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Audio Interface Empfehlung: Darauf kommt es an

Wie lautet wohl unsere Audio Interface Empfehlung für die Musikproduktion? Leider ist das nicht ganz so einfach, denn die Antwort darauf lautet: Es kommt darauf an. Falls Du noch nicht weißt, worauf es ankommt: Dieser Kaufratgeber ist für dich, denn hier werden klassische Fragestellungen beantwortet, Tipps gegeben und Audio Interface Empfehlungen ausgesprochen.

Audio Interface Empfehlung

Audio Interface Empfehlung: Worauf Du beim Audio Interface kaufen achten solltest.

Was ist ein Audio Interface?

Das Audio Interface ist die Schnittstelle zwischen dem Computer und der akustischen Außenwelt. Analoge Audiosignale (Gesang über Mikrofon, Instrumente etc.) gelangen zunächst ins Interface über dessen Eingänge.

Im Gerät selbst findet die Wandlung der akustischen in digitale Signale statt, damit der Rechner den Gesang und Gitarren-Sound überhaupt „verstehen“ kann.

Im Rechner kannst Du den Sound anschließend aufnehmen, bearbeiten und auch mit Effekten bearbeiten. Dies alles passiert üblicherweise in der sogenannten DAW (Digital Audio Workstation), gemeint ist das zentrale Musikprogramm. Und damit der „neue“ Sound dann auch wieder über Kopfhörer oder Lautsprecher abgehört werden kann, überführt das Audio Interface die Signale wieder zurück in die analoge Welt.

Soundkarte vs Audio Interface

Links: Soundkarte mit typischen Anschlüssen in 3,5-mm-Miniklinken-Ausführung / Rechts: externes Audio Interface

Unterschied: Audio Interface vs. Soundkarte

Aber Moment mal! Das kann die normale (interne) Soundkarte im Aldi-Laptop doch auch? Ja und Nein! Zunächst einmal ist das (externe) Audio Interface für hochwertigen Klang ausgelegt, die Onboard-Soundkarte in der Regel nicht. Und natürlich will man eine Gesangseinlage in höchstmöglicher Qualität aufzeichnen, damit alle Nuancen erhalten bleiben.

Außerdem kann die Onboard-Variante immer nur einen Kanal aufnehmen, beispielsweise den Gesang. Das gleichzeitige Spielen der Gitarre ist dann schon zu viel des Guten. Und seien wir ehrlich: Was erwarten wir denn von einer Soundkarte, die auf dem Mainboard gelötet ist, für das wir vielleicht 120 Euro ausgegeben haben?

Mit einem Audio Interface hingegen kannst Du mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen, selbst ein ganzes Orchester ist machbar.

Mehrspur-Aufnahme

Die gleichzeitige Aufnahme mehrerer Audiospuren ist mit einem Audio Interface möglich.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Latenz (Verzögerung): Sobald ich ein virtuelles Instrument im Computer anspiele, wird der Klang bei einer Onboard-Soundkarte stark verzögert wiedergegeben. Und wer hat dann schon Lust, Musik zu machen?
Auch hier punktet das Audio Interface: Minimalste Verzögerungen von unter 10ms sind locker drin. Diese Latenz ist in der Praxis kaum spürbar und dafür verantwortlich, dass das Musizieren am Rechner überhaupt Spaß macht.

Und zu guter Letzt: in 95 Prozent der Fälle ist das Audio Interface ein externes Gerät, welches via USB und Co. an den Rechner oder das Tablet angeschlossen wird. Der Vorteil: Das Interface kann theoretisch fünf Rechner-Generationen überleben, während die Onboard-Soundkarte immer mit abdanken würde.

Lies auch: Latenz verbessern

Wozu brauche ich ein Audio Interface?

Ganz allgemein gesprochen benötigt man ein Audio Interface immer dann, wenn Computer, Smartphone oder Tablet im Spiel sind und die Onboard-Soundkarte an ihre Grenzen stößt. Und diese Grenzen merkt man ziemlich schnell:

Singer und Songwriter möchten ein oder zwei Mikrofone anschließen und die Session evtl. aufzeichnen. XLR-Anschlüsse für Mikrofone wird man aber bei keiner Onboard-Soundkarte finden. Außerdem wird die Mehrspur-Aufnahme erst durch ein Audio Interface möglich, da Onboard-Soundkarte ja nur einen Kanal aufzeichnen können.

