Harrison Flex 10
Echter Analog-Sound direkt auf dem Schreibtisch

Harrison Flex 10
Harrison Flex 10: Ein starkes Debüt mit echtem Konsolen-Sound

Thorsten SprengelVon Thorsten Sprengel am 18.08.2026

ANZEIGE

Harrison Flex 10: Analog-Charakter für den Schreibtisch

Mit dem Harrison Flex 10 bringt Harrison Audio sein erstes Desktop-Audio-Interface auf den Markt. Das USB-C-Modell arbeitet mit 10 Eingängen und 12 Ausgängen und richtet sich an Producer, Musiker und Toningenieure, die analoge Klangbearbeitung direkt in der Signalkette wollen.

Das Gerät verbindet analoge Bauteile mit moderner Digitaltechnik. Zwei Preamps mit sogenannter H-DRIVE Transformator-Sättigung und Filter aus der 32-Series-Konsole treffen auf eine AD/DA-Wandlung mit 32 Bit und bis zu 192 kHz.

Als Inspiration nennt der Hersteller die analoge Studiotechnik der 1970er-Jahre. Die konkrete Ausstattung bietet regelbare Sättigung, Hardwarefilter und Insert-Wege.


PASSEND DAZU


Harrison Flex 10: Features im Überblick

  • Erstes Desktop-Interface von Harrison Audio
  • 10 In / 12 Out über USB-C
  • 32-Bit / 192 kHz AD/DA-Wandlung
  • 2 Harrison-Preamps mit regelbarer H-DRIVE-Sättigung
  • Hardware High-Pass- & Low-Pass-Filter aus der 32-Series
  • Symmetrischer Insert-Punkt pro Eingangskanal
  • 2 Hi-Z-Instrumenteneingänge an der Front, 2 Line-Eingänge
  • ADAT I/O für 8 zusätzliche Kanäle bei 48 kHz
  • MIDI I/O über 3,5-mm-TRS-Buchsen
  • 2 Stereo-Monitorausgänge, 2 Kopfhörerausgänge
  • 2 analoge VU-Meter mit Trim-Regelung
  • Inklusive Harrison Mixbus 12 & Creator Pack
Harrison Flex 10
Die Anschlüsse auf der Rückseite

Analoge Preamps & Signalbearbeitung

Im Zentrum stehen zwei Harrison-Preamps mit regelbarer H-DRIVE Transformator-Sättigung. Damit lässt sich der Grad der analogen Sättigung laut Hersteller stufenlos einstellen, bevor das Signal in die Wandlung geht.

Zusätzlich sitzen im Eingangsweg Hardware-Hochpass- und Tiefpassfilter, die laut Hersteller von den 32-Series-Konsolen abgeleitet sind. Sie erlauben eine Klangformung direkt am Gerät, ohne Umweg über ein Plugin.

Pro Eingangskanal gibt es einen symmetrischen Insert-Punkt für externes Equipment. Zwei Hi-Z-Eingänge an der Front nehmen Gitarre, Bass oder andere Instrumente auf.

Harrison Flex 10
Am Audio Interfece finden sich zwei analoge VU-Meter mit Trim-Regelung.

Digitalwandlung, Monitoring & Erweiterung

Die Wandlung arbeitet mit 32 Bit und bis zu 192 kHz. Über die bidirektionale ADAT-Schnittstelle lässt sich das Interface um 8 Kanäle bei 48 kHz erweitern, etwa für größere Sessions.

MIDI läuft über 3,5-mm-TRS-Buchsen, was auf dem Desktop Platz spart. Für das Setup mit Synths und Drum Machines ist der Steckertyp wichtig, da er passende Adapter voraussetzt.

Beim Abhören stehen zwei unabhängige Stereo-Monitorausgänge und zwei Kopfhörerausgänge mit eigener Regelung bereit. Zwei analoge VU-Meter mit Trim-Regelung liefern visuelles Feedback zu den Ausgangspaaren.

Harrison Flex 10
Das Audio Interface kommt mit passender Harrison Software.

Software-Paket: Mixbus 12 & Plugins

Im Lieferumfang liegt eine Vollversion der DAW Harrison Mixbus 12 sowie das Harrison Creator Pack. Das Paket enthält Instrumente und Plug-ins von Partnern wie Solid State Logic, Slate Digital, Sonible und Native Instruments.

Das Interface ist unter macOS class-compliant und läuft unter Windows mit einem mitgelieferten ASIO-Treiber.

Lies auch: USB Audio Interface Vergleich

Harrison Flex 10: Preis & Verfügbarkeit

Das Audio Interface ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 729 Euro. Weitere Infos zum Harrison Flex 10 finden sich auf der Hersteller-Webseite.

MEHR ZUM THEMA

ANZEIGE

EMPFEHLUNGEN