Gitarrensaiten wechseln? Session Music zeigt, wie’s geht.

Gitarrensaiten wechseln

Wenn Du herausgefunden hast, welche spezielle Saite Du brauchst, welchem Hersteller Du vertrauen kannst und endlich die richtige Saite hast, kann es auch schon losgehen. Je nachdem, was für eine Gitarre Du hast, funktioniert das Wechseln ein bisschen anders. Olli von Session Music wechselt deshalb in den folgenden Videos an drei verschiedenen Gitarren die Saiten. Zum einen werden die Saiten einer Les Paul gewechselt, eine Stratocaster folgt und zuletzt wird eine Floyd Rose bearbeitet.

Neben den neuen Saiten brauchst Du einen Saitenschneider und dazu am besten noch eine Saitenkurbel – egal welches Gitarrenmodell Du dein eigen nennst. Denn nicht nur, wenn dir eine Saite reißt, sondern auch wenn deine Gitarre nicht mehr so klingt, wie sie soll, solltest Du die Saiten wechseln. Die verschiedenen Systeme der unterschiedlichen Gitarrenmarken machen sich auch beim Wechseln bemerkbar.

Im ersten Video wird das Wechseln der Saiten bei einer Gitarre mit »stoptail bridge«, also einer festen Brücke gezeigt. Das zweite Video widmet sich Gitarren mit einem Tremolo- bzw. Vibrato-System. Solltest Du eine Floyd Rose haben, darfst Du dich im dritten Video auf die doppelte Länge einstellen. Weil das Wechseln der Saiten bei der Floyd Rose gar nicht mal so leicht ist, wird sie auch liebevoll »Freud Los« genannt.

Hast Du ständig Angst, dass dir eine Saite reißt, weil Du absolut keinen Schimmer hast, wie man diese Teile wechselt? Wenn Du nicht zum Gespött deiner Bandkollegen werden willst, dann schau dir die Videos von Session Music an:

 

Lesermeinungen (7)

zu 'Gitarrensaiten wechseln? Session Music zeigt, wie’s geht.'

  • Stefan
    20. Dez 2011 | 10:01 Uhr Antworten

    Könnt Ihr noch so ein Video machen wie man bei einer Floyd Rose Gitarre die Oktavreinheit einstellt? Bzw. kennt jemand Videos oder gute Tutorials wie sowas geht…

    Danke

  • Bert
    20. Dez 2011 | 11:13 Uhr Antworten

    Danke für das Video…sehr unterhaltsam!

  • Bjarne
    20. Dez 2011 | 11:18 Uhr Antworten

    Wie jetzt, alle Saiten in voller Spannung abknipsen?
    Überall liest und hört man, das dies genau der Falsche Weg ist, wegen der Plötzlichen entspanung.
    Und wenn ich dann sehe, wie an der Kopflatte, bzw. an den Mechaniken rumgerissen wird um die Saiten raus zu ziehen, geht das nich lange und die Kopflatte is völlig Zerkratzt.
    Weiter habe ich das Video nich angesehen, weil es (für mich) Schund is.
    Ich weiss ja nich wie´s den anderen geht, aber ich liebe meine Gibson und würd sie so niemals behandeln.
    Gruss, Bjarne

  • marc
    20. Dez 2011 | 12:23 Uhr Antworten

    @Bjarne: Wenn Du Dir mal anschaust, was beim Abknipsen mit den Saiten passiert, erkennst Du, dass sie nicht unter Vollspannung stehen, sonst würden sie volles Rohr zurück schnalzen. Die Saiten sind schon relativ entspannt.

  • Tim
    23. Dez 2011 | 01:35 Uhr Antworten

    @Bjarne:
    Es gibt Tremolo-Systeme, die soweit gehen, dass die Saiten keinerlei Spannung mehr auf das Griffbrett ausüben können. Das ist im Prinzip derselbe Fall. Der einzige wesentliche Unterschied ist, dass das Saitenwechseln entsprechend etwas länger dauert.
    Eine gute Gitarre sollte das aber in der Regel verkraften, würde ich mal behaupten. Ich habe es jahrelange so gemacht (dank Floyd Rose-Tremolo im Moment nicht mehr) und hatte nie irgendein Problem damit.

  • Lukas
    03. Jan 2012 | 20:41 Uhr Antworten

    Das waren richtig coole Videos!
    Wenn auch ein bisschen rabiat. Ich persönlich lass mir lieber Zeit und ziehe jede Seite einzeln ab.
    Ist gemütlicher und man muss keine Angst vor schnalzenden Saiten haben :)

  • broom
    18. Nov 2013 | 18:41 Uhr Antworten

    Danke für die Vidoeos.
    Wie ist das mit Western Gitarren?
    So wie mit Paulas?

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