Audio Interface Bestenliste: Hier warten die Champions auf dich

Audio Interface Bestenliste

10 der besten Audio Interfaces & Soundkarten - Bestenliste + Kaufberatung für DEIN Traummodell

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10 der besten Audio Interfaces für …

Im Folgenden siehst Du unsere Empfehlungen für zehn der besten Soundkarten und Audio Interfaces – preislich relativ gleichmäßig gestaffelt von knapp 100 bis gut 1.500 Euro. Alle Modelle bieten etwas Besonderes und ragen aus der grauen Masse heraus. Was sie auszeichnet, liest Du in den Kurzportraits weiter unten.

Anschließend findest Du noch einen Ratgeber: Audio Interfaces kaufen, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen, will gut überlegt sein. Wir helfen dir, die richtigen Fragen zu beantworten, damit Du das passende Modell findest.

Einsteiger, Singer-Songwriter, Minimalisten, DJs & Sparfüchse

Shure
MOTIV MVi
ZOOM
U-24
TASCAM
US-42
Focusrite
Scarlett 6i6
M-Audio
M-Track Eight
Shure MOTIV MVi - Bestes Audio Interface für (mobile) Singer-SongwriterZOOM U-24 - Beste Soundkarte für alle (einfachen) FälleTASCAM MiNiSTUDIO Creator US-42 - Bestes Audio Interface für Podcasts, Streams, Webradio & Co.Focusrite Scarlett 6i6 2nd Gen - Beste Soundkarte für Homerecording-AllrounderM-Audio M-Track Eight - Bestes Audio Interface für preiswertes Band Recording
SchnittstelleUSBUSBUSBUSBUSB
BetriebssystemeWindows
Mac OS
iOS
Android
Windows
Mac OS
iOS
Windows
Mac OS
iOS
Windows
Mac OS
Windows
Mac OS
Bit- und Sample-Rate
(maximal)
24 Bit
48 kHz
24 Bit
96 kHz
24 Bit
96 kHz
24 Bit
192 kHz
24 Bit
96 kHz
Eingänge gleichzeitig12268
Mikrofone
(XLR)
12228
Line-Quellen
(6,3 mm)
122
+ 3,5 mm Stereo
48
Hi-Z-Instrumente
(6,3 mm)
11222
Digitale Ein- und AusgängeS/PDIF (koax.)
Analoge Ausgänge🎧 3,5 mm2 × 6,3 mm
2 × Cinch (L+R)
🎧 6,3 mm
Cinch (L+R)
🎧 6,3 mm / 3,5 mm
4 × 6,3 mm
🎧 2 × 6,3 mm
8 × 6,3 mm
🎧 2 × 6,3 mm
🎧 Kopfhörer
separat regelbar
Nur 🎧 vorhanden Beide
MIDI I/O
(DIN 5-polig)
Strom per
USB / Netzteil / Batterie
/ / / / / * /
* = Tablet-Speisung
/ / / /
Straßenpreis
(02/2018)
95,- €99,- €149,- €249,- €349,- €
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Fortgeschrittene & Profis im Heim- oder Tonstudio

MOTU
UltraLite mk4
PreSonus
Studio 192
UA Apollo Twin mkIIRME
Fireface 802
Apogee
Element 88
MOTU UltraLite mk4 - Bestes Audio Interface für elektronische Musik mit Outboard-EquipmentPreSonus Studio 192 - Beste Soundkarte für perfekte DAW-IntegrationUniversal Audio Apollo Twin MkII Duo - Bestes Audio Interface für anspruchsvolle SolokünstlerRME Fireface 802 - Beste Soundkarte als Tonstudio-ArbeitspferdApogee Element 88 - Bestes Audio Interface mit Fernbedienung
SchnittstelleUSBUSBThunderboltUSB & FireWireThunderbolt
BetriebssystemeWindows
Mac OS
Windows
Mac OS
Windows
Mac OS
Windows
Mac OS
iOS
Mac OS
Bit- und Sample-Rate
(maximal)
24 Bit
192 kHz
24 Bit
192 kHz
24 Bit
192 kHz
24 Bit
192 kHz
24 Bit
192 kHz
Eingänge gleichzeitig182623010
Mikrofone
(XLR)
28248
Line-Quellen
(6,3 mm)
662124
Hi-Z-Instrumente
(6,3 mm)
22144
Digitale Ein- und AusgängeADAT bzw. S/PDIF (opt.) bis 8×8

