Laidback Hip Hop Drums – delamar Kompakt #005

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Laidback Hiphop Drums

So erstellst Du lässige Laidback Hiphop Drums mit ordentlich groove!

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delamar Kompakt #005 – Laidback Hip Hop Drums

In der DAW gesetzte MIDI-Noten für die Drums aus dem Sampler klingen erstmal total steif. Da hilft auch das Herumdoktern am Swing nicht weiter. Das beste Mittel dagegen ist, dass Du deine Hip Hop Drums per MPC, Maschine, mit einem entsprechend ausgestatteten Keyboard Controller oder sonstigen Utensilien zum MIDI-Trommeln einspielst.

Kommt das dich dich finanziell oder aus sonstigen Gründen nicht in Frage oder willst Du einfach wissen, welches Rezept hinter lockeren Grooves steckt? Dann lies weiter. Denn natürlich lassen sich die MIDI-Noten auch nachträglich so bearbeiten, dass Du unweigerlich mitnicken musst. Bühne frei für eine neue Folge von delamar Kompakt mit dem wunderbaren Mike Zimmer!

Laidback Hip Hop Drums [Video] – delamar Kompakt #005


1. Hihats – Velocity

Einer der wichtigsten Faktoren für einen lockeren Groove sind die Anschlaghärten in der Abfolge der Hats – diese sollten bei jedem Anschlag mehr oder weniger stark variieren.

Setzte zunächst die Velocity aller Hats ein wenig herunter. Mikes Beispiel folgend: auf einen Wert von rund 90. Nächster Schritt: Mach alle geradzahligen Anschläge (die, die nicht gleichzeitig mit der Kick Drum erklingen) noch etwas leiser. Am besten auf Werte zwischen zwischen 60 und 70. So treten die Hat-Anschläge auf der Kick stärker hervor.

2. Kick Drum – Velocity

Auch die Kick Drum soll nicht so apathisch vor sich hin trotten. Dafür setzen wir bei unseren Laidback Hip Hop Drums die Velocity der eingestreuten 16tel-Kick (die auf dem letzten Step) ebenfalls herunter.

3. Kick Drum – Timing

Jetzt gehen wir zum zweiten Aspekt über, der für unsere Hip Hop Drums unverzichtbar ist – zum Timing. Wir verkürzen die Note der soeben bearbeiteten 16tel-Kick etwas. So können wir sie anschließend nach rechts schieben, um sie ein wenig »verschleppt« klingen zu lassen.

Merkst Du den Unterschied? Nicht schlecht, oder?

4. Snare & Clap spreizen

In den letzten Jahren ist das Layering von Klängen immer beliebter geworden. Auch wir verwenden eine Mischung aus Snare und Clap, doch sie klingt anfangs noch reichlich steif.

Die Lösung: Verzögere eine Komponente leicht und lass die andere ein wenig früher ertönen. Für Auflockerung sorgst Du, indem einmal die Snare und an anderer Stelle das Clap früher erklingt. Taste dich langsam vor, denn das Zeitfenster für die Abweichungen ist nicht all zu groß – irgendwann klingt es nicht mehr wie ein Rhythmuselement und fleddert auseinander.

5. Hihats – Timing

Beim Timing geht noch was. Wir knöpfen uns also auch die Hihats vor – verzögere sie allesamt ein klein wenig. Gehe gefühlvoll vor, sonst fällt der Groove in sich zusammen. Das Beispiel von Mike zeigt dir gut, wie Du es lässig klingen lässt, ohne zu übertreiben.

Fertig!



Wie gefällt dir dieses Videoformat? Wie gefällt dir der Groove unserer Laidback Hip Hop Drums? Was würdest Du anders machen oder welcher Punkt ist dir beim Bearbeiten der MIDI-Clips noch unklar? Fragen über Fragen – immer her damit, wenn Du noch mehr hast!

So freuen wir uns auf dein Feedback gleich hier unten … und natürlich über eine Weiterempfehlung dieses Artikels bzw. der YouTube-Videoseite auf sozialen Netzwerken, in deinem Lieblingsforum, per Mundpropaganda & Co. Danke! :)

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