Softube Console 1 Compact
DAW-Controller, der in jeden Rucksack passt

Softube Console 1 Compact
Softube Console 1 Compact: Präzises Mixing auf kleinstem Raum

Thorsten SprengelVon Thorsten Sprengel am 24.06.2026

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Kompaktes Mischpult für die DAW: Softube Console 1 Compact

Softube hat mit dem Console 1 Compact eine verkleinerte Variante des Console 1 Channel Mk III vorgestellt. Der Controller misst 240 mm x 45 mm x 219 mm und wiegt 1,02 kg. Damit soll er sich für mobile Anwendungen und kleinere Arbeitsbereiche eignen.

Das Gerät verfügt über 16 berührungsempfindliche Potentiometer mit der sogenannten Analog Feel-Technologie. Diese Drehregler sollen laut Hersteller die haptische Rückmeldung von analogem Outboard-Equipment nachbilden.

Ein hochauflösendes Display zeigt EQ- und Kompressor-Kurven sowie Track-Informationen an. Die Bedienung erfolgt über zwei Ebenen. Per Knopfdruck lässt sich zwischen der Kontrolle von EQ und Dynamik wechseln.


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Das Konzept ermöglicht nach Angaben des Herstellers eine knob-per-function-Steuerung trotz reduzierter Gehäusegröße.

Der DAW-Controller arbeitet mit VST3-, AU- und AAX-kompatiblen DAWs zusammen. Dazu zählen Logic Pro, Cubase, Ableton Live, Pro Tools, Studio One, LUNA, Reaper, FL Studio, Nuendo, Bitwig Studio, Cakewalk und Samplitude.

Eine direkte Parameterzuordnung erfolgt laut Hersteller ohne zusätzliches Mapping. Bei Cubase ermöglicht das System zudem die Steuerung der Stock-EQs und -Kompressoren der DAW.

Softube Console 1 Compact: Features

  • 16 berührungsempfindliche Analog Feel-Potentiometer
  • Hochauflösendes Display für Kurven und Track-Informationen
  • Zweischichtiger Workflow für EQ- und Dynamik-Kontrolle
  • 34 RGB-LEDs für visuelle Rückmeldung
  • Core Mixing Suite mit Tape, Shape, EQ und Kompression
  • Kompatibilität mit Plug-ins von FabFilter, UAD und Plugin Alliance
  • USB-C-Anschluss für Stromversorgung und Datenübertragung
  • VESA-Montageoptionen (100 mm M4)
  • Modulare Erweiterung mit Console 1 Fader und Flow Studio möglich
Softube Console 1 Compact
Der Lieferumfang beinhaltet die Core Mixing Suite.

Core Mixing Suite: Integrierte Channel-Strip-Software

Im Lieferumfang ist die Core Mixing Suite enthalten. Diese Software umfasst verschiedene Bearbeitungssektionen für das Mixing. Die Tape/Preamp-Sektion basiert auf dem Softube Tape-Modell und bietet eine Bandsättigungs-Simulation.

Die Shape-Sektion kombiniert einen Transient Shaper mit Utility-Tools. Sie enthält außerdem einen Panner und Dual Dynamics für die Dynamikbearbeitung. Zwei Equalizer stehen zur Verfügung: ein moderner präziser EQ und ein Vintage-Passiv-EQ.

Drei Kompressor-Modelle sind integriert. Der FET Compressor Mk II basiert auf dem gleichnamigen Softube-Plug-in. Hinzu kommen ein Bus Processor und ein OPTO Compressor. Die Drive-Sektion ergänzt das Angebot mit verschiedenen Sättigungsoptionen.

Die Filter-Sektion bietet Flankensteilheiten von 6, 12, 18, 24 und 48 dB. Standardmäßig sind 18 dB im Bass- und 12 dB im Höhenbereich voreingestellt. Jede Sektion kann mit zwei Instanzen parallel betrieben werden.

Plug-in-Integration und Custom Console

Das System unterstützt Console 1 Ready Plug-ins von Drittanbietern. Dazu gehören Produkte von Plugin Alliance, Brainworx, FabFilter und Universal Audio. Nutzer können einzelne Sektionen durch kompatible Plug-ins ersetzen und so individuelle Channel-Strips erstellen.

Softube bietet zusätzliche modellierte Konsolen-Emulationen an. Verfügbar sind unter anderem Channel-Strips von Weiss Engineering, Solid State Logic, Chandler Limited, Tube-Tech und Empirical Labs. Diese Modelle lassen sich in das Console 1-System integrieren.