S/PDIF (koax.) 2×2

ADAT (opt.) bis 16×16

S/PDIF (koax.) 2×2

ADAT bzw. S/PDIF (opt.) bis 8×0ADAT bzw. S/PDIF (opt.) bis 16×16

AES/EBU (XLR) 2×2

ADAT bzw. S/PDIF (opt.) bis 8×8
Analoge Ausgänge10 × 6,3 mm
🎧 6,3 mm
10 × 6,3 mm
🎧 2 × 6,3 mm
4 × 6,3 mm
🎧 6,3 mm
8 × 6,3 mm
🎧 2 × 6,3 mm
2 × XLR
2 × 6,3 mm
🎧 2 × 6,3 mm
MIDI I/O
(DIN 5-polig)
Word Clock I/O
(BNC)
Eigenständiger Betrieb + Mixing per Web-Browser
Straßenpreis
(02/2018)
590,- €796,- €899,- €1.499,- €1.599,- €
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Unsere 10 besten Audio Interfaces im Portrait

Shure MOTIV MVi - Bestes Audio Interface für (mobile) Singer-Songwriter

Shure MOTIV MVi

Klein und minimalistisch … aber für alle Arten von Klangquellen geeignet, dank Combo-Buchse mit zuschaltbarer Phantomspeisung und Hi-Z-Modus. Auch für iOS-Geräte. Daneben sind vor allem die vier Klangvoreinstellungen (plus Neutral) interessant: Sprache, Gesang, akustische Instrumente und »laut«.

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ZOOM U-24 - Beste Soundkarte für alle (einfachen) Fälle

ZOOM U-24

Hier treffen Inputs für alle Quellen auf Outputs via Klinke und Cinch (Letzteres ist praktisch für DJs) und extrem flexible Monitoring-Optionen. Als wäre das noch nicht genug, gibt’s klassische MIDI-Buchsen und die Möglichkeit zum Batteriebetrieb. Eine derart geballte Ausstattung ist einzigartig in dieser Preisklasse.

  ZOOM U-24 Test

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TASCAM MiNiSTUDIO Creator US-42 - Bestes Audio Interface für Podcasts, Streams, Webradio & Co.

TASCAM MiNiSTUDIO Creator US-42

Als Podcasting Equipment und Werkzeug für Streaming oder Webradio-Broadcasting ist dieses Audio Interface nicht zu schlagen. Denn hier bekommst Du neben den zwei flexiblen Inputs drei Buttons für Jingles und einen für abgefahrene Stimmeffekte. Der On-Air-Knopf schaltet die Eingänge stumm (z.B. wenn Du niesen musst). Cool!

  TASCAM MiNiSTUDIO Creator US-42 Test

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Focusrite Scarlett 6i6 Gen 2 - Bestes Audio Interface für preiswertes Band Recording

Focusrite Scarlett 6i6 Gen 2

Die einzige externe Soundkarte in dieser Preisklasse, die mit zwei Features aus fortgeschritteneren Modellen aufwartet: Zwei Kopfhöreranschlüsse und ein digitaler Eingang (S/PDIF). Außerdem kannst Du dich auf eine vernünftige Mixersoftware und verbesserte Technik im Vergleich zur ersten Generation der Serie freuen. Dazu gibt’s monatlich kostenlose Audio-Plugins von Drittherstellern.

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M-Audio M-Track Eight - Bestes Audio Interface für preiswertes Band Recording

M-Audio M-Track Eight

Das günstigste Audio Interface eines renommierten Herstellers, das mit acht analogen Eingängen auftrumpft. Allesamt für Mikrofone (via XLR-Kabel) oder Signale mit Line-Pegel (über Kabel mit großen Klinkensteckern) – damit sollte ein Band Recording machbar sein. Mit Gain-Reglern und Pegel-LEDs pro Kanal hast Du die volle Kontrolle, zudem sowie zwei gut ausgestattete Kopfhörerwege zur Verfügung. Preis-Leistung: top!

  M-Audio M-Track Eight Test

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MOTU UltraLite mk4 - Bestes Audio Interface für elektronische Musik mit Outboard-Equipment

MOTU UltraLite mk4

Auf der halben Breite und einer Höheneinheit eines 19″-Racks wird hier Erstaunliches geboten. Neben zwei Kombibuchsen für Signale aller Art ist dieses Gerät mit sechs Line-Inputs und zehn (!) Line-Outputs via Klinke bestückt. Bestens zur Produktion elektronischer Musik mit vielen externen Geräten und/oder mehreren Studiomonitor-Paaren.