IMG Stageline MX-2IO

IMG Stageline MX-2IO: Schon mit diesem kleinen Audio Interface kannst Du als Singer Songwriter starten.

Sogar Gamer profitieren von einem Audio Interface: Willst Du unverfälschten Klang genießen, dich mit deinen Mitspielern via Mikrofon unterhalten und den Sound auch noch streamen? Kein Problem, denn ein Audio Interface ist auch eine Schaltzentrale, in der Audiosignale oftmals intern frei geroutet werden können.

Möchte man in die populäre Welt des Podcastings einsteigen, wird man auch hier um ein amtliches Interface nicht herumkommen. Warum? Weil ein Podcast über die Ohren konsumiert wird und wir durch das Radio ziemlich verwöhnt wurden. Die Moderatoren-Stimme klingt immer druckvoll, alle Komponenten sind gleich laut (Musik, Jingle, Moderation) und und und. Diese Professionalität verlangt eben mehr, als eine Onboard-Soundkarte.

Kriterien: Was muss ein Audio Interface können?

Das ist mit Sicherheit die schwierigste Frage, denn es hängt stark von den eigenen Ansprüchen ab – aber der Reihe nach.

1) Anzahl der Kanäle

Die Anzahl der gleichzeitig(!) unterstützten Kanäle zählt zum wichtigsten Punkt, denn davon hängt es ab, wie viele Instrumente, Lautsprecher und Co. Du anschließen kannst.
Das Focusrite Scarlett 18i20 beispielsweise verrät uns im Produktnamen, dass es 18 Ein- und 20 Ausgänge hat. Die Eingänge stehen immer am Anfang, danach folgen die Ausgänge. Sofern die Hersteller diese Anzahl in der Produktbezeichnung mitliefern, ist diese Reihenfolge gleich.

Audioverbindungen

Hier siehst Du die analogen Audioverbindungen am Audio Interface Focusrite Scarlett 18i20 3rd Gen

In diesem Kontext musst Du also wissen, wie viele Instrumente, Synthesizer, Mikrofone etc. Du an den Eingängen des Interfaces betreiben möchtest. Im Gegenzug solltest Du auch bei den Ausgängen wissen, ob Du ein Studiomonitor-Paar oder eventuell noch eine Zweit-Abhöre anklemmen willst.

Achtung: Hersteller geben häufig die maximal(!) erreichbare Kanalzahl an. Es werden also auch Schnittstellen mitberücksichtigt, die eventuell weiteres (kostenpflichtiges) Equipment benötigen. Die digitalen Anschlüsse ADAT und S/PDIF sind die Klassiker in dieser Rechnung und sorgen bei Anfängern gerne für Kopfschütteln.

2) Die Anschlüsse

Unterschiedliche Audio-Quellen verlangen unterschiedliche Anschlüsse: Während Mikrofone überwiegend an einen XLR-Anschluss angeschlossen werden, wünschen sich Line-Quellen wie Synthesizer, Drummachines und Co. einen 6,3-mm-Klinken-Anschluss. Achte also darauf, dass das Audio-Interface über die jeweiligen physischen Anschlüsse verfügt, die Du benötigst.

Anschlüsse

Während links 6,3-mm-Klinken-Anschlüsse zu finden sind, gibt es rechts kombinierte Eingänge (XLR und 6,3 mm Klinke).

Für die E-Gitarre und das Mikrofon hat sich die Kombibuchse etabliert, die einen speziellen Hi-Z-Eingang im 6,3-mm-Klinkenformat mit einem XLR-Eingang kombiniert.
Ein Kondensator-Mikrofon verlangt außerdem eine Phantomspeisung von meistens 48 Volt. Diese muss also am Audio-Interface zuschaltbar sein. Das oberere Bild zeigt das Audio Interface Antelope Audio Discrete 4, welches vorne links ganz prominent zwei kombinierte XLR/Klinken-Anschlüsse verwendet.

