Field Recorder kaufen/Kaufberatung

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Field Recorder kaufen: Kaufberatung

Field Recorder kaufen: Kaufberatung

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Kaufberatung: Field Recorder

Hier erfährst Du alles, was Du vor dem Field Recorder kaufen beachten musst – worauf kommt es an, wenn Du unterwegs Aufnahmen machen, Konzerte mitschneiden oder Interviews führen willst? Alle Antworten gibt es in dem folgenden Video. Erfahre, welche Funktionen wofür gut sind und wie sie dir helfen, deine Ziele zu erreichen. Wenn Du weißt, wie groß dein Budget für einen Pocket Recorder (MP3 Recorder, Voice Recorder, etc.) ist, und für welche Zwecke Du ihn einsetzen willst, bist Du mit den folgenden Infos endgültig für eine Kaufentscheidung gerüstet.

Field Recorder & Diktiergeräte - delamar

Field Recorder – hier findest Du alles über tragbare Recorder für Tonaufnahmen

Und hier ein kurzer Abriss, was dich sonst noch in diesem Video erwartet:

  • Tipps zu Größe
  • Handhabung/Bedienung
  • Speicher: Art & Größe
  • Kriterien zur Klangqualität
  • Bearbeitung von Aufnahmen
  • Langlebigkeit des Geräts einschätzen

Passend zum Thema: Audio Recorder: Der ultimative Guide »

Field Recorder kaufen – Video Tutorial

Skript: Field Recorder Kaufberatung

Herzlich willkommen bei delamar, das Fachmagazin für Musiker. Mein Name ist Marc Weissenberger und heute geht es um das Thema Field Recorder.

In diesem Video verraten wir, wie du die richtige Entscheidung beim Kauf von MP3- oder Pocket-Recorder treffen kannst. Wieviel Budget dir zur Verfügung steht und wofür du den Field Recorder überhaupt einsetzen möchtest, sollte dir ja bereits jetzt klar sein. Der Markt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle an, die alle ihre Berechtigung haben und wir helfen dir jetzt durch den Dschungel.

Größe —

Wer sein Gerät häufig mitnehmen möchte, sollte auf eine kompakte Bauweise achten. Je weniger Gewicht und je geringer die Abmessungen desto besser. Bei diesem Modell hier handelt es sich um ein sehr gut ausgestattetes Gerät, das sich mehr an den professionellen und semiprofessionellen Markt richtet und deswegen etwas größer ausfällt .

Übrigens: Im Gegensatz zu anderen elektronischen Gadgets müssen teure Geräte in dieser Kategorie nicht unbedingt kleiner ausfallen als preiswerte. Und andersherum gilt, dass große Geräte nicht günstiger sein müssen oder schlechter klingen.

Handhabung —

Von der Größe hängt die Handhabung ab, teilweise aber auch die Bedienbarkeit. Beispielsweise bieten kompakte Abmessungen weniger Platz für Bedienelemente. Die Bedienbarkeit scheint bei vielen Modellen überhaupt der Knackpunkt zu sein. Es lohnt also, unsere Testberichte auf delamar zu lesen.

Und nicht zu vergessen ist auch die Laufzeit des Geräts. Je länger es mit einer Ladung Akkus oder Batterien durchhält, desto angenehmer die Arbeit damit. Integrierte Akkus sparen Platz, können eine Aufnahmesession aber auch zu einem abrupten Ende führen.

Speicher —

Häufig übersehen wird die Bedeutung des Speichers, obwohl dieser gleich mehrfach Einfluss auf die Handhabbarkeit des Geräts nimmt. Als erstes sollte der Speicher groß genug ausfallen, um mehr als genug Zeit für Aufnahmen zu haben. Das bedeutet im besten Fall, dass genügend Speicher vorhanden sein sollte, um unkomprimierte Aufnahmen in guter Auflösung zu machen.

Herausnehmbarer Speicher, wie die SD Karte in diesem Falle , ermöglicht die Verlängerung der Aufnahmedauer. Sobald er nämlich voll ist, lässt sich einfach eine neue Karte einstecken und weitermachen. Zudem lassen sich Aufnahmen so an einem Laptop ohne das Gerät einlesen.

