Universal Audio Arrow: Thunderbolt Audio Interface für Minimalisten

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Universal Audio Arrow

Was das Universal Audio Arrow auszeichnet, erfährst Du hier im Artikel über das kleine Interface ...

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Voilà, das Universal Audio Arrow

Dieses Audio Interface funktioniert dank Thunderbolt vor allem mit modernen Macs, aber auch unter Windows (mit aktueller Hardware). Außerdem ist es ein Modell, das zwei separate Kanäle gleichzeitig aufnehmen kann – etwa zur Stereomikrofonierung eines Instruments oder als Podcasting Equipment mit zwei Gesprächspartnern.

Was das Universal Audio Arrow von den meisten anderen Interfaces abhebt, ist sein Chip zum Betrieb spezieller Audio Plugins, die dann keine Rechenleistung vom Hauptprozessors des Computers selbst abverlangen. Hier dient ein einziger dieser Chips (UAD-2 SOLO Core vom Typ »SHARC DSP«) zum Befeuern der hauseigenen UAD-Plugins; 14 davon bekommst Du beim Kauf dazu. Falls Du eher bescheidene Projekte realisieren willst, wird der eine Chip auch ausreichen.

Anschlüsse an der Rückseite - Universal Audio Arrow

Die Rückseite des Universal Audio Arrow – wie gesagt, für Minimalisten

Die wichtigsten Spezifikationen findest Du weiter unten. An dieser Stelle wollen wir nur noch ganz kurz auf die enthaltenen virtuellen Audioeffekte eingehen. Es handelt sich hier um die sogenannten »Realtime Analog Classics« – ein Paket aus virtuellen Kompressoren, Equalizern, Hallgeräten und Gitarrenverstärkern (konkret: der Marshall Plexi).

Einige davon sowie die Unison-Technologie zur Nachbildung der Charakteristika bestimmter Vorverstärker & Co. haben wir in diesem Artikel für dich aufbereitet:

Ratgeber: Effekte beim Recording vs. Mixing

Universal Audio Arrow: Features

  • Thunderbolt 3 Audio Interface für Windows & Mac OS
  • Wandlung mit max. 24 Bit & 192 kHz
  • Eingänge
    • 2 x Mic/Line (XLR/6,3 mm)
    • 1 x Hi-Z (6,3 mm)
    • Phantomspeisung (+48 V) zuschaltbar
    • Pad-Schalter zur Absenkung der Eingangsverstärkung
    • Low-Cut-Schalter zur Bassabsenkung
    • Schalter zur Polaritätsumkehr (landläufig »Phasendrehung«)
  • Ausgänge
    • 2 x Line für Studiomonitore (6,3 mm)
    • 1 x Line für Kopfhörer (6,3 mm Stereo)
  • »Unison« emuliert klassische (Vor-)Verstärker & Stompboxen
  • Link-Funktion (Verkettung mehrerer Exemplare aka »Daisy Chaining«)
  • 5-stufige Pegel-LED-Ketten für Eingang 1, Eingang 2 & Haupt-Outputs
  • Stromversorgung via Thunderbolt
  • Lizenzen für 14 Plugins inklusive (u.a. die »Realtime Analog Classics«)

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Universal Audio Arrow: Preis & Verfügbarkeit

Das Universal Audio Arrow ist bereits zum Straßenpreis von 499,- Euro (inkl. MwSt. & Versandkosten) im einschlägigen deutschen Musikalienfachhandel erhältlich.

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Lesermeinungen (9)

zu 'Universal Audio Arrow: Thunderbolt Audio Interface für Minimalisten'

  • Ulf Volz   16. Jan 2018   17:45 UhrAntworten

    Latenz?

    • Peter Schips   17. Jan 2018   01:11 UhrAntworten

      Bei gleicher Konzeption wie der Rest der UAD-Serie = 1.1ms !

    • Ulf Volz   17. Jan 2018   06:38 UhrAntworten

      Dankeschön. Ist diese Angabe vom Hersteller oder z.B. aus Logic?

  • Adam Querbach   16. Jan 2018   18:30 UhrAntworten

    Haben wollen als USB 3.0

    • Ralph Maten   16. Jan 2018   22:12 UhrAntworten

      Ja, genau. Aber bitte nen bisschen hübscher - das Ding ist echt hässlich...

  • Tobias Merkle   16. Jan 2018   18:31 UhrAntworten

    Hübsch find ich das jetzt nicht :D Trotzdem ne gute Idee für Leute die viel unterwegs sind

  • Markus Henkel   16. Jan 2018   21:33 UhrAntworten

    Immer wenn man gerade was gekauft hat, kommt irgendein Hersteller mit was Neuem um die Ecke. "Mein Interface ist super. Mein Interface ist super. Mein Interface ist super..." 😄

  • Peter Schips   16. Jan 2018   22:46 UhrAntworten

    Habe mir jetzt das Apollo 8P geholt bei der aktuellen Sonderaktion.
    Mein altes RME Fireface darf jetzt in "Rente" und wird bei Bedarf als ADAT I/O genutzt.
    Bis jetzt bin ich vom Apollo echt begeistert.
    Warum man jetzt mit der Prozessorleistung so abspeckt ist mir nicht ganz einleuchtend.
    Gute UAD PlugIns fressen ordentlich Rechenleistung und da macht so'n "Einkern-Teil" so absolut gar keinen Sinn. Gerade der DSP-Power ist Dich der eigentliche Sinn an der ganzen Sache. Hmmm ....

    PS: ... und "Ja" ... einen Designpreis hat die Dose echt nicht verdient. 😞

    • JMW   17. Jan 2018   10:50 UhrAntworten

      wegen Strom

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