Cinch ist eher im niedrigen Preissegment anzutreffen, da es aus dem Consumer-Bereich kommt.

motu 828 es

MOTU 828es: Vielseitiges Interface für höchste Ansprüche

Du bist auf der Suche nach einem hochwertigen USB/Thunderbolt Audio Interface, welches sich leicht erweitern und in ein AVB-Netzwerk integrieren lässt? Auch DSP-Effekte und umfangreiches Routing stehen auf deinem Wunschzettel? Dann könnte das Motu 828 ES der richtige Partner sein.

Mit diesem Interface bekommst Du acht analoge Ein- und Ausgänge in Klinken-Ausführung, um externe Hardware und mehrere Monitore anschließen zu können.

Solltest Du noch weitere analoge Kanäle benötigen, kannst Du über die beiden ADAT-Anschlüsse weitere 16 I/Os über externe Wandler einrichten.

  • Audio-Interface mit Mischpult-Funktion
  • USB, Thunderbolt und AVB
  • Wandlerchips ESS Sabre32 Ultra DAC
  • 8x analoge Ein- und Ausgänge
  • 16 digitale Kanäle über ADAT

Für Mixing-Aufgaben verfügt das Interface sogar über DSP-basierte Effekte, wie beispielsweise Kompressor, EQ, Gate und Co.

Ebenso praktisch ist die Routing-Matrix, mit der Du jeden I/OS frei „verkabeln“ kannst.“

3) Vorverstärker

Wenn man viel mit Mikrofonen arbeitet, sollte man auf gute Vorverstärker am Audio Interface achten. Das Mikrofon-Signal ist nämlich wesentlich leiser als das von Line-Quellen.

Dementsprechend muss der Pegel erst vom Vorverstärker auf ein Arbeitslevel angehoben werden, damit es mit dem angeschlossenen Synthesizer mithalten kann. Und genau bei dieser Verstärkung kann einiges schief gehen, wenn das Interface an diesem Punkt keine hochwertigen Komponenten verbaut hat.

Pegel-Anhebung beim Vorverstärker

Hier sieht man den kombinierten XLR/Klinken-Eingang für E-Gitarre und Mikrofon. Daneben ist der Gain-Regler für die Pegel-Verstärkung zu finden.

Das Grundrauschen darf nicht zu hoch sein, da es sich ansonsten in das verstärkte Signal „einmischt“ und die Aufnahme verfälscht. Auch die Klangfarbe spielt eine Rolle: Passen Mikrofon und „Klang“ vom Vorverstärker zu der Audioquelle? Neutrale Vorverstärker sind universeller einsetzbar, als „färbende“ Vorverstärker.

4) MIDI

Solltest Du auch mit Synthesizern und anderen MIDI-fähigen Instrumenten musizieren, achte auf vorhandene MIDI-Anschlüsse. Über MIDI-Out kannst Du beispielsweise Noten-Sequenzen aus deiner DAW an einen Synthi senden, der dann wie von Geisterhand zu spielen beginnt.

Motu Micro Lite

Hier siehst Du den fünfpoligen DIN-Stecker für die MIDI-Verbindung.

An den MIDI-Eingang kannst Du wiederum einen MIDI-Controller anklemmen, um virtuelle Instrumente ansteuern zu können.

Lies auch: Audio Interface Kaufberatung

Wie schließe ich mein Audio Interface an?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, da sich viele unterschiedliche Schnittstellen im Interface-Becken tummeln und immer wieder neue dazukommen.

USB2.0 ist noch immer die gängigste Variante und seit gefühlten Ewigkeiten der Dauerbrenner. Damit machst Du nach wie vor nichts falsch, wobei inzwischen USB3 klar auf dem Vormarsch ist. Wenn dein Audio PC schon mit USB3 umgehen kann, solltest Du auf diese Schnittstelle setzen.