Hat der Field Recorder einen internen Speicher, so ist das Gerät oftmals kompakter. Dafür muss der interne Speicher erst woanders zwischengespeichert und gelöscht werden, bevor weiter aufgenommen werden kann.

Klangqualität —

Wer einfach nur etwas Stimme aufnehmen möchte, um seine Ideen festzuhalten oder ein Interview zu führen, ist mit einer Sampling Rate von 44,1 kHz und 16 Bit bereits sehr gut bedient. Wer seine Aufnahmen in einem professionelleren Umfeld unterbringen möchte, sollte hier auf 24 Bit und 96 kHz achten.

Das waren aber nur die Zahlen: Die Klangqualität wird maßgeblich von der Qualität der eingebauten Mikrofone bestimmt. Hier hilft es, selbst Tests zu machen oder sich unsere Testberichte durchzulesen.

Sehr flexibel sind MP3- oder Field-Recorder, an denen sich externe Mikrofone anschließen oder –wie hier- die mitgelieferten einfach austauschen lassen . Damit bist du für alle Fälle gewappnet.

Bearbeitung —

In vielen Fällen werden die Aufnahmen einfach zu einem späteren Zeitpunkt auf den Audio Computer geladen und dort bearbeitet. Gut, wenn die Aufnahmen dann in einem üblichen Format wie WAV oder MP3 gemacht werden und der Hersteller keine proprietären Formate nutzt.

Falls der Speicher nicht herausnehmbar ist, sollte sich zumindest ein USB-Anschluss am MP3 Recorder befinden, um die Daten schnell zu überspielen.

Einige besonders gut ausgestattete Modelle bieten sogar Editierfunktionen gleich an Bord an. Als besonders hilfreich haben sich übrigens Marker und Tagging-Funktion erwiesen. Mit erstgenannten kannst du wichtige Stellen markieren und mit den Tags ganze Aufnahmen etikettieren und schnell wieder auffindbar machen.

Langlebigkeit —

Portable Recorder befinden sich meistens in irgendwelchen Taschen oder Rucksäcken und müssen den einen oder anderen Stoß aushalten können. In der freien Natur kann es auch mal regnen und die Tropfen sollten dem Gerät nichts ausmachen.

Du solltest auch darauf achten, dass das Gehäuse einen stabilen Eindruck macht und die Knöpfe aussehen, als könnten sie länger als sechs Monate überleben.

Zusammenfassung —

Halten wir fest: Wer sich auf die Suche nach einem Field Recorder macht, achtet am besten auf seine Abmessungen und seine damit verknüpfte Handhabung. Der Speicher darf groß genug sein, damit es mit der Klangqualität passt und eine spätere Bearbeitung am Rechner möglich ist. Und klar: Je besser das Modell verbaut ist, desto länger wirst du deinen Spaß damit haben.

Alles klar? Das war es von meiner Seite aus für dieses Video. Mein Name ist Marc Weissenberger und wir sehen uns gleich wieder auf delamar.

Mit diesem Video zum Field Recorder kaufen bist Du nun bestens gewappnet, um das richtige Gerät für dich zu finden. Hier findest Du noch weitere Tipps, Testberichte und Tutorials rund um das Thema Recorder verlinkt. Wenn Du Fragen und Anmerkungen hast, kannst Du sie hier unten in die Kommentarbox schreiben – wir freuen uns auf dein Feedback. Nebenbei kannst Du dich hier auf delamar auch nach Testberichten umzuschauen – wir prüfen so einige tragbare Recorder auf Herz und Nieren.

Viel Spaß und gutes Gelingen bei deinen Aufnahmen unterwegs!

