Arturia KeyStep 37 mk2
Neue Generation mit OLED-Display & mehr Power

Arturia KeyStep 37 mk2
Der Arturia KeyStep 37 mk2 ist ein kompakter Controller und Sequencer mit 37 Slimkeys, Velocity und Aftertouch.

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 26. Februar 2026

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Arturia KeyStep 37 mk2 als kompakter Controller

Der KeyStep 37 mk2 basiert auf dem Vorgängermodell und erweitert dessen Funktionsumfang. Das Gerät verfügt über ein 37-Tasten-Slimkey-Keyboard mit Velocity und Aftertouch. Über dem Keybed befinden sich 39 LEDs, die gespielte Noten und den Sequenzverlauf anzeigen.

Die Frontplatte bietet Pitch Bend und Mod Strips sowie Mode-Buttons für Sequencer und Arpeggiator. Neu hinzugekommen sind ein Mutate-Button, zwei weitere Tasten und vier zusätzliche Encoder. Ein klickbarer Encoder mit OLED-Display ermöglicht die Navigation durch Menüs und Parameter.

Tap Tempo und Transport-Controls ergänzen die Bedienelemente. Die Rückseite des Geräts zeigt einen Power-Switch, USB-C-Anschluss sowie CV-Ausgänge für Pitch, Gate, Mod 1 und Mod 2. MIDI In und Out, Sync I/O, ein Pedal-Eingang und eine Kensington-Lock-Vorrichtung vervollständigen die Anschlussoptionen.


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Arturia KeyStep 37 mk2: Features

  • 37 Slimkeys mit Velocity und Aftertouch
  • 39 LEDs zur visuellen Rückmeldung über dem Keybed
  • Sequencer mit Pattern Chaining und unquantisierter Aufnahme
  • Mutate-Funktion zur Sequenztransformation
  • Spice-Feature für dynamische Notensteuerung
  • Phrase Arpeggiator mit generativen Mustern
  • Scale und Chord Modes
  • CV-Ausgänge: Pitch, Gate, Mod 1, Mod 2
  • MIDI In und Out, Sync I/O
  • USB-C-Anschluss
  • OLED-Display mit klickbarem Encoder
  • Tap Tempo und Transport-Steuerung
  • Pedal-Eingang
Arturia KeyStep 37 mk2
Der Arturia KeyStep 37 mk2 kombiniert Keyboard, Sequencer und Arpeggiator in einem kompakten Gehäuse.

Generative Funktionen & Sequencing

Die Mutate-Funktion transformiert Sequenzen und Arpeggios in Echtzeit. Mit einem Tastendruck lassen sich Variationen erzeugen, die von subtilen Anpassungen bis zu markanten Änderungen reichen. Spice steuert die Notenlänge dynamisch und soll perkussive Ergebnisse ermöglichen.

Der Phrase Arpeggiator arbeitet mit generativen Mustern. Anstelle fester Arpeggio-Pattern nutzt die Funktion gedrückte Noten zur Erzeugung von Phrasen. Icons auf den Tasten zeigen verschiedene Arpeggio-Stile mit unterschiedlicher Notenanzahl und -länge. Mutate erzeugt auch hier neue Variationen der Pattern.

Scale und Chord Modes ermöglichen die Transformation von Sequenzen ohne Unterbrechung der Wiedergabe. Im Chord Mode lassen sich durch Halten der Chord-Taste und Drücken von Keys Akkorde erstellen. Velocity Spread steuert die Notenanzahl über die Anschlagstärke.

Der Sequencer unterstützt Pattern Chaining und unquantisierte Aufnahmen. Diese Funktion soll natürliches Timing und Groove-Erfassung ermöglichen. Anwender können zwischen quantisierter und unquantisierter Echtzeitaufnahme wählen. Overdub-Funktionen lassen sich durch Shift-Kombinationen aktivieren.

Anschlüsse & Modular-Integration

Der KeyStep 37 mk2 bietet vier CV/Gate-Ausgänge für die Modular-Integration. Mod 1 und Mod 2 lassen sich Aftertouch, Velocity, Mod Wheel oder zufälligen Step-Werten zuweisen. Gate Length Control reguliert die Notenlänge für externe Synthesizer.

Die USB-C-Verbindung ermöglicht die Nutzung als DAW-Controller. MIDI DIN In und Out verbinden das Gerät mit Hardware-Synthesizern. Sync I/O synchronisiert externe Geräte über Clock-Signale. Der Pedal-Eingang nimmt Sustain- oder Expression-Pedale auf.

Arturia KeyStep 37 mk2
Auf der Rückseite stehen CV/Gate-Ausgänge, MIDI DIN, Sync I/O und USB-C zur Verfügung.

Sequencer-Details & Workflow

Der Sequencer erlaubt Step-Recording im Stop-Modus. Eine Double-Shift-Funktion dupliziert aufgenommene Pattern. Im Play-Modus können Anwender per Overdub zusätzliche Noten auf bestehende Sequenzen aufnehmen.

Unquantisierte Aufnahmen erfassen Performance-Nuancen ohne Timing-Korrektur. Pattern Chaining verknüpft mehrere Pattern zu längeren Strukturen. Die Arp Length lässt sich auf bis zu 16 Steps erweitern, was rhythmische Loops erzeugt.

Das Timing-Menü bietet Zugriff auf Metronom-Einstellungen und Quantisierungsoptionen. Transport-Controls steuern Play, Stop und Record. Tap Tempo ermittelt das Tempo durch wiederholtes Drücken.

Bedienung & Display

Das OLED-Display zeigt Parameter, Einstellungen und Sequenzinformationen an. Der klickbare Encoder navigiert durch Submenüs und passt Werte an. Vier zusätzliche Encoder bieten direkten Zugriff auf häufig genutzte Parameter.

Zwei neue Buttons erweitern die Steuerungsmöglichkeiten. Die 39 LEDs über dem Keybed zeigen nicht nur gespielte Noten, sondern auch Sequenzpositionen und Arpeggio-Verläufe. Die Frontplatte bleibt trotz erweiterter Funktionen kompakt.

Anwendungsbereiche

Das Gerät eignet sich für Live-Performance mit Hybrid-Setups aus Hardware und Software. Die Modular-Konnektivität macht den KeyStep 37 mk2 zu einem Steuerzentrum für Eurorack-Systeme. DAW-Anwender nutzen das Keyboard zur MIDI-Eingabe und Sequenz-Programmierung.

Die generativen Funktionen richten sich an Musiker, die mit algorithmischen Kompositionsmethoden arbeiten. Die kompakte Bauform passt in mobile Studio-Setups und kleine Produktionsumgebungen. Die CV-Ausgänge erschließen Vintage Synthesizer ohne MIDI-Anschlüsse.

Lies auch: Keyboard-Controller Ratgeber

Arturia KeyStep 37 mk2: Preis & Verfügbarkeit

Der neue Arturia KeyStep 37 mk2 ist ab sofort für eine UVP von 189 Euro im Fachhandel erhältlich. Weitere Infos findest Du auf der Homepage des Herstellers.

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