Bemerkenswert sind weiterhin die niedrige Latenz und die hochklassige Wandlertechnik. Der Mixer besticht mit guten DSP-Effekten (und entsprechenden Pferdestärken seitens Hardware), völlig frei konfigurierbarer Routing-Matrix und vor allem mit der Ansteuerung über einen Internet-Browser deiner Wahl.

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PreSonus Studio 192 - Beste Soundkarte für perfekte DAW-Integration

PreSonus Studio 192

Dieses Audio Interface punktet neben recht hochwertiger Wandler- und Vorverstärkertechnik vor allem durch seine tiefe Integration in die hauseigene DAW-Software Studio One. So lassen sich die Intensität der Vorverstärkung und die digitalen Effekte auf jedem Kanal direkt im DAW-Mixer steuern, speichern und abrufen. »Total Recall« im besten Sinne.

Auch die digitalen Ein- und Ausgänge (jeweils bis zu 16 an der Zahl) und Word Clock sind eine Erwähnung wert. Dazu kommen alle Essentials in Sachen Monitoring und Monitorkontrolle, inklusive eines integrierten Talkback-Mikrofons.

  PreSonus Studio 192 Test

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Universal Audio Apollo Twin mkII - Bestes Audio Interface für anspruchsvolle Solokünstler

Universal Audio Apollo Twin mkII

Zwei Trümpfe stechen: Neben den bei diesem Preis selbstverständlichen feinen Wandlern & Preamps bietet dieses Interface einerseits integrierte DSP-Chips (wahlweise einen, zwei oder vier) für die rund 100 hauseigenen Audio-Plugins. Darunter sind einige der besten Emulationen legendärer Studiotechnik.

Andererseits wartet das kompakte Gerät mit der einzigartigen Unison-Technologie zur Anpassung der Eingangsimpedanz sowie zur Nachahmung der Charaktere populärer Mikrofonvorverstärker und mehr auf.

  Universal Audio Apollo Twin mkII Test

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RME Fireface 802

Der Nachfolger des zu Recht ungeheuer populären Fireface 800 ist ein Audio Interface mit erstklassiger Technik, vielen Ein- und Ausgängen aller Art und Word Clock. Dazu kommt ein stetig gepflegter, felsenfest stabiler Treiber – schon das alte 800er in unserer Redaktion war und ist hier beispielhaft gut.

Der Mixer lässt alle Freiheiten, die Du dir wünschen kannst. Neben dem flexiblen Routing und speicherbaren Snapshots werden Effekte aller Couleur geboten. Die Mixer-Software gibt’s auch für iPad. Alles in allem ein mehr als würdiger Nachfolger.

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Apogee Element 88 - Bestes Audio Interface mit Fernbedienung

Apogee Element 88

Zu guter Letzt möchten wir auf ein sehr ungewöhnliches Audio Interface aufmerksam machen. Dieser Kandidat hat keinerlei Bedienelemente, sondern nur Ein- und Ausgänge. Elementar eben. So kannst Du Geld sparen und bekommst trotzdem die feine interne Technik des Herstellers (vergleichbar mit der luxuriösen Symphony-Serie aus gleichem Hause).

Zur Steuerung stehen a) eine ausgefeilte Fernbedienung wie beim Probanden von RME und b) natürlich eine gute Mixer-Software zur Verfügung.

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Kaufberatung – Finde die beste Soundkarte für DICH

Der Markt für Soundkarten und Audio Interfaces ist stark gewachsen und so stehen für jedes Budget und alle Ansprüche gleich mehrere Optionen zur Disposition. Die Schwierigkeit besteht nur darin, die richtige Soundkarte aus dem üppigen Angebot zu finden. Die eine, die einerseits all unseren Anforderungen gerecht wird, andererseits unser Budget nicht übermäßig strapaziert.

Natürlich gibt es kein Audio Interface, das für jede Situation ideal und immer passt. Allein der Preis einer guten Soundkarte zwingt die meisten Musikproduzenten dazu, eine auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu wählen anstatt sich für die eierlegende Wollmilchsau zu entscheiden.

Der erste Schritt zur Kaufentscheidung kann nur sein, die eigenen Bedürfnisse an eine »beste Soundkarte« zu analysieren und daraus die Anforderungen an das Audio Interface zu definieren. Dies ist der wahrscheinlich wichtigste Schritt zu einer guten Kaufentscheidung, deswegen sollte man sich selbst folgende Fragen beantworten können:

1. Wieviele Eingänge / Ausgänge benötige ich?

Die Anzahl der Eingänge hängt primär davon ab, wieviele Signale ich simultan (also zur gleichen Zeit) aufnehmen möchte. Pro Mikrofon, Gitarre, Bass benötige ich je einen Eingang. Für Stereoquellen wie Keyboards, ein Digitalpiano und viele Synthesizer benötigst Du hingegen zwei Eingänge (2 × Mono = 1 × Stereo).

