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Drum Machines Empfehlung

Drum Machines sind aus der heutigen Musikproduktion nicht mehr wegzudenken. | Bild: Arturia DrumBrute Impact

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Digitale Schlagzeugsounds

In diesem Artikel findest Du unsere Aufbereitung des kompletten Spektrums von Grooveboxen und Drum Machines bzw. Drum-Computern, deren gemeinsames Motto »Beats machen!« lautet. Teils analog, teils digital – viele Wege führen nach Rom.

Begriffserklärungen

Zunächst verraten wir dir alles Wichtige, was Du über Drum Machines und Grooveboxen wissen musst. Was versteht man überhaupt unter einer Drum Machine und worin besteht der Unterschied zu einem Drumcomputer und einer Groovebox?

Was ist eine Drum Machine?

Eine Drum Machine ist ein elektronisches Musikinstrument zur Erzeugung perkussiver Töne sowie zur Programmierung musikalischer Rhythmen.

Drum Machine

Mit einer Drum Machine kannst Du perkussive Töne erzeugen und Rhythmen programmieren. | Bild: Arturia DrumBrute Impact

Was ist ein Drumcomputer?

Ein Drumcomputer ist ebenfalls ein elektronisches Musikinstrument zur Erzeugung perkussiver Töne sowie zur Programmierung musikalischer Rhythmen. Es handelt sich um ein Synonym für Drum Machine.

Was ist eine Groovebox?

Eine Groovebox ist ein in sich geschlossenes elektronisches oder digitales Musikinstrument für die Produktion von live gespielter, loopbasierter elektronischer Musik. Entwickelt haben sich Grooveboxen aus Drum Machines. Diese wurden um weitere Funktionen für die Musikproduktion erweitert. Eingeführt wurde der Begriff im Jahr 1996 mit dem Roland MC-303.

Lies weiter: Groovebox & Hardware Sampler: Die 11 Besten für deine Beats

Was macht eine Drum Machine?

Im Grunde genommen ist eine Drum Machine nichts anderes als ein Synthesizer, der sich auf die Erstellung von Drum Sounds spezialisiert. Heutzutage ist er mit einem Sequenzer kombiniert, damit diese Sounds in Patterns programmiert werden und so als Rhythmus-Muster kombiniert abgespielt werden können.

Um mehrere Drumsounds wie Hi-Hats, Becken, Snaredrum, Bassdrum oder Percussion gleichzeitig verwenden zu können, verfügen Drum Machines über verschiedene Spuren. Heutzutage lassen sich die meisten Drum Computer über MIDI und/oder analoge Clock-Signale mit anderem Equipment synchronisieren, um ein paralleles Ablaufen der Drums zu den anderen Instrumenten zu ermöglichen.

Wann wurde der Drumcomputer erfunden?

Die Geschichte der ersten Drumcomputer reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Als erste moderne Drum Machine kann das Rhythmicon von Leon Theremin angesehen werden. Mit diesem war es bereits 1932 möglich, sechzehn verschiedene Rhythmen zu erzeugen, die jeweils mit einer bestimmten Tonhöhe verbunden sind, entweder einzeln oder in beliebiger Kombination.

In Serie wurden Drumcomputer aber nicht vor Ende der 1940er Jahre hergestellt. Der mit Tapeloops funktionierende Chamberlin Rhythmate (1949) und der Wurlitzer Sideman (1959) waren die ersten richtigen Drumcomputer, die mehr als nur Einzelstücke waren. Letzterer sorgte dafür, dass Drum Machines eine gewisse Popularität erreichten und man sich verstärkt auf eine Weiterentwicklung dieser konzentrierte.

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Entwicklung von Drum Machines

Am Anfang waren Drum Machines einfache Automaten mit denen es nur möglich war, fest programmierte populäre Rhythmen wie Mambo, Tango und ähnliches abzuspielen. Diese waren zumeist in Heimorgeln verbaut und hauptsächlich für Alleinunterhalter gedacht, die einen Rhythmus zu ihrer gespielten Musik benötigten. Ein bekanntes Beispiel ist hier die Rhythm Ace- Reihe von Ace Tone, die seit Ende der 1960er Jahre produziert wurde.