Tascam iXR

Bei dem Interface Tascam iXR weist der Hersteller explizit auf iOS-Kompatiblität hin

PC, Mac, iOS oder Standalone

Nicht jedes Interface läuft auf allen Betriebssystemen. Das Zauberwort „class-compliant“ steht für die Leichtigkeit in diesem Bereich. Wenn das Audio Interface „class compliant“ ist, funktioniert es unter Windows, genauso wie unter Mac und sogar iOS sowie Android – ohne Treiberinstallation.

Wenn dies nicht der Fall ist, gibt es vom Hersteller immer einen Treiber für das entsprechende Betriebssystem. In der Windows-Welt werkeln mehrere Treiber-Umgebungen wie ASIO, WDM, MME etc. Von diesen ist ASIO am performantesten und bietet sich daher für das Musikmachen an. Unter Mac OSX gibt es Core-Audio, das ist die einzige Treiberumgebung.

Ist ein Treiber vom Hersteller verfügbar und dieser für das Audio Interface installiert, muss Du dich in der Regel um nichts mehr kümmern. Den Treiber findest Du normalerweise auf der Herstellerseite. Solltest Du ihn nicht auf Anhieb finden, empfiehlt sich die Suche nach „ treiber“ oder „ driver“ in der Suchmaschine deiner Wahl.

Vorteile der Apple-Welt

  1. Unter Mac OSX kann man mehrere Audio Interfaces zu einem Einzigen zusammenfassen. Hat man beispielsweise drei unterschiedliche Interfaces, lassen sich diese in der Theorie zu einem großen Interface kombinieren. Aber verlasse dich nicht darauf, dass es immer zu hundert Prozent funktioniert. „Trial and error“ ist hier dein bester Freund. Auf Windows benötigst Du hierfür die gratis Software ASIO4ALL.
  2. Die Onboard-Soundkarte bei Mac- und iOS-Systemen ist performanter als die bei Windows. Die Latenz ist sehr gering, Du kannst also problemlos virtuelle Instrumente anspielen. Auch die Klangqualität ist auf einem guten Niveau.
Sound aus Windows aufnehmen - Loopback

Sound aus Windows aufnehmen – Loopback in Windows 10 aktivieren.

Vorteile der Windows-Welt

Einen unschätzbaren Vorteil hat Windows 10 für Podcaster, YouTuber und andere Anwender mitgebracht: Loopback. War es früher noch schwierig, den Sound aus deinem Computer direkt aufzunehmen (ohne ein Kabel raus- und wieder reinzuführen), so kann das Windows 10 von Haus aus.

Dazu öffnest Du das Dialogfeld „Sound“ und gehst dort auf den Reiter „Aufnahme“. Mit einem Rechtsklick auf „Stereomix“ kannst Du die Aufnahme des Windows-Sounds aktivieren – zum Beispiel, um den Sound aus Spotify, YouTube, Skype oder ähnliches aufzunehmen.

Übrigens: manche Audio Interfaces funktionieren auch ohne Computer-Verbund. Wozu man das braucht? Beispielsweise kannst Du Mikrofone, Synthesizer und Co. an das Interface anklemmen, latenzfrei performen und über deine Lautsprecher im Studio abhören. Klingt nach einem Mischpult? Genau, das ist eben der Punkt!

Lies auch: Homestudio anschließen: Kabel, Schnittstellen & Co.

Welche Audio Interfaces sind die Besten?

Bei diesen zahlreichen Definitionen, Eigenschaften und Unterschieden wird der Ruf nach einer Bestenliste natürlich immer lauter. Doch bevor diese folgt, brauchst Du zunächst eine Checkliste für Deine Ansprüche.

  • Arbeitest Du mit Mikrofonen? Dann achte auf gute Vorverstärker und Direct-Monitoring.
  • Du willst deine E-Gitarre durch einen virtuellen Amp schicken? Dann brauchst Du einen Hi-Z-Eingang am Interface.
  • Willst Du eher Synthesizer und Drummachines einbinden? Dann achte auf genügend Line-Eingänge in 6,3mm-Klinken-Ausführung.
  • Möchtest Du die Spuren aus der DAW in einem analogen Mischpult abmischen und „analogisieren“? Dann schaue, dass das Interface viele analoge Ausgänge bietet.
  • Du bist Keyboarder und willst deine virtuellen Instrumente ohne spürbare Verzögerung spielen? Dann achte auf besonders niedrige Latenzwerte.