Die Anzahl der benötigten Ausgänge wird hauptsächlich von der Abhöre bestimmt. Vereinfachend zusammengefasst: Jede Box und jeder Subwoofer benötigt einen eigenen Ausgang.

Ein Sonderfall ergibt sich für diejenigen, die mit ihrer Soundkarte externe Effektgeräte in den Computer einschleifen möchten. Für diese werden sowohl Eingangs- als auch Ausgangskanäle benötigt.

Die meisten Produzenten und Musiker werden feststellen, dass sie mehr Eingänge als Ausgänge für ihre Anwendungen brauchen.

2. Wieviele Mic-Vorverstärker, Instrumenteneingänge & Line-Ins?

Für die Aufnahme von Mikrofonen benötigt man spezielle Vorverstärker – Mikrofonvorvestärker (engl. »[mic] preamps«). Ein Kondensatormikrofon benötigt Preamps mit einer zuschaltbaren Phantomspeisung von 48V.

Gitarren und Bässe hingegen erfordern so genannte Instrumenteneingänge (hochohmig, »Hi-Z«), während Keyboards oder CD-Player Eingangskanäle für Line-Pegel benötigen.

DJs, die ihren 1210er (Schallplattenspieler) aufnehmen möchten, benötigen einen Phonoeingang (mit eingebautem Entzerrer) in Stereo oder ein entsprechendes Zusatzgerät vor dem Line-Eingang.

3. Geringe Latenz

Wer sein Monitoring bei der Aufnahme über den Computer bzw. das Audio Interface lösen möchte, hat hohe Anforderung an die Treiber der Soundkarte und benötigt kleinste Latenzzeiten. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so anspruchsvoll, geht es demjenigen, der virtuelle Instrumente (VSTi) in Echtzeit spielen will.

Für die Latenz in der Musikproduktion am Computer ist vor allem ein Faktor kritisch: die Treiber. Die gesamte Funktionalität einer Soundkarte kann durch einen schlecht programmierten Treiber komplett ausgehebelt werden. In dieser Disziplin punkten vor allem die Hersteller mit großen Prestige, und damit oftmals auch die Audio Interfaces mit hohem Preis.

Ratgeber: Latenz verbessern

4. Interne oder externe Soundkarte?

Interne Soundkarten werden an einen PCIe-Bus angeschlossen oder einfacher gesagt: Sie werden in den Audio PC eingebaut – auf einen Steckplatz auf der Hauptplatine. Interne Audio Interfaces haben daher zumeist wenige Ein-/Ausgänge bzw. müssen auf eine Kabelpeitsche (auch »Breakout-Kabel« genannt) zurückgreifen. Das Anschließen neuer Geräte muss an der Rückseite des Computers geschehen und ist daher oftmals mit Kriechen, Krabbeln und Kreuchen verbunden.

Interne Soundkarten können mit dem Anschluss an den internen Bus des Computers dafür in jedem Fall mit der höchsten Datenaustauschrate aufwarten, können aber aufgrund ihrer Nähe zu potenziellen Störquellen, wie zum Beispiel dem Netzteil des Computers, auch mal mit ungewünschten Nebengeräuschen behaftet sein.

Externe Audio Interfaces hingegen können auf dem Desktop stehen oder in ein 19″-Rack eingebaut werden. Der Zugang zu Ein- und Ausgängen gestaltet sich dadurch meist komfortabler, ebenso werden externe Soundkarten oftmals mit Drehreglern (Potis) für die Verstärkung der Ein- und Ausgangssignale ausgestattet.

Die Verbindungskabel zum Computer können andererseits auch als Stolperfallen fungieren und – bei sehr schlechter Qualität – Störgeräusche oder Radio empfangen.

5. Die Frage nach der Schnittstelle

Obwohl die verschiedenen Schnittstellen PCIe, USB, FireWire oder Thunderbolt sich ohne Zweifel auch in der Performance und im Datendurchsatz unterscheiden, kann man dies – gute Treiber vorausgesetzt – bei der Entscheidung zum Kauf einer Soundkarte getrost beiseitelassen. Von allen Variationen haben wir schon sehr gute und leider auch sehr schlechte Audio Interfaces sehen müssen.

