Auflösung: Vergleich Analog/Digital

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Auflösung Analog vs. Digital

Auflösung Analog vs. Digital

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Die Auflösung zum Vergleich: Analog/Digital

In einem gemeinsamen Experiment mit dem SAE Institute wollten wir dem klanglichen Unterschied zwischen analoger und digitaler Aufnahme auf die Schliche kommen. Hierzu haben wir den Künstler Jens Bender einen Song auf der akustischen Gitarre einspielen lassen und diesen gleich zwei Mal aufgezeichnet: Zum einen auf einer analogen Bandmaschine, einer Studer A80, zum anderen in ein digitales System mit Pro Tools HD, das in CD-Qualität gewandelt hat. Interessierte delamari konnten sich den genauen Versuchsaufbau ansehen sowie die finalen Aufnahmen in höchster Auflösung herunterladen.

Video & Download findest Du hier: Analog vs. Digital Vergleich.

 

Video: Auflösung Analog/Digital

Download WAVs

Hier kannst Du die im Video angesprochenen Dateien gratis herunterladen, um dir deine eigene Meinung zu bilden. delamar möchte wissen: Findest Du heraus, welche Aufnahme analog und welche digital war? Schreib uns in die Kommentare und stimme unten ab – wir sind gespannt.

 

 

Details zum Analog/Digital Video

In den hier präsentierten 10 Minuten Video erfährst Du nicht nur, welches Audiosignal von der analogen bzw. digitalen Aufnahmetechnik stammt, sondern Du erhältst auch weitere wertvolle Informationen vom erfahrenen Profi Ulli Schiller:

  • Welche Methode sich beim Vergleichshören anbietet.
  • Wo die Unterschiede bei beiden Aufnahmen zu finden sind.
  • Wie die Kosten, der Aufwand einzuschätzen ist.
  • Worauf bei der Technologie zu achten ist.
  • Ob sich mit Plugins ein ähnlicher Effekt kreieren lässt.

 

Weitere Informationen

Etwas über 70% aller an der Umfrage teilnehmenden delamari konnten nicht nur den Unterschied hören, sondern lagen mit ihrer Einschätzung goldrichtig. Wenn auch Du wissen möchtest, ob deine Einschätzung richtig war, dann schau am besten direkt in das Video hinein.

Was war deine Erkenntnis aus diesem Versuch und Experiment?

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Lesermeinungen (19)

zu 'Auflösung: Vergleich Analog/Digital'

  • Michael   24. Sep 2014   15:16 UhrAntworten

    Ich habe richtig gelegen!

    Allerdings würde ich nicht den ganzen Track am Stück hören, sondern kleine Teilstücke im Wechsel. Ein Mensch kann sich den Klang maximal vier Sekunden merken, wie diverse Studien gezeigt haben.

    Danke für das Experiment an delamar und die SAE!

  • Franz   24. Sep 2014   17:32 UhrAntworten

    Lag auch richtig. Ich finde die Erklärung von Komponist Frank Heckel trifft es auf den Punkt...genau so empfand ich das auch!

  • Daniel   24. Sep 2014   20:53 UhrAntworten

    Großes Tennis. Vielen Dank für den Vergleich. Interessant finden würde ich auch mal einen Test mit elektrischer Gitarre, Overdrive, Clean, vll etwas Hall/Delay vom Amp abgenommen und dem Gitarristen in den Hörer gespielt und eine, wo DI und Emulation genommen wird und danach der Take ge-reampt wird. Also mal konkret sehen, wieviel Performance-Verlust verloren geht (wenn) und was der Spieler für ein Gefühl hatte...

    LG

  • Fred   25. Sep 2014   10:23 UhrAntworten

    Danke euch für den Vergleich. Mich würde jedenfalls auch interessieren, ob man einen Unterschied bei der Signalführung hört - also wenn man ein Mischpult zum Abmischen verwendet oder eine Software.

  • ORI$ON TIDE   27. Sep 2014   13:23 UhrAntworten

    Das ganze ist wohl ein EXTREM aussageloser Vergleich!