Unsere Audio Interface Empfehlungen

MOTU Microbook IIc

Das MOTU Microbook IIc ist besonders mobil durch seine kleinen Abmessungen.

MOTU MicroBook IIc: Der kleine Alleskönner für’s Homestudio & unterwegs

Das MOTU MicroBook IIc ist mit einer Größe von gerade einmal 14cm x 9cm sehr kompakt. Die Vermutung, die naheliegt, können wir bestätigen: Es unterstützt auch die Anwendung am iPad. Doch damit nicht genug. Mit einem Hi-Z Anschluss (für Gitarre), Setero-Line-Eingang (für Keyboards und alles, was einen Linepegel nutzt) und einem XLR-Anschluss für dein Mikrofon, hast Du das Rüstzeug für amtliche Studioaufnahmen mit verschiedenen Instrumenten, Vocals & Producing.

Der Preamp mit 48-V-Phantomspeisung und 20-dB-Absenkfunktion sorgt für klaren Sound für deine Mikrofonaufnahmen. Auch S/PDIF ist an Bord (digitaler Ausgang) und durch CueMix™ FX bietet das MOTU MicroBook IIc latenzfreies Mixing und Monitoring mit Equalizer und Dynamik-Effekten. In Kürze verlinken wir hier unseren ausführlichen Praxistest!

Straßenpreis: 260 Euro

 

Focusrite Scarlett 4i4

Das Focusrite Scarlett 4i4 – definitiv ein Knaller für Bands.

Focusrite Scarlett 4i4: Der beliebte Klassiker für Bands

Die Focusrite Scarlett Serie gehört zu den beliebtesten und meistverkauftesten Audio Interfaces auf dem Markt. Das Focusrite Scarlett 4i4 ist besonders für Bands spannend, da an Ein- und Ausgängen alles an Bord ist, was man im Proberaum so braucht. Lassen wir es uns auf der Zunge zergehen: Zwei Preamps, zwei Line-Eingänge und vier symmetrierte Ausgängen (z.B. für deinen Synthesizer). Auch die Wandler der beiden Preamps sind mit 24 Bit/192 kHz überzeugend.

In der Focusrite Scarlett Serie in der dritten Generation stecken 30 Jahre Entwicklung – da kaufst Du sicher keine Katze im Sack!

Straßenpreis: 230 Euro

 

IMG STAGELINE MX-1IO

Das IMG STAGELINE MX-1IO USB Audio Interface ist optimal für Rapper und Producer geeignet.

IMG STAGELINE MX-1IO: Für die anspruchsvollen Minimalisten

Das smarte, kleine USB Audio Interface MX-1IO von IMG Stageline ist schneller startklar als Du „Rap“ sagen kannst. Durch den günstigen Preis und die einfache Anwendung, ist es optimal für Einsteiger und Producer geeignet. Mit 48V Phantomspeisung (zuschaltbar) und regelbarem Kopfhörerausgang heißt es für dich nur: Mikro anschließen und loslegen!

Durch den Vollduplex-USB-Port ist gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe möglich. Außerdem gibt es einen weiteren Stereo-Eingang und eine zuschaltbare 20-dB-Abschwächung.

Den großen Bruder dieses Audio Interfaces haben wir übrigens ausgiebig getestet. Details gibt’s im IMG STAGELINE MX-2IO Testbericht. Und jetzt festhalten, denn es folgt der Preis.

Straßenpreis: 80 Euro

 

TASCAM SERIES 102i

Tascam SERIES 102i – ein kleines Audio Interface, das auf alles vorbereitet ist

Tascam SERIES 102i: Das kleine Interface für Allrounder und Kreative

„Die integrierten DSP-Effekte klingen durchweg sehr gut und ermöglichen Aufnahmen bei sehr geringer Latenz, die Du dennoch mit Effekten wie Equalizer, Kompressor und Hall bearbeiten kannst.“ – sagte unser Fachredakteur beim Tascam SERIES 102i Test. Das kompakte Audio Interface bringt alles mit, was man im Projektstudio benötigt – oder eben, wenn Du vielseitig arbeitest!