6. Mac oder PC?

Viele Hersteller bieten sowohl Treiber für Mac als auch für PC an. Insofern mag die Entscheidung des Betriebssystems eher durch persönliche Präferenzen und Geschmack entschieden werden. Sowohl Windows als auch Mac OS laufen potentiell sehr stabil und performant – allen Mythen in der Musikszene zum Trotz. Die Äpfel sind allerdings meist die teureren Computer und wenn das Budget eine tragende Rolle spielt, wird einem die Entscheidung leichtgemacht.

7. Mitgelieferte Software

Wer eben erst mit dem Homerecording und der Musikproduktion beginnt, kann und sollte auch einen Blick auf die mitgelieferte Musiksoftware werfen. Je nach Modell und Preis der Soundkarte kann hier teilweise eine praktikable Erstausstattung im Lieferumfang enthalten sein.

Interessant können hier vor allem eine DAW-Software (der althergebrachte Begriff dafür ist »Sequencer«) und virtuelle Instrumente oder Effekte sein. Auch ein guter Audio-Editor ist nicht zu verachten.

8. Verfügbares Budget

Das hier ist selbstredend die Millionenfrage. Hat man nur ein festes Budget vorgegeben, dann kann man nur schauen, dass man möglichst viele der selbstdefinierten Anforderungen aus den Punkten zuvor erfüllen kann.

Alternativ kann man sich einfach die Soundkarten heraussuchen, die alle Anforderungen und persönliche Präferenzen erfüllen, und vergleicht dann den Preis für das Audio Interface.

Welches ist denn nun die beste Soundkarte?

Mit dieser Kaufberatung für Interfaces hast Du nun eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit einer Menge Kauftipps für Soundkarten. Wenn Du dir Gedanken über die oben genannten Fragen machst, wirst Du leicht eine rationale und gut recherchierte Entscheidung fällen können.

Falls die Möglichkeit für den Kauf einer Soundkarte mit Option auf 30-Tage-Rückgaberecht besteht, kannst Du das Audio Interface sogar im Notfall zurückgeben.

Spannende Spezialisten: Audio Interfaces für Gitarre

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Lesermeinungen (27)

zu 'Audio Interface Bestenliste: Hier warten die Champions auf dich'

  • Mikey   02. Mrz 2009   18:02 UhrAntworten

    hey Carlos & delamar.

    Erstmal Danke für die vielen guten Beiträge.
    Es hat warscheinlich seine Gründe warum ihr gar keine Namen nennt. Die Formulierung des Kaufplans ist auch gut gelungen.

    Dennoch wird sich der ein oder andere Einsteiger/Ambitionierte nach Lesen dieses Artikels immernoch fragen: "Und wo fang ich jetz an zu schauen?".
    Mich hat die Frage mehrfach verrückt gemacht, weil mir das Vorgehen nach einem ähnlichen Plan nicht gelingen wollte...

    Deswegen möchte Ich mein bisheriges Wissen gerne teilen:

    Mir fallen beim Thema beste Soundkarten (die meiner Meinung nach auch bezahlbar sind, für den der es ein wenig ernst meint und auch Audio aufnehmen möchte...)
    aktuell DREI HERSTELLER ein, bei denen man sicher sein kann das man nicht enttäuscht wird.

    MOTU, RME & Focusrite.

    Gemeinsam haben alle drei, dass die Mic Pre Amps hoch gelobt werden (HiZ Eingänge ebenfalss). Kann ich nur bestätigen.
    MOTU und RME haben 1A Wandler und SUPER TREIBER.
    (Danke Carlos, dass du das mit den Treibern angesprochen hast...)

    Dafür ist zB die SAFFIRE (PRO) von Focusrite Preis/Leistungs-technisch quasi nicht zu toppen und sehr beliebt auch wenn es hier und da mit den Treibern (mittlerweile geht´s glaube ich) Probleme gab.

    MOTU und RME bieten auch in den kleinen Karten schon DSP Prozessoren an, was natürlich dem finalen Klangergebniss zu Gute kommt.

    Alle drei Hersteller liefern ihre Geräte mit nach Einarbeitung leicht zu bedienender Software (Routing, Monitoring, Plug Ins) aus.

    Es sei zu erwähnen das alle Karten mit FIREWIRE schnittstellen ausgestattet sind, was ich auch bevorzugen würde.
    Firewire ist ähnlich der Ethernetschnittstelle und somit für den Austausch großer Datenmenge und lange (durchgängige) Operationszeit gerüstet.

    Wenn ich jetz an den Preisvorstellungen der meisten vorbei rede, sorry, aber im Billigpreis Segment is wirklich so ein durcheinander und man kann die auswahl eher durch vorheriges Auswählen des zukünftigen Haupt-Sequenzers eingrenzen (Bundles etc.).