    ANALOG
    1. Ihr nehmt auf eine ganz bestimmte Bandmaschine mit einem ganz bestimmten Band mit ganz bestimmter Bandgeschwindigkeit auf. Das färbt den Klang - also müsstet ihr eigentlich mehrere Maschine/Band-Varianten (unterschiedliche Hersteller, Bandgeschwindigkeiten etc.) testen.
    2. Ihr steuert offenbar so hoch aus, dass die Bandsättigung einsetzt. Für einen "objektiveren" Vergleich müsste die Aufnahme aber so leise sein, dass das Band noch nicht in die Sättigung fährt.
    3. Die analoge Aufnahme digitalisiert ihr danach mit hoher Auflösung und Abtastrate (hab's nicht mehr genau im Kopf, aber waren das nicht 192 kHz und 24 Bit?).

    DIGITAL
    1. Die digitale Aufnahme wird gleich mit der relativ schlechten und nicht wirklich mit heutigen Standards vergleichbaren CD-Qualität von 16 Bit/44,1 kHz aufgenommen.
    2. Da bringt auch die nachträgliche Wandlung auf 24 Bit/192 kHz nix mehr! Völliger Nonsens!
    3. Ihr nur ein bestimmtes Interface. Da auch Wandler und interne Schaltungen des Interfaces klangfärbende Eigenschaften haben, müssten eigentlich auch hier mehrere Interfaces getestet werden.

    FAZIT:
    Netter Versuch, aber leider absolut nichtssagend!
    Den Aufwand hättet ihr euch sparen und erst mal einen vernünftigen, vergleichbaren Versuchsaufbau ausdenken können...

    • Matthias Müller   27. Sep 2014   23:28 UhrAntworten

      Die Leute interessiert es nun mal, wie eine Bandmaschine tatsächlich klingt! Und genau das bekommen Sie hier! Das darüber hinaus, verschiedene Bandmaschinen und Bänder und Geschwindigkeiten den Klang beeinflussen ist imim den Videos erklärt - Aber wenn du 10 bandmaschinen zu hause hast, dann mach doch selbst nen Test! Ich höre dann aber gar nicht in deine Audiofiles rein, sondern sag dir dann auch gleich, was du hättest besser machen können….. so long!

      • ORI$ON TIDE   02. Okt 2014   10:29 Uhr

        @ Matthias
        Ich hab ja nix dagegen, dass man hören will, wie eine Bandmaschine klingt! Aber dann darf ich nicht so einen ungleichen Test machen.
        Wie gesagt: Die Bandmaschine geht hier in die Sättigung und die analoge Aufnahme wird dann in bestmöglicher Qualität ins Digitalformat gewandelt.
        Was höre ich bei der Digitalaufnahme als Vergleich? Eine schlechte 16 Bit/44,1 kHz-Aufnahme.
        Wozu soll dieser Vergleich dann dienen???
        Man hätte wenigstens eine hochwertige Digitalaufnahme vergleichen müssen! Und entweder beide (auch die analoge) ohne "Bandsättigung" aufnehmen (also leise genug) oder bei der digitalen ein "brauchbares" Bandsättigungsplugin einsetzen...

    • Gastmusiker   28. Sep 2014   15:21 UhrAntworten

      Da muss ich diesem Kritiker vollkommen recht geben.
      Der Test ist nicht nur ein Vergleich ähnlich Apfel und Birne, denn vielmehr ist es Apfel und Banane !

      Wenn generell zu Vergleichszwecken getestet wird- wie hier ein Signal von Analog auf Digital - aber dies unter den Probanden nicht mit gleichen Spezifikationen geschieht - zum Beispiel beide Signale in 16-Bit aufgenommen werden - dann kann das Ergebnis zwangsweise kein korrekter Vergleichswert sein.

      Manipulation oder ähnliches möchte ich niemanden unterstellen aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das man zu Gunsten der analogen Aufnahme dieser mehr Gewicht beimessen wollte - nicht nur um gewisse Details und kleine Feinheiten besonders hervorzustellen - sondern um diese gegen den digitalen Kontrahenten nicht schon im Vorfeld möglicherweise unterlegen erscheinen zu lassen.
      Zudem rutscht ein analoges Signal schön in eine Bandsättigung und daher- man sehe meinen Vorschlag weiter unten- beim digitalen Kontrahenten auch eine digitale Bandsättigung hätte einbinden können.

      Die Idee war und ist interessant aber leider auf Grund der fehlerhaften Ausführung kein aussagekräftiger Vergleichstest und im Sinne von Analog vs Digital trat für mein Dafürhalten daher auch nichts gegeneinander an, was man nun wirklich hätte unter der Rubrik "so klingt es analog und so klingt es digital" hätte auswerten können.