Mit 192 kHz / 24 Bit Samplerate, zwei Vorverstärkern mit XLR-/Klinke-Kombibuchsen, einem optischer ADAT-Eingang (und somit erweiterbar, falls das Orchester zu besuch kommt), MIDI In und Out, zwei Kopfhörerausgängen, zwei symmetrischen TRS-Ausgänge und einem integrierten DSP ist alles da, was Du benötigst um die verschiedensten Recordings zu machen. Besonders hervor sticht hier natürlich der ADAT-Eingang – das ist durchaus kein Standard.

Straßenpreis: 300 Euro

 

Swissonic UA-2x2

Das Swissonic UA-2×2 ist unser Budget-Tipp für dich und super geeignet für den Einstieg in die Musikproduktion!

Swissonic UA-2×2: Für Gamer, Gitarristen und Geldsparer

Mit zwei Mikrofoneingängen und zwei Instrumenteneingängen (mit Hi-Z Schalter) hast Du hier viel Spielraum für ganz kleines Geld. Das Swissonic UA-2×2 ist das optimale Einsteigergerät, für Sänger, Gitarristen oder Producer, die flexibel bleiben wollen. Ausgestattet mit 24-bit-Wandler und einer 96 kHz Samplingrate steht amtlichen Aufnahmen nichts im Weg.

Durch die verschiedenen Direct Monitoring Optionen (Off, Mono, Stereo) und Kopfhöreranschluss empfiehlt sich das Swissonic UA-2×2 auch für Gamer (Streaming, Youtube) und Podcaster, die mit einer externen Soundkarte einfach flexibler sein wollen.

Straßenpreis: 50 Euro

 

Weitere Audio Interfaces für Einsteiger & Profis findest Du in unserer Audio Interface Bestenliste.

Gibt es Alternativen zur Audio Interface Empfehlung?

Jein! Es gibt Alternativen zu einem Audio Interface, sofern man die Komponenten aufdröselt. Mittlerweile findest Du einen bunten Strauss an digitalen Mischpulten mit integriertem Recorder. Hier kannst Du mehrere analoge Signale reinschicken und über den internen Recorder bequem auf SD-Karte speichern.

Wenn Dir diese Variante zu überdimensioniert klingt, dann könnten Field Recorder passender sein. Auf kleinstem Raum vereinen diese Tausendsassa oftmals hochwertige Mikrofone mit einem internen Recorder und sogar Audio Interface.

Damit schlägst Du dann mehrere Fliegen mit einer Klappe: Du bist mobil und kannst überall Klänge aufzeichnen und auf SD-Karte speichern. Außerdem funktioniert der Field Recorder auch als Audio Interface, sodass Du unterwegs deine Musik produzieren kannst.

Lies auch: Field Recorder kaufen

Vor- und Nachteile eines Audio Interfaces

Vorteile

  • Aufnahme und Wiedergabe in hoher Audioqualität möglich
  • gleichzeitige Aufnahme mehrerer Instrumente
  • geringe Latenzwerte
  • mobile Musikproduktion
  • im besten Falle eine Langzeitinvestition

Nachteile

  • ggf. hohe zusätzliche Kosten
  • ggf. auf ein Betriebssystem fixiert

Fazit Audio Interface Empfehlung

Was gibt es abschließend noch zu den Audio Interface Empfehlungen zu sagen? Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsfälle von Podcasting über YouTube-Creator bis hinzu zum Musik selber machen kann nicht das eine Gerät in den Vordergrund gerückt werden. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Zudem kommt ein massives und stetig wachsendes Angebot von seitens der Hersteller.

In diesem Ratgeber haben wir dir einige unserer besten Audio Interface Empfehlungen genannt, die dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen werden. Noch wichtiger ist allerdings, dass Du dir über die für dich (!) wichtigen Kriterien klar wirst.

Check: Audio Interfaces & Testberichte

Audio Interface Know-how