    (Mmmh...jetz merke ich wie´s euch geht... So lange wollte ich gar nicht schreiben)

    Also gut dann hoffe ich ich konnte ein wenig helfen,
    und es ist mir keiner böse das ich digidesign nicht erwänht hab... =)

    Liebe Grüße,
    macht weiter so.
    Mikey

  • Carlos (delamar)   02. Mrz 2009   23:12 UhrAntworten

    Danke für die ausführliche Info zu den Soundkarten. Es war Absich in diesem Artikel keine spezielle Soundkarte oder externes Audio Interface herauszupicken.

    Die Idee war, jetzt einige Artikel über Soundkarten / Audio Interfaces für verschieden große Budgets vorzustellen.

    Im Hochpreissegment würde ich jedenfalls auch RME und/oder MOTU empfehlen.

  • Peter   03. Mrz 2009   01:32 UhrAntworten

    Was ich auch noch sehr wichtig finde, wenn man auf Windows unterwegs ist: 32 oder 64bit? 64bit wird dann interessant, wenn man mehr als 4GB Arbeitsspeicher nutzen möchte, also z.B. beim Arbeiten mit vielen Virtuellen Instrumenten (VSTi).

    Im 64bit Bereich scheinen wohl viele Soundkarten-Treiber noch nicht ganz optimal zu laufen. Da sollte man sich besser vorher schon genau informieren. Eine Empfehlung, die man immer wieder in den Foren liest: Edirol - die scheinen wohl die robustesten 64bit-Treiber für ihre Soundkarten zu entwickeln.

    Gruß,
    Peter

    P.S. Der link "Mit dieser Kaufberatung für Soundkarten" zeigt auf eine falsche Seite.

  • Carlos (delamar)   03. Mrz 2009   10:07 UhrAntworten

    Im Übrigen gibt es einen Trick, wie man mit einem Eintrag in der Registry Windows XP dazu bewegen kann, mit mehr als 3GB Ram zu arbeiten. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass einer einzigen Anwendung unter XP maximal 1,5GB zugewiesen werden können.

  • Ragnar   03. Mrz 2009   13:55 UhrAntworten

    Für Mac-User lohnt es sich auch, Metric Halo anzuschauen. Auch nicht das billigste, aber man bekommt eine Menge geboten, zB eigens programmierte, zuverlässige FW-Treiber, hochwertige Preamps und vor allem ein unglaublich flexibles internes Routing (quasi latenzfrei, weil es nicht über den Computer geht) sowie Support von Controllern wie Mackie oder Euphonix.

    Ich habe tatsächlich schon einmal darüber nachgedacht, ein MH Interface mit einem Euphonix Controller als kleinen Livemischer einzusetzen.

    Es gibt nämlich als als 'Zugabe' auch noch DSP-Möglichkeiten, die sich sehen lassen können: EQs, Dynamik, Hall, Preamp-Simulationen (verschiedene Modelle) etc. Damit hat man quasi außerhalb der DAW schon das meiste, was man so braucht. Somit kann ein MH Interface auch eine Entlastung für die Rechner-CPU darstellen und eben theoretisch sogar als all-in-one Livemischer herhalten.

  • Sib   03. Mrz 2009   14:12 UhrAntworten

    Ich hab mal gelesen, dass man bei externen Soundkarten darauf achten sollte, dass sie am besten über ein Netzgerät betrieben werden, und nicht über USB-Power, weil dies nicht so stabil sein soll und es zu Schankungen in der Stromversorgung kommen kann.

    Ein ganz wichtiger Punkt bei Soundkarten sind für mich die AD/DA - Wandler - da gibt es ja riesige qualitative Unterschiede, wobei die besseren natürlich die teureren sind. Ein gut klingendes Instrument sollte ja auch gut digital übersetzt werden.

  • Mikey   03. Mrz 2009   14:42 UhrAntworten

    @carlos: gern geschehen =). freue mich auf die Artikel.

    @Ragnar: Danke für den Tipp, die schau ich mir mal an.

    Als Stand-Alone Live Mischer kann man die MOTU´s AUCH VERWENDEN (inkl. DSP).

  • Ragnar   11. Mrz 2009   15:03 UhrAntworten

    @Mikey:

    Ja, das geht mit MOTU auch, allerdings mit Einschränkungen. Da ist nämlich die Controller-Zuweisung ziemlich festgenagelt, und man kann sich kein eigenes Fader-Layout basteln (also zB Hall-Return auf einen Fader).