Analoge Drum Machines

Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Drum Machines war der ComputeRhythm, der 1972 von EKO auf den Markt gebracht wurde. Hierbei handelt es sich um die wahrscheinlich erste voll programmierbare Drum Machine. Uber eine Matrix von Drucktasten in einem 16×6-Raster konnten erstmals Patterns programmiert werden. Weiterhin konnten auch Rhythmen von Lochkarten abgespielt werden.

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Die Klangerzeugung der ersten Drumcomputer war analog. Erzeugt wurden die Sounds von einer speziellen Kombinationen aus analogen Oszillatoren, Rauschgeneratoren, Filtern und Hüllkurven.

Der so erzeugte Sound klang eher künstlich und kam echten Schlagzeugsounds nicht sehr nahe. Es sind aber gerade diese einzigartigen Sounds, die viele Stile der elektronischen Musik entscheidend geprägt haben. Eingebaute Stepsequenzer ermöglichten es darüber hinaus Rhythmen zu programmieren.

KEIO Donca matic DA-20 als Grundstein für KORG

Korg wurde 1962 unter dem Namen KEIO ELECTRONIC LABORATORIES gegründet und firmierte seine Produkte in den ersten Jahren auch tatsächlich unter dem Namen KEIO.

Hintergrund war, dass der Akkordeonist Tadasho Osanai regelmäßig im Nachtclub von Tsutomu Katoh aufgetreten ist. Bei seinen Auftritten verwendete er den Wurlitzer Sideman als Rhythmusmaschine. Deren Klang missfiel wiederum Katoh so sehr, dass er Osanai überzeugte mit ihm eine Firma zu gründen, die eine bessere Alternative entwickeln sollte.

Das erste Produkt von Keio war aus diesem Grund eine Drum Machine mit dem Namen „Disc Rotary Electric Auto Rhythm Machine Donca matic DA-20“. Diese erschien 1963 und wurde in Japan ein Erfolg. Deshalb erhielt sie 1966 mit dem „DONCA MATIC DE-20“ einen verbesserten Nachfolger. Der Grundstein für Korg war gelegt.

Die CompuRhythm CR-78 von Roland war die erste Drum Machine, die über einen digitalen Mikroprozessor gesteuert wurde. Auf den Markt kam sie Ende der 1970er Jahre. Dadurch wurde die Anzahl der voreingestellten Patterns erhöht.

Samplebasierte Drum Machines

1980 erschien mit der Linn Electronics LM-1 die erste Samplebasierte Drum Machine. Diese erzeugte die Drumsounds nicht mehr analog, sondern verwendetn vorinstallierte, vorher aufgenommene Drumsounds. Dadurch kamen samplebasierte Drum Machines deutlich näher an den Sound ihrer Vorbilder und boten mehr Möglichkeiten. Der Sound sollte stilprägend für den Synth-Pop der 1980er Jahre werden.

Drum Machine

Drum Machines lassen sich auch mit anderen Instrumenten synchronisieren. | Bild: IK Multimedia UNO Drum

Digitale Emulation analoger Schaltungen

Sowohl analoge als auch samplebasierte Drum Machines wurden immer weiter verwendet und mit der Zeit auch weiterentwickelt. Es sollte bis 2014 dauern, dass noch ein dritter Typ von Drum Machines auf der Bildfläche erscheinen sollte.

Der Roland TR-8 war der erste Drumcomputer, der eine Technik namens ACB (Analog Circuit Behavior) verwendet hat. Mit dieser war es möglich, die analogen Schaltkreise von Klassikern zu simulieren, ohne auf eine analoge Klangerzeugung zurückgreifen zu müssen.

Alles über Beat Maker »

Heute gibt es Drum Machines mit allen drei Verfahren der Klangerzeugung auf dem Markt, sodass Du frei nach deinen Vorlieben wählen kannst, welchen Typ Drumcomputer Du einsetzen möchtest. Diese Entscheidung ist am Ende einfach eine Frage des Geschmacks. Wenn Du noch weitere Funktionen in einem Gerät zur Verfügung haben möchtest, kannst Du auch zu einer Groovebox greifen.

Vor- und Nachteile von Drum Machines

Bei der Wahl für oder gegen eine Drum Machine für deine Musik ist es hilfreich, wenn Du dir überlegst, was Vor- und Nachteile dieser sind.

