Akai MPC One G2
8-Core-Power bringt 4x mehr Rechenleistung

Akai MPC One G2
Akai MPC One G2: 4 GB RAM für professionelle Beat-Produktion

Thorsten SprengelVon Thorsten Sprengel am 18.06.2026

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Akai MPC One G2: Standalone-Produktionssystem mit erweiterter Rechenleistung

Das Produktionssystem nutzt einen 8-Core-Prozessor, der laut Hersteller die vierfache Rechenleistung im Vergleich zur Vorgängergeneration bieten soll.

Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GB RAM, der interne Speicher umfasst 64 GB. Diese Spezifikation ermöglicht nach Herstellerangaben schnellere Ladezeiten und größere Projektkapazitäten im Standalone-Betrieb.

Das Gerät unterstützt bis zu 32 gleichzeitige Plugin-Instrumente und bis zu 16 Stereo-Audiospuren im Standalone-Modus. Die Hardware arbeitet unabhängig von einem Computer. Produzenten können vollständige Produktionen direkt auf dem Gerät erstellen, arrangieren und abmischen.


PASSEND DAZU


Das MPC3 OS bildet die Betriebsgrundlage des Systems. Die Software-Version 3.9 beinhaltet einen Linear Arranger, erweiterte Arrangement-Workflows und eine integrierte Synthesizer-Engine.

Die Bedienung erfolgt über ein 7-Zoll-Farb-Multitouch-Display.

Das Gerät verfügt über 16 geschwindigkeits- und druckempfindliche RGB-Pads, verteilt auf 8 Bänke. Zusätzlich sind 4 berührungsempfindliche Q-Link-Regler mit 4 zugänglichen Spalten integriert. Die Pads ermöglichen das Einspielen von Drum-Patterns und das Triggern von Samples.

Akai MPC One G2 Features

  • 8-Core-Prozessor mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher
  • 16 geschwindigkeits- und druckempfindliche RGB-Pads auf 8 Bänken
  • 7-Zoll-Farb-Multitouch-LED-Display
  • MPC3 OS mit Linear Arranger und integrierter Synthesizer-Engine
  • Unterstützung für bis zu 32 Plugin-Instrumente und 16 Stereo-Audiospuren im Standalone-Betrieb
  • USB-C-Anschluss mit 24×24 Audio-Streaming und erweiterten MIDI-Funktionen
  • 5-Pin MIDI-Ein- und -Ausgang sowie 4 TRS CV/Gate-Buchsen
  • WLAN (2,4 GHz / 5 GHz, 802.11ac) und Bluetooth 5
  • SD-Kartensteckplatz und USB-A-Anschluss
  • 4 berührungsempfindliche Q-Link-Regler
Akai MPC One G2
Die Anschlüsse auf der Rückseite

Anschlüsse und Konnektivität

Das System verfügt über einen USB-C-Anschluss mit 24×24 Multichannel-Audio-Streaming. Die MIDI-Implementierung umfasst 32 Kanäle Ein- und Ausgang über eine einzige Kabelverbindung. Der USB-C-Port unterstützt sowohl Host- als auch Device-Modi.

Für die Hardwareintegration stehen 5-Pin-MIDI-Ein- und -Ausgänge zur Verfügung. Das Gerät bietet zudem 4 TRS-CV/Gate-Buchsen, die insgesamt 8 Ausgänge für modulare Systeme bereitstellen.

Ein SD-Kartensteckplatz und ein USB-A-Anschluss erweitern die Speicher- und Anschlussmöglichkeiten.

Die Workstation unterstützt direktes Sampling von Smartphones, Tablets und externen Geräten über USB-C. Die drahtlose Verbindung erfolgt über WLAN (2,4 GHz / 5 GHz, 802.11ac) und Bluetooth 5. Ein Ableton Live Control Mode ist integriert, der Import und Export von Ableton-Projekten unterstützt.

Akai MPC One G2
Die Bedienung erfolgt über ein 7-Zoll-Farb-Multitouch-Display.

Workflow und Betriebssystem

Das MPC3 OS ermöglicht eine track-basierte Arbeitsweise. Der Linear Arranger bietet eine DAW-ähnliche Ansicht für die Arrangement-Bearbeitung. Produzenten können Drum-Patterns auf den Pads erstellen, Samples mit dem integrierten Sampler bearbeiten und Plugin-Instrumente schichten.

Die integrierte Synthesizer-Engine basiert auf einem Oszillator-System. Das Betriebssystem ermöglicht eine tiefere Kompatibilität mit DAWs. Sequencing, Arrangement und Mixing können vollständig auf der Hardware durchgeführt werden.

Ein optionales Pro Pack erweitert das System um zusätzliche Produktionstools. Dazu gehören laut Hersteller ein Pro-Stems-Algorithmus, Super Warp Time-Stretch, Clip Matrix und weitere Plug-in-Effekte auf professionellem Niveau.

Akai MPC One G2
Das Gerät verfügt über 16 geschwindigkeits- und druckempfindliche RGB-Pads.

Mitgelieferter Content und Plugins

Das Gerät wird mit 11 Instrument-Plugins ausgeliefert. Dazu zählen Bassline, Electric, Fabric Select, Hype, Mellotron, Odyssey, Organ, Solina, Tubesynth und Drumsynth. Native Instruments Analog Dreams MPC Edition ist beim Launch kostenlos enthalten.

Neun Expansion-Packs sind ebenfalls im Lieferumfang: Acoustic Tools, Classic Drum Machines, Apollo Retro Kits, Percussion Tools, ATL Song Starters, Marco Polo Lo-Fi Boom, Welcome to ATL Kits, Welcome to ATL Melodics und Producer Essentials.

Der mitgelieferte Content umfasst insgesamt über 20 GB produktionsfertiges Material.

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Mehr Informationen

Zielgruppe und Anwendungsbereiche

Das Produktionssystem richtet sich an Beatmaker, Produzenten und Komponisten, die im Standalone-Modus arbeiten möchten. Die Hardware eignet sich für die Erstellung von Drum-Patterns, Sample-basierte Produktionen und vollständige Track-Arrangements.

Das kompakte Desktop-Format soll laut Hersteller die komplette MPC-Erfahrung in einem Gerät vereinen.

Die Farbgebung ist von den klassischen MPC4000- und MPC1000-Modellen inspiriert. Das System kann als eigenständige Produktionszentrale oder als Controller für DAWs eingesetzt werden. Die Hardware-Integration über CV/Gate-Ausgänge ermöglicht die Einbindung modularer Systeme.

Lies auch: Stagepiano vs. Workstation

Akai MPC One G2: Preis & Verfügbarkeit

Das Produktionssystem ist ab sofort über autorisierte Händler und ausgewählte Musikfachhändler weltweit erhältlich. Die UVP beträgt 849 Euro. Weitere Informationen zum Akai MPC One G2 sind auf der Webseite des Herstellers verfügbar.

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