    Bei Metric Halo ist man da völlig flexibel und kann sich ein Layout aus sagen wir mal 5 Eingangskanälen, Hall Return und mehreren Outs (Master/Monitor) machen, das dann auf den 8 Fadern liegt.

    Bei MOTU müsste man da ggf. durch verschiedene Pages klicken.

    Außerdem glaube ich, dass die Qualität bei MH allgemein besser ist.

  • atk   28. Jun 2009   03:24 UhrAntworten

    hi ich denke über 500 euro will kein normaler hoppymusiker ausgeben.ich denke m-audio fast track pro sind auch gute soundkarten.

  • David Martini   31. Aug 2009   00:49 UhrAntworten

    bloß finger weg von der Presonus USB Audiobox. Also so schlecht entwickelte Treiber hab ich noch nie gesehen.

    Ich werde mich auch neu umschauen müssen, weil auch die ASIO4ALL tReiber nichts bringe. N asuper. 150 € umsonst ausgegeben. Wer eben billig kauft, kauft zweimal. :=(

  • Lee Jackson   29. Okt 2009   22:31 UhrAntworten

    Die Frage welche Soundkarte die beste ist kann sehr einfach beantwortet werden; ganz klar gibt sich die Industrie, der Handel und mit dem Handel zusammenarbeitenden Foren und Zeitschriften viel Mühe Chaos zu verbreiten um sich das gute Geschäft nicht kaputt zu machen.
    Vom Preis Leistungsverhältnis ist ESI Julia das geilste Teil überhaupt.
    Latenzen von 1 ms, Top Klangqualität, profi Features wie symmetrische Ein und Ausgänge und nicht zuletzt allerbeste Bauteile lassen alle anderen Produkte alt aussehen. Deswegen wird die Julia auch gebraucht fast zu Neu Preisen bei Ebay verkauft.
    Das Argument billiger Preis kann nichts sein, ist sicherlich ein gutes Argument um viel Geld zu verdienen geht aber an der Frage nach der besten Soundkarte vorbei.
    Auch die Emu Karte für 99 EUR zeigt was geht:
    Top Klangqualität, DSP Effekte und niedrige Latenzen.
    Ich finds schon lustig dass die ganze Welt nur blabla macht und Argumente und Fakten nich mehr zählen.
    Die Karte ,die bessere Latenzen bietet ist die neue RME PCI Express
    aio oder so ähnlich...da gehts nochmal ne halbe ms runter, also auf 0,5 ms...das würde ich dann aber auch mit über 500 EUR bezahlen müssen...und dann sind da keine AKM Wandler drin...und die Klangqualität kommt nicht an die Julia ran..Am besten anstatt zwei komplette i7 Rechner mit jeweils 8 gig ram und mit jeweils über einem Teraflop Rechenleistung durch CUDA (also weit über 2 TERAFLOPS!!)
    eine soniccore xite kaufen...da hat man dann nicht mal die halbe Rechenleistung und zahlt noch nen tausi drauf.Schaut euch mal Acustic Audio Nebula an ;)

  • bkcyberfreak   23. Mrz 2010   18:38 UhrAntworten

    Link zur Kaufberatung leider immernoch falsch, wie lautet der richtig?
    Gruß, bkc

  • martin stäger   02. Apr 2011   18:32 UhrAntworten

    hallo,

    ist ja ganz nett gemeint, der artikel, aber gibt einfach auch keine richtigen antworten auf meine fragen.
    ich hatte in dieser woche auch schon 3 händler befragt und was da kam war einfach gruselig. Ich bin ja bereit bis zu 1200€ ausugeben, warum stößt man selbst in diesem bereich auf so wenig fachwissen? ein apoge duet kann man an einem pc nicht betreiben, das weiß auch ich. ich wollte lediglich wissen welches interface am pc ähnlich gut ist...
    gibt es den keinen händler der sich da halbwegs auskennt?

  • Akra   25. Jul 2011   18:35 UhrAntworten

    Das beste Interface? Also...:)Ich kann nur aus meiner langjährigen Erfahrung mit den Produkten berichten...And the winner is:"SonicCore" aka "Creamware"
    Das Routing,Wandlerqualität,Performance und die Vielseitigkeit sind unübertroffen.
    Ich nutze eine "Pulsar" Karte(Baujahr 1997!! 4 DSP`s) im Verbund mit einer Luna (3DSP`s)macht zusammen 7 Sharc DSP`s.
    Mittlerweile nutze ich die neueste Software auf einem WIN7 System.
    Und Leute...wenn ihr diese Company bisher noch nicht kanntet..ihr werdet begeistert sein. Mittlerweile gibt es das "Scope Exite"..wahrscheinlich das erste und letzte Interface was ihr euch je zulegen werdet.(Hey,btw....ich kriege KEIN Geld von denen für diesen Tipp, ich bin einfach seit Jahren zufriedener Kunde)