Vorteile

  • Schneller und zielgerichteter als DAW oder Plug-Ins
  • Sequenzer können tighter sein
  • Direkte Interaktion mit Instrument
  • Musik machen steht im Vordergrund
  • Kompakte Lösung für elektronische Drumsounds auf der Bühne
  • Weitestgehend absturzsicher
  • Leicht zu transportieren
  • Kompatibel mit anderen Instrumenten auf der Bühne
  • Bei neueren Drum Machines ist Live Beatmaking möglich

Nachteile

  • Gefühl des menschlichen Schlagzeugspiels kann nicht imitiert werden
  • Kann nicht auf Veränderungen in Song reagieren (vor allem live)
  • Kann das Spiel nicht variieren
  • Vorprogrammierter Rhythmus wird starr durchgespielt
  • Rhythmische Variationen von Schlagzeugern können nicht reproduziert werden

Sounds

Bei einem Drum Computer geht es hauptsächlich um Klänge von Perkussion- und Schlaginstrumenten. Also um solche, die zumindest entfernt an die Trommeln, Becken & Co. eines echten Schlagzeugs bzw. von anderen Rhythmusinstrumenten erinnern. Die Klänge werden entweder synthetisiert (Stichwort: Drum Synthesizer) oder sie basieren auf Samples. Nur mit Letzteren kann eine Drumcomputer wie ein echtes Schlagzeug klingen.

Zum Grundrepertoire gehören Kickdrums bzw. Bassdrums, Snares, Toms, Hi-Hats, Becken (»Cymbals«), Rimshots, Claps und mehr. Mit Knöpfen und Drehreglern formst Du die Klangcharaktere dieser Klänge. Mithilfe von Lautstärkereglern und gegebenenfalls weiteren Bedienelementen für die separaten Instrumente kreierst Du einen stimmigen Mix. Oft gibt es auch Effekte – Verzerrung, Delay (Echo), Reverb (Hall) und mehr.

Drumcomputer

Analoge Drum Machines erzeugen sehr eigenständige Klänge. | Bild: Arturia DrumBrute Impact

Sequenzer

In jedem aktuellen Drum Computer ist ein Sequenzer integriert. Damit programmierst Du deinen eigenen Rhythmus. Am besten bedienbar ist das mit mindestens acht eigens dafür vorgesehenen Knöpfen für die Zählzeiten im Takt – im Sequenzer-Kontext werden sie »Steps« genannt. Die grundlegende Funktion eines Steps ist AN (Klang an der entsprechenden Zählzeit spielen) oder AUS.

Lies weiter: Grundlagen MIDI & Sequenzer

Fast immer gibt es für die Sequenzen eines Drumcomputers noch weitere Einstellmöglichkeiten. Etwa einen Swing-Parameter (teils auch »Groove« oder »Shuffle« genannt). Damit wird der Rhythmus funky – normalerweise wird damit jede zweite Zählzeit verzögert, so dass Synkopen entstehen.

Legendäre Drum Machines

Genau wie bei anderen Instrumenten gibt es auch unter den Drum Machines legendäre Geräte, die ganze Genres mitgeprägt haben. Wir haben dir fünf der legendärsten Drum Computer zusammengestellt.

Roland TR-808

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Die Drum Machine schlechthin. Ursprünglich wurde sie entwickelt, um einen möglichst realistischen Schlagzeug Sound zu erzeugen. Eben dies gelang nicht. Aber das sollte, wie zur Zeit der Veröffentlichung 1980 noch keiner ahnen konnte, zu einem wahren Glücksfall werden.

Zunächst stieß die Roland TR-808 allerdings auf wenig Gegenliebe. Der Sound war nicht so gut wie der eines richtigen Schlagzeugs und der Drumcomputer wirkte mit seiner analogen Technik im Vergleich zur zeitgleich erschienenen samplebasierten Drum Machine Linn LM-1, die ebenfalls legendär wurde, bereits zum Erscheinen veraltet. Dies und das nicht mehr Vorhandensein der verwendeten Halbleiter führte dazu, dass die Produktion bereits 1984 wieder eingestellt wurde. Und das, obwohl er einer der ersten Drumcomputer war, mit dem man eigene Patterns programmieren konnte.

Erst im Laufe der Zeit entdeckten immer mehr Kreative der Musikbranche die unverwechselbaren Sounds des Drum Computers. Damit wurde er in vielzähligen Genres zum beliebtesten Drum Computer überhaupt. Eingesetzt wurde er unter anderem von Run-DMC, Whitney Houston, Phil Collins, Kanye West, New Order und David Guetta.

