Audient Horizon
Skalierbare Setups mit bis zu 200 Ein- & Ausgängen

Audient Horizon
Audient Horizon: Drei neue Thunderbolt-3-Interfaces ohne DSP

Anke HarteVon Anke Harte am 14.09.2026

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Audient Horizon: Neues Flaggschiff für professionelle Studios

Audient bringt mit der Horizon-Serie drei neue Thunderbolt-3-Audio Interfaces heraus. Die Modelle 8P, 16 und 32 verzichten auf eigene DSP-Effekt-Chips und setzen stattdessen auf die Rechenleistung moderner Hosts. Für alle, die native Plugins beim Aufnehmen und Mischen nutzen, ist das der zentrale Punkt der Audio Interfaces.

Der Hersteller nennt eine Round-Trip-Latenz von 0,99 Millisekunden bei 192 kHz und eine 32-Bit-Wandlung. Die Architektur lässt sich unter macOS über einen einzigen Treiber kaskadieren, laut Audient bis zu einer Konfiguration von 200 x 200 Ein- und Ausgängen.

Damit positioniert Audient die Serie als Alternative zu geschlossenen DSP-Ökosystemen. Angesprochen werden vor allem Toningenieure und Studios, die skalierbare Setups für native Plugin-Workflows suchen.


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Audient Horizon
Die Frontansicht

Audient Horizon: Die wichtigsten Eckdaten

  • Drei Modelle: Horizon 8P, Horizon 16 & Horizon 32
  • Anbindung über Thunderbolt 3, ohne proprietäre DSP-Chips
  • 32-Bit-Wandlung & 0,99 ms Round-Trip-Latenz bei 192 kHz (Herstellerangabe)
  • Bis zu vier Einheiten via Daisy-Chain an einem macOS-Treiber, maximal 200 x 200 I/O mit vier Horizon 32
  • Digitaler Recall aller Input-Gains & Systemeinstellungen
  • Erweiterbar über ADAT & BNC Word Clock, wählbare Referenzpegel zur Kalibrierung von Outboard-Equipment
  • Lüfterloses 1U-Metallgehäuse, drei Jahre Garantie

Nativer Workflow statt proprietärer DSP-Chips

Der Kern der Horizon-Serie liegt in der bewussten Entscheidung gegen eigene DSP-Effekt-Chips. Audient setzt auf die Leistung moderner Rechner und nennt ausdrücklich Apple Silicon als Bezugspunkt. Über Thunderbolt 3 sollen sich native Plugins ohne wahrnehmbare Verzögerung im Signalweg nutzen lassen.

Chief Product Officer Andrew Allen begründet den Ansatz damit, dass der Nutzen geschlossener DSP-Ökosysteme mit wachsender Host-Leistung sinke. Diese Einschätzung ist als Position des Herstellers zu verstehen und kein unabhängiges Testurteil.

Die Treiber-Architektur ist auf macOS ausgelegt. Angaben zu einer Windows-Kompatibilität macht Audient in der Ankündigung nicht.

Audient Horizon
Anschlüsse an der Rückseite

Drei Modelle für unterschiedliche Setups

Das Horizon 8P bietet 24 Eingänge und 32 Ausgänge sowie acht Console Mic Preamps im Design der ASP8024-HE-Konsole. Hinzu kommt die ORBIT Control mit variabler Impedanz. Audient adressiert damit klassische Tracking-Situationen mit Bands, Drumkits oder Ensembles.

Das Horizon 16 arbeitet mit 34 Ein- und Ausgängen und stellt 32 Wandlerkanäle über vier DB25-Anschlüsse bereit. Ein dedizierter Stereo-Mix-Bus-Pfad richtet sich an hybride Studios, die Outboard-Geräte und Summing einbinden.

Das Horizon 32 bietet 50 Ein- und Ausgänge sowie 64 analoge I/O-Kanäle über acht DB25-Anschlüsse. Es zielt auf große kommerzielle Studios mit mehreren Outboard-Racks oder Multi-Room-Setups in einem einzigen 1U-Gerät.

Audient Horizon: Preis & Verfügbarkeit

Die Audient Horizon Audio Interfaces sind ab sofort über Händler weltweit erhältlich. Das Horizon 8P und das Horizon 16 kosten jeweils 2.499 Euro inklusive Mehrwertsteuer, das Horizon 32 liegt bei 3.299 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Alle Modelle kommen im lüfterlosen 1U-Metallgehäuse und mit drei Jahren Garantie.

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