Softube Console 1 Compact
Die Drehregler sollen laut Hersteller die haptische Rückmeldung von analogem Outboard-Equipment nachbilden.

DAW-Steuerung und Workflow

Der Controller bietet Zugriff auf zentrale DAW-Funktionen. Neben Volume und Pan stehen Solo, Mute und Track Select zur Verfügung. Sechs Sends lassen sich direkt vom Gerät aus steuern.

Die RGB-LEDs ändern ihre Farbe entsprechend der gewählten Ebene und der Mixing-Einstellungen. Das Display zeigt neben den Kurven auch VU-Meter-Informationen an. Die Touch-Sensitivität der Potentiometer soll laut Hersteller eine präzise Parametersteuerung ermöglichen.

Anschlüsse und Kompatibilität

Das Gerät verfügt über einen USB-C-Anschluss. Dieser dient sowohl der Stromversorgung als auch der Datenübertragung. Im Lieferumfang befindet sich ein 2 Meter langes USB-C zu USB-C Kabel.

Das Compact ist mit allen Generationen des Console 1 Mixing Systems kompatibel. Da alle Geräte das gleiche Console 1 Plug-in steuern, bleiben Projekte zwischen verschiedenen Hardware-Versionen austauschbar. Daisy-Chain-Funktionen sind beim Compact nicht implementiert.

VESA-Montagepunkte (100 mm M4) befinden sich auf der Unterseite. Zusätzliche M4-Gewinde an den Seiten ermöglichen alternative Befestigungsoptionen. Vier M4-Schrauben für die VESA-Montage liegen bei.

Modulare Erweiterung mit Flow Studio

Das Console 1 Compact lässt sich mit dem Flow Studio kombinieren. Beide Systeme arbeiten unabhängig voneinander, können aber parallel genutzt werden. Das On-Screen-Display zeigt sowohl Tracks mit dem Console 1 Plug-in als auch mit der Flow Mixing and Mastering Suite.

Flow Studio kann nach Herstellerangaben für das grobe Arrangement verwendet werden, während das Compact für die Feinabstimmung des Mixes zum Einsatz kommt. Die Kombination erweitert außerdem die Anzahl der verfügbaren Effekte, die in Console 1 geladen werden können.

Softube Console 1 Compact
Optional kannst Du auch einen Ständer aus Walnuß-Holz erwerben.

Technische Anforderungen und Lizenzierung

Die Software benötigt einen iLok-Account zur Lizenzierung. Ein physischer iLok-USB-Dongle ist optional. Unterstützt werden macOS Sonoma 14, Sequoia 15 und Tahoe 26 sowie Windows 10 (64-bit) und Windows 11.

Für die Installation werden ein Softube-Account und Internetzugang benötigt. Die Software unterstützt VST3, AU und AAX. Die VST2-Version des Console 1 Plug-ins soll nicht verwendet werden.

Unterschiede zum Console 1 Channel Mk III

Im Vergleich zum Channel Mk III fehlen beim Compact die Funktionen „Group“, „Copy“ und „All“. Außerdem sind keine Daisy-Chain-Verbindungen möglich. Das größere Modell verfügt über 27 Potentiometer und zwei Displays.

Das Channel Mk III bietet alle Funktionen in einer Ebene. Das Compact nutzt zwei Ebenen, um trotz der halben Größe eine ähnliche Funktionstiefe zu erreichen. Beide Geräte verwenden die gleiche Core Mixing Suite Software.

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Einsatzbereiche

Das Gerät richtet sich an Anwender, die eine physische Mixing-Oberfläche mit geringem Platzbedarf suchen. Die Abmessungen sollen den Transport erleichtern. Bestehende Nutzer des Channel Mk III können das Compact als mobile Ergänzung verwenden.

Für Console 1 Mk II Nutzer stellt das Compact eine Upgrade-Option mit modernerer Hardware dar. Flow Studio Anwender erhalten mit dem Compact eine dedizierte Mixing-Kontrolle. Flow Suite Abonnenten können ihre Channel-Strips mit dem Controller steuern.

Softube Console 1 Compact: Preis & Verfügbarkeit

Der Mixing-Controller ist ab sofort zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 495 Euro erhältlich. Weitere Informationen zum Softube Console 1 Compact sind auf der Hersteller-Webseite zu finden.

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