ALESIS HR-16

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1987 veröffentlicht, steht die Drum Machine stellvertretend für eine Reihe digitaler Drum Machines der späten 1980er Jahre. Dazu gehören unter anderem die Yamaha RX15, Casio RZ-1 und Kawai R100. Sie eignet sich sehr gut für Synth-Pop, Post-Punk und Industrial-Techno-Anwendungen. Das Besondere war ihr Preis. Du konntest kaum eine andere Drum Machine mit dem Umfang finden, die so preiswert war.

Bekannt geworden ist die Drum Machine unter anderem im Track „Connected“ von Stereo MC’s. Das in den 1990er Jahren sehr angesagte Electronic-Duo Orbital hat ebenfalls extensiven Gebrauch von der Alesis HR-16 in seinen Songs gemacht.

Linn Electronics LM-1 / LinnDrum

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Der Linn Electronics LM-1 war ein Wegbereiter für den Einsatz von elektronischen Drumcomputern in Tonstudios. Er hat mit 12 Samples von akustischen Trommeln gearbeitet und besaß 100 Speicherplätze sowie Echtzeit- oder Step-Programmierung. Außerdem war es eines der ersten elektronischen Instrumente mit Swing- und Quantisierungsfunktionen, die zu dieser Zeit revolutionär waren.

1982 löste sie dann der LinnDrum ab. Dieser verbesserte jeden Aspekt. Mit ihm war es möglich, Sounds unabhängig voneinander zu stimmen, zu pannen und zu mischen. Zusätzlich hattest Du die Möglichkeit, ihn mit neuen Sounds zu erweitern. Diese und noch weitere Funktionen machten den LinnDrum zu einem der meistgenutzen Drum Computer der 1980er Jahre. Eingesetzt wurde er unter anderem von Peter Gabriel, Sting und Prince.

Oberheim DMX

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Oberheim, eigentlich bekannt für riesige Synthsizer, brachten mit dem DMX eine kompakte und überraschend einfach zu bedienende Drum Machine auf den Markt. Diese verwendete Samples als Grundlage für ihre Patches. Hip-Hop- und Elektronik-Künstler wie Roni Size oder Run-DMC benutzten sie, da sie ungewöhnliche Taktarten, Swings und Grooves verarbeiten konnte. Das war eine Besonderheit Anfang der 1980er-Jahre. In „Blue Monday“ von New Order wurde der Drumcomputer ebenfalls eingesetzt.

Durch individuelle Audioausgänge für jeden Kanal wurde das Mischen mit dem achtstimmigen, polyphonen Gerät deutlich vereinfacht. Ein weiterer Blickfang war das Design. Die Oberheim DMX sah aus wie ein richtiger Computer.

Akai MPC60

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Last but not least hat es die Akai MPC60 in unsere Liste der legendären Drum Machines geschafft. Auch diese wurde wie die Linn LM-1 und die LinnDrum von Roger Linn entwickelt und wurde zu einem wahren Klassiker im Hip Hop, Rap und R’n’B. Um genau zu sein, handelt es sich hier um eine Workstation mit integriertem Sequencing und Sampling.

Sie bot 12 Bit/ 40 kHz Sampling sowie 768 kB Speicher, was eine Samplingzeit von 26 Sekunden ermöglichte. MIDI- und SMPTE- Steuerung waren ebenso vorhanden wie eine 18-stimmige Polyphonie. Damit war die Akai MPC60 bei ihrer Veröffentlichung 1988 das perfekte Arbeitsgerät für jeden Produzenten und wurde unter anderem von DJ Shadow auf seinem Album „Endtroducing…..“ intensiv eingesetzt.

Groovebox & Drum Machine – Die Besten unter 500 Euro

Der Begriff »Drum Machine« oder »Groovebox« wird mittlerweile für ein recht buntes Potpourri von Geräten verwendet – wenn wir von der klassischen Struktur à la Roland TR-808 ausgehen, hat sich die Ausstattung einiger Geräte deutlich erweitert und verzweigt. Andere verfolgen ein Konzept der Reduktion aufs Wesentliche und kommen dementsprechend kompakter und deutlich preisgünstiger als moderne Geräte nach erwähntem Vorbild daher.

