

Mit den eingebauten Werkzeugen zur Formung des Klangs – ein VCA, zwei Hüllkurven und ein LFO – sowie den Effekten aus dem Prophet 6 (Delay, Distortion, Ringmodulation, Chorus und Phaser) lässt sich dem TORAIZ AS-1 einiges entlocken. Die zwei spannungsgesteuerten Filter stammen gleichermaßen vom Prophet 6: Ein vierpoliger, mitschwingender Tiefpassfilter und ein zweipoliger, ebenso resonierender Hochpassfilter. Beide bringen die Fähigkeit zur Selbstoszillation mit.

Der Preis des Pioneer DJ TORAIZ AS-1 ist schon länger kein Geheimnis mehr und liegt bei 549,- Euro. Meiner bescheidenen Einschätzung nach ist dieser Preis im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten durchaus vertretbar.

Die Zukunft wird aussichtsvoll und spannend

Pioneer DJ sieht in der Schnittmenge zwischen dem klassischen DJ einerseits und dem Produzenten im Studio andererseits, zurecht einen großen Markt, der erschlossen werden möchte. Immer mehr DJs erweitern ihr Set-Up auf der Bühne und wandern vermehrt ins Studio ab, um ihre eigenen musikalischen Ideen und Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Dass es mit dem TORAIZ AS-1 und SP-16 noch nicht getan ist, ließ sich gut heraushören. Man darf also gespannt sein, was es in Zukunft noch alles geben wird.

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