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Lesermeinungen (3)

zu 'Field Recorder kaufen/Kaufberatung'

  • Hirade   01. Jul 2014   09:28 UhrAntworten

    Mein Tip:
    Ich arbeite seit langem mit dem Boss Micro BR-80, und konnte auch schon mit einigen anderen Recordern vergleichen, da ich jede Session aufnehme, und andere Musiker das auch jeweils tun.
    Auch wenn der BR-80 eigentlich ein komplettes Mehrspur Studio mit allen BOSS Effekten für Git und Bass (und Vocals) ist, macht der kleine Alleskönner bislang die besten Field Aufnahmen im Vergleich zur Konkurrenz.
    Auch die Platzierung ist einfacher gegenüber Geräten mit Richt-Schnickschnack. Ich lege das Ding einfach im Raum an den Ort wo es gut klingt und gut ist, Pegel einstellen und losspielen.
    Für mich eine der besten Investitionen aller Zeiten, Field Recording und Studio in einem (und das klingt noch sehr gut!), und das in einer guten Grösse, passt in jede Tasche. Silicon Case drüber und es ist auch für gröberen Unmgang oder draussen gewappnet.

    Testet es mal aus!

  • Natural Sounds   05. Jul 2014   16:42 UhrAntworten

    Mittlerweile habe ich Erfahrung mit sechs recht unterschiedlichen mobilen Recordern. Mein Einsatzgebiet ist das Sounddesign. Tascam DR-680 ist ein 8-Spur-Recorder, wie geschaffen für 5.1 bis 7.1 Aufnahmen. Allerdings geht das nur mithilfe viel Zubehör und einem Assistenten. Tascam DR-40 ist der Einstiegsrecorder für Mikrofone mit Phantomspeisung. Das Gerät braucht gute Mikrofonkabel. Ferner habe ich einen Zoom H1, der sogar als Interface zu benutzen ist. Dieser kleine Recorder findet sehr oft Verwendung beim unbemerkten O-Ton sammeln. Dabei verwende ich die binauralen »Ohrwurm«- Kunstkopfmikrofone. Damit gelingen sehr schöne Live-Aufnahmen und die Kombination ist sehr klein mitzuführen. Als letztes Modell habe ich einen Zoom H6. Das Gerät erfreut durch eine sehr gute Bedienbarkeit und die dazugehörigen sehr guten Mikrofonkapseln.
    Für sechs Kanäle bedarf es aber für zwei Mikrofoneingänge zusätzlicher Phantomspeisung oder Batteriemikros oder dynamische Mikros. Das Zubehör ist sehr brauchbar (dies ist bei den anderen Recordern nicht so). Eine Tasche kann man sich bei allen Geräten sparen, denn sie sind im Betrieb meist hinderlich. Die Griff- & Kabelgeräusche lassen sich durch einen RØDE PG2 Pistolengriff mit Shockmount sehr gut unterbinden. Letztlich sind die Displays bei Sonnenlicht sehr schlecht lesbar, das kann fast für alle am Markt befindlichen Geräte gelten. Die eingeschaltete Phantomspeisung saugt die Batterien sehr flott leer. Beim Zoom H1 gibt es Batteriepower und diese belastet die eine Batterie sehr wenig. Auch sollte man Effekte und Filter erst in der Nachbearbeitung einsetzen. Die Filter sind oft bei diesen Geräten an der falschen Stelle im Signalweg! Auch sollte man die grösseren Audioformate wegen der vielen Nachbearbeitungsmöglichkeiten wählen. Die eingesetzten Speichermedien sollten möglichst »schnell« sein. Tascam bietet auf seiner Webseite eine vorbildliche Übersicht getesteter Speicherkarten, die auch laufend ergänzt wird. Vor dem Kauf kann man sich auf der Tascam- und Zoomwebseite die Bedienungsanleitungen herunterladen und so schon erkennen welches Gerät für einen besser passt. Das hat mir sehr geholfen das passende Gerät zu finden. Übrigens den Mehrpreis für den Sony PCM-D100 Recorder kann man sich mangelnder Weiterverarbeitungsmöglichkeiten des DSD-Formats und den einfachen Schnittstellen sparen.

  • Moldi   15. Apr 2015   20:47 UhrAntworten

    Das Niveau der Videos ist ja wirklich sehr niedrig. Richtet sich ja eher an Personen für die es auch eine Aufnahme mit dem Kassettenrecorder tut. Ich erwarte da doch deutlich mehr handfestes.

Sag uns deine Meinung!

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