Der ultimative 808 Producing Guide: Garantiert bessere Beats

Alle hier vorgestellten Geräte erzeugen von sich aus Klänge. Ein MIDI-Controller oder externer Sequenzer ist also nicht nötig – einfach den internen Step-Sequenzer und/oder die Drum-Pads nutzen.

Akai Professional MPC Studio

Akai Professional MPC Studio

Professionelles Musikproduktions- und Recording-System | 269,- Euro

Mit dem Akai Professional MPC Studio erhältst Du ein komplettes Produktionspaket für professionelle Beatmaker und Musikproduzenten. Es besteht aus einer Hardware, die eine moderne und tiefgreifende Kontrolle über die Musikproduktion ermöglichen soll. Zusätzlich ist die MPC2 Desktop Software DAW für Mac und PC beinhaltet, mit der Du die beliebten MPC-Workflows und Funktionen erreichen und nutzen kannst.

Ebenfalls integriert sind die MPC Plugin-Instrumente, die eine Sammlung aus acht integrierten Plugin-Instrument-Engines mit einer breiten Auswahl an inspirierenden Sounds und Texturen bilden. Mit den Plugins werden ikonische Synth- und Keyboard-Sounds originalgetreu reproduziert.

Durch die beinhaltete AIR Vocal Insert Effects Plugin Suite kannst Du zusätzlich Gesang aufnehmen, bearbeiten und abmischen. Eine große Auswahl an Insert-Effekt-Plugins runden das Softwarepaket ab.

Die Hardware besticht mit den etablierten 16 druck- und anschlagsdynamischen RGB-Pads mit Aftertouch, einem zuweisbaren Touch Strip und einem vollfarbigen LCD-Bildschirm. Mit der Hardware soll es möglich sein, deine Performance während des Spiels zu optimieren.

Drum Machine

IK Multimedia UNO Drum

Hybride analog/PCM-Drum Machine | 177,- Euro

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Auf dem Sektor von analogen/PCM-Drum Machines ist diese komplett programierbar und gleichzeitig portabel. Sie eignet sich für jedermann, um warme, druckvolle, hochwertige und inspirierende Grooves zu erzeugen. Es handelt sich um das Nachfolgemodell des UNO Synth.

IK Multimedia UNO Drum verfügt über sechs echte analoge Drum-Sounds für warme, satte und dynamische Sounds. Darunter finden sich unter anderem zwei unterschiedliche Kick Drums, Snares, Claps und Hi-Hats.

Zusätzliche Klangfarben stehen über die PCM-Elemente mit 54 Samples zur Verfügung. Mit Toms, Rims, Cowbells, Rides und Crash-Becken kannst Du komplexe, einzigartige und vollständige Rhythmus-Tracks erstellen. Mit UNO Drum kannst Du insgesamt bis zu zwölf Elemente zwischen analogen und digitalen Sounds in elfstimmiger Polyphonie verwenden.

Ganze 100 Drum Kit Presets sind vorprogrammiert und können jederzeit bearbeitet und abgerufen werden. Die drei Master Effekte Analog Drive, Kompressor und Stutter geben dir weitere Freiheiten im Zusammenstellen deines idealen Drum Sounds. Die Drum Machine ist das ideale Gerät, wenn Du eine Mischung aus analogen und digitalen Drum-Sounds suchst.

Drumcomputer

Arturia DrumBrute Impact

Analoger Drumcomputer mit energiegeladenen Sounds | 299,- Euro

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Dieser analoge Drum Computer kombiniert Analogsounds, eine Ausgangsverzerrung, leistungsfähige Bedienelemente, viele Anschlussmöglichkeiten und einen leistungsstarken Sequenzer. Er bietet zehn energiegeladene, raffinierte und druckvolle Analogsounds.

Mit dem „Color“-Sound-Shaper kannst Du den Obertongehalt erhöhen, auf Knopfdruck etwas Drive, Snap oder Crack hinzufügen, und Du kannst Tonänderungen automatisieren, indem Du eine „Color“-Sequenz erstellst. Wenn Du noch mehr Druck auf den Drum-Sounds benötigst, kannst Du die integrierte Verzerrung am Ausgang nutzen, um einen für Drums optimierten Crunch zu erzeugen.