      Sinnvoller und spannender fände ich daher ohnehin auch einmal Vergleichstests zwischen Bandsättigung analoger Maschinen und digitalen Emulationen durch Plug-Ins und was die digitalen Pendants wirklich bringen.

  • Orang Utan Klaus   02. Okt 2014   23:50 UhrAntworten

    Noch mal die Ohren gespitzt! Einige Kommentatoren tun so, als ob eine Aufnahme mit 16 bit per se schlecht sei! Dies ist einfach nicht der Fall. Man hat einfach bei 24 oder 32bit mehr Dynamikstufen zur Verfügung. Der Vorteil ist,dass auch nicht so laut eingepegelte Signale digital besser aufgelöst gespeichert werden können. Ist das Signal aber richtig eingepegelt und bleibt relativ gleich laut, spielt das alles keine rolex! Soweit die Praxis, liebe Theoretiker!
    Und natürlich fährt man das Band in die Sättigung - Deswegen macht man ja den Spass....! Es nützt halt nichts, sich über Äpfel, Birnen und Banannen auszulassen, wenn man selbst ne Pflaume ist, richtig? Spaß muss sein...... ;-)

  • Matthias Müller   03. Okt 2014   11:32 UhrAntworten

    Ja..... Ich hätte auch den Hörvergleich etwas anders gestaltet - aber auch wieder ganz anders! Aber seid drum: Ich bleibe dabei! Der delamari kann hier ein zeitgleich analog aufgenommenes Signal mit einem digital aufgenommenem Signal vergleichen! Alle Fakten, wie es zu den Aufnahmen gekommen ist, liegen auf dem Tisch! Thats it! Wer nicht vergleichen will, der lässt es eben!
    Die eigentliche Diskussion mit den delamari über die Hörbeispiele ans sich blieb bis jetzt leider aus, weil sich einige Kommentatoren nicht über das Gehörte unterhalten wollen, sondern eher über Versuchsaufbau und SInnhaftigkeit von Hörtests im Allgemeinen. Sehr schade! Ich klink mich deswegen erst mal aus der Diskussion aus, bis jemand wirklich über seine Hörerfahrung spricht!

    • ORI$ON TIDE   03. Okt 2014   23:19 UhrAntworten

      Naja, was soll man zu den Hörbeispielen groß sagen?
      Man kann unterscheiden, was Analog- und was Digitalaufnahme ist. Das war's eigentlich.
      Was ist besser? Keins von beiden - sind halt "anders". Und je nach Gusto gefällt das eine oder das andere mehr. Ich z.B. mag lieber das digitale, "knackigere" und "harschere" Signal.
      Wenn man nicht beide zum Vergleich hätte, wär's sowieso egal. Es ist ja nicht so, dass eine von beiden Aufnahmen teschnisch oder klanglich schlecht wäre.

  • kutte   07. Nov 2014   14:44 UhrAntworten

    Also ich als alter Sack mit über 60 und lebenslanger Hobbymusiker bin sehr froh das die digitale Entwicklung immer weiter fortgeschritten ist. Die Aufnahmemöglichkeiten sind doch in den Preis-Leistungsverhältnissen nicht mehr vergleichbar. Und heutige digitale Aufnahmen mit einigermassen vernünftigem Equipment um längen besser als meine alten analogen Aufnahmen mit recht teuren Geräten. Ganz zu schweigen von den Bearbeitungsmöglichkeiten. Also ganz klar: Ich habe auch noch meinen alten LUXMAN Verstärker im HiFi Bereich im Betrieb und liebe analoges aber bezahlbare, brauchbare Hardware ist doch im Digitalbereich für weitaus kleineres Budget zu haben. Na und mit Hörproben weiss doch jeder gibt es immer Diskussionen. Auf alle Fälle danke an Delamar für die Bemühungen aber letztendlich kommt doch dabei bloss heraus, die Aufnahmen sind halt unterschiedlich, keine ist aber schlecht.

  • BGPONE   06. Dez 2014   17:33 UhrAntworten

    Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, denn die Auflösung wird ja im Video explizit nicht verraten.
    Man redet wieder mal viel drum herum und kommt nicht zum Punkt.

