Gesangsaufnahme: Tipps & Techniken
(Video Tutorial powered by SAE)

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Gesangsaufnahme Tipps Tutorial Workshop

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Gesangsaufnahme Tipps Tutorial Workshop

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Recording einer Gesangsaufnahme: Tipps & Techniken

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Gesangsaufnahme verbessern, ist das zentrale Thema des in Kooperation mit dem SAE Institute entstandenem Video Workshops. Der erfahrene Toningenieur Ulli Schiller zeigt dir in knapp zehn Minuten zwei unterschiedliche Techniken für eine amtliche Gesangsaufnahme. Mikrofon oder Programm zum Aufnehmen sind hierbei sekundär, da die hier gezeigten Tipps ihre Tonalität mit der Positionierung vor dem Sänger verändern.

Damit Du das Ergebnis der Gesangsaufnahme auch gebührend einschätzen kannst, haben wir dir am Ende dieses Artikels einen kostenlosen Download zusammengestellt. In diesem findest Du folgende Aufnahmen wieder:

  • In the Face – Solo
  • In the Face – Mix
  • Lower Chest – Solo
  • Lower Chest – Mix
  • Ganzer Song – Mixdown mit Effekten

Der fertige Mixdown wurde mit der „In the Face“-Gesangsaufnahme und einigen Effekten aus dem Studio A des SAE Institutes in Frankfurt am Main angefertigt.

 

Gesangsaufnahme-Tipps: Video Tutorial

 

Download Gesangsaufnahme

Der vorliegende Download ist als ZIP gepackt und hat eine Größe von 279 MB. Die darin enthaltenen Aufnahmen liegen als WAV vor und haben eine Auflösung von 24 Bit und 96 kHz, was von den meisten Playern ohne Probleme wiedergegeben werden kann.

Zum Procedere

Alle Aufnahmen wurden in den Studios des SAE Institute in Frankfurt am Main vom Profi Ulli Schiller gemacht. Als Mikrofon wurde ein Neumann U87 ai genutzt, das über die Mikrofonvorverstärker einer Neve-Konsole in Pro Tools aufgezeichnet wurde. Die hier zur Verfügung gestellten WAV-Dateien sind über einen Tascam DA-300 Wandler vom Pro Tools System aufgenommen worden. Weitere Details zum Procedere der Aufnahmen zu diesem Tutorial entnimmst Du dem Video.

Die Dateien dienen nur Anschauungszwecken und dürfen nicht in deinen Produktionen verwendet werden.

Schreib uns!

Kanntest Du beide Techniken bereits? Welche hast Du in deinen Produktionen schon verwendet? Welche Aufnahme hat dir besser gefallen? Und welche hättest Du für den fertigen Mixdown genutzt? Schreib uns jetzt in die Kommentare!

Wir danken dem SAE Institute, Ulli Schiller und dem Künstler Jens Bender für die freundliche Zusammenarbeit.

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Lesermeinungen (15)

zu 'Gesangsaufnahme: Tipps & Techniken
(Video Tutorial powered by SAE)'

  • AntiZent   11. Aug 2014   15:18 UhrAntworten

    Super erklärt!
    Warum habt ihr am Ende denn nicht die Variante mit dem lower chest genommen? Die klang für mich eigentlich geeigneter für den Song...

    • Carlos San Segundo (delamar)   21. Aug 2014   11:22 UhrAntworten

      Die Entscheidung hat Ulli Schiller getroffen, vielleicht äußert er sich noch dazu.

  • Mindfred   11. Aug 2014   20:11 UhrAntworten

    Super, super, super! Der Mixdown ist klasse.

  • Milli Milhouse   15. Aug 2014   13:33 UhrAntworten

    die in-the-face variante fand ich klarer in der wiedergabe der höhen. es wäre interessant, wenn es beim mixdown noch einen weiteren gäbe in der lower chest variante zum vergleich.

  • Manfred   18. Aug 2014   15:47 UhrAntworten

    Ich schließe mich Milli an, die Variante mit In The Face war irgendwie klarer und -Achtung- irgendwie frontal und direkt da.

  • Herb   18. Aug 2014   15:52 UhrAntworten

    Interessante Methode, aber für meinen Geschmack schon etwas sehr "low", kann mir ehrlich gesagt keine Stimme vorstellen, bei der ich eine derart extreme Mikro-Position wählen würde. Denn ich denke, dass man später im Mix ständig damit beschäftigt sein wird, die nun fehlenden Höhen (die "Air", wie man so schön sagt) durch extreme Einstellungen wiederherzustellen. Eine Alternative wäre für mich, das Mikro in Höhe des Mundes oder leicht darüber, dann aber leicht nach unten gewinkelt Richtung Hals/Brust, so erhält man auch mehr Wärme für dünne Stimmen ohne aber die Höhen zu verlieren.

  • Albert   19. Aug 2014   10:44 UhrAntworten

    Interessante Variante, hatte noch nie etwas von der tiefen gehört. Ich werde das am Wochenende jedenfalls mal ausprobieren. Im Video fand ich allerdings, dass der Raum zu viel Einfluss gewonnen hatte gegenüber der anderen.

  • Paul   19. Aug 2014   17:02 UhrAntworten

    Der Sänger in meiner Band hat eine sehr nasale Stimme, kann ich da dieses Lower Chest nutzen?

  • Holger Marzen   21. Aug 2014   11:15 UhrAntworten

    Schön gemacht, locker präsentiert. Da kann man was mitnehmen, und sei es nur, dass man sein bewährtes Verfahren nun bewusster und begründeter einsetzt.

  • Frederik   21. Aug 2014   11:20 UhrAntworten

    Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Es macht immer wieder Spaß, eure Tutorials zu sehen (und lesen). Danke.

  • Finisher   30. Aug 2014   05:41 UhrAntworten

    Jens Bender ist übrigens ein super Musiker aus meiner Heimatstadt Weiterstadt. Er ist ein Talent hoch 10! Google ihn und höre seine Songs!!!

  • Toc7   01. Sep 2014   19:04 UhrAntworten

    Die Vocals in der fertigen Aufnahme finde ich klasse - die Gitarre gefällt mir dort allerdings nicht so gut, die ist wirklich sehr zusammenkomprimiert, wie mir scheint. Das hängt natürlich davon ab, wo das ganze hin soll, aber nur für Gitarre+Gesang, da verliert die Gitarre hier ziemlich. Obwohl es natürlich alles sehr amtlich klingt. Und das ist ja auch nur meine Meinung.

    Mit Mikrofonpositionen zu experimentieren ist immer eine gute Idee. Der gemeine Homerecorder hat dafür ja auch Zeit. Nur eben meist nicht den Raum dafür. Schnell stellt man dann fest, dass natürlicher Hall bei Aufnahmen aus größerer Entfernung nicht so gut passt zu dem künstlich-natürlichen Hall, den man für die aus der Nähe mikrofonierten Spuren hat.

  • fran   21. Okt 2014   23:08 UhrAntworten

    warum verwendet man beide verfahren nicht synchron?

  • Jonas V.   29. Dez 2014   14:44 UhrAntworten

    Sehr gute Aufnahme und ein toller Mixdown!
    Was kann man machen wenn man eine leise dünne Stimme hat und die gerne schön breit hätte?

  • Milli Milhouse   29. Dez 2014   17:49 UhrAntworten

    ich würde einen equalizer + dezentes reverb + leichte komprimierung versuchen, habs aber selbst noch nicht getestet.

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