Der Drumcomputer verfügt über die gleiche preisgekrönte Sequenzer-Architektur wie das Original DrumBrute und begeistert mit seinem einfachen, unterhaltsamen und intuitiven Sequenzer. Dabei lässt er sich komplett losgelöst vom Computer bedienen und bedarf keinerlei Bildschirm.

Drum Machine

Korg Volca Drum

Digitaler Synthesizer mit virtuell-analoger Synthese | 139,- Euro

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Der Korg Volca Drum ist ein digitaler Synthesizer, der auf Percussion-Sounds spezialisiert ist. Erzeugt werden diese durch virtuell-analoge Synthese und Physical Modeling. Sechs Parts mit je zwei Layern stehen zur Verfügung. Mit diesen hast Du zahlreiche Möglichkeiten zum Kreieren eigener Drum- und Percussion-Sounds. Eine von fünf Wellenformen lässt sich pro Layer wählen. Zusätzlich kannst Du Hüllkurven zur Pitch- und Lautstärkenmodulation nutzen.

Weiterhin verfügt der Synthesizer über vielfältigste Funktionen. Dazu gehören unter anderem ein Bit-Crusher bzw. Bitratenreduktion, Wave Folding, Overdrive und ein Waveguide Resonator (Physical Modeling).

Der 16-Step Modeler ist optimiert, um beispielsweise Motion Sequencing, also das Aufzeichnen von Parameteränderungen bei laufender Sequenz zu ermöglichen. Darüber hinaus lassen sich die Steps slicen und akzentuieren. Eine Choke-Funktion, mit der gleichzeitig gespielte Parts priorisiert werden können, runden das Paket, das der Synthesizer anbietet, ab.

Drumcomputer

Elektron Model:Cycles

FM-basierte Groovebox mit sechs Machines | 309,- Euro

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Mit der Elektron Model:Cycles erhältst Du eine FM-basierte Groovebox, deren sechs Machines sowohl perkussive als auch melodische Synthesizer abdecken. Die Machines sind Kick, Snare, Metal, Perc, Tone und Chord. Alle können chromatisch gespielt werden. Über vier zentrale Synth-Controls kannst Du das Verhalten jeder Machine auf unterschiedliche Weise verändern.

Zwölf dedizierte Regler lassen den Sound weiter variieren. Mit Control All kannst Du einen Parameter in jedem Track maximal verändern. Ein leistungsstarker Sequenzer erlaubt es dir jede Variation live aufzunehmen oder die Sounds und Parameter deiner Komposition Schritt für Schritt zu programmieren.

Das Besondere an der Groovebox ist, dass die Sounds nicht, wie normalerweise üblich, mit Samples oder subtraktiver Synthese erzeugt werden, sondern mit FM. Algorithmen für stilechte Drums, Sounds und Chords erzeugen ein spannendes Klangbild. Dank einer geradlinigen und effektiven Bedienung finden sich auch Einsteiger nach kurzer Einarbeitung schnell mit der Bedienung zurecht.

Die besten Drum Machines & Grooveboxen bis 500 Euro - Teenage Engineering PO-12

Teenage Engineering PO-12

Minimalistisch, erschwinglich und mit Effektautomation | 69,- Euro

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Hier haben wir einen Exoten, für dessen Erwerb sich in fast jeder Portokasse genug Geld zusammenkratzen lässt. Eine nackte Leiterplatte mit 16 Buttons für ebenso viele Sounds, ein Oldschool-Display und zwei Drehregler, fertig ist die minimalistische Drum Machine für synthetisierte und Sample-basierte Klänge.

16 Effekte stehen zur Verfügung, darunter Delay, Bit-Crusher und Filter. Der Clou: Mit Parameter-Locks legst Du an bestimmten Zählzeiten in der 16-Step-Sequenz genaue Parameterwerte für die Effekte fest. Quasi eine Automatisierung im Step-Takt.

Die Audiosignale gelangen über eine Miniklinke nach draußen, wobei auf Wunsch ein automatisch geregelter Kompressor und ein Hardware-Limiter greifen. Auch ein Eingang im 3,5-mm-Format ist an Bord, er lässt sich zur Synchronisierung nutzen. An der Rückseite klemmst/steckst Du zwei AA-Batterien hinein und klappst bei Bedarf einen Bügel aus, um das kleine Gadget angewinkelt aufzustellen. Tja, und der Sound? Keineswegs »nur« trashiges Lo-Fi-Geraffel, sondern teilweise ziemlich punchy, abwechslungsreich ohnehin.

