NAMM 2026: Akai MPC XL - Neues Flaggschiff mit 16 GB RAM und MPCe-Pads

Akai MPC XL
Akai MPC XL: Standalone-Kraftpaket mit 8-Kern-Prozessor

Thorsten Sprengel Von Thorsten Sprengel am 20. Januar 2026

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Das neue Flaggschiff: Akai MPC XL

Mit dem MPC XL erweitert Akai Professional seine Reihe an Standalone-Produktionssystemen nach oben. Das Gerät arbeitet ohne Computer und läuft mit dem hauseigenen MPC3-Betriebssystem. Laut Hersteller soll der neue Gen-2-Prozessor mit acht Kernen die vierfache Rechenleistung früherer MPCs bieten.

Der Arbeitsspeicher beträgt 16 GB RAM. Als interner Speicher dient eine 256 GB große NVMe-SSD. Eine zusätzliche SATA-Erweiterungsbucht ermöglicht den Einbau weiterer Speichermedien.

Die Bedienung erfolgt über ein 10,1 Zoll großes HD-Touchdisplay mit Multi-Touch-Gesten. Der Bildschirm lässt sich neigen. Alle Funktionen sind über dedizierte Taster direkt erreichbar – Akai spricht hier von einer Eins zu Eins-Zuordnung.


PASSEND DAZU


Das System kann bis zu 32 Plugin-Instrumente und 16 Audiospuren gleichzeitig laden. Die maximale Polyphonie liegt bei 256 Stimmen.

Im Lieferumfang enthalten sind Plugins, Samples und Effekte, darunter die Native Instruments MPC Edition Play Series mit Analog Dreams und die Lone Forest Expansion.

Akai MPC XL Features

  • Gen-2-Prozessor mit 8 Kernen und 16 GB RAM
  • 256 GB NVMe-SSD plus SATA-Erweiterungsschacht
  • 10,1-Zoll-HD-Touchscreen mit Neigungsfunktion
  • MPCe-Pads mit 3D-Sensing und vier Quadranten pro Pad
  • 16 Q-Link-Regler mit OLED-Displays
  • Step-Sequencer mit 16 RGB-Funktionstasten
  • XL Channel Command mit OLED und Encoder
  • Performance-Touch-Strip
  • 16 CV-Ausgänge für Modular-Setups
  • Standalone-Betrieb mit MPC3 OS
Akai MPC XL
Die neuen MPCe-Pads nutzen eine 3D Sensing-Technologie.

MPCe-Pads und Bedienelemente

Die neuen MPCe-Pads nutzen eine 3D-Sensing-Technologie. Jedes Pad ist in vier Quadranten unterteilt. Damit lassen sich Sounds morphen, loopen und layern – alles durch Fingerbewegungen auf der Pad-Oberfläche.

Sechzehn Q Link-Regler mit eigenen OLED-Displays liefern visuelles Feedback zu Parameterwerten. Ein zuweisbarer Performance-Touch Strip steuert Performance-Effekte, Note Repeats oder Kanalfader.

Der integrierte Step-Sequencer verfügt über 16 RGB-beleuchtete Funktionstasten. Das XL Channel Command bietet einen dedizierten OLED-Screen samt Encoder für schnellen Zugriff auf Mixing- und Recording-Parameter.

Anschlüsse und Konnektivität

Auf der Rückseite befinden sich zwei XLR/TRS-Kombibuchsen mit Mikrofonvorverstärkern und 48-Volt-Phantomspeisung. Zwei weitere Eingänge sind für Instrumente wie Gitarren oder Keyboards vorgesehen. Phono-Eingänge erlauben den direkten Anschluss von Plattenspielern zum Sampling.

Acht separate Line-Ausgänge ermöglichen komplexe Routings zu externem Equipment oder Mehrspuraufnahmen in eine DAW. Für Modular-Synthesizer stehen 16 CV-Ausgänge bereit, realisiert über acht Stereo-Klinkenbuchsen im 3,5 mm-Format.

Die MIDI-Konnektivität umfasst vier Ausgänge und zwei Eingänge im klassischen 5-Pol-Format. Über USB-C lassen sich 24 Audiokanäle und 32 MIDI-Kanäle übertragen.

Akai MPC XL
Sechzehn Q Link-Regler mit eigenen OLED-Displays liefern visuelles Feedback zu Parameterwerten.

Sampler und Workflow-Funktionen

Der integrierte Sampler bietet Time-Stretching, Slicing und Keygroup-Instrumente. Resampling und Plugin-Layering erweitern die Klanggestaltung. Eine Stem-Separation trennt Audiomaterial in einzelne Bestandteile.

Der Workflow orientiert sich an klassischen DAW-Konzepten. Multitrack-Sequencing, Clip-Launching und eine Arrangement-Ansicht gehören zum Funktionsumfang. Das Gerät arbeitet dabei vollständig ohne Rechner.

Zielgruppe und Einsatzbereiche

Das Gerät richtet sich an Beatmaker, Produzenten und Musiker, die ohne Computer arbeiten möchten. Die umfangreiche CV-Ausstattung macht es interessant für Nutzer von Modular-Systemen. Mit den professionellen Audio-Ein- und Ausgängen eignet es sich auch als zentrales Studioelement.

Der Einsatz reicht vom Sampling und Beatmaking bis zur vollständigen Songproduktion. Dank der Phono-Eingänge ist auch klassisches Vinyl-Sampling direkt möglich.

Akai MPC XL
Durch den Standalone Betrieb kannst Du das Gerät ohne Computer dort nutzen, wo Du es gerade brauchst.

Akai MPC XL: Preis & Verfügbarkeit

Die Produktionszentrale ist ab sofort über autorisierte Händler erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2.899,99 Euro. Weitere Informationen zum Akai MPC XL finden sich auf der Hersteller-Webseite.

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