    Meiner Meinung nach sind Leute, die noch auf Bandmaschinen aufnehmen, hoffnungslose Nostalgiker. Man könnte, um ihre Hörgewohnheiten zu befriedigen, einfach digital aufnehmen und dann ein paar analoge Artifakte hinzufügen, ähnlich dem Hinzufügen von Knistern und Knacken für LP Nostalgiker.

    Wer eine analoge Bandmaschine benutzt, muss so viele Faktoren berücksichtigen (Wartung, Einmessen, Bandsorte, Schneiden), die, wenn alle optimal beachtet werden, im Ergebnis nicht besser als die digitale Aufnahme ist. Ist einer der Punkte aber nicht optimal berücksichtigt, ist die analoge Aufnahme schlechter. Genau das dürfte die Praxis sein: Schlechtere Qualität für mehr Geld und mehr Umstände.

    Aber wer es mag...

  • Andy   14. Jan 2015   17:57 UhrAntworten

    Tja, man hätte vieles machen können. Digitale Aufnahme mit Bandsättiguns-Plugin, oder analoge Aufnahme ohne in die Sättigung zu fahren oder .... ist ja alles schon gesagt.
    Ich bin mit der Analogtechnik aufgewachen. Schallplatten, rauschende Instrumente, Mischpulte und Verstärker, das Roland Space Echo auf der Bühne und und. Nur Menschen die das alles nicht erlebt haben, können heute verträumt von Vintage sprechen und blödsinnig viel Geld dafür ausgeben. Ich bin glücklich in der digitalen Welt angekommen und will keines der alten Geräte zurück!

    • Saxifraga   01. Feb 2015   22:49 UhrAntworten

      Laß Dich ans Herz drücken, Bruder!

  • René L.   16. Jan 2015   13:07 UhrAntworten

    Man kann kein Challenge daraus machen, ala Analog vs. Digital, weil Analog aufnehmen ein anderes technisches Verfahren ist, als von vornerein ein Analoges Signal zu digitalisieren.

    Weil die Aufnahme auf Band in der heutigen Zeit der Digitaltechnik als Effekt oder Klangfärber betrachtet werden kann, gegensatz zu der direkten Digitallisierung auf einer HD das Ziel ist, eine unverfälschtheit der Klangfarbe vom Analog-Signal ( Gitaren-Amp-Mixer ) zu erreichen.

    Der Titel hätte heissen können: Die Unterschiede von Analog und Digital.

    Und wenn es um Klangnuancen geht, die höhrt jeder etwas anders.

  • Trommel-Herbert   01. Feb 2015   11:55 UhrAntworten

    Interessanter Vergleich.

    So, nun habe ich mir alles angesehen und gelesen.
    Meine Frage:
    Ist nun Nr. 1 analog und Nr. 2 digital (wie ich vermute)???
    Oder liege ich falsch ?

  • Saxifraga   01. Feb 2015   22:42 UhrAntworten

    Hab beide Versionen im Wechsel über meinen Sure SRH440 Kopfhörer angehört. Ich kann ehrlich keinen Unterschied hören!
    Und das, obwohl ich schon Jahrzehnte lang HiFi höre und Synthesizer Freak bin. Von luftig und vollem Körper keine Spur. Wenn man nicht brutale Fehler in der Klangkette hat, kann kein Mensch in einem Doppel-Blind Versuch die Unterschiede hören. Nur Knacken, Rauschen und Drop Outs machen Schallplatten und analog Bänder einzigartig. ;)
    Einbildung ist eben auch 'ne Bildung. Der ganze Analog Hype bei Klangwiedergabe hat viel von Homöpathie und Hokuspokus.

  • Andy   02. Feb 2015   10:44 UhrAntworten

    @Saxifraga
    Genau so ist das. Das ganze Digital-Bashing kommt aus den Anfangszeiten der Digitaltechnik so um 1970 wo tatsächlich einige Produktionen nicht so gefühlvoll rüberkamen. Nattürlich auch, weil die Technik wirklich in den Anfängen steckte.
    Irgendwie müsste aber auch der Letzte so langsam kapieren, dass es Heute keinen Unterschied mehr gibt resp., dass man Digital auf Analog "heruntertunen" kann ;-)
    Interessanter Link zum Thema:
    http://studionews.hofa.de/2013/11/neues-kostenloses-video-im-hofa-free-tv-analog-vs-digital/

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