Roland TR-8

Roland TR-8

Auferstehung der TR-Klassiker mit Effekten & DAW-Integration | 495,- Euro

Kick, Snare, Rimshot & Co. des Originals – der Roland TR-808 – brennen sich nunmehr schon in das akustische Bewusstsein einer neuen Generation…und jetzt lassen sich genau diese Klänge aus den Outputs der TR-8 pumpen. Zwar in digitaler Form, aber die Nachbildung ist hervorragend gelungen und klingt definitiv »organisch« genug.

Mithilfe der Erweiterung Roland TR-8 bist Du in der Lage, alle Sounds der 707, 727, 808, 909 und mehr zu erzeugen.

Die Bedienung ist so schnörkellos und kurzweilig, dass dem Beat-Bauen nichts im Wege steht – abgesehen davon, dass wir uns noch dedizierte Solo-Buttons für die einzelnen Instrumente und einen Song-Modus für komplexe Pattern-Arrangements wünschen würden.

Obendrein stehen Effekte zur Verfügung, die sich mit dem Tempo synchronisieren lassen und bestens für experimentelle Performances und Recording-Session taugen. Mindestens ebenso willkommen ist uns die Möglichkeit, alle Sounds in digitaler Form auf separaten Spuren an die DAW zu senden, um sie dort aufnehmen und gezielt weiterbearbeiten zu können.

Weiter zum Roland TR-8 Test »

FAQ

Wer braucht eine Drum Machine?

Produzenten, die sich für Produktionen keinen Live Drummer hinzuholen möchten, sind mit einer Drum Machine gut bedient. In vielen Genres wie beispielsweise Hip-Hop oder Pop ist der Einsatz von Drum Machines oder Drumcomputern sogar der Normalfall und nur in Ausnahmefällen werden Live Drums eingesetzt.

Welche Drumcomputer bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

In Sachen Preis/Leistung bist Du mit dem IK Multimedia UNO Drum und dem Arturia DrumBrute Impact gut beraten.

Welche Vorteile bieten Hardware-Drumcomputer?

Hier gelten die Vorteile aus dem Abschnitt „Vor- und Nachteile von Drum Machines“.

Wird für die Benutzung eines Drumcomputers ein Computer benötigt?

Ein Hardware-Drumcomputer ist, wie der Name schon sagt, ein eigener Computer. Du kannst ihn als eigenständiges Instrument sehen und benötigst keinen zusätzlichen Computer, um ihn zu benutzen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Drumcomputers achten?

Hier kommt es hauptsächlich darauf an, wie der Drum Sound klingen soll, den man erzeugen möchte. Analoge Drum Machines haben auch heute noch einen sehr eigenen Sound und Drum Machines, die analoge Sounds emulieren, ebenfalls. Wenn es dir darum geht, einen möglichst realistischen Schlagzeug Sound zu erzeugen, solltest Du auf einen samplebasierten Drumcomputer zurückgreifen.

Lesermeinungen (2)

zu 'Alles über Drum Machines & Co: Empfehlungen, Ratgeber & Best-Of bis 500 Euro'

  • Jannis C. Tsitsiklis   09. Mrz 2018   14:11 UhrAntworten

    Hi Leute, das geht in Ordnung Euer Ranking; ich vermisse aber den SPARKLE von " Arturia", der für seinen Preis verdammt viel kann!
    Er ist intuitiv zu bedienen und die Sounds sind amtlich.
    Preis- Leistungsverhältnis ist sagenhaft. Die MPC-X von Akai gefällt mir optisch, ûber steigt mein aktuelles Budget, erinnert von den Soundsamples, die Ihr vorstellt, an einige Kits ausm SPARKLE... nur,der kostet ein Zehntel!!!
    In diesem Sinne
    Cheerz

  • Pascal   08. Feb 2019   16:10 UhrAntworten

    Also in der Aufzählung fehlt mir eindeutig der DrumBrute Impact von Arturia. Mit 299eur ein absoluter Schnapper und das Mopped kann hervorragend klingende Drums synthetisieren. Das Ding kannn ich jedem nur wärmstens empfehlen!

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