  • CDP   10. Mrz 2013   01:54 UhrAntworten

    habe ein tascam us 800 interface für 170 euro.
    es ging mir beim kauf hauptsächlich um viele eingänge.(6 mono eingänge..)
    von der latenz ist sie ok..mann kommt bis auf 3ms runter.
    der treiber läuft relativ stabil..soundqualität ok.
    was aber wirklich stört, ist das signale teilweise auf den benachbarten kanal überspringen und leise zu hören sind..
    fazit: als anfänger für die ersten jahre ok..
    kann ansonsten nur die rme's, appogee's empfehlen.

  • Pete   24. Jan 2017   15:40 UhrAntworten

    wichtige Frage für mich, da ich mir gerade einen Arbeitsrechner für Studiorecording zusammenbaue:

    brauche ich mit einem Focusrite Scarlett 18i20 bei einem leistungsstarken Rechner (16GB RAM, 3,5-4GHz, SSD und HDD mit Raid System) auch eine leistungsstarke Soundkarte?

    Weil das Interface wird ja per Netzteil mit Strom versorgt und alles über die USB Schnittstelle läuft...ich würde halt, da ich eh bloß mixe und mastere, wenn mein (derzeit noch starker Laptop) Rechner per USB an das Focusrite angeschlossen ist, nur ungerne unnötig viel Geld in eine Soundkarte investieren.

    Ich habe im Moment nur die "Luxusprobleme" :
    habe bereits ca. 25 Instrumentenspuren mit Effekten und bei einer Latenz DAW-intern für das Live-Monitoring von 5ms. Wenn ich dann bei den 5ms Vocalrcordings mache schmiert mein Programm ab/ hakt...

    würde mich über HIlfe sehr freuen :)
    beste Grüße und danke für die vielen Tipps generell auf eurer Seite!!!

  • Jan   20. Feb 2018   09:40 UhrAntworten

    Wieso ist denn kein Audient Interface dabei? Die sind deutlich besser als die meißten in eurer Liste?

    • Carlos San Segundo (delamar)   20. Feb 2018   10:05 UhrAntworten

      Sie wurden gut gehyped...aber wie das so oft ist, gehören sie deswegen auf die Bestenliste?

      • fatman   05. Mrz 2018   15:23 Uhr

        Delamar schreibt im Test selbst, wie überragend die Wandler sind. Sie werden auch in anderen Testberichten hochgelobt! Kann deine Antwort wegen eurer positiven Testberichten nicht verstehen.

      • Carlos San Segundo (delamar)   05. Mrz 2018   15:30 Uhr

        Hey, fatman :)

        Ich war etwas zu kurz angebunden in meiner Antwort.
        Als wir ein Gerät hier hatten, konnte es in Sachen Performance für mein Dafürhalten nicht überzeugen.
        Wenn mich nicht alles täuscht, war der Roundtrip sogar deutlich über 10 Millisekunden.

        Das reicht für mich (andere sehen das vielleicht anders) nicht für eine Bestenliste.
        Da müssen schon noch andere Pluspunkte her - gute Wandler haben andere AIs auch.

        Herzliche Grüße
        Carlos

      • DanAm   02. Jun 2018   14:27 Uhr

        Bin (aktuell...) auch Audient-Fan. Hatte mir das iD14 eigentlich als digitalen Monitorcontroller mit "Goodies" (Preamps, iD-Button) geholt. Hab dann (zugegeben nicht nur wegen dem iD14) mein MOTU Ultralite AVB verkauft... Und das muss auch mal gesagt werden: Die internen Reverbs von RME und MOTU (AVB-Reihe) sind eine Beleidigung für jede(n) Sänger(in), so nach dem Motto "zum Einsingen reichts". Eben nicht... so viel zum Thema Hype.

  • phil   23. Feb 2018   11:38 UhrAntworten

    No FIREWIRE on mac anymore...
    Besides, I cannot see any comment about compared preamps QUALITY... for instance Motu vs Rme vs Apogee...

  • phil   23. Feb 2018   12:03 UhrAntworten

    But maybe do you have a more recent comparison review somewhere on the site.
    Thank you for all these pieces of information nevertheless

  • Elemus Soc   25. Feb 2018   09:11 UhrAntworten

    Jacko hier kannste ma checken

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